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Freitag, 18. August 2023

Müssen es denn wirklich solche horrenden Summen sein?

Dass der Profifußball längst zu einem reinen Millionengeschäft verkommen ist, wissen wir alle. Es zählt mitunter eben nicht mehr, was einem der Verein und seine Fans bedeuten oder wie man dort wahrgenommen wird, sondern in erster Linie das, was Netto am Wochen- oder Monatsende auf dem Überweisungsträger beziehungsweise im Online-Banking auftaucht. Dass nun auch ein stinkreiches Land wie Saudi-Arabien im Konzert der ganz Großen mitmischen will, ist da nicht verwunderlich. Denn Fußball ist ein Sport, der weltweite Beachtung genießt und Menschen und Unternehmen miteinander vernetzt. Klar, dass also auch solche Staaten teilhaben wollen. Aber müssen es wirklich solche abartigen Summen sein, um mehrfache Millionäre noch viel reicher zu machen? Muss man also wirklich Gehälter bieten, die mindestens das zehn- bis 50 (!)-fache das bisherigen Salärs bedeuten? Nun, ich denke nicht. Schade, dass viele Stars das anders sehen und in einer besseren Amateurliga mitkicken. Dann doch lieber "etwas weniger" Geld und dafür ein richtiger Wettkampf beziehungsweise sportlicher Anreiz! So, wie in unserer 1. Bundesliga, in der ich es im Auftaktspiel nicht für unwahrscheinlich halte, dass Bremen die Bayern ärgern kann...

Donnerstag, 21. Januar 2016

Wenn die Gehaltsabrechnung plötzlich im Netz landet!

Viele würden ja gerne wissen, was so ein Fußballprofi verdient. Meistens gibt es darüber nur Schätzungen oder aufgerundete Angaben in x Millionen Euro. Doch bei Medhi Benatia - Verteidiger beim FC Bayern München - ist das anders. Seit ein paar Tagen macht seine Gehaltsabrechnung für den Monat November im Internet, bei sozialen Netzen und über Whats App die Runde. Zu sehen sind sämtliche Angaben des tunesischen Nationalspielers wie Adresse, Sozialversicherungsnummer sowie die Bankverbindung. Natürlich kann man auch sehen, dass der Abwehrmann für seinen Beruf sowohl brutto als auch netto recht ordentlich entlohnt wird. Auf dem Foto ist eine Hand zu erkennen sowie das Lenkrad und das Interieur eines Audis. Inzwischen ist klar, dass die Hand einem Mitarbeiter eines Autohauses gehört, in dessen Werkstatt der Dienstwagen von Benatia zur Inspektion weilte, als sich der Kicker mit dem deutschen Rekordmeister in Dubai auf die Rückrunde vorbereitete. Mittlerweile ist der KFZ-Mann seinen Job los, weil Mehdi Benatia die sensiblen Daten im Handschuhfach aufbewahrt hatte. Natürlich wird der Arbeiter nur nach der Betriebsanleitung gesucht haben und über dieses brisante Schriftstück gestolpert sein. Nun, er hätte es einfach wieder zurücklegen und nicht abfotografieren sollen. Während Benatia noch Arbeit hat, ist der Verursacher nun auf Jobsuche.