Freitag, 28. Dezember 2012

Ein Reuter für Augsburg, ein Eichin für Werder

Das sind doch mal Personalien. Weltmeister Stefan Reuter übernimmt ab 2. Januar 2013 den Managerposten beim FC Augsburg und löst damit nach nicht einmal drei Monaten Jürgen Rollmann. Überraschend, denn die vergangenen drei Jahre hatte der gebürtige Franke eher im Hintergrund des Fußballgeschäfts tätig, vermarktete unter anderem Sportrechte. Nun kehrt der Ex-Glubberer, ehemalige Bayer und frühere Dortmunder in eine verantwortungsvolle Position bei einem Erstliga-Klub zurück, hatte von 2006 bis  2009 die Münchner "Löwen" gemanagt. "Mir ist sofort klar gewesen: Das ist eine reizvolle Aufgabe", äußerte sich Reuter gegenüber verschiedener Medien. "Die Vereinsführung macht auf mich einen souveränen, ruhigen Eindruck." Wunderbar, der Neue selbst auch. Ich wünsche ihm alles Gute und ganz viel Erfolg im bayerischen Schwaben. Einen Badener zieht es dafür in die hohen Norden, zum SV Werder Bremen. Ich habe natürlich viele Eishockey-Spiele gesehen, aber ich habe auch im Fußball Stallgeruch", erklärte sich Thomas Eichin bei seiner Vorstellung. Der Ex-Profi des VfL Borussia Mönchengladbach tritt also an der Weser das sicherlich nicht leichte Erbe des zum VfL Wolfsburg abgewanderten Klaus Allofs an. Ein Geschäftsführer des Kufensports der Kölner Haie wechselt also die Sportart - ich bin sehr gespannt, was er bewegen kann und wird. Schließlich war der "Branchenwechsler" bei den Werderanern nur ditte Wahl. Aber warum nicht mal nach 13 langen Jahren Allofs ganz neue Wege gehen?

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