Schade, dass es gestern Abend nicht für zwei Siege gereicht hat, oder? Sicherlich hatte die Borussia aus Dortmund mit Real Madrid einen ganz dicken Brocken erwischt. Aber die Art und Weise, wie der BVB vor den eigenen Fans gegen das Starensemble auftrat, war schon beeindruckend. Und - da bin ich mir sicher - eigentlich wäre sogar mehr drin gwesen als ein 2:2-Unentschieden nach zweimaligem Rückstand. Denn ich bin der Meinung, dass die Borussia die bessere Mannschaft war und wesentlich mehr Torgefahr entwickelte. Jedoch darf man sich gegen Ronaldo und Co. eben keine individuellen Fehler leisten - und das schon gar nicht im eigenen Strafraum. So etwas wird auf diesem Niveau leider bestraft. Dennoch darf "Schwarz-Gelb" mit dem Erreichten sehr zufrieden sein. Im Gegensatz zu Bayer 04 Leverkusen, das in allerletzter Sekunde noch den Ausgleich zum 1:1-Endstand gegen den AS Monaco hinnehmen musste. So schön der Treffer auch gewesen ist - passieren darf so ein Ding nicht mehr. Damit verschenkte die Werkself nach dem 2:2 zum Auftakt erneut den "Dreier" und steht in der europäischen Königsklasse schon jetzt unter gewaltigem Druck. Nun, mal schauen was der FC Bayern bei Atletico Madrid und der VfL Borussia Mönchengladbach gegen das schier übermächtige Top-Team des FC Barcelona (20.45 Uhr, Sky/ZDF) zustande bringt. Viel Erfolg!
Mittwoch, 28. September 2016
Montag, 26. September 2016
Von einem längst beschlossenen (unsauberen) Rauswurf!
Respekt ist ein Gut, das in jeder Gesellschaft vorhanden sein soll(te). Und doch gibt es immer wieder Orte, an denen es an diesem mangelt und man sich über Stillosigkeit oder ähnliches ärgert beziehungsweise aufregen darf. So ein Ort ist die wunderschönen Hansestadt Hamburg unlängst (wieder einmal) gewesen - genauer gesagt das Trainingsgelände beziehungsweise das Stadion des dort beheimateten Sportvereins. Dort wurde gestern Vormittag Bruno Labbadia als Cheftrainer frei gestellt - und das mitsamt seinen Assistenten. Soweit, so gut - so etwas kann im Geschäft "Profifußball" schon einmal vorkommen. Doch über die Art und Weise lässt es sich - obwohl es sehr traurig ist - wunderbar streiten. Denn der bisherige Übungsleiter lieferte mit seiner ehemaligen Mannschaft eine hervorragende Leistung ab. Gut, am Ende gewann der FC Bayern München an der Elbe knapp mit 1:0. Aber die Art und Weise, wie das Team und Labbadia sich präsentierten, war mehr als nur in Ordnung. Dass man den Coach dann aber dennoch beurlaubt, was ja seit Tagen schon festgestanden haben soll, ist seltsam. Doch: Es passt hervorragend zum Gesamtbild, das der HSV seit ein paar Jahren abgibt. Ich finde man hätte sich früher mit Labbadia zusammensetzen sollen und gegebenenfalls bereits vor dem Saisonstart getrennte Wege gehen sollen. Denn der Zeitpunkt der Entlassung ist mehr als merkwürdig. Dennoch wünsche ich dem neuen Mann an der Seitenlinie, Markus Gisdol, viel Erfolg. Dass der ehemalige Hoffenheimer nur bis Saisonende unterschrieb, sagt auch schon wieder einiges über den Klub und einige Verantwortliche aus. Das ist eben nicht erstklassig!
Freitag, 23. September 2016
Bayern gewinnt Spitzenspiel - Schalke bleibt weiter sieglos!
Also: Ein echtes Spitzenduell ist dann doch etwas anderes. Ich möchte dem bisherigen Tabellenzweiten, den Jungs von Hertha BSC Berlin, an dieser Stelle nicht zu nahe treten, aber das war dann doch recht dünn. Spitzenreiter FC Bayern München hatte mit phasenweise überforderten und unter dem Strich recht harmlosen Hauptstädtern so gut wie keine Probleme und gewann klar. Selbst "Comebacker" Arjen Robben machte gleich wieder eine Bude, als er gerade einmal knapp sieben Minuten wieder auf dem Feld gestanden war. Inzwischen ist der 1. FC Köln neuer Bayern-Jäger, weil die Rheinländer auf Schalke gewannen. Ja, richtig - "Königsblau" hat schon wieder einen "Nuller" fabriziert. Es ist die vierte Pleite im vierten Saisonspiel für den hochgehandelten Traditionsklub aus dem Ruhrpott. Ich bin gespannt, wie lange es in Gelsenkirchen noch ruhig bleibt. Es wirkt, als wäre das ganze Team ziemlich verunsichert, da die Niederlagen nicht aus mangelnder Qualität resultieren. Nein, es sind vielmehr individuelle Fehler, die Punkte und Spiele kosten. Zeit, dass die Knappen den Schalter endlich umlegen. Pech hingegen für Leverkusen, das gegen den FC Augsburg einfach nicht traf - auch ein Elfmeter ging daneben. So wird das nichts mit dem Angriff auf die Plätze ganz oben. Immerhin durfte Bruno Labbadia beim HSV weitermachen - zumindest vorerst. Denn am Samstag kommen ausgerechnet die Bayern.
Mittwoch, 21. September 2016
Dortmund marschiert weiter - Labbadia wackelt beim HSV!
Wahnsinn, was an diesem ersten Teil der englischen Woche in der 1. Fußball-Bundesliga so geboten war. Insbesondere die Partie zwischen dem VfL Wolfsburg und der Borussia aus Dortmund hatte es in sich. Es ging rauf und runter, die Zuschauer sahen Chancen hüben wie drüben. Und am Ende? Ja, am Ende gewann der BVB klar und deutlich mit 5:1. Es ist müßig darüber zu diskutieren, was gewesen wäre, wenn die Wölfe ihre Möglichkeiten - speziell nach dem Anschlusstreffer zum 1:2 - (besser) genutzt hätten. Unter dem Strich bleibt der Eindruck, dass "Schwarz-Gelb" speziell in der Offensive richtig gut aufgestellt ist. Gut aufgestellt ist aus meiner Sicht auch die Frankfurter Eintracht, in deren Spielanlage immer mehr Struktur und taktische Varianz zu erkennen ist. Die beiden Kovac-Brüder haben den Adlern vom Main neues Leben eingehaucht. Das freut mich - sehr sogar. Weniger erfreut bin ich dafür über die "Entwicklung" des Hamburger Sportvereins. Dass ich dieses Wort bewusst in Anführungszeichen gesetzt habe, sagt eigentlich schon alles aus. Dennoch muss man an dieser Stelle die sogenannte Kirche im Dorf lassen. Denn der HSV machte im Breisgau vieles richtig und leistete sich eigentlich nur einen großen Bock. Dieser war dann leider spielentscheidend, sodass Freiburg jubelte. Das ist eben Fußball und manchmal so richtig bitter. So wie der Last-Minute-Ausgleich für Hoffenheim in Darmstadt zum 1:1-Endstand. Mal schauen, was heute so passiert!
Montag, 19. September 2016
Tradition steht ganz unten - Die "Kleinen" grüßen von oben!
Das ist ja mal ein relativ ungewohntes Bild in der Bundesliga - also was die Tabelle betrifft. Denn nach drei Spieltagen stehen Teams wie der Hamburger SV, der FC Schalke 04 oder der SV Werder Bremen ganz unten im Klassement. Auf der anderen Seite zählen Mannschaften wie Hertha BSC Berlin, RB Leipzig oder der 1. FC Köln zu den ärgsten Verfolgern des FC Bayern München. Doch damit nicht genug, denn in der englischen Woche (Dienstag/Mittwoch) ist am 21. September ab 20 Uhr der Hauptstadtklub beim deutschen Rekordmeister zu Gast. Dieses Aufeinandertreffen ist das absolute Spitzenspiel des 4. Spieltages, wenn der Tabellenerste auf den Zweiten von der Spree trifft. Wahnsinn, wer hätte diese Konstellation erwartet? Ich möchte so ehrlich sein und hier klipp und klar sagen, dass ich damit nicht gerechnet hätte beziehungsweise hätte. Während sie an der Weser bereits reagiert haben und Viktor Skripnik beurlaubt haben, ist es im hohen Norden beim HSV sowie im tiefen Westen der Republik bei den hochgehandelten "Königsblauen" in Sachen Trainerfrage noch relativ ruhig. Aber - und das wissen wir alle in diesem Geschäft - die Betonung liegt auf "noch". Mal schauen, ob die drei die sogenannte Kurve bald bekommen und wie lange sich die "Kleinen" in der oberen Hälfte der Tabelle halten (können). Morgen Abend gegen 22.15 Uhr wissen wir womöglich schon mehr! Und am Mittwoch erst recht.
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