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Dienstag, 9. Juli 2013

Die "Schonfrist" für Uli Hoeneß könnte vorbei sein

Nachdem die Personalie Mario Gomez beim FC Bayern München geklärt ist, dreht sich ab sofort beinahe wieder alles um FCB-Präsident Uli Hoeneß. Der soll und muss sich voraussichtlich noch in diesem Sommer wegen seiner "Steueraffäre" vor Gericht verantworten, demnächst will die Münchner Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Macher des deutschen Rekordmeisters erheben. Sollte dieser Anklage vor dem Gericht zugestimmt werden, so müsste sich der bereits geständige Schwabe aus Ulm einem Prozess vor der 5. Wirtschafts- und Steuerstrafkammer des Landgerichts München vor Richter Rupert Heindl stellen. Dieser gilt unter Experten als sehr streng ud gewissenhaft, manche Kenner schließen einen so genannten "Promi-Bonus" aus. "Wir ermitteln. Zum Gang des Verfahrens machen wir weiterhin keine Angaben", sagt derweil Staatsanwaltschafts-Sprecher Florian Gliwitzky, der die vermeintliche Anklage somit nicht bestätigt. Hoeneß hat bekanntlich eine Summe von 3,2 Millionen Euro auf einem Schweizer Konto vor dem deutschen Fiskus verborgen. Das hat er in Form von zwei Selbstanzeigen zugegeben. Es scheint, als rückt das Sportliche beim Triple-Sieger des abgelaufenen Spielzeit mal wieder in den Hintergrund. Und das, obwohl der neue Mann an der bayerischen Seitenlinie - Josep "Pep" Guardiola - akribisch und mit vollem Tatendrang an den Grundlagen zu einer ähnlich guten Spielzeit arbeitet. Es ist eben nicht alles eitel Sonnenschein in Riva am schönen Gardasee.

Freitag, 5. Juli 2013

Ich zweifle stark an der Verhältnismäßigkeit

So, meine lieben Leserinnen und Leser. Ich bin enttäuscht und wütend, sehr sogar. Auf wen und warum? Das will und werde ich Euch sicher nicht vorenthalten, lest also einfach weiter. Heute sehe ich bei den Kollegen einer Zeitung mit vier großen Buchstaben einen Artikel online. Mal wieder geht es dabei um Mario Gomez, der den FC Bayern München verlassen möchte beziehungsweise muss.  Und - das geht mir gehörig gegen den Strich - da wird der 27-jährige Stürmer mal wieder blöd dargestellt, die Überschrift lautet: "Gomez provoziert die Bayern". Wie? Anscheinend deshalb, weil er zum knallroten FC Bayern-Outfit eine schwarze Mütze seines Privatausrüsters "Nike" trägt. Sicherlich sieht das der Hauptkonkurrent und FCB-Sponsor mit Namen "Adidas" aus dem fränkischen Herzogenaurach nicht gerne, es gab ja schon Ärger bei der Vorstellung des prominenten Neuzugangs Mario Götze. Der trug ein Shirt des US-Sportartikelriesen, doch beim Ex-Dortmunder hieß es nur "dummes Versehen", Missgeschick" o.ä. in der Presse. Dass der Ex-Mainzer Jan Kirchhoff bei seiner Präsentation ebenfalls den "Swoosh" am Körper trug, wurde von meinen Kollegen - speziell auch von dieser Zeitung - gar nicht erst erwähnt. Ich finde es einfach nicht gut, wie dauernd auf dem Deutsch-Spanier rumgehackt oder er durch den Kakao gezogen wird. Auch ein gewisser Miroslav "Miro" Klose schaffte es schon, das Spielgerät aus einem Meter über den Kasten zu legen. Lasst Gomez in Ruhe, die EM 2008 ist lange her. Und: An dem Fehlschuss lag der verpasste Titel nicht!