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Freitag, 3. November 2023

Das kann doch so langsam kein Zufall mehr sein!

Der deutsche Rekordpokalsieger FC Bayern München entwickelt so langsam eine kleine Phobie, was die Teilnahme im DFB-Pokal angeht. Noch immer sind die "Roten" von der Isar in diesem Wettbewerb der Verein mit den meisten Siegen - und diese Statistik könnte eigentlich längst ausgebaut sein. Könnte, denn in den vergangenen vier Spielzeiten hat der FC Bayern so seine Probleme mit dem Pokal. In den vergangenen vier Spielzeiten schaffte man es jeweils nicht mehr in die Bundeshauptstadt. Und das in einem Wettbewerb, in dem es auf den Weg nach Berlin eigentlich "nur" fünf Siege braucht. Doch die Bayern haben inzwischen dreinmal in Runde zwei und in der vergangenen Saison im Viertelfinale verloren. "Und wie" möchte man da ja beinahe zwangsläufig hinterherschieben. Das 0:5 in Gladbach war ein richtig gebrauchter Tag, doch auch bei den drei anderen Partien stimmte beim FCB insbesondere mental etwas ganz und gar nicht. Nicht nur, dass man sich recht schwertat. Nein, es war vielmehr auch die Tatsache, dass man in Kiel, daheim gegen Freiburg und am Mittwochabend in Saarbrücken erst in der Nachspielzeit verlor, wirft Fragen auf. Nimmt man die Gegner zu leicht, wollte man es im Schongang in der Verlängerung regeln oder hat man von vornherein gedacht, dass es nur mit halber Kraft geht. Fragen über Fragen! Nur gut aus bayrischer Sicht, dass es nun gegen den BVB geht. Schon oft war man vor diesem Duell (mental) am Boden und dann?! Ihr wisst schon, was ich damit meine - wird sehr spannend...

Donnerstag, 28. Juni 2018

Der Weltmeister teilt das Schicksal mit Italien und Spanien!

So, nun hat es "Die Mannschaft" also auch erwischt. Nachdem bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika die italienische Mannschaft als amtierender Weltmeister nach der Vorrunde abreisen musste und 2014 die Spanier dieses Kunststück in Brasilien wiederholten, darf nun auch die DFB-Elf bei den Titelkämpfen 2018 in Russland früher - als geplant - nach Hause. Und mit was? Mit Recht! Denn das, was das Team von Bundestrainer Joachim Löw angeboten hat, war unter dem Strich viel zu wenig. Zu wenig Torgefahr, kein Tempo, kaum Risiko - darüber hinaus eine nicht vorhandene Defensivstruktur. Fertig war das verdiente Ausscheiden in einer Gruppe mit Mexiko, Schweden und Südkorea. Gerade im "Alles oder Nichts-Spiel" gegen die Asiaten fehlte es an grundlegenden Elementen des Fußballspiels, das Offensivspiel lahmte, vieles ging einfach zu langsam und es fehlte an Spritzigkeit und Kreativität. Ob es an der Aufstellung lag, mag ich nicht bejahen - aber mit Sicherheit auch nicht verneinen. Dennoch hätten Ergänzungsspieler wie beispielsweise Brandt oder Gomez schon früher auflaufen müssen - gegebenenfalls von Beginn an. Dass, als Gomez dann in der Partie war, dennoch kaum hohe Flanken in den Strafraum geschlagen wurden, ist ein Zeichen. Ebenso wie die Tatsache, dass Süle ein tolles Spiel machte. Und: Über die Personalie Neuer kann ich nur staunen. So lange kein Einsatz und dann solche Auftritte. Davor ziehe ich meinen Hut! Aber: Es sollte nun ein Umbruch her.