Schön, dass es an diesem Wochenende endlich in der Fußball-Bundesliga weitergegangen ist. Und man hat durchaus gemerkt, dass die Kicker wieder so richtig Bock auf das beziehungsweise ihr Tagesgeschäft haben. Auf allen Plätzen war einiges geboten - es gab schöne Treffer, tolle Kombinationen, hitzige Diskussionen und mitunter grobe Fouls. Aber - und das machte es richtig schlimm - es schien so zu sein, als wären unsere lieben Schiedsrichter noch nicht wieder richtig bei der Sache zu sein. Alleine die Dinge, die in Bremen, Köln und Stuttgart übersehen beziehungsweise völlig falsch bewertet wurden, hat so manchem doch ziemlich sauer aufgestoßen. Mir übrigens auch, denn so manche Aktion hat man auch ohne (die dritte) Zeitlupe klar erkannt. Nur eben nicht die Unparteiischen. Beispiele gefällig? Robert Lewandowski und sein FC Bayern München bekamen gleich zwei klare Elfmeter an der Weser nicht, die Bestrafung (in beiden Fällen übrigens die Rote Karte) blieb ebenfalls aus. Doch noch viel unglaublicher ist die Tatsache, dass ein ganzes Gespann am Rhein ein klares Tor mit der Hand nicht erkannt haben will oder erkennen konnte. Da schiebt Leon Andreasen für 96 die Kugel mit dem Unterarm gemütlich über die Linie und keiner der Schiedsrichter will das gesehen haben? Arme Kölner! Schade, dass der Spieler seinen Verstoß im Sinne des Fairplay nicht zugegeben hat. Dass man das Abseits-Tor des VfB aus Stuttgart nicht erkennt, ist "in Ordnung" - das war richtig eng. Ich denke, dass wir den Videobeweis mehr denn je gebrauchen können. Oder was meint Ihr dazu?
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Montag, 19. Oktober 2015
Schöne Begegnungen, schwache Auftritte der Schiris!
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Donnerstag, 20. Juni 2013
Von einem wirklich interessanten Sportartenwechsel
Das ist doch mal eine schöne und wirklich spannende Geschichte. Frank Rost, ehemaliger Bundesliga-Torhüter bei namhaften Bundesliga-Klubs wie dem SV Werder Bremen, dem FC Schalke 04 oder dem Hamburger Sportverein, ist ab sofort als Geschäftsführer tätig. Soweit so gut, das ist eigentlich nichts Besonderes. Denn viele ehemalige Kicker sind heute Vereinsboss, tauschten den grünen Rasen gegen ein schickes Büro ein. Mit fallen da - um nur wenige zu nennen - Bayerns Karl-Heinz Rummenigge, Günther Netzer (ehemals HSV), Felix Magath (ehemals Wolfsburg, Schalke) oder aber Wolfgang Overath (damals 1. FC Köln) ein. So reiht sich der 39-jährige Frank Peter Rost brav in die Reihe der Ex-Profis in verschiedenen Funktionärsposten ein. Doch - und jetzt kommt der entscheidende Unterschied - der Vater einer Tochter macht das nicht in seiner eigenen Sportart. Nein, den 1,94 Meter großen Mann zieht es zum Handball - Rost heuerte beim dortigen HSV als Geschäftsführer an. Wahnsinn, das ist für mich eine kleine Sensation. Dennoch traue ich dem Ex-Fußballer einiges zu, schließlich stammt der zuletzt in New York unter Vertrag gestandende Sachse aus einer echten Handballer-Familie. Vater Peter und Mutter Christina spielten aktiv, schafften es in ihrer Karriere sogar zu Auswahlspielern der DDR. Na, dann - ran ans Werk, lieber Frank. Sie werden an der Elbe bestimmt kräftig zupacken (müssen).
Mittwoch, 2. Januar 2013
Wenn ein Fußballer die Hand "zur Hilfe" nimmt
Hm, das kann nicht gut gehen, wird nicht gut gehen und so etwas ist auch noch nie gut gegangen. Es sei denn, der Fußballer spielt im Tor und nicht auf dem Feld. Wenn Kicker verbotenerweise ihre Hand einsetzen, dann hat das immer schon Probleme gegeben - auf und abseits des Platzes. Wir erinnern uns gerne noch an Diego Maradonas "Hand Gottes" gegen die Engländer oder den Betrug von Frankreichs Thierry Henry gegen die verdatterten Iren in einem Qualifikationspiel. Doch das, was uns da gestern aus Hamburg erreichte, setzt dem Ganzen noch einmal eine Krone auf - und zwar ziemlich schief. HSV-Publikumsliebling Rafael van der Vaart soll in der Silvesternacht gegenüber seine (Noch)Ehefrau Sylvie handgreiflich geworden sein, sie flüchtete aus dem gemeinsamen Haus. Was soll denn das bitteschön? So etwas gehört sich nicht, ist unterste Schublade und erst recht von einem, der das Idol und Vorbild vieler ambitionierter Hobbykicker ist. Heute flog der 29-jährige Spielmacher mit den Nordlichtern ins Trainingslager nach Dubai, die Moderatorin tauchte mit dem gemeinsamen Sohn unter. Es geht mich ja nichts an und ist mir "ziemlich egal", was die Herren in ihrer Freizeit treiben - oder mit wem. Aber so etwas geht mir gründlich gegen den Strich, ich bin ziemlich aufgewühlt und enttäuscht. Anscheinend bereut van der Vaart seinen "Fehltritt" auf der heimischen Ehespielwiese (schon). Na hoffentlich, also Pfui Teufel!
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