Posts mit dem Label Spanien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Spanien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 20. Juli 2026

Die WM der Superlative endet mit einem verdienten Sieger!

Das ist sie also nun gewesen, die XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko. Ich habe nicht alle Spiele verfolgt und viel weniger Partien gesehen als bei vergangenen Turnieren. Aber: Was ich mit Wohlwollen gestern am TV miterlebt habe, war dieser Turnierausgang. Denn für mich sind die Spanier mehr als nur ein verdienter Sieger. Und das gegen den Titelverteidiger aus Argentien. Der hinterließ bei mir keinen besonders guten Eindruck. Denn die Südamerikaner um Superstar Lionel Messi waren aus meiner Sicht eher darauf aus, das Spiel zu zerstören als ernsthaft daran teilzunehmen. Eigentlich war ja nur Spanien am Ball und versuchte, diese eine entscheidende Lücke zu finden. Das gelang Ferran Torres in der 106. Minute der Verlängerung und erst in Minute 120 verbuchten dann auch Messi und Co. ihren ersten Torschuss in der Statistik. Ganz schön wenig. Oder einfach auch zu wenig, um Weltmeister zu werden. Vielleicht hätten sie es in einer anderen Sportart probieren sollen, wie die Ereignisse nach dem Schlusspfiff zeigen. Dem US-Präsidenten hat dieser Kampf(Geist) bestimmt gefallen. Aber mit Fußball hatte das nichts, aber auch gar nichts, zu tun. Herzlichen Glückwunsch - nicht nur nach Madrid - und ein großes Dankeschön an den Fußballgott. Fürs nächste Turnier im Jahr 2030 wünsche ich mir weniger Politik und Show...

Dienstag, 10. Juni 2025

Dem deutschen Kader fehlt es an qualitativer Breite!

1:2 im Halbfinale gegen Portugal und 0:2 im "kleinen Endspiel" gegen die Franzosen. Keine Frage. Das war nicht das, was sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft vor den eigenen Fans erhofft hatte. Ja. weder in München noch in Stuttgart lief es bei der UEFA Nations League wie gewünscht. Zumindest nicht über die volle Distanz. Vor allem die schlechte Chancenverwertung und das mangelnde Defensivverhalten fielen auf. Zu wenig, um Top-Nationen - wie den beiden Genannten, aber auch Spanien - diesen Titel streitig zu machen. Und: Das darf man nicht unter den Teppich kehren: Es fehlten die personellen Alternativen. Denn in der Breite ist die deutsche Auswahl momentan einfach nicht gut genug aufgestellt, um mit den drei Erstplatzierten mitzuhalten. Wenn man bedenkt, wie und wen diese drei Nationen in ihren Spielen (gegeneinander) eingewechselt haben, hat der DFB einiges nachzuholen. Sicherlich ist die eine oder andere Stammkraft ausgefallen. Doch wenn man nächstes Jahr wirklich ein Wort bei der Vergabe der WM mitreden möchte, muss sich vieles noch verbessern. Wenn alle fit sind und noch das eine oder andere hungrige Talent dazukommt, kann das funktionieren.Bundestrainer Julian Nagelsmann hat da einiges zu tun!

Mittwoch, 25. September 2024

Von einer Einsicht, die aus deutscher Sicht zu spät kommt!

Kein Zweifel, dass das Ausscheiden der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Heim-EM im Viertelfinale gegen Spanien eine bittere Enttäuschung war. Denn das DFB-Team von Coach Nagelmann legte aus meiner Sicht von Spiel zu Spiel eine Leistungssteigerung hin und war auch gegen den späteren Europameister mindestens auf Augenhöhe unterwegs. Aber es reichte nicht für den Einzug ins Halbfinale, weil man eine Minute vor einem möglichen Elfmeterschießen einen bitteren Kopfballtreffer kassierte. Zuvor hatte es allerdings hitzige Diskussionen um einen vermeintlichen Handelfmeter gegeben - und zwar für das deutsche Team. Auch aus meiner Wahrnehmung heraus, hätte es hier zwingend Strafstoß für die DFB-Auswahl geben müssen. Das wäre vielleicht dann ja der mögliche Siegtreffer für Deutschland gewesen. Doch es kam anders. Dass sich nun allerdings der europäische Fußballverband - die UEFA - da quasi hinstellt beziehungsweise zitieren lässt, es sei ein Fehler gewesen und man den Strafstoß hätte geben müssen, ist schon mehr als fragwürdig, wenn nicht sogar ein Skandal. Doof aus deutscher Sicht nur, dass man die Zeit nicht zurückdrehen kann. Aber ich bin und bleibe davon überzeugt, dass die Deutschen bei einem Weiterkommen richtig gute Chancen auf den Titel gehabt hätten. Sie haben stark gespielt...

Montag, 15. Juli 2024

Spanien ist neuer Rekord-Champion - England trägt Trauer!

Der neue Europameister heißt Spanien - und das geht aus meiner Sicht auch in Ordnung so. Sicherlich hätte ich insbesondere Harry Kane diesen großen Titel gegönnt. Doch der Stürmerstar des FC Bayern München muss weiter auf einen Pokal warten. Mal schauen, was sein Arbeitgeber aus der bayrischen Landeshauptstadt so auf den Rasen zaubern kann. Es sollte ja aus FCB-Sicht 2024 / 2025 besser werden nach dem ersten titellosen Jahr seit 2012. Beeindruckt hat mich dieses neue Spanien, in dem die Mischung zwischen "alten Recken" und "jungen Wilden" besonders gut geklappt hat. 2:1 hieß es für Nico Williams und Co., den ich im Endspiel gegen die Briten noch einen Tick stärker gesehen habe, als das Wunderkind Yamal. Die Engländer verloren somit als erstes Team überhaupt ein zweites EM-Finale hintereinander. Aber man muss - und das sollte nicht vergessen werden - auch erst einmal zweimal in Folge ins Endspiel kommen. Dass die Art und Weise nicht jeden begeistert hat, gehört natürlich auch dazu. Auch ich hätte von Beginn an ein anderes Auftreten der Southgate-Elf erwartet. Aber am Ende sind es im Profifußball oft nur Kleinigkeiten, wie auch das spanische Viertelfinale gegen die deutsche Nationalmannschaft gezeigt hat. Für mich waren die Deutschen und die Spanier die beiden besten Mannschaften im Turnier. Schade nur, dass man sich bereits so früh begegnete. Glückwunsch nach Spanien und bis 2026...

Sonntag, 7. Juli 2024

"Zwei Jahre warten, um Weltmeister zu sein!"

Schade, aber so brutal kann dieser Sport sein. Deutschland ist bei der Heim-EM durch ein spätes Tor der Spanier in Minute 119 der Verlängerung ausgeschieden. Und das, nachdem die Mannschaft von Julian Nagelsmann wirklich alles gegeben und ihr Herz auf dem Platz gelassen hat. Wahnsinn, was für eine Leistung. Oder soll man eher "Leistungssteigerung" dazu sagen. Denn man darf ja nicht vergessen, wo die deutsche Nationalmannschaft im November des vergangenen Jahres noch stand. Klar, es sah personell ganz anders aus. Der Bundestrainer hat um den zurückgekehrten Toni Kroos inzwischen eine echte Einheit geformt, die mehr verdient gehabt hätte, als die "Runde der letzten acht". Doch es sollte einfach nicht sein, weil man defensiv zwar richtig gut stand, aber zweimal nicht eng genug dran war. Und in der Offensive ließ man abermals etwas zu viel liegen, was sich eben in einem K.O.-Spiel meistens rächt. Ob das nun ein Strafstoß war oder eben nicht - geschenkt. Wir können ers aus deutscher Sicht trotz einer unglaublich gut laufenden Petition nicht mehr ändern, so bitter das nun einmal ist. Gerade deshalb, weil dieses Team richtig Spaß gemacht hat und Größen wie Kroos, Thomas Müller oder Manuel Neuer mehr verdient gehabt hätten. Deshalb gefällt mir die Aussage von Nagelsmann umso besser, der den WM-Titel in zwei Jahren als klares Ziel formuliert hat. Nun, warum eigentlich nicht. Auch ohne Kroos möglich...

Dienstag, 2. Juli 2024

Ein Wechselbad der Gefühle und jetzt der Kracher!

Was war das nur für ein Spiel aus deutscher Sicht gegen die Dänen im Achtelfinale der UEFA Euro 2024. Ja, da war nun wirklich alles drin und die Partie hätte in beide Richtungen kippen können. Bis, ja bis die deutsche Nationalmannschaft auch ein bisschen Glück hatte, selbst profitierte und sich in einen sogenannten "Flow" spielte. Den brauchen die Männer um Kapitän Ilkay Gündogan nun auch am Freitag gegen das bisher recht überzeugende Spanien im Viertelfinale. Nun, da muss wohl alles passen. Die Arbeit gegen den Ball, die Kreativität in der Offensive und die Stimmung auf den Rängen. Und erst recht der Torabschluss. Stimmung sollte auf jeden Fall vorhanden sein, denn auch die Spanier sind gute Sänger. Und was mag eigentlich am Freitag ab 18 Uhr in den einschlägigen Lokalen auf der Deutschen liebster Insel los sein - ganz egal, wie es ausgeht. Obwohl Spanien bisher einen sehr stabilen Eindruck macht, traue ich den Deutschen in diesem Duell viel zu. Denn so nah war die DFB-Elf schon lange nicht mehr dran, um etwas Großes zu erreichen. Im Halbfinale würde ein Duell mit Frankreich oder Portugal warten, die bisher nicht wirklich in der besten Form sind...

Freitag, 2. Dezember 2022

Das nächste Vorrunden-Aus bei einer WM steht fest

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist zum zweiten Mal in Folge bei einer Weltmeisterschaft nicht über die Vorrunde hinaus gekommen. Für die deutsche Fußballnation eine echte Katastrophe und doch habe ich Unterschiede im Vergleich zum 2018er-Turnier in Russland gesehen. Denn die Mannschaft von Kapitän Manuel Neuer hat sich nach der 1:2-Auftaktniederlage gegen Japan gewehrt und insbesondere im Duell mit Costa Rica alles versucht und reingeworfen beziehungsweise - wie es Thomas Müller sagen würde - "das Herz auf dem Platz gelassen". Einzig die Chancenverwertung ließ - trotz vier Treffern - abermals mehr als nur zu wünschen übrig und die Abwehr blieb - trotz einiger Umstellungen - in Summe zu wacklig, gar keine Frage. Dass dann allerdings auch noch die von vielen erwartete Schützenhilfe der Spanier ausblieb, passte wie die Faust aufs Auge zu den Auftritten der DFB-Elf, die unter dem Strich nicht effektiv und mitunter zu körperlos auftrat und gegen die Japaner viel zu früh in den Verwaltungsmodus schaltete, Ja, es liegt viel Arbeit vor Bundestrainer Flick - also mentaler Natur.

Montag, 28. November 2022

Die Hoffnung aufs Weiterkommen lebt plötzlich wieder auf

Dass im Sport immer alles möglich ist, hat uns der gestrige Tag aus deutscher Sicht wieder einmal gezeigt. Denn dank eines verdienten 1:1-Unentschiedens gegen das von vielen als übermächtig eingeschätzte Spanien, hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der umstrittenen WM im Wüstenstaat Katar plötzlich wieder nicht ganz so schlechte Aussichten aufs Weiterkommen - sprich den Einzug ins Achtelfinale. Und: Das ist aus meiner Sicht aus verdient, dass man sich diese Chance erarbeitet hat. Gut, es war auch Schützenhilfe von Costa Rica gegen Japan mit dabei. Aber der couragierte Auftritt der Mannschaft von Bundestrainer Hansi Flick gegen den Weltmeister von 2010 macht Hoffnung darauf, dass ein "zweites Russland" verhindert werden kann. Ich freue mich insbesondere auch für Niclas Füllkrug, der sich dieses Tor und seine Kadernominierung hart erarbeitet hat. So möchten wir unsere Kicker auch gegen die Südamerikaner noch einmal sehen - nicht schön, aber kampfbetont und gallig spielen; das ist abermals angesagt. Das Zeug dazu hätten die Spieler um den starken Kapitän Neuer ja allemal...

Donnerstag, 24. November 2022

Herbe Enttäuschung für das DFB-Team zum WM-Auftakt

Fassungslos, völlig bedient und kopfschüttelnd saßen sie da, die Fans der deutschen Fußball-Nationalmannschaft unmittelbar nach dem Abpfiff des ersten Spiels beim Turnier in Katar. 1:2 hatte die DFB-Auswahl gegen ein tapfer kämpfendes und sich nie aufgebendes Japan verloren - und das aus meiner Sicht auch verdient. Denn - wie schon so oft - hatte es die Mannschaft von Bundestrainer Hansi Flick schlicht und einfach verpasst, für die vorzeitige Entscheidung zu sorgen. Chancen dafür gab es schließlich genug! Und - mit Verlaub - gegen die Auswahl aus Fernost muss das eigentlich auch reichen. Doch es kam anders, weil die DFB-Jungs pomadig spielten, keine Lösungen mehr fanden und so gut wie keine Zweikämpfe mehr bestritten. Man dachte wohl, dass man das 1:0 über die Zeit schaukeln und Kräfte für das Duell mit Spanien am Sonntag sparen kann. Weit gefehlt, denn jetzt geht es gegen den Weltmeister von 2010 schon um alles. Ja, und das hätte man sich mit weniger Wechseln und mehr Effizienz ersparen können. Es könnte eine Neuauflage von 2018 drohen, obwohl man für's Weiterkommen ja stark genug wäre...

Montag, 7. Januar 2019

(Letzter) Feinschliff in der (spanischen) Sonne!

Seit ein paar Tagen sind unsere Bundesliga-Kicker wieder aus dem Weihnachtsurlaub in der Sonne zurück. Und - na klar - viele von ihnen bleiben gleich eben dort, wenn sie sich mit ihren Arbeitgebern ins Trainingslager verabschiedet haben. Während die meisten Mannschaften in der spanischen Sonne schwitzen, holen sich die Stars des FC Bayern München den nötigen Feinschliff in der katarischen Hitze. Ja, auch diese Maßnahme ist umstritten - wie so vieles, was der deutsche Rekordmeister in den letzten Wochen, Monaten und Jahren eben gemacht oder - zum Unverständnis vieler - unterlassen hat. Man kann es eben eh nie allen Recht machen, na klar. Aber wenn die Klubs eben der Meinung sind, ihre Vorbereitung nicht im kalten und mitunter kräftig verschneiten Deutschland zu absolvieren, sollte man das akzeptieren. Und das, obwohl die Orte von uns oft mit Urlaub und gemütlichem Strandleben in Verbindung gebracht werden. Der VfB aus Stuttgart ist - ebenso wie der Großteil der Vereine - ja bekanntlich in Spanien unterwegs, genauer gesagt in La Manga. Ich bin gespannt, wen Michael Reschke dort noch so begrüßen darf - Kandidaten geistern ja rund um den Wasen viele umher. Ich hoffe, dass die Schwaben die Klasse halten!

Montag, 18. Juli 2016

BVB im Kaufrausch - Erste Tests mit guten Ergebnissen!

Ich bin wirklich gespannt, was die Borussia aus Dortmund in dieser Saison leisten kann. Denn die Macher um "Aki" Watze und "Susi" Zorc haben Coach Thomas Tuchel ein paar vielversprechende Talente in den Kader gezaubert. Außerdem ist mit der Rückkehr von Mario Götze zu rechnen und die Gespräche mit Andre Schürrle (VfL Wolfsburg) sowie Ömer Toprak (Bayer 04 Leverkusen) laufen noch. Das wäre schon eine sensationelle Truppe, die dem Meisterschaftsfavoriten von der Isar da einheizen könnte. Interessant wird sein, wie schnell Tuchel die neuen Stars zu einer Einheit formen kann beziehungsweise wird. Und: Ob beim FC Bayern München alle mit Carlo Ancelotti und seinen Ideen zurechtkommen. Trotz der erneuten Pause für Arjen Robben (sechs Wochen!) glaube ich, dass auch die EM-Fahrer schnell wieder in die Spur kommen werden. Aber auch andere Vereine aus der Bundesliga fallen mit guten Transfers und tollen Leistungen bei Tests auf. So ist das schön, so darf das gerne weitergehen. Auf diese Art und Weise bleibt das "Produkt" Bundesliga am Markt attraktiv - trotz der starken Konkurrenz aus Spanien, England und (neuerdings) China. Die (Fußball)Welt darf ruhig sehen, dass in der Bundesliga sauber und ordentlich gearbeitet beziehungsweise gewirtschaftet wird. Kommt alle gut in die (neue) Woche!

Freitag, 24. Juni 2016

Die Achtelfinalspiele bei der EM stehen fest!

So, liebe Sportsfreunde. Morgen geht das Turnier in Frankreich (endlich) so richig los. Denn bei der Fußball-Europameisterschaft stehen ab Samstag bis einschließlich Montag die Achtelfinals auf dem Programm. Und das - wie ich finde - mit durchaus interessanten Ansetzungen. Doch zunächst möchte ich den neuen Modus etwas kritisieren, obwohl wir Fans nun mehr Spiele sehen (dürfen). Aber die Tatsache, dass Albanien quasi zwei Tage nicht weiß, ob und wie es (im Turnier) weitergeht, hat mich ziemlich genervt. Schließlich hat es für die Albaner nicht gereicht für die nächste Runde. Auch die Türkei reist - trotz eines wichtigen und frenetisch gefeierten Sieges im letzten Gruppenspiel - nach Hause. Für mich ist zweifelsohne die Neuauflage des Endspiels von 2012 der Kracher schlechthin in der ersten Phase der K.O.-Runde. Ich freue mich schon heute auf das Duell zwischen Italien und Spanien, das mit Sicherheit ausgeglichener sein wird als damals im Endspiel (4:0 für die Iberer). Einen tollen Vergleich erwarte ich auch zwischen Kroatien und Portugal sowie zwischen Wales und Nordirland. Und "Die Mannschaft"? Die spielt am Sonntag ab 18 Uhr (live bei den Kollegen der ARD) gegen die Slowakei. Auch das könnte spannnend werden, schließlich schlugen die Slowaken den DFB in der Wasserschlacht von Augsburg (3:1).

Mittwoch, 22. Juni 2016

Deutschland ist Gruppenerster - echter Achtelfinalkracher!

Sie haben es geschafft, die deutschen Kicker mit dem Adler auf der Brust: Willkommen im Achtelfinale! Und was soll man sagen, es ist und war absolut verdient. Denn die Art und Weise, wie sich "Die Mannschaft" dieses erste Zwischenziel erspielt hat, lässt für den weiteren Verlauf der  Fußball-Europameisterschaften hoffen. Gut, auch heute finde ich das berühmte Haar in der Suppe. Denn die Torausbeute beziehungsweise Chancenverwertung muss in den anstehenden K.O.-Duellen wesentlich besser werden. Am Ende sprang - trotz drückender Überlegenheit - "nur" ein knapper 1:0-Erfolg gegen die sehr gut verteidigenden Nordiren heraus. Was mich besonders freut ist, dass Mario Gomez das entscheidende Tor geschossen hat. Ich wünsche mir, dass er auch am Sonntag im Achtelfinale (der Gegner wird heute Abend feststehen) ran darf. Und auch vor der Leistung von Joshua Kimmich kann ich nur den Hut ziehen. Der Bayer hat das auf der rechten Außenbahn richtig gut gemacht und könnte im Verein in dieser Rolle irgendwann den ehemaligen DFB-Kapitän Philipp Lahm ablösen. Die große Überraschung des gestrigen EM-Tages war für mich zweifelsohne der nicht unverdiente 2:1-Erfolg der Kroaten über Titelverteidiger Spanien, die somit am Montag zum Achtelfinal-Kracher gegen Italien antreten müssen. Ganz egal, wie die "Squadra Azzurra" dann ab 21 Uhr (live im ZDF) gegen Irland spielt.

Montag, 20. Juni 2016

Die Favoriten bringen sich in Stellung - Albanien zittert!

Was haben Frankreich, Spanien und Italien bei der aktuell laufenden Fußball-Europameisterschaft im Nachbarland gemeinsam? Ja, richtig - die drei Mitfavoriten stehen längst als Teilnehmer der nächsten Runde fest und können ganz entspannt darauf warten, wer sich im Achtelfinale mit ihnen messen darf beziehungsweise muss. Gestern Abend gelang den Gastgebern mal ausnahmsweise kein Tor in beinahe letzter Minute - man trennte sich in Gruppe A von Verfolger Schweiz torlos. Dafür machten die Italiener beim 1:0-Triumph den entscheidenden Treffer erst kurz vor dem Schlusspfiff. Ja, die "Squadra Azzurra" ist ganz dick im Geschäft und hat rechtzeitig zum Turnier zu alter Stärke (zurück)gefunden. Und auch die Spanier sind wieder in einer sensationellen Form und ziehen abermals ihr gefürchtetes Kurzpassspiel auf. Heute Abend ab 21 Uhr (ARD) wollen dann die Engländer und die Waliser den weiteren Verbleib bei der EM sichern. Die Gegner aus der Slowakei oder aus Russland werden es den Jungs von der britischen Insel richtig schwermachen. Morgen ist dann wieder "Die Mannschaft" an der Reihe und muss ab 18 Uhr (ARD) gegen Nordirland unbedingt gewinnen. Mal schauen, ob Mario Götze und Co. hinterher dann der Baum oder die Hunde sind. Mir wäre Letzteres ja irgendwie lieber!

Freitag, 17. Juni 2016

"Last-Minute"-Franzosen und schwache DFB-Offensive!

Die Kicker aus dem Gastgeberland der Fußball-Europameisterschaft haben eine neue Waffe entdeckt. Die "Equipe Tricolore" schnürt ihre Gegner bis in die Schlussphase mit gezielten Nadelstichen ein und schlägt dann in allerletzter Minute (und der Nachspielzeit) eiskalt zu. Wie schon im ersten Duell der Gruppe A gegen Rumänien, machte die französische Nationalmannschaft den viel zitierten Sack erst ziemlich spät zu. Dieses Mal mussten tapfer verteidigende Albaner dem Mitfavoriten zum Sieg gratulieren - am Ende unterlag Albanien den Franzosen mit 0:2. Ein solcher "Lucky Punch" wollte dem DFB-Team gegen eine ebenbürtige polnische Auswahl gestern Abend nicht gelingen. Und das auch, weil "Die Mannschaft" nach einer wackligen Defensivleistung gegen die Ukraine dieses Mal in der Offensive ordentlich Luft nach oben hatte. Schön, dass Mats Hummels wieder mitwirken konnte. Aber: Der Neu-Bayer wirkte in einigen Situationen alles andere als souverän - dafür erwischte Abwehrchef Jerome Boateng einen weiteren Sahnetag und hatte seinen Teamkollegen bei den Bayern, Polens Torjäger Robert Lewandowski, total im Griff. Doch: Im Sturm fehlte es den deutschen Adlern an Durchschlagskraft, Geschwindigkeit und taktischer Flexibilität. Warum man Mario Götze mit hohen Flanken fütterte und Joker Mario Gomez mit flachen Zuspielen suchte, habe ich nicht verstanden. Das Positive an dem 0:0 ist, dass es der Weltmeister nach wie vor selbst in der Hand hat. Ebenso wie die Engländer, die das "Bruderduell" mit Wales für sich entschieden. Heute sind dann u.a. wieder die Italiener, die Spanier und die Kroaten an der Reihe. Alle drei können den Einzug ins Achtelfinale bereits perfekt machen. Los geht's ab 15 Uhr - zu sehen im "Zweiten".

Montag, 13. Juni 2016

Frankreich und Deutschland im Glück - England mit Pech!

So, liebe Sportsfreunde. Wie habt Ihr das erste Wochenende mitsamt der angesetzten Partien bei der Fußball-Europameisterschaft im Nachbarland erlebt? Also aus meiner Sicht ist einiges schon jetzt bemerkenswert an dieser Stelle. Nämlich die Tatsache, dass es bei allen Begegnungen recht eng beziehungsweise knapp zugeht. Alle Teams sind darauf bedacht, bloß keinen Fehler zu machen und defensiv erst einmal solide zu stehen. Nun, das ist beinahe allen Mannschaften gelungen - also bisher. Jedoch haben wir vor allem bei den gestrigen Duellen gesehen, dass es bei der Abwehrorganisation noch (viel) Luft nach oben gibt. Und auch der Weltmeister hatte gestern gegen die Ukraine im eigenen 16er einige Schwächen offenbart - neue Vierekette hin oder her. Ohne Manuel Neuers und Jerome Boatengs Taten hätten wir gestern Abend keinen 2:0-Erfolg gesehen, auch wenn ich mich für die Torschützen Mustafi und Schweinsteiger sehr freue. Auch die Jungs aus der Türkei hatten so ihre Schwierigkeiten und dürfen sich bei der kroatischen Offensive bedanken, dass es "nur" eine 0:1-Niederlage gegeben hat. Und der Gastgeber? Der brauchte gegen kampftstarke Rumänien ein "Tor des Monats" von Payet, um den ersten "Dreier" klar zu machen, während die Engländer einen möglichen 1:0-Auftakt gegen die Russen noch verspielten (1:1). Heute wird es für drei Mitfavoriten - zumindest ist das mein Gefühl - ernst. Spanien startet ab 15 Uhr gegen Tschechien in den Wetttbewerb und um 21 Uhr treffen Italien und Belgien aufeinander. Dieser Vergleich hat's in sich!

Samstag, 26. März 2016

Von einem riesigen Verlust und einer großen Chance!

Diese Nachricht hat mich wirklich traurig gemocht, weil ich diesen Spieler schon als Kind sehr verehrt und ziemlich bewundert habe. Ich drücke der Familie von Johan Cruyff an dieser Stelle mein herzliches Beileid aus und verneige mich nochmals vor einem der größten Kicker der Fußballszene. Seine Art zu spielen, diese Übersicht und Passgenauigkeit - es gibt oder gab nun wirklich nicht viele "Zehner", die das Offensivspiel derart beherrscht haben wie "König Johan". Dabei hatte der 68-Jährige, der an Lungenkrebs erkrankt war und am Donnerstag im Kreise seiner Familie in seiner Wahlheimat Barcelona friedlich eingeschlafen ist, stets die "14" auf dem Rücken gehabt. Auch als Trainer, Funktionär, Berater und Experte machte der Mitbegründer der "La Masia" stets einen gute Figur und sagte immer, was er dachte. Cruyff gehörte aus meiner Sicht zu den echten Typen in diesem Sport, von denen es heutzutage kaum noch welche gibt - leider. Ruhe in Frieden! Schauen wir von Spanien und den Niederlanden wieder zu uns in die Bundesrepublik, wo heute Abend (20.45 Uhr, ZDF) das Länderspiel zwischen Deutschland und England in Berlin angepfiffen wird. Ich bin gespannt auf diesen Vergleich - sehr sogar. Und ich freue mich, dass Stürmer Mario Gomez (wieder) eine Chance bekommen wird und auch Mario Götze Wertschätzung genießt. Der Edelreservist des FC Bayern München wird wohl am Dienstag gegen Italien mit dem Adler auf der Brust auflaufen - und das über 90 Minuten. Schön, dass Löw ihm Vertrauen schenkt.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Da kommen viele spannende Namen auf den Markt

Während sie sich in so mancher Region und bei so einigen Klubs der Bundesrepublik darüber Gedanken machen (müssen), wie es sportlich weitergehen kann und wird, sind die Agenten und Spielerberater in halb Europa im Dauereinsatz. Ja, so langsam beginnt sie, die heiße Phase der Wechsel und Geschäfte um den vermeintlichen Top-Transfer. Ganz vorne dabei im Rennen um den dicksten Geldbeutel - der noch im Sommer entleert werden soll - ist der FC Bayern München. Dem wird ja - teilweise auch von vielen meiner Kollegen - nachgesagt, dass er sich zur neuen Saison mit vielen großen Spielern verstärken will und wird. Da kursieren rund um die Isar und an der Säbener Straße ständig Namen wie de Bruyne, Bale, Sterling oder di Maria. Doch die Frage ist doch eher: Will sich der Klassenprimus der Bundesliga das überhaupt leisten? Auch ein Edin Hazard vom FC Chelsea wurde vermeintlich schon in München (auf Wohnungssuche) gesehen. Ich rate mal: Ball flach halten, aber bitteschön ganz flach. Aber: Auch Hazards Teamkollege, der tschechische Weltklasse-Keeper Petr Cech, ist ein heißer Kandidat für eine Luftveränderung - ebenso wie sein spanisches Pendant Iker Casillas. Mal schauen, wer dann welches Trikot trägt.

Montag, 5. Januar 2015

Die Rückkehr des verlorenen Sohnes wird gefeiert!

Lange Zeit hatten sie davon geträumt, es sich gewünscht und mit verschiedenen Fanaktionen sanften Druck ausgeübt. Nun haben die Anhänger von Atletico Madrid das bekommen, wonach sie sich gesehnt hatten. Denn der "verlorene Sohn" ist in die spanische Hauptstadt zurückgekehrt. Die Rede ist von Welt- und Europameister Fernando Torres, der eine gefühlte Ewigkeit fern seines Heimatlandes professionell gegen den Ball gekickt hat. Erst beim traditionsreichen FC Liverpool, dann beim FC Chelsea London und zuletzt sogar beim ruhmreichen AC Mailand. Nun ist er also zurück, der 30-jährige Stürmer, der die Spanier 2008 gegen Deutschland zum Titel bei der EM in Wien schoss. Mal schauen, was Torres bewegen kann und wird. Vielleicht ja als gemeinsames Duo mit dem Kroaten Mario Mandzukic. 50.000 Fans jubelten ihm im Stadion bei seiner Vorstellung zu, er selbst will mit Atletico Trophäen in die Höhe stemmen. "Mir fehlt noch etwas: Titel mit Atletico zu gewinnen", betonte "El Nino". Na dann - möglichst viel Erfolg dabei!

Mittwoch, 19. November 2014

Ist das DFB-Team nun auch Europameister?

Hm, also mit diesem Ergebnis war nun wirklich nicht zu rechnen. Als ich die Aufstellungen gelesen hatte, wusste ich nun wirklich nicht, was ich von dem Test in Freundschaft zwischen Europameister Spanien und Weltmeister Deutschland in Vigo halten soll. "Das gibt ein klares 0:4", sagte ein Kollege aus dem Sport im Vorfeld der Partie - und das bevor die Startformationen der beiden Kontrahenten überhaupt erst öffentlich wurden. Rund 90 Minuten später hatte ich mich dann auf ein glückliches (dank Ron-Robert Zieler) und gerechtes - die DFB-Elf war nach der Pause stärker -Unentschieden ohne Tore eingestellt. Doch dann kam Toni Kroos an den Ball und zog auf dem nassen und glitschigen Untergrund im spanischen Dauerregen einfach mal ab. Blöd, dass der Spielmacher von Real Madrid die Kugel gar nicht richtig getroffen hatte. Noch doofer, dass sein Vereinskollege bei den "Königlichen" - Torwartlegende Iker Casillas - mit seinen Gedanken bereits unter der Dusche war und zu spät reagierte. So musste der Jubilar in seinem 160. Länderspiel doch noch hinter sich greifen und beschenkte Deutschland zum ersten Sieg gegen Spanien seit 14 Jahren. Damals setzten sich die "DFB-Adler" übrigens klar mit 4:1 durch!