Donnerstag, 27. Dezember 2012

Das Leverkusener Modell im Frankenland

Ich hoffe, Ihr habt alle die Feiertage gut überstanden und den einen oder anderen dicken Transferbrocken inzwischen verdaut. Denn ich bin ja mal gespannt, ob das wirklich so hinhaut. "Wir haben das in Leverkusen aus der Ferne analysiert und gesehen, dass das funktioniert", sagt Martin Bader, Sportdirektor des 1. FC Nürnberg, zu seiner Entscheidung der Hecking-Nachfolge. Bader schickt seinen bisherigen U23-Coach Michael Wiesinger auf den Trainersessel und stellt ihm Armin Reutershahn als Assistent zur Seite. Damit machen sie also in Nürnberg etwas ähnliches, wie es Rudi Völler, Sportdirektor von Bayer 04, am Rhein mit Sami Hyypiä und Sascha Lewandowski wagte. Besser läuft das Völler-Experiment richtig gut, die "Werkself" ist Bayern-Verfolger Nummer eins. Na dann, Herr Wiesinger, ran ans Werk. Wir sind gespannt, was ein Champions League-Sieger (ja, richtig - 2001 mit dem FC Bayern München) im Frankenland bei "seinem Glubb" bewegen kann und wird. "Dieter Hecking hat, was das Team betrifft, ein stabiles Gebilde hinterlassen, das positiv dasteht. Die Mannschaft ist intakt, insofern sehen wir es als unsere Aufgabe, die Arbeit fortzuführen. Wir haben unter Dieter Hecking gearbeitet, seine Philosophie mitgetragen, insofern ist es logisch, dass wir nicht alles herumdrehen und in eine andere Richtung gehen werden", sagt der Neue. Und sonst muss Dieter Hecking zurückkommen und José Mourinho übernimmt die "Wölfe". Aber mehr dazu morgen. Denn noch sitzt "Mou" bei Real Madrid fest im Sattel!

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