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Donnerstag, 21. Mai 2026

Mit Sane und Neuer zur Fußball-WM in Nordamerika!

Der finale Kader steht und das große Ziel bleibt unverändert. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat heute Mittag um 13 Uhr seine 26 Auserwählten präsentiert, mit denen er im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko den WM-Titel holen möchte. Große Überraschungen im Aufgebot gab es auch dieses Mal. Wieder oder auch schon wieder. Denn auch bei den Bekanntgaben seiner Vorgänger gab es nicht nur Applaus, was die Zusammenstellung betraf. Ja, und so wurde und wird nicht nur heute diskuriert, ob Nagelsmann die "Richtigen" angerufen hat. Besonders zwei Namen stechen mir dabei ins Auge - oder vielleicht auch drei. Sicherlich war es aufgrund der Geschehnisse, Gerüchte und Presssestimmen keine wirklich allzu große Überraschung mehr, dass der langjährige Stammkeeper Manuel Neuer wieder an Bord ist. Und das, obwohl er nach der EM 2024 zurückgetreten ist und noch im Winter beteuerte, nicht für ein Comeback zur Verfüfung zu stehen. Doch nun ist es anders gekommen, obwohl Oli Baumann eigentlich die Nummer eins hätte sein sollen. Und der Hoffenheimer hätte es sich auch verdient gehabt. Erst recht, nachdem er den großen Pechvogel Marc-Andre ter Stegen so glänzend vertreten hatte. Dass auch Leroy Sane mit dabei sein darf, hat mich auch verwundert. Denn der durfte zuletzt im Verein gar nicht mehr so oft auflaufen. Dass er aber unglaubliche Qualitäten hat, ist unbestritten. Aber er sollte sie auch endlich mal wieder abrufen. Gerne komstant - also, in jedem Spiel. Und zwar im Verein und beim DFB. Ja, und da gibt's noch Nadiem Amiri, den ich ebenfalls sehr schätze und der richtig viel mitbringt. Aber auch mit ihm hatte ich nicht gerechnet. Schließlich war auch er lange Zeit verletzt gewesen. Aber nun gut, Julian Nagelsmann hat sich mit den 26 Jungs etwas überlegt und wir sollten sie alle anfeuern. Nur durch ein Miteinander ist "Großes" möglich...

Donnerstag, 2. Oktober 2025

Wir sind alle "nur" Menschen. Bitte nicht vergessen...

Zeit ist traditionell ein recht rares Gut. Insbesondere, was den Profisport angeht. Denn da denkt man - falls überhaupt - nur von Woche zu Woche. Und man ist sich schnell darüber einig, dass es ein Anderer dann doch wesentlich besser (machen) kann. Heißt: Da werden Spieler transferiert, Trainer und Manager eingestellt oder auch wieder beurlaubt, als würde es kein Morgen mehr geben. Wirkliche Besserung in der spelerischen Leistung ist oftmals trotzdem nicht zu erkennen. Und das obwohl es oft nur Nuancen sind, die die Guten von den richtig Guten unterscheiden. Und hier spielt aus meiner Sicht die mentale Stärke eine immer größere Rolle. Es wird für meinen Geschmack viel zu oft vergessen, dass die Profis eben auch "nur" Menschen sind, die ihrem Job nachgehen. Aber eben auch Familie und andere Interessen haben. Und darüberhinaus sonst mal gar nichts tun wollen. Sprich, einfach mal "in Ruhe gelassen wollen". Da kommt mir das Argument einfach zu kurz, dass man bei solchen Gehältern immer verfügbar oder stets geleich gut gelaunt sein muss. Oder aber in jedem Spiel für "Das Geld" bitteschön die gleiche Leistung bringen muss. Falsch, einfach nur falsch. Und mit Sicherheit so keinesfalls in Ordnung. Ein Mensch ist und bleibt (eben ein) Mensch...

Mittwoch, 15. Januar 2025

Jürgen Klopp ist im RB-Kosmos offiziell vorgestellt worden

Was hat es damals nur für einen Aufschrei bei Fußballfans aus aller Welt gegeben, für die Tradition eine ganz große Rolle spielt. Und zwar, als offiziell bekannt geworden ist, dass sich Jürgen Klopp in Sachen Fußball für den Red Bull-Konzern engagieren wird. Nun, warum denn nicht? Dass im Profifußball seit Jahren schon andere Werte mitschwingen, als "nur" alte Gepflogenheiten mit der Fahne hochzuhalten, sollte ja bekannt sein. Fußballklubs sind längst zu Wirtschaftsunternehmen geworden, in denen es eben auch um gesunde Finanzen und Bilanzen mit schwarzen Zahlen geht. Dass sich der langjährige LFC-Coach für diese Idee begeistern konnte, halte ich daher für keinesfalls verwerflich. Sondern - nach Jahren im Tagesgeschäft an der Seitenlinie oder auf dem Trainingsplatz - für eine spannende Aufgabe im Hintergrund. Genau das wollte Klopp haben. Er hatte Lust auf einen Aufgabe im operativen Geschäft, aber zugleich in Reihe zwei, in der er insbesondere seine Kontakte spielen lassen möchte. Und warum nicht beim "Brausehersteller" aus Österreich, der weltweit im bezahlten Fußball mit gleich mehreren Vereinen Erfolge einfahren möchte. Was es dafür braucht, das weiß der Ex-Dortmunder. Gestern ist er nun offiziell vorgestellt worden.

Dienstag, 16. Januar 2024

Diese sogenannte "Wahl" kann man nicht mehr ernst nehmen!

Also, mal ehrlich: Kann mir irgendjemand diese Entscheidung erklären? Am besten bitte doch gerne mit nachvollziehbaren Belegen oder Statistiken, die stichhaltige Erkenntnisse mit sich bringen? Nun, das wird vermutlich schwer - ganz schwer. Aber - und das möchte ich in dieser Deutlichkeit sagen - ich bin alles andere als ein Gegner von Lionel Messi oder ein vielzitierter Ronaldo-Fanboy. Ich habe großen Respekt vor den sportlichen Erfolgen des argentinischen Superstars und auch vor dem, was der portugiesische Modellathlet so alles erreicht hat, ziehe ich mein Hut - und zwar total gerne. Dass allerdings Messi von der FIFA erneut zum Weltfußballer gekürt wurde - und zwar für das Jahr 2023 - kann ich nicht wirklich verstehen. Da haben aus meiner Sicht ganz andere Stars des internationalen Fußballs ordentlichere Duftmarken gesetzt. Sei es mit ihren Toren oder mit gewonnenen Titeln. Aber - und das ist mein Eindruck - bei dieser Wahl geht es nur um das internationale Standing und die globale Vermarktung. Das, was auf dem Rasen erreicht wird, zählt wohl leider nicht mehr!

Freitag, 18. August 2023

Müssen es denn wirklich solche horrenden Summen sein?

Dass der Profifußball längst zu einem reinen Millionengeschäft verkommen ist, wissen wir alle. Es zählt mitunter eben nicht mehr, was einem der Verein und seine Fans bedeuten oder wie man dort wahrgenommen wird, sondern in erster Linie das, was Netto am Wochen- oder Monatsende auf dem Überweisungsträger beziehungsweise im Online-Banking auftaucht. Dass nun auch ein stinkreiches Land wie Saudi-Arabien im Konzert der ganz Großen mitmischen will, ist da nicht verwunderlich. Denn Fußball ist ein Sport, der weltweite Beachtung genießt und Menschen und Unternehmen miteinander vernetzt. Klar, dass also auch solche Staaten teilhaben wollen. Aber müssen es wirklich solche abartigen Summen sein, um mehrfache Millionäre noch viel reicher zu machen? Muss man also wirklich Gehälter bieten, die mindestens das zehn- bis 50 (!)-fache das bisherigen Salärs bedeuten? Nun, ich denke nicht. Schade, dass viele Stars das anders sehen und in einer besseren Amateurliga mitkicken. Dann doch lieber "etwas weniger" Geld und dafür ein richtiger Wettkampf beziehungsweise sportlicher Anreiz! So, wie in unserer 1. Bundesliga, in der ich es im Auftaktspiel nicht für unwahrscheinlich halte, dass Bremen die Bayern ärgern kann...

Dienstag, 27. Juni 2023

Die großen Namen gehen aktuell am FC Bayern vorbei!

In diesen Tagen schießen die Spekulationen im und rund um den internationalen Transfermarkt in ungeahnte Höhen - mal wieder, schon wieder. Und doch ist eines bisher nicht zu übersehen, wenn man mal von Ex-BVB-Star Raphael Guerreiro absieht. Aber das wird noch lange nicht reichen, um eine ähnliche Seuchen-Saison wie die vergangene zu vermeiden. Denn ohne die treue Schützenhilfe des BVB hätte es dieses Mal wirklich eine titellose Spielzeit gegeben für den stolzen deutschen Rekordmeister aus dem Süden der Republik. Trotz eines eigentlich guten Kaders braucht es dringend frisches Blut an der Isar - und das natürlich mit richtig guten Fähigkeiten am Ball. Oder - und so würden das meine Kollegen vom Kicker schreiben - es sind Akteure vom Format "internationale Klasse" gefragt für den FCB-Kader - also mindestens. Problem dürften allerdings die Ablöse und die Gehaltsklasse sein, wo andere Vereine in Europa eben mit ganz anderen Pfunden wuchern können. Mal schauen, was oder wer den Bayern noch so einfällt. Ein Kylian Mbappe dürfte zwar die große Wunschlösung, aber nicht finanzierbar sein.

Donnerstag, 15. Juni 2023

Die Frauen-Nationalelf bekommt ihre verdiente Bühne

Nach wochenlangem Zögern, Ringen und sicherlich recht harten sowie intensiven Verhandlungen mit der FIFA, können die deutschen Fans die WM-Teilnahme des Frauen-Nationalteams nun doch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen (mit)verfolgen. Ein aus meiner Sicht guter und richtiger Schritt sowie ein recht positives Signal für den sich zuletzt im Aufwind befindenden DFB-Tross um Trainerin Martina Voss-Tecklenburg. Außerdem darf und sollte man an dieser Stelle nicht vergessen, dass der Austragungsort der Titelkämpfe ja nicht gerade um die Ecke liegt - also von der Bundesrepublik aus gesehen. Nicht jeder hat die Zeit und das nötige Kleingeld, um sich mal eben nach Australien und Neuseeland aufzumachen. Heißt für mich, dass ich das außerordentlich begrüße, dass "unsere Mädels" eine mediale Bühne bekommen - erst recht nach dieser tollen Europameisterschaft mit sehr guten Leistungen und mehr als ordentlichen TV-Quoten. Ich werde sicherlich mal reinschalten und mir die Arbeit der ARD-Kollegen und vom "Zweiten" ganz genau ansehen - und das auch, um (weiter) dazuzulernen. Ein erfolgreiches Turnier wünsche ich allen!

Montag, 24. Oktober 2022

In eigener Sache: Wenig(er) Zeit zum Schreiben...

 ...ist mir seit Jahresbeginn hier in diesem Blog vergönnt, was aber nicht bedeutet, dass ich mich nicht mehr oder deutlich weniger für diesen, unseren Lieblingssport interessiere. Denn der Fußball ist nach wie vor eines meiner liebsten Kinder - und erst recht die 1. Bundesliga, die stärksten Ligen von Europa sowie die internationalen Turniere beziehungsweise die Spiele der deutschen Nationalmannschaft. Dort steht ja bald wieder ein mit Spannung erwarteter Wettbewerb an, nämlich die WM im Wüstenstaat Katar. Ja, ich werde mir das eine oder andere Spiel anschauen, gar keine Frage. Mit Sicherheit bin auch ich mit einigen Machenschaften dort nicht wirklich einverstanden, aber ein Boykott ist auch nicht der richtige Weg, denke ich. Warum? Ganz einfach deshalb, weil ich glaube, dass es weitere umstrittene Vergaben geben wird. Aber: Zunächst einmal bin ich gespannt, welche Teams mit den klimatischen Bedingungen am besten zurechtkommen und welche Überraschungen uns erwartet. Mich würde es jedenfalls nicht wundern, falls es einen Weltmeister gibt, den man jetzt so gar nicht auf dem Favoriten-Zettel hat.

Donnerstag, 12. November 2020

Gemeinsam geht doch einfach mehr als miteinander!

Dass sich die Vereine der 1. Fußball-Bundesliga - also fast alle - sowie der Hamburger SV in Frankfurt treffen, um einen Schlachtplan zu entwickeln, wie man die TV-Gelder in Zukunft (besser) verteilen kann, finde ich gut. Was mir jedoch nicht wirklich gefällt, ist die Tatsache, dass nicht alle Klubs daran teilnehmen können beziehungsweise dürfen, weil sie nicht eingeladen sind beziehungsweise waren. Ein aus meiner Sicht negatives und falsches Signal, das die Wogen nicht wirklich glätten wird. Bloß, weil betroffene Vereine sich in ersten Statements klar gegen die anderen und deren Meinung positioniert hat, muss man diese Bundesligisten nun doch nicht komplett ausgeklammern. Ich fände es besser, wenn sich alle noch einmal miteinander treffen und eine gemeinsame Linie entwickeln. Und das auch, weil alle so oder so in einem Boot sitzen. Und das nicht nur jetzt, sondern auch in (ferner) Zukunft. Geht bitte lieber nochmals aufeinander zu!

Montag, 29. Juni 2020

Bundesliga: Irgendwie alles wie immer - zumindest fast!

Während an der Tabellenspitze der 1. Fußball-Bundesliga alles wie gehabt ist und mal wieder der FC Bayern München die Meisterschale überreicht bekommen hat, haben die Verfolger mitunter Schwierigkeiten, die Spannung bis zum letzten Spieltag hochzuhalten. Sicherlich fällt es schwer, alles zu geben, wenn man rechnerisch keine Chance mehr auf eine tabellarische Verbesserung hat. Aber dennoch gehört es zum sogenannten "Fairplay", dass man sich anders präsentiert, als es beispielsweise die Borussia aus Dortmund oder der 1. FC Köln getan haben. Doch - und das möchte ich hier nicht unerwähnt lassen - ist es grundfalsch, wenn sich andere Vereine nun über die Art von "Nicht-Leistung" beklagen. Vor allem dann, wenn man selbst nicht besonders gut ausgesehen hat. Sorry, liebe "Wölfe" und liebe Fortuna. Den Vogel aus meiner Sicht jedoch zweifelsohne abgeschossen, das hat der Hamburger SV. Der hätte ein Remis gegen Sandhausen bei einer gleichzeitigen Niederlage der Heidenheimer auf der Bielefelder Alm gebraucht, um noch Dritter im Unterhaus zu werden und somit das "Nordderby" in der Relegation perfekt zu machen. Doch der Traditionsverein von der Elbe ging an eben selbiger mit 1:5 baden - und das trotz Schützenhilfe der Arminia. Somit darf der FCH nun die Werderaner ab Donnerstag herausfordern, während Düsseldorf absteigen muss und der KSC in Liga zwei drin geblieben ist.

Donnerstag, 7. Mai 2020

Der Bundesliga-Neustart ist fix terminiert!

Nachdem es vor ein paar Wochen hieß, die 1. und 2. Fußball-Bundesliga könnte eventuell am 9. Mai wieder loslegen, ist es - nach einem Beschluss der Landesverbände und der Politik in Berlin - nun zu einer Einigung in Sachen Neustart gekommen. Los soll es jetzt am 15. Mai gehen. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie und ob das auch alles reibungslos klappen wird. Erst recht, weil in den vergangenen Tagen mehrere positive Tests aufgetaucht sind und Salomon Kalou - Stürmer der Hertha aus der Bundeshauptstadt - die Pandemie und die daraus folgenden Konsequenzen ziemlich lächerlich gemacht hat. Schnee von gestern möchte man fast sagen, denn die Mehrheit aller Beteiligten und insbesondere der Fans freut sich, dass der sogenannte "Volkssport Nummer eins" endlich zurück ist - wenn auch "nur" ohne Stadionbesuch mit Bier und Bratwurst in der Hand. Ich bin zwar Pay-TV-Kunde, weiß aber selbst noch nicht, ob ich nun einfach wieder Fußball sehen kann und möchte. Ohne Fans im Stadion ist das schon recht gewöhnungsbedürftig, wie man beim rheinischen Derby vor der Unterbrechung gesehen hat. Nun, wir werden sehen, ob das alles so hinhaut, wie man sich das alles vorstellt. Für mich spielen hier noch immer viel zu viele Fragezeichen mit!

Dienstag, 21. April 2020

Am 9. Mai könnte der Profifußball "neu" starten!

Während sich viele über diese Nachricht sehr gefreut haben dürften - am meisten vermutlich so mancher Profiverein selbst - bleiben auch Zweifel und Kritik, ob man gegebenenfalls wirklich am 9. Mai wieder mit den Spielzeiten in der 2. und 1. Fußball-Bundesliga weitermachen kann. Fest steht, dass es - wenn es denn dann tatsächlich soweit kommt - nur Geisterspiele geben kann und darf. Von weniger Zuschauern in großen Stadien, wie es Ex-Nationaltorhüter Jens Lehmann anregte, halte ich nicht besonders viel, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass dies tatsächlich möglich sein wird. Aus Sicht eines Fans würde ich mich natürlich sehr freuen, wenn es wirklich wieder um Punkte geht und wir schöne Tore bestaunen dürften. Aber dann sollten sich auch die TV-Anstalten und die sonstigen Rechteinhaber dringend etwas einfallen lassen, um möglichst viele Fußball-Liebhaber abzuholen. Fakt ist allerdings, dass jeder Tag einer noch längerer Spielpause den etwas kleineren Klubs richtig wehtun wird und der Begriff "Insolvenz" umherschwirren wird. Daher hoffe ich, dass es bald weitergehen kann und wird - zur Not eben mit Geisterspielen und regelmäßigen Tests der Protagonisten. Schließlich wird es ohne Zweikämpfe ja nicht gehen.

Samstag, 4. April 2020

13 von 36 deutschen Profiklubs droht die Insolvenz

Für uns alle sind diese Tage und Wochen in Zeiten der Corona-Krise eine echte Herausforderung - körperlich, aber insbesondere auch privat und psychisch. Wie ernst die Lage gerade auch aus sportlicher Sicht ist, unterstreicht die Tatsache, dass - Stand heute - nicht weniger als 13 von 36 Profi-Mannschaften aus der 1. und 2. Fußball-Bundesliga um ihre Existenz bangen und - wenn das so weitergeht - schon bald mit einer drohenden Insolvenz rechnen müssen. Das sind immerhin ein Drittel aller Teams - und das in diesem Millionengeschäft, das Massen unterhält, zahlreiche Menschen beschäftigt und Woche für Woche begeistert. Man kann nur hoffen, auch aus Sicht vieler anderer Firmen und Unternehmen, dass das Schlimmste bald überstanden ist und man wieder an die Austragung von Spielen denken kann - zur Not eben ohne Zuschauer. Heißt: Die Fernsehanstalten müssten den Vereinen in dieser Zeit mehr TV-Geld überweisen und das Programm für mehr Menschen zugänglich machen als es momentan in Pay-TV-Zeiten der Fall ist. Aber ob das wirklich Insolvenzen verhindern kann, glaube ich nicht - aber es wäre zumindest ein Anfang.

Freitag, 13. März 2020

Wann wird die Fußball-Bundesliga nachziehen (müssen)?

Ja, liebe Sportsfreunde, das wird in den nächsten Stunden und Tagen richtig spannend. Und - wer weiß - vielleicht ist das, was ich hier schreibe, auch schon nicht mehr aktuell. Aber ich bin gespannt, wie sich die Deutsche-Fußball-Liga (DFL) und der Deutsche-Fußball-Bund - der DFB - entscheiden werden, wenn man auf andere Sportarten blickt. Denn: Vieles ist schon abgesagt oder ausgesetzt - auch in anderen großen Ländern wie beispielsweise Italien oder Spanien. Ich glaube, dass der deutsche Profi-Fußball nicht drumrum kommen wird, den Spielbetrieb auch bald zu unterbrechen. Und das auch, weil es im Eishockey, Basketball und nun auch im Volleyball bereits zum Saisonende gekommen ist. Und: Selbst Spieler und Verantwortliche sagen, dass es ihnen ohne Fans - also als sogenanntes Geisterspiel - keinen Spaß macht und man sich dabei recht unwohl fühlt. Ob sich das Fehlen der Fans auch auf den sportlichen Erfolg der Bundesliga-Vereine - national und international - auswirkt, ist nicht abschließend zu klären. Aber es gab dann doch die eine oder andere Niederlage, die mich überrascht hat. Ich glaube, dass die Eintracht schon anders gespielt hätte. Mit den Fans im Rücken hätten die Hessen gestern eine andere Leistung abgerufen.

Montag, 15. Juli 2019

Einfach mal ganz locker durch die Hose atmen!

Ja, nun muss ich auch noch meinen Senf dazu geben, ob der FC Bayern München in Sachen Transferpolitik nun alles "richtig" macht, oder eben nicht?! Zunächst einmal kann und mag ich das nicht beurteilen. Aber: Was mich sehr ärgert, das sind die sogenannten Experten und die Fans anderer Vereine oder aber auch einige meiner Kollegen, die den Bayern ständig erzählen, wer inzwischen alles bei anderen Klubs unterschrieben hat, obwohl er doch eigentlich schon an der Isar gesichtet worden war. Ich rate dazu, einfach mal ganz locker durch die Hose zu atmen und die Füße still zu halten. Kalle Rummenigge, Uli Hoeneß und Hasan Salihamidzic sind in Absprache mit Coach Niko Kovac und dessen neuen Assistenten Hansi Flick aktiver am Markt, als es einige zu glauben wissen. Schließlich hat das Transferfenster noch bis 2. September geöffnet und der FC Bayern hat bei seiner langjährigen Flügelzange Ribery / Robben auch erst Ende August - also kurz vor Ende der erlaubten Zeit - zugeschlagen. Deshalb bin und bleibe ich davon überzeugt, dass Präsident Hoeneß den vielbesungenen Satz "Wenn Sie wüssten, wen wir für den Sommer schon alles sicher haben!" bei den Kollegen des "Doppelpass" auf Sport 1 nicht nur so daher gesagt hat.

Freitag, 21. Juni 2019

Mats Hummels kehrt zum BVB zurück!

Ja, nun ist aus den hartnäckigen Gerüchten also Realität geworden. Mats Hummels, Ex-Nationalspieler und Abwehr-Ass des FC Bayern München, schließt sich zum 1. Juli für die kommenden drei Jahre seiner alten Liebe Borussia Dortmund an. Erst 2016 war der 30-jährige Familienvater nach acht Jahren beim BVB zum deutschen Rekordmeister zurückgekehrt. Dort hatte er sich fußballerisch ausbilden lassen und ging als junger Mann zunächst auf Leihgabe in den Westen der Republik. Ein Jahr später zog Schwarz-Gelb die Kaufoption für Hummels, um ihn dann nach der EM vor drei Jahren für 35 Millionen Euro in seine Geburtsstadt ziehen zu lassen. Nun geht der Bayer also wieder den umgekehrten Weg und dürfte dem FC Bayern mit Bonuszahlungen bis zu 38 Millionen Euro aufs Konto spülen. Nun, in Anbetracht der Tatsache, dass sich die Bayern in der Abwehr mit zwei jungen Weltmeistern aus Frankreich verstärkt haben und die junge Defensive des Vorjahresvize dringend mehr Erfahrung benötigt, macht dieser Wechsel für beide Seiten Sinn. Doch Hummels war gerade in der Rückrunde eine der Stützen im bayrischen Defensivverbund und mitverantwortlich für die Aufholjagd gegenüber seines neuen Klubs. Sollte nun auch noch Jerome Boateng die Bayern verlassen, muss sich der deutsche Rekordmeister etwas einfallen lassen. Doch - und so schätze ich die Klub-Verantwortlichen auch ein - da ist im Hintergrund bereits etwas im Busch. Ich bin davon überzeugt, dass der FC Bayern München bis zum 31. August noch einige Transfers - damit meine ich keine Abgänge - tätigen wird.

Mittwoch, 22. Mai 2019

Und am Ende jubelt mal wieder der FC Bayern!

Ja, es ist am Ende eben doch wieder so gekommen, wie es viele Experten in den vergangenen Tagen prophezeit hatten und haben. Der FC Bayern München ist zum 29. Mal Deutscher Fußballmeister geworden - und das auch meiner Sicht hochverdient. Obwohl es die Borussia aus Dortmund dem Dauerrivalen aus dem Süden der Republik richtig schwer gemacht hat, jubelte am Ende wieder einmal der Rekordmeister mit seinen typischen Weißbierduschen. "Die Bayern waren, was wir leider nicht geschafft haben, eben in den entscheidenden Momenten da", sagte BVB-Kapitän Marco Reus. Das kann ich so unterschreiben und habe ich  - hier in diesem Blog - bereits im Herbst 2018 geschrieben. Dort glaubte ich, trotz neun Zählern Rückstand der Bayern auf die Borussen, dass sie das noch aufholen werden und die Schale zum 7. Mal in Serie in den Himmel recken dürfen. Eben deshalb, weil die "Roten" mental den nötigen Tick weiter sind als die "jungen Wilden" vom Pott, die im kommenden Jahr wieder angreifen werden. Dazu holen sie Thorgan Hazard aus Gladbach, Julian Brandt aus Leverkusen und Nico Schulz aus Hoffenheim. Nun, auch die Bayern werden neben Benjamin Pavard (Stuttgart) und Lucas Hernandez (Atletico Madrid) und Jann- Fiete Arp (HSV) noch etwas machen - ganz bestimmt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass an den Gerüchten um Antoine Griezmann (Atletico Madrid) und Leroy Sane (Manchester City) durchaus etwas dran ist. Klingt richtig spannend - schau'n mer mal!

Freitag, 17. Mai 2019

Das spannendste Saisonfinale seit zehn Jahren!

Wenn morgen Nachmittag um 15.30 Uhr dieser letzte und 34. Spieltag der inzwischen 56. Saison in der 1. Fußball-Bundesliga angepfiffen wird, dürfte es so spannend und nervenaufreibend zugehen, wie schon lange nicht mehr. Während die Abstiegs- (Hannover und Nürnberg) und die Relegationsfrage (Stuttgart) längst geklärt sind, ist das Rennen um Europa noch total offen. Und - das ist die eigentliche Sensation dieser Spielzeit - das Meisterschaftsrennen ist noch nicht entschieden. Mit zwei Zählern Vorsprung geht Titelverteidiger FC Bayern München ins große Finale, dahinter lauert der BVB mit 73 Zählern. Wenn man bedenkt, dass viele sogenannte Experten die Borussen im Herbst schon zum neuen Meister gekürt hatten, als die "Roten" von der Isar neun Zähler Rückstand auf den Rivalen aus dem Pott hatten, gleicht diese Entwicklung einer Sensation. Während ein Großteil von Fußball-Deutschland der Eintracht aus Frankfurt, die in München zu Gast ist und gerne auf Tabellenrang vier landen würde, die Daumen drückt, möchte der BVB-Gegner aus Mönchengladbach ebenfalls gerne Vierter werden beziehungsweise bleiben. Könnte also ein echtes Herzschlagfinale werden, in dem ich die Bayern leicht im Vorteil sehe. Und das auch, weil sie schon öfter in großen Finals standen als Schwarz-Gelb, zwei Zähler Vorsprung haben und Arjen Robben sowie Franck Ribery noch einmal alles geben werden. Oder, falls das prägende Duo der vergangenen zehn Jahre nicht beginnt, deren Mannschaft sich für die beiden Top-Stars zerreißen wird. Dahinter träumen auch Leverkusen, Hoffenheim, Wolfsburg und Bremen von den europäischen Fleischtöpfen. Wir dürfen also alle sehr gespannt sein!

Montag, 6. Mai 2019

Die Handregel muss dringend modifiziert werden!

Der vergangene Spieltag in der 1. Fußball-Bundesliga hat nicht nur einen kleinen Vorteil zugunsten des FC Bayern München in Sachen Meisterschaftsrennen gegen die Borussia aus Dortmund zu Tage gefördert, sondern auch - beziehungsweise schon wieder - einige hitzige Diskussion zur Handspielregel im Strafraum mit sich gebracht. Während die Schwaben aus Stuttgart in der Hauptstadt bei der Hertha vergeblich auf einen Pfiff warteten, gab es diesen - zur Überraschung aller - im Süden der Republik beim Meister, der mit dem Tabellenschlusslicht aus Hannover so seine Schwierigkeiten hatte. Jerome Boateng bekam den Ball an den angelegten Ellbogen, während auf der Gegenseite bei einer identischen Situation kein Strafstoß gegeben wurde. Und dann wäre da auch noch unser WM-Held Mario Götze, dem die Kugel vom Oberschenkel an den - ja, richtig - eben nicht angelegten Unterarm sprang. Aber - und das ist auch mehr als fragwürdig - es gab hier eben keinen Elfmeter, den der SV Werder Bremen natürlich gerne gehabt hätte. Ich weiß nicht, wozu das noch führen kann, soll und wird. Werden die Teams nun das gezielte Anschießen im Sechzehner trainieren? Oder warum gibt es auf der einen Seite den Elfer und auf der anderen Seite nicht? Ich bin total verwirrt und wünsche mir dort eine klarere Linie. Entweder zeige ich da immer auf den Punkt oder eben gar nicht mehr. Weil: So geht der Sport kaputt!

Montag, 4. März 2019

Meisterschaftsrennen ist spätestens jetzt wieder offen!

Aus neun Punkten Rückstand auf die Borussia aus Dortmund sind seit dem vergangenen Spieltags-Wochenende nur noch magere zwei geworden - und zwar Tore, nicht Zähler. Spätestens jetzt kann und darf man sagen, dass das Rennen um die deutsche Meisterschaft im Fußball-Oberhaus wieder offen ist. Doch daran hatte ich - ohne mich rühmen zu wollen - trotz der Schwächephase des FC Bayern im Herbst 2018 keinen Zweifel gehabt. Und ich sage euch auch warum: Beim BVB lief in diesen Wochen beinahe alles glatt, selbst gröbste Abwehrpatzer blieben folgenlos und die Gegner standen "Schwarz-Gelb" deutlich offensiver gegenüber als zuletzt. Das hat sich im Frühjahr 2019 grundlegend geändert. Die Kontrahenten stehen nun wesentlich tiefer und setzen Nadelstiche im Konter. Zudem bleiben die Stellungsfehler in der Abwehr beim Spitzenreiter nun nicht mehr folgenlos. Auf der Gegenseite hat sich der FC Bayern stabilisiert und ist (wieder) hungrig geworden. Es sieht so aus, als hätten die "Roten" alles auf diese, nun entscheidenden Wochen ausgelegt. Zwar fehlt der eine oder andere aus Verletzungsgründen, doch dann springt eben ein anderer in die Bresche. Diese Qualität und Erfahrung fehlt beim deutlich jüngeren Rivalen aus dem Westen - das Spiel hängt (noch immer) zu sehr von Marco Reus ab. Die Lockerheit ist momentan weg - doch das kann sich schnell wieder ändern. Ich denke, dass man spätestens im direkten Duell am 6. April sehen wird, wer in Richtung Titel unterwegs ist. Mein Favorit bleibt der "ältere" Titelverteidiger von der Isar, der mit Drucksituationen eben besser umgeht.