Dienstag, 18. Dezember 2012

Ein Kurz für langfristige Ziele? Abwarten!

Bevor am Abend ab 19 Uhr (sky, ARD) die ersten Partien im DFB-Pokal angepfiffen werden, soll bereits die erste Entscheidung gefallen sein - und zwar im beschaulichen Kraichgau. Denn die sportliche Führung um Manager Andreas Müller soll sich auf einen neuen Trainer geeinigt haben. Müller wollte einen, der einen gewissen Namen und bereits einschlägige Erfahrung im Abstiegskampf hat. Die Wahl fiel auf den Ex-Löwen Marco Kurz, der auch schon in der Pfalz beim 1. FC Kaiserslautern erfolgreich arbeitete. Bis 30. Juni 2014 läuft sein stark leistungsbezogener Vetrag. Immerhin führte der gebürtige Schwabe die "Roten Teufel" einmal sogar auf Platz sieben. In dieser Tabellenregion hätte sich 1899 auch gerne gesehen, im Moment steckt die TSG aber mitten im Keller der Bundesliga-Rangliste fest. "Marco Kurz wird neuer Cheftrainer der TSG 1899 Hoffenheim. Der 43-Jährige übernimmt den Bundesligisten zum 1. Januar 2013", ließ Hoffenheim am Dienstagmittag in einer Pressemitteilung verlauten. "Co-Trainer wird der Österreicher Günther Gorenzel, mit dem Kurz auch schon auf seinen früheren Trainer-Stationen beim TSV 1860 München sowie beim 1. FC Kaiserslautern zusammengearbeitet hat." Ob Kurz über kurz oder lang für die erhofften Erfolge sorgt? Wir wissen es nicht, gönnen würde ich es ihm aber. Denn er ist ein feiner und ehrlicher Kerl, der hart und gewissenhaft durchgreift. Das können die Jungs um Kapitän Tim Wiese auch gebrauchen. Es gibt noch jede Menge zu tun auf den Weg zum Klassenerhalt!

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