Freitag, 4. Januar 2013

Von einem, der sich einfach nie in den Griff kriegt

Ja, da war er wieder. Der Mario Balotelli, den wir alle kennen und von dem wir solche Dinge gewohnt sind. Dieses Mal lieferte sich der italienische Nationalspieler ein Handgemenge mit seinem Coach und Landsmann Roberto Mancini. Stein des Anstoßes: Balotelli hatte im Training bei und mit Manchester City einen Mitspieler grob gefoult, wofür er vom Trainer scharf kritisiert wurde. Folglich kam es nach einem verbalen Schlagabtausch zu einer wilden Fuchtelei, die von Mitspielern gemeinsam getrennt wurde. "Warum immer ich?", fragte der 22-jährige Stürmer per T-Shirt-Botschaft einst. Diese Frage sollte er sich selbst beantworten (können). Dass er es viel besser und anders kann, das hatte der Mann mit dem blondierten Irokesenschnitt im EM-Halbfinale des vergangenen Jahres gezeigt. Wir Deutschen können und sollten uns nur allzu gut daran erinnern (können). Aber irgendetwas stimmt mit dem Angreifer nicht, der gerne durch Nachtklubs tingelt, mal gerne einen trinkt und dabei raucht oder auch mal seine Nobelautos zu Schrott fährt. Genie und Wahnsinn liegen bei ihm derart dicht beisammen, dass man meinen könnte, dass er selbst nicht weiß, was als nächstes passiert beziehungsweise passieren wird. Schon öfter musste er hohe Geldstrafen zahlen, war suspendiert zum Zuschauen verurteilt. Dabei kann er es doch eigentlich, nur bitte beim kommenden Turnier nicht gerade wieder gegen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft.

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