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Mittwoch, 27. November 2019

Klinsmann kehrt in die 1. Fußball-Bundesliga zurück!

Was für eine spannende Nachricht aus und für die 1. Fußball-Bundesliga. Jürgen Klinsmann wird ab sofort neuer Trainer von Hertha BSC Berlin und löst damit - nur wenige Monate nach seinem Amtsantritt - den ehemaligen Profi Ante Covic an der Seitenlinie ab. Nun, ich bin sehr gespannt, was der ehemalige Top-Stürmer und Weltmeister von 1990 in der Bundeshauptsadt bei der "alten Dame" bewegen wird. Beim deutschen Klassenprimus, dem FC Bayern, war für den ehemaligen Bundestrainer ja nach nur zehn Monaten schon wieder Schluss - und zwar vorzeitig. Sein Engagement an der Spree ist vorerst ebenfalls zeitlich begrenzt - und zwar lediglich bis Saisonende. Und: Der 55-jährige Schwabe bringt sogar gleich auch einen Assistenten mit, der in der Bundesliga ebenfalls schon Spuren hinterlassen hat - und zwar an der Weser bei Werder Bremen. Ich bin wirklich gespannt, was das Gespann Klinsi / Alexander Nouri verändern wird, um die Hertha wieder zurück in die Spur zu führen. Kann der Blondschopf, der auch schon die Nationalmannschaft der USA betreut hat, das Ruder herumreißen und wie werden die alten und jungen Stars des Hauptstadtklubs mitziehen?! Bei den Bayern klappte es nicht ganz so gut. Aber es wäre auch vermessen, diese beiden Vereine miteinander auf eine Stufe zu stellen. Bei Hertha BSC geht es ja zunächst darum, das Gefüge wieder zu stabilisieren und nicht darum, Titel einzuheimsen.

Mittwoch, 30. Juli 2014

Alles alles Gute zum runden Geburtstag, mein Lieber!

So, heute möchte ich einfach mal gratulieren - und zwar mit Respekt, Anerkennung und der nötigen Hochachtung. Denn heute feiert ein Mann seinen 50. Geburtstag, der für den deutschen und mittlerweile auch US-amerikanischen Fußball richtig viel geleistet hat. Happy Birthday, lieber Jürgen Klinsmann. Der Coach der US-Auswahl wird diesen Tag im Kreise seiner engsten Familie und mit ein paar Freunden verbringen, sehr wahrscheinlich daheim in seinem Haus in Huntington Beach. Da wird sicherlich die kalifornische Sonne mit dem Schwaben aus Göppingen um die Wette strahlen. Nun, "Klinsi" hat auch allen Grund zum strahlen. Seine ehemalige Mannschaft, die deutsche Fußball-Nationalmannschaft, hat sich endlich mit einem großen Titel belohnt, sein damaliger Assistent Joachim "Jogi" Löw führte den im Jahre 2004 eingeschlagenen Weg beim DFB konsequent fort. Deshalb kann und darf man an dieser Stelle sagen, dass auch der ehemalige Bayern-Trainer ein Stück weit Weltmeister geworden ist. Mal schauen, was der Jubilar mit seinen US-Boys bis 2018 noch so (alles) auf den Weg bringt. Würde mich nicht überraschen, wenn der Ex-Torjäger zusammen mit "Co" Andreas "Andi" Herzog auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten den einen oder anderen Treffer landet. Alles alles Gute auch dafür!

Dienstag, 28. Januar 2014

Wenn sehr gute Stürmer plötzlich nicht mehr "gut" sind!

Liebe Fußballfreunde, heute möchte ich mich mal mit den Torjägern beschäftigen. Und zwar bei denen, die beim FC Bayern München unter Vertrag standen oder - derzeit noch - stehen. Ist Euch das auch schon aufgefallen? Also den Kollegen der BILD ist es - und mir ist das schon lange sauer aufgestoßen. Immer dann, wenn der deutsche Rekordmeister einen namhaften Stürmer an die Isar gelockt hat, dann hatte der irgendwann schlechte Karten - ganz egal, wie viele Tore der Angreifer in welchen Wettbewerben auch immer nur geschossen hat. Los ging das vor knapp 20 Jahren, als die Bayern Jürgen Klinsmann verpflichteten. Der netzte in gewohnter Weise ein, stellte im UEFA-Cup sogar einen Rekord auf (in einer Saison 15 Tore), der mittlerweile vom am Kreuzband verletzten Falcao (Gute Besserung!) längst gebrochen wurde. Dann kam Giovane Elber vom VfB, der nach sechs titelreichen Jahren einem gewissen Roy Makaay Platz machen musste. Auch der war irgendwann nicht mehr "gut genug", für ihn holte man Miroslav Klose aus Bremen. Auch der ging freiwillig, war mit seinem Status hinter Top-Torjäger Luca Toni unzufrieden. 2009 kam ein gewisser Mario Gomez nach München, schoss Tore am Fließband, ähnelte in seiner Spielweise einem gewissen Gerd Müller. Zuvor war Toni im Unfrieden mit Coach Louis van Gaal gegangen. Im vergangenen Sommer ging auch Gomez, weil er nach vielen Verletzungen den Anschluss an Neuzugang Mario Mandzukic (2012 vom VfL Wolfsburg) verloren hatte. Nun steht fest, dass ab 1. Juli der polnische Nationalspieler Robert Lewandowski von Brussia Dortmund das rote Trikot überstreifen wird. Ist ja wohl klar, was mit Mandzukic passiert, oder?

Dienstag, 30. Juli 2013

Der Strahlemann hat (endlich) ganz gut lachen

Zunächst einmal "Herzlichen Glückwunsch" zum Geburtstag, lieber Jürgen Klinsmann. Denn der ehemalige Stürmer und DFB-Coach feiert heute sein 49. Wiegenfest. Umso schöner für ihn, dass er sich gestern selbst beschenkte - und wie. Denn der Trainer der US-amerikanischen Fußball-Nationalmannschaft holte mit seiner Mannschaft den "Gold-Cup" gegen Panama. Zwar musste "Klinsi" im Endspiel - das in Chicago ausgertragen wurde - zuschauen, doch der Schwabe fieberte oben in einer Loge mit. Emotional, aufgedreht und gestenreich - ja, so wie wir ihn kennen, stand er da und zertrümmerte beinahe den Fernseher. Sein Assistent Andreas Herzog - ehemaliger Mitspieler beim FC Bayern München - dürfte froh gewesen sein, dass er seinen Chef nicht hören und sehen konnte. Schließlich versuchte Klinsmann immer wieder, Kontakt zur Trainerbank aufzunehmen. Dass er für den Innenraum gesperrt war, hatte der sonst so fröhliche Schwabe einem Gefühlsausbruch im Halbfinale zu verdanken. Dennoch durfte er endlich seinen ersten Titel als Übungsleiter feiern - die USA gewann diesen Wettbewerb indes bereits zum fünften Mal. Irgendwann möchte er mit den "Amis" mal Weltmeister werden, sagte der Blondschopf nach der Siegerehrung. Die verfolgte er leicht abseits des Konfettiregens und wirkte dabei richtig nachdenklich. Mal schauen, was daraus wird. Man wird ja mal träumen dürfen, oder?