So, meine lieben Leserinnen und Leser. Ich bin enttäuscht und wütend, sehr sogar. Auf wen und warum? Das will und werde ich Euch sicher nicht vorenthalten, lest also einfach weiter. Heute sehe ich bei den Kollegen einer Zeitung mit vier großen Buchstaben einen Artikel online. Mal wieder geht es dabei um Mario Gomez, der den FC Bayern München verlassen möchte beziehungsweise muss. Und - das geht mir gehörig gegen den Strich - da wird der 27-jährige Stürmer mal wieder blöd dargestellt, die Überschrift lautet: "Gomez provoziert die Bayern". Wie? Anscheinend deshalb, weil er zum knallroten FC Bayern-Outfit eine schwarze Mütze seines Privatausrüsters "Nike" trägt. Sicherlich sieht das der Hauptkonkurrent und FCB-Sponsor mit Namen "Adidas" aus dem fränkischen Herzogenaurach nicht gerne, es gab ja schon Ärger bei der Vorstellung des prominenten Neuzugangs Mario Götze. Der trug ein Shirt des US-Sportartikelriesen, doch beim Ex-Dortmunder hieß es nur "dummes Versehen", Missgeschick" o.ä. in der Presse. Dass der Ex-Mainzer Jan Kirchhoff bei seiner Präsentation ebenfalls den "Swoosh" am Körper trug, wurde von meinen Kollegen - speziell auch von dieser Zeitung - gar nicht erst erwähnt. Ich finde es einfach nicht gut, wie dauernd auf dem Deutsch-Spanier rumgehackt oder er durch den Kakao gezogen wird. Auch ein gewisser Miroslav "Miro" Klose schaffte es schon, das Spielgerät aus einem Meter über den Kasten zu legen. Lasst Gomez in Ruhe, die EM 2008 ist lange her. Und: An dem Fehlschuss lag der verpasste Titel nicht!
Freitag, 5. Juli 2013
Donnerstag, 4. Juli 2013
Von einem Traditionsverein, der mit sich zu kämpfen hat
Also irgendwie ist das schon fast traurig. Denn das, was gerade beim Hamburger SV vor sich geht, verwundert etwas und macht teilweise betroffen. Der Bundesliga-Dino, der zu den traditionsreichsten Mannschaften der deutschen Fußballgeschichte zählt, hat (mal wieder) mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Anstatt den Kader namhaft zu verstärken, müssen die Nordlichter sparen und wollen bis spätestens 31. August noch den einen oder anderen (teuren) Tribünengast loswerden. Gar nicht so einfach, schließlich verdient der gesamte HSV-Kader recht ordentlich. Bei einem Wechsel müssten die neuen Klubs der betroffenen Kicker ganz schön tief in die Tasche greifen - ganz zu Schweigen von einer eventuell fälligen Ablösesumme. Keine schöne Situation für einen Klub, der eigentlich wieder von höheren Aufgaben in Europa träumt. Doch nun hat auch noch Wunsch-Verpflichtung Roque Santa Cruz abgesagt. Für den Ex-Bayer, der seine Brötchen zuletzt in Spanien verdiente, wäre Hamburg - so ist aus Vereinskreisen zu hören - eine echte Option gewesen. Jedoch wollte seine Frau nicht in die Elbmetropole ziehen. Hm, schade - er hätte gut reingepasst in die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink. Und für den neuen Sportdirektor Oliver Kreuzer ist es eine ähnlich verzwickte Situation, wie sie bereits sein Vorgänger Frank Arnesen kannte. Bleibt zu hoffen, dass reiche Gönner dem angeschlagenen HSV erneut zurück in die Spur helfen. Ich denke da zum Beispiel an die Herren Kühne und Otto.
Mittwoch, 3. Juli 2013
Entscheidung vertagt - Herzlich Willkommen, lieber Mario!
Es vergeht kein oder kaum ein Tag, an dem der FC Bayern München nicht in den Schlagzeilen ist. Vor allem die lieben Kollgen der BILD haben immer ein offenes Ohr beziehungsweise Platz im Blatt für den deutschen Rekordmeister. Während es gestern noch um den einen Mario ging, drehte sich heute alles um den anderen Mario. Der eine, der mit dem Nachnamen Gomez, will den FC Bayern so schnell es geht verlassen. Der 27-jährige Stürmer aus dem oberschwäbischen Unlingen soll sich längst mit dem AC Florenz einig sein. Das Gehalt und die Vertragslaufzeit stimmen, die Ablöse jedoch noch lange nicht. Denn die Bayern haben bemerkt, dass 18 Millionen Euro für den Torjäger einfach viel zu wenig sind. Es droht eine Hängepartie, die sich im schlimmsten Fall bis zum 31. August hinziehen könnte. Das ist nicht gut für den Spieler und den Verein - aber vor allem für die Fans nicht! Denn die mochten und mögen den ehemaligen Stuttgarter, würden ihn nach wie vor am liebsten behalten. Vielleicht sollte man wirklich mal sagen, warum der Angreifer geht, lieber FCB?! Seltsam, dass die Kolleginnen und Kollegen der angesprochenen Zeitung ausgerechnet da die Füße stillhalten (können). Die stürzen sich heute lieber auf den anderen Mario. Nein, nicht Mandzukic, sondern Götze. Der BVB-Youngster wurde gestern bei den "Roten" offiziell vorgestellt, freut sich auf das Gesamtpaket, das ihm geboten wurde. Nein, ich möchte jetzt nicht seinen "Fehlpass" auf Twitter erwähnen, sondern Stellung zu seinem Shirt beziehen. Götze trug bei der Präsentation ein Shirt seines Sponsors Nike, sein neuer Kub wird vom schärfsten Konkurrenten Adidas ausgerüstet. Nicht gerade geschickt, aber nicht so schlimm, wie es der eine oder andere empfunden hat, oder? Das passiert halt mal.
Dienstag, 2. Juli 2013
Neues vom Transfermarkt: Gomez Abgang ist wohl fix!
So, meine Lieben. Nun soll er also fix sein, der Wechsel von Mario Gomez zum AC Florenz. "Mario sieht seine Zukunft in Italien", lässt sich der Berater des 27-jährigen Stürmers, Uli Ferber, zitieren. "4,6 Millionen netto" soll der Torjäger über dem Brenner kassieren, die Ablöse liegt angeblich bei 18 Millionen Euro. Viel zu wenig, wie ich finde. Denn der Mann mit der eingebauten Torgarantie ist wesentlich mehr wert - und das, obwohl er technisch nicht zu den besten Kickern dieses Planeten gehört. Doch - und dabei bleibe ich - am Ende zählen immer nur die Tore, und davon machte der Deutsch-Spanier mehr als genug. Nun wird er den FC Bayern München also verlassen, nahm zuletzt in Absprache mit Coach Josep "Pep" Guardiola und Sport-Vorstand Matthias Sammer nicht mehr an den ersten Testspielen teil. Schade, dass der deutsche Nationalspieler geht. Oder soll ich lieber schreiben: "gehen muss". Denn sportliche Gründe können es ja eigentlich nicht sein, oder? Naja, freuen wir uns lieber mit dem FC Augsburg ein paar Kilometer weiter. Der FCA verpflichtete überraschend Halil Altintop und lieh zudem Raphael Holzhauser aus. Na, da sind ja mal zwei interessante Neuzugänge für die bayerischen Schwaben. Denn der türkische Stürmer und der österreichische Mittelfeldspieler können Augsburg bei optimaler Fitness mit Sicherheit weiterhelfen. Ich gratuliere Manager Stefan Reuter für diese beiden Personalien. Und zu Mario Gomez möchte ich sagen: Danke und ciao, lieber Torero! Ich hoffe, dass Du in "Bella Italia" die Anerkennung bekommst, die Du Dir eigentlich verdient hast/hättest - alles Gute!
Montag, 1. Juli 2013
Der Gastgeber entzaubert den Welt- und Europameister
So, meine lieben Sportsfreundinnen und Sportsfreunde. Das war doch mal eine Ansage, oder nicht? Brasilien hat dem amtierenden Welt- und Euopameister Spanien seine Grenzen aufgezeigt. Beim überraschend deutlichen 3:0-Erfolg des Gastgebers beim Confederations Cup staunten die Zuschauer im ausverkauften Maracana-Stadion sowie an den Fernsehschirmen weltweit nicht schlecht, als die Südamerikaner von Beginn an Vollgas gaben. Und das bereits bei der Hymne, die die Selecao im Chor mit ihren Fans mit derartiger Inbrunst und Begeisterung sang, dass einem beinahe die Sprache wegblieb. Sichtlich beeindruckt waren dann die "Iberer", die vom Anstoß weg irgendwie nicht richtig ins Spiel kamen. Der brasilianische Angriffswirbel um Neymar, Fred und Hulk schnürte den Favoriten tief in der eigenen Hälfte ein, die Abwehr wirkte überfordert. Ob das daran lag, dass die Elf von Coach Vincente del Bosque im Halbfinale gegen Italien über die volle Distanz gehen musste, wage ich zu bezweifeln. Die Hausherren waren einfach zu stark für die Mannschaft, die seit der WM-Vorrunde 2010 (0:1 gegen die Schweiz) kein einziges Pflichtspiel mehr verloren hatte. Bereits in der 2. Minute netzte Fred in bester Gerd-Müller-Manier ein, kurz vor der Halbzeit sorgte Neymar für die Vorentscheidung zum 2:0-Zwischenstand (44.). Dass der Gegner da eigentlich schon in doppelter Unterzahl weitermachen hätte müssen, das sei nur am Rande erwähnt. Denn gleich zwei glasklare Torchancen wurden regelwidrig verhindert, es hätte jeweils "Rot" anstatt die gelbe Karte geben können. Den Platzverweis holte sich dann Gerard Pique ab, der Neymar fällte (67.). Da hatte Fred bereits zum zweiten Mal getroffen - es war wieder ein Blitzstart (47.). Dass dann auch noch Sergio Ramos einen Elfmeter verschoss, passte irgendwie ins einseitige Bild (55.). Am Ende jubelte Brasilien mit dem Pokal - wie schon bei den Turnieren im Jahre 1997, 2005 und 2009. Doch Weltmeister wurden sie danach nie. Das dürfte nicht nur den traurigen Spaniern ein kleiner Trost sein.
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