Mittwoch, 2. Januar 2013

Wenn ein Fußballer die Hand "zur Hilfe" nimmt

Hm, das kann nicht gut gehen, wird nicht gut gehen und so etwas ist auch noch nie gut gegangen. Es sei denn, der Fußballer spielt im Tor und nicht auf dem Feld. Wenn Kicker verbotenerweise ihre Hand einsetzen, dann hat das immer schon Probleme gegeben - auf und abseits des Platzes. Wir erinnern uns gerne noch an Diego Maradonas "Hand Gottes" gegen die Engländer oder den Betrug von Frankreichs Thierry Henry gegen die verdatterten Iren in einem Qualifikationspiel. Doch das, was uns da gestern aus Hamburg erreichte, setzt dem Ganzen noch einmal eine Krone auf - und zwar ziemlich schief. HSV-Publikumsliebling Rafael van der Vaart soll in der Silvesternacht gegenüber seine (Noch)Ehefrau Sylvie handgreiflich geworden sein, sie flüchtete aus dem gemeinsamen Haus. Was soll denn das bitteschön? So etwas gehört sich nicht, ist unterste Schublade und erst recht von einem, der das Idol und Vorbild vieler ambitionierter Hobbykicker ist. Heute flog der 29-jährige Spielmacher mit den Nordlichtern ins Trainingslager nach Dubai, die Moderatorin tauchte mit dem gemeinsamen Sohn unter. Es geht mich ja nichts an und ist mir "ziemlich egal", was die Herren in ihrer Freizeit treiben - oder mit wem. Aber so etwas geht mir gründlich gegen den Strich, ich bin ziemlich aufgewühlt und enttäuscht. Anscheinend bereut van der Vaart seinen "Fehltritt" auf der heimischen Ehespielwiese (schon). Na hoffentlich, also Pfui Teufel!

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