Montag, 17. Dezember 2012

Während Schalke nicht sucht, hat ihn 1899 schon gefunden

So, das sind doch Neuigkeiten. Jens Keller soll keine Interimslösung bis zur Winterpause auf Schalke sein - im Gegenteil. Die Vereinsbosse um Sportvorstand Horst Heldt sprachen ihrem bisherigen U17-Coach das Vertrauen bis zum Saisonende aus. Ich bin gespannt, ob das morgen spätestens gegen Mitternacht auch noch so ist. Schließlich steht Keller ganz schön unter Druck. Morgen kommt der 1. FSV Mainz 05 ab 19 Uhr zum Pokalspiel in die Arena, alles andere als ein Sieg wäre fatal. Warum? Ganz einfach: Wie soll ein neuer Trainer, der gerade einmal drei Tage im Amt ist, einen verunsicherten Haufen wieder in die Spur bringen, falls "Königsblau" morgen (noch) ein blaues Wunder erleben sollte? Denn dann ist Weihnachtsurlaub angesagt, der neue starke Mann kann seine Mannschaft nicht mehr aufrichten, sie geht mit dem nächsten Tiefschlag ins neue Jahr und damit in die Rückrunde. Ich hätte Huub Stevens ob dieses Risikos noch dieses eine Spiel machen lassen und hätte mich dann mit ihm zusammengesetzt. Aber gut, Heldt, Tönnies und Peters haben die "Dinge anders beurteilt" wie es so schön heißt. Mal schauen, ob das nicht noch ein Eigentor wird. Genug von Eigentoren - also moralischen - haben sie mal wieder im Kraichgau. Am Mittwoch soll nach dem bitteren 1:3 gegen den BVB in der Rhein-Neckar-Arena im Hause der TSG 1899 Hoffenheim der neue Mann für die Seitenlinie präsentiert werden. Mal schauen, wer sich das antut beziehungsweise überhaupt zutraut. Funkel, Kurz oder etwa doch Magath?

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