18 Tage ist er nun her, der große Coup der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Brasilien. Erstmals gewann ein europäisches Team auf südamerikanischem Boden den Titel, abermals besiegten die Deutschen die Auswahl Argentniens knapp - dieses Mal sogar nach Verlängerung knapp mit 1:0. Und was passiert heute? Dieses Mal ist das DFB-Team in der Altersklasse U 19 auf dem eigenen Kontinent gefordert, trifft in Ungarn im Endspiel der Europameisterschaft auf den Nachwuchs aus Portugal. Zu sehen ist das Finale ab 19 Uhr (MESZ) auf Eurosport, Trainer der Mannschaft ist Marcus Sorg, der bereits beim SC Freiburg und dem FC Bayern München zeigte, dass er es mit jungen Talenten kann. Dass uns die Portugiesen liegen, haben die Jungs aus der A-Nationalmannschaft in der (jüngeren) Vergangenheit oft genug bewiesen. Mal schauen, wie es bei den 18- und 19-jährigen Burschen mit dem "Adler auf der Brust" aussieht. Insbesondere ein Mann macht bei diesem Wettbewerb auf sich aufmerksam, erzielte bereits sechs Treffer. Es ist Davie Selke, der beim SV Werder in Bremen an der Weser unter Vertrag steht. Es würde mich nicht wundern, wenn der Stürmer demnächst Angebote aus ganz Europa bekommt - egal, wie das heute ausgeht. Viel Erfolg Euch!
Donnerstag, 31. Juli 2014
Mittwoch, 30. Juli 2014
Alles alles Gute zum runden Geburtstag, mein Lieber!
So, heute möchte ich einfach mal gratulieren - und zwar mit Respekt, Anerkennung und der nötigen Hochachtung. Denn heute feiert ein Mann seinen 50. Geburtstag, der für den deutschen und mittlerweile auch US-amerikanischen Fußball richtig viel geleistet hat. Happy Birthday, lieber Jürgen Klinsmann. Der Coach der US-Auswahl wird diesen Tag im Kreise seiner engsten Familie und mit ein paar Freunden verbringen, sehr wahrscheinlich daheim in seinem Haus in Huntington Beach. Da wird sicherlich die kalifornische Sonne mit dem Schwaben aus Göppingen um die Wette strahlen. Nun, "Klinsi" hat auch allen Grund zum strahlen. Seine ehemalige Mannschaft, die deutsche Fußball-Nationalmannschaft, hat sich endlich mit einem großen Titel belohnt, sein damaliger Assistent Joachim "Jogi" Löw führte den im Jahre 2004 eingeschlagenen Weg beim DFB konsequent fort. Deshalb kann und darf man an dieser Stelle sagen, dass auch der ehemalige Bayern-Trainer ein Stück weit Weltmeister geworden ist. Mal schauen, was der Jubilar mit seinen US-Boys bis 2018 noch so (alles) auf den Weg bringt. Würde mich nicht überraschen, wenn der Ex-Torjäger zusammen mit "Co" Andreas "Andi" Herzog auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten den einen oder anderen Treffer landet. Alles alles Gute auch dafür!
Dienstag, 29. Juli 2014
"Ladi, ladi, ladi-ho, BVB, Null neu-eu-eun!"
Ja, wir kennen das doch alle, oder? Da hat man etwas gewonnen, die ganze Last, der Druck und die Anspannung ist weg und man lässt sich gehen. Das hat nun auch Bastian "Basti" Schweinsteiger in der Nacht zu Mittwoch vor zwei Wochen in einer Münchner Bar getan. Der Mittelfeldregisseur des FC Bayern München und von der deutschen Fußball-Nationalmannschaft übte sich als Sänger - und das im offensichtlich (etwas) angetrunkenen Zustand. Schweinsteiger sang: "Ladi, ladi, ladi-ho, BVB, Hurensö-ö-hne!" Nun, das ist nicht gerade die feine englische Art - speziell dieses Schimpfwort, das die Mutter der betreffenden Leute verhöhnt. Eigentlich geht das Lied ja so: "Ladi, ladi, ladi-ho, BVB, Null neu-eu-eun!" Aber der Bayern-Profi bediente sich der Worte seiner Fans, die dieses Lied fast immer anstimmen, wenn es gegen den Dauerrivalen aus dem Ruhrpott geht. Und das gerade einmal zwei Tage nach dem WM-Triumph in Südamerika, wo sich der Bayer insbesondere mit dem Ur-Dortmunder Kevin Großkreutz bestens verstand. Inzwischen hat sich Schweinsteiger entschuldigt, Großkreutz und die Borussia konterten cool und gelassen. Auch wenn es sich hier um ein schlimmes Schimpfwort handelt, finde ich die Reaktion aller Beteiligten sehr passend. Denn im Sport hat dieses Wort eine etwas andere Bedeutung - dessen war sich "Basti" bestimmt auch bewusst. Egal, wie viel er getrunken hatte!
Montag, 28. Juli 2014
Der FC Bayern präsentiert sich bereits in guter Verfassung
Wahnsinn, was in der Welt des Fußballs so alles passiert in diesen Tagen. Und ich werde hier an dieser Stelle natürlich - wie versprochen - versuchen, dazu Stellung zu nehmen. Wird allerdings nicht ganz einfach, da ich die vergangenen Tage im Urlaub gewesen bin. Beginnen möchte ich natürlich wieder beim und mit dem FC Bayern München, der sich in der frühen Phase der Saison-Vorbereitung in sehr guter Verfassung präsentiert. Und das, obwohl noch alle Weltmeister sowie Stars wie Arjen Robben, Xherdan Shaqiri oder Thiago Alcantara fehlen. "Macht nichts" denken sich zumindest die Bayern und holen sich gleich einmal den nächsten Pokal. Zwar ist der "Telekom-Cup" lediglich ein inoffizieller Titel, doch die Konkurrenz war mit Borussia Mönchengladbach, dem Gastgeber Hamburger SV und mit dem VfL Wolfsburg durchaus namhaft. Nun, das war dem deutschen Rekordmeister ziemlich wurst. Oder besser: Es war einem Kicker egal, der erst seit 1. Juli das Trikot der "Roten" aus der bayerischen Landeshauptstadt trägt. Es heißt Robert Lewandowski, ist polnischer Nationalstürmer und trug bis Mitte Mai noch das Trikot der Borussia aus Dortmund. Vier Treffer in den letzten drei Begegnungen erzielte "Lewa", drei davon machte er in zwei Spielen dieses Turniers. Mal schauen, ob er diese beachtliche (Früh)Form in die Bundesliga mitnehmen kann. Ich könnte es mir sehr gut vorstellen!
Samstag, 19. Juli 2014
Gestern der SC und die Bayern, heute die Eintracht
Das Testspielfieber ist mal wieder ausgebrochen. In diesen Tagen geben sich die sogenannten Großen zu diversen Kicks in der Region die Klinke in die Hand. Schön, das ist toll - vor allem für die Fans. Die kommen ihren Stars viel näher als sonst, können sogar das eine oder andere Foto oder Autogramm erhaschen. Gestern war der SC Freiburg im Ebra-Stadion von Ravensburg zu Gast und trennte sich im Schussental 1:1 vom VfR Aalen, der in der 2. Fußball-Bundesliga aktiv ist. Nun, man konnte eines ganz klar erkennen: Der VfR ist schon ein paar (wesentliche) Schritte weiter als die Südbadener, deren Saison im Oberhaus rund drei Wochen später beginnt. Und auch in Memmingen gab es gestern einen interessanten Vergleich. Da traf nämlich der FC Bayern München auf eine Fan-Auswahl des deutschen Rekordmeister, die von Jungs des FC Memmingen verstärkt wurde. Während Robert Lewandowski und Franck Ribery in der bayerischen Landeshauptstadt blieben, waren David Alaba und allen voran Holger Badstuber mit dabei. Der Verteidiger lief bei seinem Heimspiel sogar als Kapitän auf, der Österreicher machte zwei sehenswerte Buden - am Ende hieß es 3:0. Und heute? Da messen sich im Zeppelin-Stadion von Friedrichshafen die Eintracht aus Frankfurt und Terek Grozny aus der 1. russischen Liga miteinander. Mal schauen, was die Hessen um ihren neuen Coach Thomas Schaaf am Bodensee zeigen können, dürfen und wollen. Es soll ja so richtig heiß werden! Viel Spaß Euch.
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