Der finale Kader steht und das große Ziel bleibt unverändert. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat heute Mittag um 13 Uhr seine 26 Auserwählten präsentiert, mit denen er im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko den WM-Titel holen möchte. Große Überraschungen im Aufgebot gab es auch dieses Mal. Wieder oder auch schon wieder. Denn auch bei den Bekanntgaben seiner Vorgänger gab es nicht nur Applaus, was die Zusammenstellung betraf. Ja, und so wurde und wird nicht nur heute diskuriert, ob Nagelsmann die "Richtigen" angerufen hat. Besonders zwei Namen stechen mir dabei ins Auge - oder vielleicht auch drei. Sicherlich war es aufgrund der Geschehnisse, Gerüchte und Presssestimmen keine wirklich allzu große Überraschung mehr, dass der langjährige Stammkeeper Manuel Neuer wieder an Bord ist. Und das, obwohl er nach der EM 2024 zurückgetreten ist und noch im Winter beteuerte, nicht für ein Comeback zur Verfüfung zu stehen. Doch nun ist es anders gekommen, obwohl Oli Baumann eigentlich die Nummer eins hätte sein sollen. Und der Hoffenheimer hätte es sich auch verdient gehabt. Erst recht, nachdem er den großen Pechvogel Marc-Andre ter Stegen so glänzend vertreten hatte. Dass auch Leroy Sane mit dabei sein darf, hat mich auch verwundert. Denn der durfte zuletzt im Verein gar nicht mehr so oft auflaufen. Dass er aber unglaubliche Qualitäten hat, ist unbestritten. Aber er sollte sie auch endlich mal wieder abrufen. Gerne komstant - also, in jedem Spiel. Und zwar im Verein und beim DFB. Ja, und da gibt's noch Nadiem Amiri, den ich ebenfalls sehr schätze und der richtig viel mitbringt. Aber auch mit ihm hatte ich nicht gerechnet. Schließlich war auch er lange Zeit verletzt gewesen. Aber nun gut, Julian Nagelsmann hat sich mit den 26 Jungs etwas überlegt und wir sollten sie alle anfeuern. Nur durch ein Miteinander ist "Großes" möglich...
Donnerstag, 21. Mai 2026
Mit Sane und Neuer zur Fußball-WM in Nordamerika!
Donnerstag, 2. Oktober 2025
Wir sind alle "nur" Menschen. Bitte nicht vergessen...
Zeit ist traditionell ein recht rares Gut. Insbesondere, was den Profisport angeht. Denn da denkt man - falls überhaupt - nur von Woche zu Woche. Und man ist sich schnell darüber einig, dass es ein Anderer dann doch wesentlich besser (machen) kann. Heißt: Da werden Spieler transferiert, Trainer und Manager eingestellt oder auch wieder beurlaubt, als würde es kein Morgen mehr geben. Wirkliche Besserung in der spelerischen Leistung ist oftmals trotzdem nicht zu erkennen. Und das obwohl es oft nur Nuancen sind, die die Guten von den richtig Guten unterscheiden. Und hier spielt aus meiner Sicht die mentale Stärke eine immer größere Rolle. Es wird für meinen Geschmack viel zu oft vergessen, dass die Profis eben auch "nur" Menschen sind, die ihrem Job nachgehen. Aber eben auch Familie und andere Interessen haben. Und darüberhinaus sonst mal gar nichts tun wollen. Sprich, einfach mal "in Ruhe gelassen wollen". Da kommt mir das Argument einfach zu kurz, dass man bei solchen Gehältern immer verfügbar oder stets geleich gut gelaunt sein muss. Oder aber in jedem Spiel für "Das Geld" bitteschön die gleiche Leistung bringen muss. Falsch, einfach nur falsch. Und mit Sicherheit so keinesfalls in Ordnung. Ein Mensch ist und bleibt (eben ein) Mensch...
Mittwoch, 15. Januar 2025
Jürgen Klopp ist im RB-Kosmos offiziell vorgestellt worden
Was hat es damals nur für einen Aufschrei bei Fußballfans aus aller Welt gegeben, für die Tradition eine ganz große Rolle spielt. Und zwar, als offiziell bekannt geworden ist, dass sich Jürgen Klopp in Sachen Fußball für den Red Bull-Konzern engagieren wird. Nun, warum denn nicht? Dass im Profifußball seit Jahren schon andere Werte mitschwingen, als "nur" alte Gepflogenheiten mit der Fahne hochzuhalten, sollte ja bekannt sein. Fußballklubs sind längst zu Wirtschaftsunternehmen geworden, in denen es eben auch um gesunde Finanzen und Bilanzen mit schwarzen Zahlen geht. Dass sich der langjährige LFC-Coach für diese Idee begeistern konnte, halte ich daher für keinesfalls verwerflich. Sondern - nach Jahren im Tagesgeschäft an der Seitenlinie oder auf dem Trainingsplatz - für eine spannende Aufgabe im Hintergrund. Genau das wollte Klopp haben. Er hatte Lust auf einen Aufgabe im operativen Geschäft, aber zugleich in Reihe zwei, in der er insbesondere seine Kontakte spielen lassen möchte. Und warum nicht beim "Brausehersteller" aus Österreich, der weltweit im bezahlten Fußball mit gleich mehreren Vereinen Erfolge einfahren möchte. Was es dafür braucht, das weiß der Ex-Dortmunder. Gestern ist er nun offiziell vorgestellt worden.
Dienstag, 16. Januar 2024
Diese sogenannte "Wahl" kann man nicht mehr ernst nehmen!
Also, mal ehrlich: Kann mir irgendjemand diese Entscheidung erklären? Am besten bitte doch gerne mit nachvollziehbaren Belegen oder Statistiken, die stichhaltige Erkenntnisse mit sich bringen? Nun, das wird vermutlich schwer - ganz schwer. Aber - und das möchte ich in dieser Deutlichkeit sagen - ich bin alles andere als ein Gegner von Lionel Messi oder ein vielzitierter Ronaldo-Fanboy. Ich habe großen Respekt vor den sportlichen Erfolgen des argentinischen Superstars und auch vor dem, was der portugiesische Modellathlet so alles erreicht hat, ziehe ich mein Hut - und zwar total gerne. Dass allerdings Messi von der FIFA erneut zum Weltfußballer gekürt wurde - und zwar für das Jahr 2023 - kann ich nicht wirklich verstehen. Da haben aus meiner Sicht ganz andere Stars des internationalen Fußballs ordentlichere Duftmarken gesetzt. Sei es mit ihren Toren oder mit gewonnenen Titeln. Aber - und das ist mein Eindruck - bei dieser Wahl geht es nur um das internationale Standing und die globale Vermarktung. Das, was auf dem Rasen erreicht wird, zählt wohl leider nicht mehr!
Freitag, 18. August 2023
Müssen es denn wirklich solche horrenden Summen sein?
Dass der Profifußball längst zu einem reinen Millionengeschäft verkommen ist, wissen wir alle. Es zählt mitunter eben nicht mehr, was einem der Verein und seine Fans bedeuten oder wie man dort wahrgenommen wird, sondern in erster Linie das, was Netto am Wochen- oder Monatsende auf dem Überweisungsträger beziehungsweise im Online-Banking auftaucht. Dass nun auch ein stinkreiches Land wie Saudi-Arabien im Konzert der ganz Großen mitmischen will, ist da nicht verwunderlich. Denn Fußball ist ein Sport, der weltweite Beachtung genießt und Menschen und Unternehmen miteinander vernetzt. Klar, dass also auch solche Staaten teilhaben wollen. Aber müssen es wirklich solche abartigen Summen sein, um mehrfache Millionäre noch viel reicher zu machen? Muss man also wirklich Gehälter bieten, die mindestens das zehn- bis 50 (!)-fache das bisherigen Salärs bedeuten? Nun, ich denke nicht. Schade, dass viele Stars das anders sehen und in einer besseren Amateurliga mitkicken. Dann doch lieber "etwas weniger" Geld und dafür ein richtiger Wettkampf beziehungsweise sportlicher Anreiz! So, wie in unserer 1. Bundesliga, in der ich es im Auftaktspiel nicht für unwahrscheinlich halte, dass Bremen die Bayern ärgern kann...
Dienstag, 27. Juni 2023
Die großen Namen gehen aktuell am FC Bayern vorbei!
In diesen Tagen schießen die Spekulationen im und rund um den internationalen Transfermarkt in ungeahnte Höhen - mal wieder, schon wieder. Und doch ist eines bisher nicht zu übersehen, wenn man mal von Ex-BVB-Star Raphael Guerreiro absieht. Aber das wird noch lange nicht reichen, um eine ähnliche Seuchen-Saison wie die vergangene zu vermeiden. Denn ohne die treue Schützenhilfe des BVB hätte es dieses Mal wirklich eine titellose Spielzeit gegeben für den stolzen deutschen Rekordmeister aus dem Süden der Republik. Trotz eines eigentlich guten Kaders braucht es dringend frisches Blut an der Isar - und das natürlich mit richtig guten Fähigkeiten am Ball. Oder - und so würden das meine Kollegen vom Kicker schreiben - es sind Akteure vom Format "internationale Klasse" gefragt für den FCB-Kader - also mindestens. Problem dürften allerdings die Ablöse und die Gehaltsklasse sein, wo andere Vereine in Europa eben mit ganz anderen Pfunden wuchern können. Mal schauen, was oder wer den Bayern noch so einfällt. Ein Kylian Mbappe dürfte zwar die große Wunschlösung, aber nicht finanzierbar sein.
Donnerstag, 15. Juni 2023
Die Frauen-Nationalelf bekommt ihre verdiente Bühne
Nach wochenlangem Zögern, Ringen und sicherlich recht harten sowie intensiven Verhandlungen mit der FIFA, können die deutschen Fans die WM-Teilnahme des Frauen-Nationalteams nun doch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen (mit)verfolgen. Ein aus meiner Sicht guter und richtiger Schritt sowie ein recht positives Signal für den sich zuletzt im Aufwind befindenden DFB-Tross um Trainerin Martina Voss-Tecklenburg. Außerdem darf und sollte man an dieser Stelle nicht vergessen, dass der Austragungsort der Titelkämpfe ja nicht gerade um die Ecke liegt - also von der Bundesrepublik aus gesehen. Nicht jeder hat die Zeit und das nötige Kleingeld, um sich mal eben nach Australien und Neuseeland aufzumachen. Heißt für mich, dass ich das außerordentlich begrüße, dass "unsere Mädels" eine mediale Bühne bekommen - erst recht nach dieser tollen Europameisterschaft mit sehr guten Leistungen und mehr als ordentlichen TV-Quoten. Ich werde sicherlich mal reinschalten und mir die Arbeit der ARD-Kollegen und vom "Zweiten" ganz genau ansehen - und das auch, um (weiter) dazuzulernen. Ein erfolgreiches Turnier wünsche ich allen!
Montag, 24. Oktober 2022
In eigener Sache: Wenig(er) Zeit zum Schreiben...
...ist mir seit Jahresbeginn hier in diesem Blog vergönnt, was aber nicht bedeutet, dass ich mich nicht mehr oder deutlich weniger für diesen, unseren Lieblingssport interessiere. Denn der Fußball ist nach wie vor eines meiner liebsten Kinder - und erst recht die 1. Bundesliga, die stärksten Ligen von Europa sowie die internationalen Turniere beziehungsweise die Spiele der deutschen Nationalmannschaft. Dort steht ja bald wieder ein mit Spannung erwarteter Wettbewerb an, nämlich die WM im Wüstenstaat Katar. Ja, ich werde mir das eine oder andere Spiel anschauen, gar keine Frage. Mit Sicherheit bin auch ich mit einigen Machenschaften dort nicht wirklich einverstanden, aber ein Boykott ist auch nicht der richtige Weg, denke ich. Warum? Ganz einfach deshalb, weil ich glaube, dass es weitere umstrittene Vergaben geben wird. Aber: Zunächst einmal bin ich gespannt, welche Teams mit den klimatischen Bedingungen am besten zurechtkommen und welche Überraschungen uns erwartet. Mich würde es jedenfalls nicht wundern, falls es einen Weltmeister gibt, den man jetzt so gar nicht auf dem Favoriten-Zettel hat.
Donnerstag, 12. November 2020
Gemeinsam geht doch einfach mehr als miteinander!
Dass sich die Vereine der 1. Fußball-Bundesliga - also fast alle - sowie der Hamburger SV in Frankfurt treffen, um einen Schlachtplan zu entwickeln, wie man die TV-Gelder in Zukunft (besser) verteilen kann, finde ich gut. Was mir jedoch nicht wirklich gefällt, ist die Tatsache, dass nicht alle Klubs daran teilnehmen können beziehungsweise dürfen, weil sie nicht eingeladen sind beziehungsweise waren. Ein aus meiner Sicht negatives und falsches Signal, das die Wogen nicht wirklich glätten wird. Bloß, weil betroffene Vereine sich in ersten Statements klar gegen die anderen und deren Meinung positioniert hat, muss man diese Bundesligisten nun doch nicht komplett ausgeklammern. Ich fände es besser, wenn sich alle noch einmal miteinander treffen und eine gemeinsame Linie entwickeln. Und das auch, weil alle so oder so in einem Boot sitzen. Und das nicht nur jetzt, sondern auch in (ferner) Zukunft. Geht bitte lieber nochmals aufeinander zu!