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Montag, 12. Oktober 2015

Und auch der Weltmeister fährt zur EM nach Frankreich!

Wollen wir hier an dieser Stelle zunächst mit dem Positivem beginnen. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat sich für die Europameisterschaft in Frankreich im Sommer 2016 qualifiziert. Dazu möchte ich gratulieren und anfügen, dass ich erleichtert bin. Denn auch die Partie am gestrigen Abend gegen Georgien war eine ganz schwere Geburt (gewesen). Zwar erspielte sich "Die Mannschaft" in Leipzig auch dieses Mal eine Vielzahl an besten Chancen, ließ allerdings - wie schon am Donnerstag in Irland - einiges liegen. Am Ende steht oder stand dennoch ein 2:1-Erfolg für den Weltmeister auf der Habenseite, der jedoch in dieser Verfassung für mich nicht zu den großen Favoriten bei der EM gehört. Das muss man in aller Deutlichkeit und Ehrlichkeit so sagen beziehungsweise schreiben. Ohne zwei großartige Reflexe von Manuel Neuer wäre das Ding vielleicht noch gekippt. Sicherlich standen die Gäste richtig tief, verteidigten mitunter zu acht. Doch ein Team - mit den Möglichkeiten wie sie Deutschland besitzt - sollte in der Lage sein, ein solches Bollwerk in größere Bedrängnis zu bringen oder besser: einfach zu treffen. Wenn man sich anschaut, wie viele Möglichkeiten alleine Marco Reus an diesem Abend hatte, dann wundert man sich schon etwas. Ich hoffe, dass die Deutschen ihr Visier beim Turnier dann (wieder) besser eingestellt haben. Viel Erfolg und noch mehr Tore im Nachbarland wünsche ich!

Mittwoch, 12. August 2015

Von Skandalen und einer tollen Werbung für den Fußball!

Wahnsinn, was einem da gestern Abend zu später Stunde in der georgischen Hauptstadt Tiflis geboten wurde, oder? Ja gut, wenn man sich nicht für Fußball interessiert, ist dieses Highlight sehr wahrscheinlich spurlos an einem vorbeigegangen. Also an mir nicht! Was für ein Finale im UEFA Super Cup zwischen dem FC Barcelona und dem FC Sevilla mit dem - wie ich finde - etwas glücklicheren Ende für den Champions League-Sieger aus Katalonien. 5:4 hieß es um kurz vor 1 Uhr nachts Ortszeit für Lionel Messi und Co., die nach gerade einmal drei Minuten durch Ever Banega mit seinem herrlichen Freistoß 0:1 in Rückstand geraten waren. Doch auch dieser Lionel Messi beherrscht den ruhenden Ball - und wie. Er verwandelte gleich zweimal und brachte seinen Klub mit 2:1 in Führung. Gespielt waren da etwas mehr als 16 Minuten. Bereits in der 52. Minute erhöhte Suarez auf 4:1 - die Vorentscheidung? Mitnichten, denn der Europa League-Gewinner schlug zurück und glich zum 4:4-Endstand aus. Als der eingewechselte Pedro in der Verlängerung in seinem womöglich letzten Spiel im Trikot der Katalanen das 5:4 machte, war die Gegenwehr der Andalusier noch immer nicht gebrochen. Die kämpften bis zur allerletzen Sekunde weiter, ließen jedoch teils beste Einschussmöglichkeiten aus. Ähnlich spannend hätte es auch zwischen Osnabrück und Leipzig im DFB-Pokal noch werden können. Wenn, ja wenn sich irgendein Zuschauer beherrscht und nicht den Schiri mit einem Feuerzeug am Kopf getroffen hätte. Unglaublich! So wie auch der abgegebene Schuss auf den Mannschaftsbus der Hertha. Gut, dass niemand aus dem Berliner Tross im Vorfeld des Spiels auf der Bielefelder Alm (die Berliner gewannen) verletzt wurde. Ich hoffe, dass der oder die Täter zeitnah ermittelt werden.

Montag, 30. März 2015

Ja, es geht aufwärts - aber es fehlen noch ein paar Prozent!

Ok, am Ende zählt eben doch nur das Ergebnis. Aber falls jemand hier meint, ich sei viel zu kritisch, dann darf ich mich gerne kontaktieren und seine Argumente vorlegen. Schließlich herrscht in unserem Land Meinungsfreiheit - und das ist auch gut so! Und genau deshalb bin ich der Meinung, dass der 2:0-Erfolg des DFB in Tiflis gegen Georgien alles andere als souverän war. Dem Weltmeister fehlen in der Qualifikation zur EM 2016 in Frankreich noch immer ein paar (wichtige) Prozente. Manchmal ließ man sehr gute Möglichkeiten einfach liegen, ein anderes Mal machte man aus aussichtsreichen Chancen zu wenig und hin und wieder wurde das Tempo in der Vorwärtsbewegung verschleppt, anstatt das Spielgerät gleich weiterzuleiten. Nun, gegen die georgische Nationalmannschaft reichen ein paar Geistesblitze von Marco Reus, Thomas Müller oder Mario Götze eben. Doch gegen andere Gegner sollte da noch wesentlich mehr kommen. Mir ist bewusst, dass Deutschland das Zeug hat, sich jederzeit - speziell auch gegen andere Kaliber - zu steigern. Dennoch sollte dem Stab um Bundestrainer Joachim "Jogi" Löw bereits aufgefallen sein, dass jeder Kontrahent gegen den Weltmeister nun noch einmal eine Schippe drauflegt. Gegen den Ball und in der Abwehr um "die Mauer" Jerome Boateng war das gestern richtig gut. Aber auf dem Weg zum Gehäuse des Gegners muss das bitte noch einen Tick schneller gehen.