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Dienstag, 3. November 2020

Dem "Bomber der Nation" alles erdenklich Gute!

Er hat mit seiner Spielweise ganze Generationen begeistert, traf aus allen Lagen in eigentlich jedem Wettbewerb und stellte mitunter beeindruckende Rekorde auf, die bis heute ihre Gültigkeit besitzen. Heute wird dieser Mann aus Nördlingen, den es einst zum großen FC Bayern München in die bayrische Landeshaptstadt zog, 75 Jahre alt. Ich möchte es an dieser Stelle nicht versäumen, dem großen Gerd Müller, der seine Karriere in den USA ausklingen ließ, zu dieser besonderen Zahl zu gratulieren und hoffe, dass er diesen Tag - trotz schwerer Krankheit - zusammen mit seiner lieben Familie auch genießen kann. Genießen konnte der "Bomber der Nation" gut - und zwar auch abseits des Platzes. Vielleicht auch etwas zu gut, als er aus den Vereinigten Staaten an die Isar zurückkehrte und in ein tiefes Loch gefallen ist. Sein langjähriger Freund, Mitspieler und Wegbegleiter Uli Hoeneß half dem besten Torjäger der Fußballgeschichte - ja, so sehe ich das - wieder auf die Beine und verschaffte ihm einen Trainerjob bei der Jugend und insbesondere den Amateuren des deutschen Rekordmeisters, den er bis 2014 ausübte. Doch sein Gesundheitszustand verschlimmerte sich, sodass Gerd Müller damit begann, zu vergessen. Aber: Ich werde ihn nie vergessen, obwohl ich ihn leider nie live habe spielen sehen können und dürfen in seiner glorreichen aktiven Zeit. Ois Guade, lieber "Bomber der Nation"!

Freitag, 7. März 2014

Ein echtes Vereinsdenkmal tritt im Sommer ab

Schade, wirklich sehr schade. Carles Puyol tritt am Saisonende als Profi beim FC Barcelona ab - und das ein Jahr vor seinem eigentlichen Vertragsende am 30. Juni 2016. Diese Nachricht macht mich traurig, gar keine Frage. Ich mochte ihn, das Kraftpaket in der Abwehr des FC Barcelona. Den Mann, der scheinbar seit 20 Jahren genau die gleiche Frisur trägt. Zuletzt kämpfte der dreifache Champions League-Sieger eher abseits anstatt auf dem Platz die ganz großen Schlachten - und zwar in der Reha. Immer wieder wurde das Idol einer ganzen Generation von (schweren) Verletzungen zurückgeworfen. Ich hätte ihm ein Comeback im Starensemble der Katalanen von ganzem Herzen gegönnt. Und das nicht nur, weil er einer von noch ganz wenigen echten Typen im Geschäft Profifußball ist. Ich wünsche mir, dass er der Stadt am Mittelmeer und dem Verein - der das letzte Jahrzehnt in Europa dominiert hat - in irgendeiner Funktion erhalten bleibt. Puyol wäre mit Sicherheit ein guter Co-Trainer, Manager oder Sportdirektor. Vielleicht wäre allerdings auch das Marketing etwas für den Kicker, der 17 Jahre das Trikot des großen FCB trug. Alles Gute und danke für viele tolle Spiele! Selbst wenn er mal die Titelträume der Deutschen bei der WM 2010 wegköpfte.