Was hat es damals nur für einen Aufschrei bei Fußballfans aus aller Welt gegeben, für die Tradition eine ganz große Rolle spielt. Und zwar, als offiziell bekannt geworden ist, dass sich Jürgen Klopp in Sachen Fußball für den Red Bull-Konzern engagieren wird. Nun, warum denn nicht? Dass im Profifußball seit Jahren schon andere Werte mitschwingen, als "nur" alte Gepflogenheiten mit der Fahne hochzuhalten, sollte ja bekannt sein. Fußballklubs sind längst zu Wirtschaftsunternehmen geworden, in denen es eben auch um gesunde Finanzen und Bilanzen mit schwarzen Zahlen geht. Dass sich der langjährige LFC-Coach für diese Idee begeistern konnte, halte ich daher für keinesfalls verwerflich. Sondern - nach Jahren im Tagesgeschäft an der Seitenlinie oder auf dem Trainingsplatz - für eine spannende Aufgabe im Hintergrund. Genau das wollte Klopp haben. Er hatte Lust auf einen Aufgabe im operativen Geschäft, aber zugleich in Reihe zwei, in der er insbesondere seine Kontakte spielen lassen möchte. Und warum nicht beim "Brausehersteller" aus Österreich, der weltweit im bezahlten Fußball mit gleich mehreren Vereinen Erfolge einfahren möchte. Was es dafür braucht, das weiß der Ex-Dortmunder. Gestern ist er nun offiziell vorgestellt worden.
Mittwoch, 15. Januar 2025
Jürgen Klopp ist im RB-Kosmos offiziell vorgestellt worden
Sonntag, 13. August 2023
Der erste Titel der Saison geht nicht an den FC Bayern!
Neue Saison, alte Probleme? Das kann man zumindest nicht komplett verneinen, wenn man sich den Auftritt des FC Bayern München vor den eigenen Fans im DFL-Supercup gegen die "Roten Bullen" aus Leipzig so anschaut. Die Gäste aus Sachsen - wobei das Spiel zwar in München stattfand, aber kein Heimspiel für die Bayern war - traten wesentlich entschlossener, körperlich robuster und taktisch besser eingestellt auf. Lohn der sehr hohen Pressinglinie war das 1:0 durch Dani Olmo nach gerade einmal drei Minuten. Zwar blieb der Meister gegen den Pokalsieger bemühlt und hatte insbesondere über die linke Seite ein paar gefährliche Situationen, doch im Torabschluss mangelt es noch immer - sehr sogar. Das konnte auch der neue Superstar aus England - Harry Kane - nicht ändern, der nach 63 Minuten ins Spiel kam, aber sich da schon mit einem 0:2-Rückstand konfrontiert sah, weil Olmo noch vor der Pause die ganze FCB-Defensive in Weltklasse-Manier narrte. Kurz nach der mit Spannung erwarteten Einwechslung des Kapitäns der englischen Nationalmannschaft, sorgte Olmo per Strafstoß für die Entscheidung. Ein verdienter Erfolg für RB, das die Schwachstellen der Bayern erkannte, konsequent bespielte und erstmals den Supercup holte. Glückwunsch! Und der FCB? Der hat richtig viel Arbeit vor sich...