Nun ist er also offiziell Freigänger, der Uli Hoeneß. Gerade einmal sieben Monate nach seinem Haftantritt - aufgrund einer Gefängnisstrafe wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe - darf der "Mr. FC Bayern" wieder nach Hause nach Bad Wiessee am Tegernsee oder eben zu seinem Lebenswerk an die Säbener Straße in München - zumindest tagsüber. Beim FC Bayern wird der ehemalige Manager und Präsident eine Aufgabe im Jugendbereich übernehmen. Ich sehe die Sache mit ein bisschen Bauchschmerzen, denn das Echo aus der Bevölkerung - vor allem das der Bayern-Gegner - wird nicht sehr positiv ausfallen. Doch damit wird der Verein und auch Hoeneß selbst rechnen und entsprechend darauf vorbereitet sein. Ich denke, dass man einfach abwarten sollte, wie das alles wird und ihm diese Chance erlauben sollte. Auch wenn er eigentlich dreieinhalb Jahre bekommen hatte. Eine Chance darf, soll und wird wohl auch Lukas "Prinz Poldi" Podolski bekommen - und zwar bei Inter Mailand. Bereits gestern war der Flügelstürmer in Italien, um sich alles anzusehen. Ich würde ihm dieses neue Engagement gönnen. Vielleicht ist Italien ja das Richtige für ihn! Den Medizincheck hat der 29-jährige Linksfuß ja schon bestanden.
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Samstag, 3. Januar 2015
Dienstag, 9. Juli 2013
Die "Schonfrist" für Uli Hoeneß könnte vorbei sein
Nachdem die Personalie Mario Gomez beim FC Bayern München geklärt ist, dreht sich ab sofort beinahe wieder alles um FCB-Präsident Uli Hoeneß. Der soll und muss sich voraussichtlich noch in diesem Sommer wegen seiner "Steueraffäre" vor Gericht verantworten, demnächst will die Münchner Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Macher des deutschen Rekordmeisters erheben. Sollte dieser Anklage vor dem Gericht zugestimmt werden, so müsste sich der bereits geständige Schwabe aus Ulm einem Prozess vor der 5. Wirtschafts- und Steuerstrafkammer des Landgerichts München vor Richter Rupert Heindl stellen. Dieser gilt unter Experten als sehr streng ud gewissenhaft, manche Kenner schließen einen so genannten "Promi-Bonus" aus. "Wir ermitteln. Zum Gang des Verfahrens machen wir weiterhin keine Angaben", sagt derweil Staatsanwaltschafts-Sprecher Florian Gliwitzky, der die vermeintliche Anklage somit nicht bestätigt. Hoeneß hat bekanntlich eine Summe von 3,2 Millionen Euro auf einem Schweizer Konto vor dem deutschen Fiskus verborgen. Das hat er in Form von zwei Selbstanzeigen zugegeben. Es scheint, als rückt das Sportliche beim Triple-Sieger des abgelaufenen Spielzeit mal wieder in den Hintergrund. Und das, obwohl der neue Mann an der bayerischen Seitenlinie - Josep "Pep" Guardiola - akribisch und mit vollem Tatendrang an den Grundlagen zu einer ähnlich guten Spielzeit arbeitet. Es ist eben nicht alles eitel Sonnenschein in Riva am schönen Gardasee.
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