Diese Nachricht hat mich wirklich traurig gemocht, weil ich diesen Spieler schon als Kind sehr verehrt und ziemlich bewundert habe. Ich drücke der Familie von Johan Cruyff an dieser Stelle mein herzliches Beileid aus und verneige mich nochmals vor einem der größten Kicker der Fußballszene. Seine Art zu spielen, diese Übersicht und Passgenauigkeit - es gibt oder gab nun wirklich nicht viele "Zehner", die das Offensivspiel derart beherrscht haben wie "König Johan". Dabei hatte der 68-Jährige, der an Lungenkrebs erkrankt war und am Donnerstag im Kreise seiner Familie in seiner Wahlheimat Barcelona friedlich eingeschlafen ist, stets die "14" auf dem Rücken gehabt. Auch als Trainer, Funktionär, Berater und Experte machte der Mitbegründer der "La Masia" stets einen gute Figur und sagte immer, was er dachte. Cruyff gehörte aus meiner Sicht zu den echten Typen in diesem Sport, von denen es heutzutage kaum noch welche gibt - leider. Ruhe in Frieden! Schauen wir von Spanien und den Niederlanden wieder zu uns in die Bundesrepublik, wo heute Abend (20.45 Uhr, ZDF) das Länderspiel zwischen Deutschland und England in Berlin angepfiffen wird. Ich bin gespannt auf diesen Vergleich - sehr sogar. Und ich freue mich, dass Stürmer Mario Gomez (wieder) eine Chance bekommen wird und auch Mario Götze Wertschätzung genießt. Der Edelreservist des FC Bayern München wird wohl am Dienstag gegen Italien mit dem Adler auf der Brust auflaufen - und das über 90 Minuten. Schön, dass Löw ihm Vertrauen schenkt.
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Samstag, 26. März 2016
Von einem riesigen Verlust und einer großen Chance!
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Mittwoch, 16. März 2016
Heute Abend gilt's für den FC Bayern München!
Ja, das heute Abend ist sicherlich nicht irgendein Spiel für den FC Bayern München. Es ist ein wichtiges und richtungsweisendes zugleich - und doch eine Partie, nach der sich die Welt trotz eines Ausscheidens der Bayern weiterdrehen wird beziehungsweise würde. Es geht für den deutschen Rekordmeister um den Einzug ins Viertelfinale der UEFA Champions League. Zu Gast in Fröttmaning ist Juventus Turin (20.45 Uhr, Sky/ZDF). Diese Ansetzung könnte durchaus auch ein Endspiel sein, doch die beiden Titelsammler aus Deutschland und Italien treffen nun eben schon im Achtelfinale aufeinander. Das Hinspiel endete - wir wissen das alle noch - 2:2-Unentschieden. Und das, obwohl die "Roten" bei der "alten Dame" bereits mit 2:0 vorne gelegen waren. Nun, ich bin gespannt - sehr sogar. Ich glaube, dass es ein enges Duell werden wird, auch wenn die Hausherren dank der Auswärtstorregel leicht im Vorteil sein sollten. Bei beiden Kontrahenten fehlt der eine oder andere Star - nun, dann müssen es eben die anderen richten. Es ist ja nicht so, dass beide Teams eine Auswechselbank haben, von der andere Mannschaften nur träumen können. Während Paris St. Germain, Atletico Madrid, Manchester City, Real Madrid, der VfL Wolfsburg und Benfica Lissabon es bereits unter die besten Acht der europäischen Königsklasse geschafft haben, werden heute noch zwei Klubs gesucht. Ich denke, dass es der FC Barcelona und auch der FC Bayern München sein werden. Ich wünsche allen Fans einen schönen Fußball-Abend!
Mittwoch, 9. Dezember 2015
Gratulation Ihr Wölfe - schade für die Gladbacher Fohlen!
Also, da kann ich heute, jetzt und hier an dieser Stelle eigentlich nur meinen Hut ziehen. Denn der VfL Wolfsburg hat sich nach einem 3:2-Erfolg gegen Manchester United als Gruppenerster für das Achtelfinale der UEFA Champions League qualifiziert. Dabei machten es die "Red Devils" den Wölfen alles andere als einfach - ganz im Gegenteil. Doch nach über 90 spannenden Minuten hatten die Jungs aus Niedersachsen die Nase vorne, während es für Manchester "nur" in der UEFA Europa League weiter. Dieses Ziel hatte auch der VfL Borussia Mönchengladbach vor Augen, scheiterte jedoch denkbar unglücklich daran. Denn man hätte sich gegen Man City sogar eine Niederlage keisten können, was ja dann auch passiert ist, doch die "alte Dame" von Juventus Turin unterlag beim FC Sevilla mit 0:1 und leistete somit nicht die heimlich erhoffte Schützenhilfe. Zwischendurch lagen die Gladbacher Fohlen sogar mit 2:1 vorne, kassierten allerdings in der Schlussphase in gerade einmal fünf Minuten drei Gegentreffer! Schade, da war mehr drin. Heute Abend müssen dann noch der schon qualifizierte FC Bayern München und das noch hoffende Team von Bayer 04 Leverkusen ran. Beide Partien (Zagreb - Bayern und Bayer - Barcelona) gibt's in der deutschen Konferenz auf Sky. Die Werkself muss gegen den Titelverteidiger alles nur Erdenkliche raushauen. Der FCB tritt bei Dinamo ohne Manuel Neuer an.
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Mittwoch, 12. August 2015
Von Skandalen und einer tollen Werbung für den Fußball!
Wahnsinn, was einem da gestern Abend zu später Stunde in der georgischen Hauptstadt Tiflis geboten wurde, oder? Ja gut, wenn man sich nicht für Fußball interessiert, ist dieses Highlight sehr wahrscheinlich spurlos an einem vorbeigegangen. Also an mir nicht! Was für ein Finale im UEFA Super Cup zwischen dem FC Barcelona und dem FC Sevilla mit dem - wie ich finde - etwas glücklicheren Ende für den Champions League-Sieger aus Katalonien. 5:4 hieß es um kurz vor 1 Uhr nachts Ortszeit für Lionel Messi und Co., die nach gerade einmal drei Minuten durch Ever Banega mit seinem herrlichen Freistoß 0:1 in Rückstand geraten waren. Doch auch dieser Lionel Messi beherrscht den ruhenden Ball - und wie. Er verwandelte gleich zweimal und brachte seinen Klub mit 2:1 in Führung. Gespielt waren da etwas mehr als 16 Minuten. Bereits in der 52. Minute erhöhte Suarez auf 4:1 - die Vorentscheidung? Mitnichten, denn der Europa League-Gewinner schlug zurück und glich zum 4:4-Endstand aus. Als der eingewechselte Pedro in der Verlängerung in seinem womöglich letzten Spiel im Trikot der Katalanen das 5:4 machte, war die Gegenwehr der Andalusier noch immer nicht gebrochen. Die kämpften bis zur allerletzen Sekunde weiter, ließen jedoch teils beste Einschussmöglichkeiten aus. Ähnlich spannend hätte es auch zwischen Osnabrück und Leipzig im DFB-Pokal noch werden können. Wenn, ja wenn sich irgendein Zuschauer beherrscht und nicht den Schiri mit einem Feuerzeug am Kopf getroffen hätte. Unglaublich! So wie auch der abgegebene Schuss auf den Mannschaftsbus der Hertha. Gut, dass niemand aus dem Berliner Tross im Vorfeld des Spiels auf der Bielefelder Alm (die Berliner gewannen) verletzt wurde. Ich hoffe, dass der oder die Täter zeitnah ermittelt werden.
Mittwoch, 13. Mai 2015
Immerhin haben sie sich anständig verabschiedet!
Mit dem "Wunder von Fröttmaning" ist es nichts geworden. Aber der FC Bayern München hat sich im Halbfinal-Rückspiel der UEFA Champions League in der heimischen Allianz Arena wenigstens mit Anstand verabschiedet. Gerade in der Anfangsphase hatten die Hausherren alles im Griff, legten wie die Feuerwehr los und verzückten die Zuschauer, die für eine tolle Stimmung gesorgt hatten. Doch dann pennte die Defensive gleich zweimal und Messi, Neymar Jr. sowie Suarez waren zur Stelle - 1:2. Dass die Gastgeber aber hinterher nicht auseinander gefallen sind und alles probierten, zeigt, dass es in der Truppe stimmt sowie das Verhältnis zu Trainer Pep Guardiola völlig intakt ist. Am Ende gewann der deutsche Rekordmeister mit 3:2, hatte viele gute Möglichkeiten für weitere Treffer und ließ sich hinterher - aus meiner Sicht verdient - als moralischer Sieger feiern. Es bleibt nach wie vor reine Spekulation, ob das Duell in der Vorschlussrunde der europäischen Königsklasse mit Alaba, Robben und Ribery anders ausgegangen wäre. Fakt ist, dass die Arbeit gegen den Ball (wieder) besser werden muss. Und was passiert heute? Also ich denke, dass Juventus Turin bei Titelverteidiger Real Madrid richtig gute Chancen auf den Finaleinzug hat. Los geht's um 20.45 Uhr bei den TV-Kollegen auf Sky.
Freitag, 16. Januar 2015
Herzlichen Glückwunsch, mein lieber Herr Lattek!
Ehre, wem Ehre gebührt. Meine Hochachtung vor einem Mann, der Jahrzehnte des Fußballgeschäfts geprägt hat, wie nur ganz wenige. Die Rede ist vom heutigen Geburtstagskind, Udo Lattek. Er ist und bleibt einer der Größten für mich, gar keine Frage. 80 Jahre ist der wohl erfolgreichste deutsche Vereinstrainer seit heute, sammelte mit dem FC Bayern München und dem VfL Borussia Nönchengladbach unzählige Titel und Trophäen. Geliebt und verehrt habe ich den gebürtigen Rheinländer auch für seine stets knackigen Analysen im "Doppelpass" oder überhaupt dem Deutschen Sportfernsehen (DSF), das seit einigen Jahren unter dem Namen "Sport 1" sendet. Unvergessen bleibt für mich auch, wie er die Borussia aus Dortmund damals vor dem Abstieg in die 2. Fußball-Bundesliga bewahrte. Niemand anderem als dem "Kaiser", Franz Beckenbauer, ist es zu verdanken, dass Udo Lattek eine solche Karriere als Vereinscoach startete, schließlich empfahl Beckenbauer den damaligen DFB-Assistenztrainer an der Isar. Auch in Spanien beim großen FC Barcelona war Lattek erfolgreich, besitzt bis heute ein Haus in der Mittelmeer-Metropole. Ich wünsche Herrn Lattek für die Zukunft vor allem eines, viel Gesundheit!
Sonntag, 7. Dezember 2014
Ein Sieg, der in die Geschichtsbücher eingegangen ist!
Um fünf vor vier Uhr am Nachmittag haben die gut 3500 Zuschauer in der ausverkauften ZF-Arena in Friedrichshafen am Bodensee einen Moment erlebt, der beim MTU-Hallencup in die Geschichtsbücher eingehen wird beziehungsweise just in diesem Moment eingegangen ist. Denn die U-15-Junioren des FC Barcelona haben nach einem deutlichen 4:0-Erfolg im Endspiel auf Kunstrasen gegen den Nachwuchs von Ajax Amsterdam als erste Mannschaft der elfjährigen Turniergeschichte überhaupt ihren Titel und somit den Pokal am Bodensee verteidigt. Dabei hatte der Vorjahressieger auf den Weg ins Finale gegen den Turnierdebütanten aus den Niederlanden auch ziemlich viel Glück. Schließlich erzielten die Jungs aus Katalonien den Treffer zum 2:1-Endstand im Halbfinale gegen den FC Schalke 04 in allerletzter Sekunde. Das wiederum brachte Willi Landgraf, der die "Königsblauen" trainiert ziemlich auf die Palme. Bereits 2013 hatte er mit seinem Team gute Aussichten auf einen Sieg in der Zeppelin- und Messestadt gehabt. Und die Teams aus der Region? Die schieden - fast erwartungsgemäß - bereits in der Vorrunde aus. Lediglich die Kickers des MTU-Leistungszentrums schafften es in die Zwischenrunde und belegten am Ende Rang 15. Mal schauen, wer Auflage Nr. 13 gewinnen wird!
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Dienstag, 20. Mai 2014
Da war ja einiges geboten rund ums Fußball-Wochenende!
Liebe Freunde des Sports mit der runden Plastikkugel. Ma, man, man - was war da denn alles los? Nicht nur der Sieg des FC Bayern München im DFB-Pokal oder der mühsam erduselte Klassenerhalt des Hamburger SV haben uns an diesem Wochenende beschäftigt, sondern noch jede Menge andere Nachrichten und Entscheidungen rund um den Fußball. Zunächst einmal gratuliere ich den drei deutschen Nationalspielern - Lukas Podolski, Per Mertesacker und Mesut Özil - zum 3:2-Triumph im FA-Cup gegen Hull City. Und auh Atletico Madrid hat sich einen Titel gesichert. Denn der Champions-League-Finalist schnappte dem FC Barcelona zum 1:1-Endstand die Meisterschaft vor der Nase weg. Apropos Barcelona: Da wechselt Gladbachs Mar-Andre ter Stegen nun defintiv hin, der Keeper unterschrieb in Katalonien bis 30. Juni 2019. Und auch die "alte Dame" Juventus Turin krönte sich zur Nummer eins in Italien - und das teilweise mit beeindruckenden Rekorden. Doch die eigentliche Sensation schaffte Darmstadt 98. Der ehemalige Verein von Torjäger Bruno Labbadia rang die Arminia aus Bielefeld nieder. 4:2 gewann "98" gegen die Ostfestfalen, die das Hinspiel mit 3:1 für sich entschieden hatten. Wahnsinn, damit hatte ich nicht gerechnet!
Montag, 28. April 2014
Abschied eines ganz besonderen Menschen
Liebe Fußballfreunde, diese Nachricht hat mich schwer getroffen. Spätestens seit dem vergangenen MTU-Hallencup für C-Junioren vergangenen Dezember in der Häfler ZF Arena, hatte ich eine spezielle Beziehung zum FC Barcelona. Und schon die Monate und Jahre zuvor mochte ich diesen Verein sowie die Art und Weise, wie dort Fußball gespielt wird – und das bereits in den Jugendteams. Carles Puyol zählte früher zu meinen Lieblingsspielern. Nun ist einer der Mitbegründer des katalanischen „tiki-taka-Systems“ von uns gegangen. Und das leider viel zu früh. Die Rede ist von Tito Vilanova, dem ehemaligen Cheftrainer der Starensembles vom Mittelmeer. Zuvor war der 45-Jährige Assistent vom jetzigen Bayern-Coach - Josep „Pep“ Guardiola - gewesen und arbeitete bereits in der Jugendakademie. Nun hat der sympathische Fußballfachmann den Kampf gegen den tückischen Krebs verloren. Mein tiefes Mitgefühl gilt Titos Familie. Und ein verständnisloses Kopfschütteln geht an die, die sich über die bayerische Schweigeminute in der Allianz Arena am Samstag gewundert haben. Bayern und Barca verbindet viel mehr als manche denken!
Freitag, 7. März 2014
Ein echtes Vereinsdenkmal tritt im Sommer ab
Schade, wirklich sehr schade. Carles Puyol tritt am Saisonende als Profi beim FC Barcelona ab - und das ein Jahr vor seinem eigentlichen Vertragsende am 30. Juni 2016. Diese Nachricht macht mich traurig, gar keine Frage. Ich mochte ihn, das Kraftpaket in der Abwehr des FC Barcelona. Den Mann, der scheinbar seit 20 Jahren genau die gleiche Frisur trägt. Zuletzt kämpfte der dreifache Champions League-Sieger eher abseits anstatt auf dem Platz die ganz großen Schlachten - und zwar in der Reha. Immer wieder wurde das Idol einer ganzen Generation von (schweren) Verletzungen zurückgeworfen. Ich hätte ihm ein Comeback im Starensemble der Katalanen von ganzem Herzen gegönnt. Und das nicht nur, weil er einer von noch ganz wenigen echten Typen im Geschäft Profifußball ist. Ich wünsche mir, dass er der Stadt am Mittelmeer und dem Verein - der das letzte Jahrzehnt in Europa dominiert hat - in irgendeiner Funktion erhalten bleibt. Puyol wäre mit Sicherheit ein guter Co-Trainer, Manager oder Sportdirektor. Vielleicht wäre allerdings auch das Marketing etwas für den Kicker, der 17 Jahre das Trikot des großen FCB trug. Alles Gute und danke für viele tolle Spiele! Selbst wenn er mal die Titelträume der Deutschen bei der WM 2010 wegköpfte.
Dienstag, 18. Februar 2014
Heute beginnt der Achtelfinale der Champions League
So, Freunde, heute Abend geht es los, das Achtelfinale in der UEFA Champions League. Und: Ich denke, dass uns da zwei richtig interessante Begegnungen erwarten. Insbesondere das Duell zwischen Manchester City und dem FC Barcelona dürfte einiges versprechen, hier treffen Stars aus allen großen Fußballnationen aufeinander. Mal schauen, wie sich die Citizens bei ihrem ersten K.O.-Spiel in der europäischen Königsklasse schlagen. Bisher war für das Team von der britischen Insel bereits immer nach der Gruppenphase Endstation gewesen. Und Barca? Das steht nach der Demontage durch den FC Bayern München im Halbfinale des Vorjahres (in der Addition 0:7!) ganz gehörig unter Druck. Zudem schauen wohl alle - gut, fast alle - darauf, was das brasilianische Wunderkind Neymar auf dem grünen Rasen anbieten kann - falls er überhaupt spielt. Schauen wir zu Bayer 04 Leverkusen. Die messen sich ab 20.45 Uhr (beide Begegnungen gibt's nur bei Sky) auf Zlatan Ibrahimovic und Paris St. Germain. Auch das dürfte eine tolle Begegnung werden. Und das nicht nur, weil der "alte Schwede" immer für ein Tor gut ist. Und, er hat bisher noch nie einen internationalen Titel errungen. Das möchte das 1,95 große Kraftpaket mit den vielen Tattoos und kessen Sprüchen noch in diesem Frühsommer ändern. Und beim HSV? Da ist die Stimmung ohnehin schon nicht gut, nun verstarb auch noch der große Hermann Rieger. Mein Mitgefühl gilt der Familie des langjährigen Betreuers und Masseurs, der nun seine endgültige Ruhe gefunden hat. Und sein Verein? Der muss nun unter Coach Slomka aufwachen!
Dienstag, 21. Januar 2014
Einiges los in der bunten, weiten Fußballwelt
Wahnsinn, was da alles los ist. Der FC Barcelona will sein altehrwürdiges "Camp Nou" komplett umbauen - und das für schlappe 600 Millionen Euro. Ich bin gespannt, was daraus wird, auch wenn ich es sehr schade finde. Denn das Stadion ist der absolute Hammer - schon jetzt, und zwar so wie es ist. Apropos FC Barcelona. Die haben ja anscheinend den teuersten Kicker der ganzen Welt in den eigenen Reihen. Nein, ich meine nicht Lionel "Leo" Messi oder Andres Iniesta oder Xavi. Ich rede vom brasilianischen Superstar Neymar, der erst im Sommer in die katalanische Metropole gewechselt war. Und das für die bisher kommunizierte Summe von 57 Millionen Euro. Anscheinend soll die Ablöse allerdings weit mehr betragen haben - also dann, wenn man Berater-Honorare, Sponsorengelder usw. berücksichtigt. Dann käme man - so schreiben und berichten es viele Kollegen - auf sage und schreibe 95 Millionen. Bisher hielt Weltfußballer Cristiano Ronaldo diesen Rekord, kostete Real Madrid einst 94 Millionen. Die "Königlichen" verpflichteten im Sommer Gareth Bale von den Hotspurs aus Tottenham, der eigentlich 100 Mille hätte kosten sollen. Doch Real handelte, trickste und rechnete - am Ende sollen es "nur" 91 Millionen gewesen sein. Aha, soso. Eine saftige Geldstrafe könnte indes auch auf Franck Ribery und Karim Benzema zukommen - sie stehen nun wegen des Lolita-Prozesses in Paris vor Gericht. Mal schauen, was die beiden französischen Nationalspieler da so erwartet.
Montag, 30. September 2013
Ein kleiner Machtkampf der Giganten im Geschäft
Endlich ist sie zurück, die "Abteilung Attacke" des FC Bayern München. Uli Hoeneß beschützt mal wieder seine Schäfchen - und das mit aller Vehemenz. Das Opfer seiner Aufgebrachtheit - falls "Opfer" in diesem Zusammenhang überhaupt das richtige Wort ist - heißt Zlatan Ibrahimovic, Stürmerstar von Paris St. Germain. Der schwedische Nationalspieler lästert (mal wieder) über seinen ehemaligen Trainer beim FC Barcelona, Josep "Pep" Guardiola. Der coacht inzwischen den Klub von Präsident Hoeneß. "Ibra" saß bei "Pep" meistens nur auf der Bank, es passte zwischenmenschlich zwischen dem Hünen und dem kleinen Spanier nicht so recht. "Schick' den Philiosophen weg, der Zwerg und ich machen das schon", soll er einst zum damaligen Barca-Präsidenten gesagt haben. Der Philosoph war Guardiola, mit "Zwerg" meinte der Angreifer den aktuellen Weltfußballer Lionel Messi. Nun meldet sich der Schwede aus dem fernen Paris zu Wort und schickt Giftpfeile in die bayrische Landeshauptstadt. Guardiola habe keine Eier, seine Ansprachen in der Kabine seien - ich umschreibe das besser mal - nicht gerade das Gelbe vom Ei gewesen. Solche Sprüche hört der Weltmeister von 1974 gar nicht gerne. Erst recht nicht über eines seiner Schäfchen in "seinem" Verein. Man müsse sich schon fragen, warum es noch kein Trainer oder Klub mit ihm - gemeint ist Zlatan - ausgehalten habe, polterte Uli. Nun, das mag stimmen. Dennoch möchte ich an dieser Stelle nicht an seinen fußballerischen Qualitäten zweifeln. Die hat er, gar keine Frage. Doch ich denke, dass er einfach besser ruhig sein sollte.
Donnerstag, 25. Juli 2013
"Finale oho" und der nächste Titel für den FC Bayern
Man, das war doch richtig spannend am Ende, was? Wer hätte es gedacht, dass unsere DFB-Mädels das packen. Und das nicht nur, weil sie in Göteborg gegen das Publikum und die Auswahl des Gastgebers bestehen mussten. Nein, es waren vielmehr die sechs ausgefallenen Stammspielerinnen, die diesen Finaleinzug bei den Fußball-Europameisterschaften so besonders machen. 1:0 gewann Deutschland und trifft am Sonntag (16 Uhr, ARD) auf den Sieger des zweiten EM-Halbfinales zwischen Dänemark und Norwegen. Das wird heute Abend um 20.30 Uhr (MEZ) angepfiffen, die deutschen Spielerinnen können ganz entspannt zukucken. Ganz entspannt zugeschaut haben wohl auch Stars wie Xavi, Iniesta, Busquets und Co., als sich ihr FC Barcelona gestern beim FC Bayern München die Ehre gab. Am Ende gewannen die Bayern, die bis auf Mario Götze in Bestbesetzung antraten, mit 2:0 gegen eine am Ende eher C- als B-Auswahl der Katalanen. Auch wenn dieser Uli-Hoeneß-Cup kein offizieller Wettbewerb ist, so hat der FC Bayern dennoch den zweiten Pokal und somit auch den nächsten Titel der noch jungen Saison eingefahren. Am Samstag wartet beim DFL-Supercup mit Borussia Dortmund ein anderes Kaliber auf den Rekordmeister, der Götze vorsichtshalber daheim in München lässt. Sicherlich war sein "Abgang aus dem Nichts" zum großen Rivalen für alle BVB-Fans ein Schlag ins Gesicht. Doch ich muss sagen, dass mir diese üblen Beleidigungen und Beschimpfungen ganz und gar nicht gefallen. Sorry, aber das geht nunmal zu weit. Er wollte das eben so und fertig!
Mittwoch, 24. Juli 2013
Zwei sicherlich spannende Duelle warten auf uns
So, meine lieben Sportfreundinnen und Sportfreunde. Was wollt Ihr denn heute lesen? Hm, ich habe da schon so eine Idee. Denn heute Abend werden uns zwei sicherlich spannende Begegnungen angeboten - und das nicht nur, weil es in beiden Partien einen Sieger geben muss! Und, wer nicht live im Stadion dabei ist beziehungsweise sein kann, der kann es sich ab 18.30 Uhr auf dem Sofa gemütlich machen. Denn die Kollegen des ZDF aus Mainz sind sowohl in Deutschlands Süden, als auch in Schweden live vor Ort. Zuerst nimmt es der FC Bayern München im Rahmen des Uli-Hoeneß-Cups mit dem FC Barcelona auf - es kommt also zum großen Wiedersehen von Bayerns neuem Trainer, Josep "Pep" Guardiola, sowie Thiago Alcantara mit ihrem bisherigen Team. Das wurde im CL-Halbfinale der abgelaufenen Saison von den Bayern böse verprügelt - 0:4 und 0:3 hieß es da aus Sicht von Lionel Messi und Co. Der Weltfußballer sollte also mit seinen Mispielern auf Revanche aus sein, zudem wurde in Person von Gerardo "Tata" Martino ein Nachfolger für den bisherigen Coach, Tito Vilanova, gefunden. Und danach? Ja, da kämpfen unsere DFB-Mädels ab 20.30 Uhr - ebenfalls live im "Zweiten" - gegen EM-Gastgeber Schweden um den Finaleinzug. Auch hier muss es einen Sieger geben, keine Frage. Ich denke, dass wir uns heute Abend auf zwei richtige Leckerbissen freuen dürfen und hoffen, dass die deutschen Vertreter nicht in den so genannten sauren Apfel beißen (müssen).
Samstag, 20. Juli 2013
Von traurigen Nachrichten und bitteren Rückschlägen
Das sind gleich zwei traurige Nachrichten, die uns gestern Abend und heute Morgen erreichen. Tito Vilanova, Coach des ruhmreichen FC Barcelona, ist erneut an Krebs erkrankt. Der Nachfolger des zum FC Bayern München abgewanderten Heilsbringers, Josep "Pep" Guardiola, musste deshalb sein Amt beim katalanischen Traditionsverein niederlegen. Wir hoffen für ihn, dass er sich baldmöglichst erfolgreich behandeln lassen kann und dass die Therapie natürlich anschlägt. Schon einmal musste er aufgrund der Erkrankung pausieren, reiste zur Vorsorge zu Spezialisten nach New York. Dort habe es auch eine Begegnung mit seinem Vorgänger und Freund gegeben. Hoffen wir, dass "Pep" ihm auch jetzt wieder beisteht, auch wenn das die Vereins-Verantwortlichen aus Barcelona bestritten hatten. Apropos Bayern: Die treffen heute beim Telekom-Cup in Gladbach auf den HSV (18.30 Uhr, Sat 1), zuvor messen sich die Gastgeber der Fohlen-Elf mit den Borussen aus Dortmund. Mal schauen, wie gut die Herren schon in Schuss sind. Einer, der diese Eigenschaft immer besaß und bessen hat, das war Torwart Bert Trautmann. Der spielte in Manchester in den 1950er Jahren einst sogar mit einem Genickbruch zwischen den Pfosten weiter. Nun hat der 89-Jährige sein letztes großes Spiel verloren - Trautmann verstarb. Wir werden ihn und seine Heldentaten auf der Insel nie vergessen.
Donnerstag, 13. Juni 2013
Von großen und kleinen Geschichten der letzten 24 Stunden
Nun, was soll man dazu sagen? Es scheint auf diesem wunderschönen Planeten noch mehr Mitglieder der kickenden Zunft zu geben, die es mit der Steuerpflicht nicht ganz so genau nehmen. Nach Bayern-Präsident Uli Hoeneß ist nun auch der derzeit beste Kicker der Welt, der Argentinier Lionel "Leo" Messi, in den Fokus des Fiskus gerückt. Vier Millionen Euro soll der Torjäger in Zusammenarbeit mit seinem Vater und Manager, an den spanischen Behörden vorbei, in die südamerikanische Heimat sowie nach Venezuela transferiert haben. Soso - hört, hört! Die beiden Verdächtigen sind sich - das war zu erwarten - keiner Schuld bewusst. Apropos Transfers: Der 1. FC Köln hat nach dem überraschenden Rücktritt von Holger "Stani" Stanislawski einen neuen Trainer gefunden. Österreichs Ex-Nationalspieler Peter Stöger übernimmt am Rhein, freut sich auf eine spannende Aufgabe bei einem der traditionsreichsten Klubs der Bundesrepublik. Dafür hat er extra die Austria aus Wien verlassen, der "Effzeh" zahlte rund 750.000 Euro Ablöse für den Coach. Etwas mehr Euro werden da schon im Fall eines gewissen Cristiano R. fällig, der heftig mit dem (wieder) neureichen AS Monaco flirten soll. Im Steuerparadies bietet der Klub für Ronaldo 100 Millionen Euro Ablöse sowie 20 Millionen Jahresgehalt - netto, versteht sich! Da kann ein sich stets unter Wert fühlender "CR7" schon einmal unruhig werden. Das wäre ja nur eines Mannes seiner Klasse angemessen. Also, wenn man es aus seiner Sicht betrachtet. Ich bin gespannt, ob der Portugiese Real Madrid wirklich verlassen wird. Gerüchte gab's schon viele!
Dienstag, 14. Mai 2013
Vom standesgemäßen Abschied des "aggressive leaders"
Eigentlich musste es ja so kommen, es gehörte irgendwie zu ihm dazu. Mark van Bommel hat seine Karriere im aktiven Fußballgeschäft als Spieler beendet und wird in Zukunft beim seinem Klub PSV Eindhoven im Nachwuchsbereich arbeiten. Er soll die Jugend auf eine mögliche Profikarriere vorbereiten, ihnen das Rüstzeug für das Geschäft mit auf den Weg geben. Es bleibt zu hoffen, dass van Bommel dem Nachwuchs nicht alles beibringt. Warum? Ganz einfach deshalb, weil sich der 36-jährige "Schleifer" beim 1:3 gegen Twente Enschede in der 70. Minute die "gelb-rote Karte" abholte. Es war bereits der zwölfte Platzverweis für den Ex-Bayern, der auch für den großen FC Barcelona sowie den ruhmreichen AC Mailand auf dem Platz gestanden hatte. Auch beim FC Bayern München langte der Lockenkopf mitunter ordentlich hin, erinnerte in seiner Spielweise stark an den ehemaligen Münchner Stefan Effenberg. Nun macht der Schwiegersohn von Ex-Bondscoach Bert van Marwijk Schluss, hängt seinen Treter an den Nagel. Der PSV schließt die Saison hinter Meister Ajax Amsterdam als Zweiter ab und musste beim Pokalfinale dem AZ Alkmaar gratulieren. "Das ist das Ende meiner Karriere. Dieser Platzverweis ist vielleicht bezeichnend für die ganze Saison", sagte van Bommel. Stimmt irgendwie. Doch unter dem Strich kann er mit dem Erreichten zufrieden sein. Er wurde 2006 Champions-League-Sieger mit Barca, gewann mit dem FC Bayern die Meisterschaft und den Pokal - und das gleich zweimal. Danke, Mark!
Freitag, 12. April 2013
FC Bayern München gegen FC Barcelona, BVB gegen Real
Sportsfreunde, ich muss erst einmal durchatmen. Ich weiß nicht, wie es Euch geht? Aber ich bin ganz zufrieden mit dieser Auslosung. Es gibt nur eine Sache, die mir nicht besonders gut gefällt. Denn sowohl der FC Bayern München als auch Borussia Dortmund genießen im Halbfinale der UEFA Champions League zunächst Heimrecht. Ja, beide Teams können vorlegen, das ist klar. Aber beide Vereine müssen auch höllisch aufpassen, sich nach Möglichkeit so gut wie kein Gegentor einzufangen. Dass es der FC Bayern zunächst daheim und dann in der Fremde kann, das bewies der neue Deutsche Meister im Viertelfinale der europäischen Königsklasse gegen Juventus Turin. Doch ich schätze den FC Barcelona natürlich stärker ein, als Juve. Schön, dass sich der BVB mit Real Madrid messen darf. Gegen den spanischen Rekordmeister sah die Borussia in der Gruppenphase ganz gut aus. Ich bin gespannt, was uns alle erwartet. Fest steht nur, dass wir vier hochklassige Spiele sehen werden. Alle vier Traditionsvereine wollen natürlich nach London, das ist klar. Schön, dass es keine länderinternen Duelle geben wird, auch wenn dann ein deutscher Vertreter sicher im Finale wäre. Ich finde das so besser. Nun können es beide Klubs - der alte sowie der neue Meister - es ins Endspiel schaffen. Ich traue dem BVB nach Malaga eh alles zu.
Donnerstag, 11. April 2013
Eine etwas besseres Hälte und eine Portion Glück reichen
So, liebe Sportfreunde. Das sind sie also gewesen, die Rückspiele im Viertelfinale der UEFA Champions League, die Halbfinal-Teilnehmer stehen fest. Wir begrüßen Borussia Dortmund, den FC Barcelona, den FC Bayern München sowie Real Madrid CF in der Runde der letzten Vier. Zwar hatte der FC Bayern München gestern mitunter großes Glück, doch die Steigerung im zweiten Abschnitt ist auch nicht von der Hand zu weisen. Wahnsinn, das sind meiner Meinung nach die ganz großen Namen in Europa derzeit. Zumindest, wenn es nach der spielerischen, taktischen und personellen Qualität geht. Sorry, liebe Teams von der britischen Insel. Da könnt ihr nunmal nicht ganz mithalten in dieser Saison. Morgen (ab 12 Uhr MEZ, Eurosport) wird ausgelost, wer es mit wem zu tun bekommt. Ich bin mir unschlüssig, was im Sinne des deutschen Fußballs besser ist. Ein deutsches und ein spanisches Duell in der Vorschlussrunde oder doch zwei gemischte Paarungen? Hm, schwierig. Erstere Variante garantiert uns Fans einen deutschen Klub im Endspiel, die zweite Option könnte für ein deutsches Finale reichen. Ich muss zugeben, dass mir eher die zweite mögliche Konstellation zusagt. Und das auch, obwohl es dann womöglich ohne deutsche Beteiligung um den Henkelpott gehen könnte. Doch - und das sei auch gesagt - in der aktuellen Verfassung ist für den FC Bayern München alles möglich, auch die Dortmunder darf man nie abschreiben (nachzufragen bei Malaga CF). Und: Wenn man die Ergebnisse der Viertelfinals in der Addition betrachtet, dann lagen die Bayern und der BVB gar nicht schlecht im Rennen. Nun warten wir einfach die Auslosung ab und schauen, was passiert!
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