Wahnsinn, was einem da gestern Abend zu später Stunde in der georgischen Hauptstadt Tiflis geboten wurde, oder? Ja gut, wenn man sich nicht für Fußball interessiert, ist dieses Highlight sehr wahrscheinlich spurlos an einem vorbeigegangen. Also an mir nicht! Was für ein Finale im UEFA Super Cup zwischen dem FC Barcelona und dem FC Sevilla mit dem - wie ich finde - etwas glücklicheren Ende für den Champions League-Sieger aus Katalonien. 5:4 hieß es um kurz vor 1 Uhr nachts Ortszeit für Lionel Messi und Co., die nach gerade einmal drei Minuten durch Ever Banega mit seinem herrlichen Freistoß 0:1 in Rückstand geraten waren. Doch auch dieser Lionel Messi beherrscht den ruhenden Ball - und wie. Er verwandelte gleich zweimal und brachte seinen Klub mit 2:1 in Führung. Gespielt waren da etwas mehr als 16 Minuten. Bereits in der 52. Minute erhöhte Suarez auf 4:1 - die Vorentscheidung? Mitnichten, denn der Europa League-Gewinner schlug zurück und glich zum 4:4-Endstand aus. Als der eingewechselte Pedro in der Verlängerung in seinem womöglich letzten Spiel im Trikot der Katalanen das 5:4 machte, war die Gegenwehr der Andalusier noch immer nicht gebrochen. Die kämpften bis zur allerletzen Sekunde weiter, ließen jedoch teils beste Einschussmöglichkeiten aus. Ähnlich spannend hätte es auch zwischen Osnabrück und Leipzig im DFB-Pokal noch werden können. Wenn, ja wenn sich irgendein Zuschauer beherrscht und nicht den Schiri mit einem Feuerzeug am Kopf getroffen hätte. Unglaublich! So wie auch der abgegebene Schuss auf den Mannschaftsbus der Hertha. Gut, dass niemand aus dem Berliner Tross im Vorfeld des Spiels auf der Bielefelder Alm (die Berliner gewannen) verletzt wurde. Ich hoffe, dass der oder die Täter zeitnah ermittelt werden.
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Mittwoch, 12. August 2015
Freitag, 10. April 2015
Bielefeld schafft Sensation, die Bayern zittern sich weiter!
Als ob der erste Tag des Viertelfinals im DFB-Pokal noch nicht spannend oder aufregend genug war. Nein, da setzen die Arminia aus Bielefeld, die Borussia aus Mönchengladbach, Bayer 04 Leverkusen und der FC Bayern München mal eben einen drauf. In beiden Partien ging es ins Elfmeterschießen. Und in beiden Fällen hätte es eigentlich am besten zwei Sieger geben müssen. Doch am Ende jubelte der Drittligist aus Ost-Westfalen und auch der Titelverteidiger aus Bayern ist weiter. Der hatte bei der Werkself arge Probleme, war in taktisch veränderter Aufstellung recht konteranfällig gegen die Bellarabis, Kießlings und Castros. Darüber hinaus hatte der eingewechselte Thiago richtig viel Glück, dass sein Kung-Fu-Tritt gegen Stefan Kießling nicht mit der Roten Karte bestraft wurde. Dass ausgerechnet er den entscheidenden Elfer verwandelte, passte irgendwie ins Bild. Zuvor hatte Manuel Neuer gleich den ersten Versuch von Josip Drmic gehalten. Dass dieser in sozialen Netzen dafür gegeißelt, beschimpft und beleidigt wird - das geht gar nicht! Glückwunsch nochmal auf die Alm. Nun treffen die Bielefelder am 28. April auf den VfL Wolfsburg und die Bayern empfangen am Vortag (27. April) den BVB. Beide um 20.30 Uhr!
Dienstag, 20. Mai 2014
Da war ja einiges geboten rund ums Fußball-Wochenende!
Liebe Freunde des Sports mit der runden Plastikkugel. Ma, man, man - was war da denn alles los? Nicht nur der Sieg des FC Bayern München im DFB-Pokal oder der mühsam erduselte Klassenerhalt des Hamburger SV haben uns an diesem Wochenende beschäftigt, sondern noch jede Menge andere Nachrichten und Entscheidungen rund um den Fußball. Zunächst einmal gratuliere ich den drei deutschen Nationalspielern - Lukas Podolski, Per Mertesacker und Mesut Özil - zum 3:2-Triumph im FA-Cup gegen Hull City. Und auh Atletico Madrid hat sich einen Titel gesichert. Denn der Champions-League-Finalist schnappte dem FC Barcelona zum 1:1-Endstand die Meisterschaft vor der Nase weg. Apropos Barcelona: Da wechselt Gladbachs Mar-Andre ter Stegen nun defintiv hin, der Keeper unterschrieb in Katalonien bis 30. Juni 2019. Und auch die "alte Dame" Juventus Turin krönte sich zur Nummer eins in Italien - und das teilweise mit beeindruckenden Rekorden. Doch die eigentliche Sensation schaffte Darmstadt 98. Der ehemalige Verein von Torjäger Bruno Labbadia rang die Arminia aus Bielefeld nieder. 4:2 gewann "98" gegen die Ostfestfalen, die das Hinspiel mit 3:1 für sich entschieden hatten. Wahnsinn, damit hatte ich nicht gerechnet!
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