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Mittwoch, 5. Februar 2025

Von einer recht spannenden Neuerung und vielen Transfers

Was haben sie sich geziert, viele Eventualfälle rauf und runter diskutiert und mögliche Folgen einkalkuliert. Ja, es ist für den oder die Schiedsrichter sicherlich nicht einfach und eine zusätzliche nervliche Belastung, einen Fehler über das Stadionmikrofon zuzugeben. Aber für die Fans und Zuschauer ist das eine tolle Sache. Denn das lange Warten auf eine Entscheidung war ebenso zermürbend und ging aufs Nervenkostüm des treuen Anhangs. So erfährt man in den Blöcken und auf den Rängen ja wenigstens, was überhaupt einer Prüfung unterliegt. Davor hat man eben mitbekommen, dass sich der "Kölner Keller" einschaltet. Aber man wusste nie so richtig weswegen eingentlich. Also, keine Frage: Mir gefällt das und wie man seit Jahren sieht, funktioniert das in den Stadien und bei den Spielen der NFL sehr gut. Ja, auch viele Last-Minute-Transferentscheidungen hat es in diesen wilden Tagen zwischen Bundesliga, DFB-Pokal und internationalen Partien ja auch noch gegeben. Am spannendsten fand ich ja, dass Jan-Niklas Beste nun zum SC Freiburg wechselt und dass Alphonso Davies jetzt doch länger beim FC Bayern bleibt. Dass Kapitän Manuel Neuer ein Jährchen dranhängt, war ja schon länger klar. Mal schauen, ob und wann wichtige Stützen wie Joshua Kimmich und Jamal Musiala an der Isar verlängern. Oder kommt's ganz anders...

Montag, 6. Februar 2023

Mancher Transfer klappte nicht - Neuer verägert die Bayern

Also, mir hätte ein Isco im Trikot der "Eisernen" von Union Berlin sehr gut gefallen, gar keine Frage. Aber manchmal kommt es kurz vor knapp dann eben doch ganz anders. Und das lag nicht an einem Faxgerät oder so. Nun, überhaupt ist das ja auch im Profifußball immer so einer Sache mit der Kommunikation. Sicherlich sind meine KollegInnen und ich von der Journalie stets total heiß auf gute Geschichten, die möglichst viel Aufmerksamkeit mit sich bringen oder - das ist ja inzwischen fast noch wichtiger geworden - für Klickzahlen sorgen. Dennoch finde ich es nicht gut, was Bayerns Manuel Neuer da gemacht hat. Dass er enttäuscht ist, dass eine langjährige Vertrauensperson - auf und abseits des Klubgeländes - nun nicht mehr für den FC Bayern München tätig ist, hat den Kapitän sicherlich getroffen. Aber die Art und Weise, wie er reagiert, gefällt mir nicht - insbesondere nicht die Wortwahl und der Weg über die breite Öffentlichkeit. Ich denke, dass sich der langjährige Stammkeeper des Rekordmeisters und des DFB damit keinen Gefallen getan hat. Für mich ist die sportliche Zukunft des Weltmeisters von 2014 an der Isar mehr als fraglich geworden. Mit Yann Sommer und Sven Ulreich hat man ein gutes Duo gebildet und die Rückkehr von Alex Nübel ist auch nicht vom Tisch. Eigentlich richtig schade, dass eine ganz große Karriere so zu Ende gehen könnte. Aber ich sehe kein friedliches Miteinander mehr...

Samstag, 5. November 2022

Der WM-Countdown läuft und die Stars bringen sich in Position!

 Noch gut zwei Wochen sind es bis zur Weltmeisterschaft im umstrittenen Wüstenstaat Katar. Und - so langsam nimmt die (An)Spannung zu. Und das nicht nur bei den Fans und den einzelnen Teilnehmerländern, sondern insbesondere auch bei den großen Stars selbst. Denn es gibt in den Ligen noch wichtige Aufgaben zu erledigen und keiner möchte sich so kurz vor dem Turnier verletzen. Gute Besserung an den lieben Timo Werner an dieser Stelle. Heute feiern in der Bundesliga gleich zwei Leistungsträger ihrer Mannschaften - und auch im DFB-Team - ihr Comeback. Und beide - das ist aus meiner Sicht klar - gehören in den Kader von Bundestrainer Hansi Flick. Die Rede ist von Kapitän und Bayern-Keeper Manuel Neuer sowie BVB-Kapitän und Spielmacher Marco Reus. Beide Stars wären im DFB-Trikot beim "Wüstenwettkampf" enorm wichtig aus deutscher Sicht und ich drücke beiden die Daumen, dass sie schnell wieder in den nötigen Rhythmus kommen und sich nicht abermals verletzen - wäre aus deutscher Sicht schlecht.

Donnerstag, 28. Juni 2018

Der Weltmeister teilt das Schicksal mit Italien und Spanien!

So, nun hat es "Die Mannschaft" also auch erwischt. Nachdem bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika die italienische Mannschaft als amtierender Weltmeister nach der Vorrunde abreisen musste und 2014 die Spanier dieses Kunststück in Brasilien wiederholten, darf nun auch die DFB-Elf bei den Titelkämpfen 2018 in Russland früher - als geplant - nach Hause. Und mit was? Mit Recht! Denn das, was das Team von Bundestrainer Joachim Löw angeboten hat, war unter dem Strich viel zu wenig. Zu wenig Torgefahr, kein Tempo, kaum Risiko - darüber hinaus eine nicht vorhandene Defensivstruktur. Fertig war das verdiente Ausscheiden in einer Gruppe mit Mexiko, Schweden und Südkorea. Gerade im "Alles oder Nichts-Spiel" gegen die Asiaten fehlte es an grundlegenden Elementen des Fußballspiels, das Offensivspiel lahmte, vieles ging einfach zu langsam und es fehlte an Spritzigkeit und Kreativität. Ob es an der Aufstellung lag, mag ich nicht bejahen - aber mit Sicherheit auch nicht verneinen. Dennoch hätten Ergänzungsspieler wie beispielsweise Brandt oder Gomez schon früher auflaufen müssen - gegebenenfalls von Beginn an. Dass, als Gomez dann in der Partie war, dennoch kaum hohe Flanken in den Strafraum geschlagen wurden, ist ein Zeichen. Ebenso wie die Tatsache, dass Süle ein tolles Spiel machte. Und: Über die Personalie Neuer kann ich nur staunen. So lange kein Einsatz und dann solche Auftritte. Davor ziehe ich meinen Hut! Aber: Es sollte nun ein Umbruch her.

Donnerstag, 31. Mai 2018

Der "Fuß der Nation" hält der Belastung stand!

Wisst ihr noch, wie wir damals mit vielen Millionen anderer Bundestrainer in und aus Deutschland um die sogenannte "Wade der Nation" gebangt haben. Damals war nicht sicher, ob Michael Ballack im Trikot der deutschen Adler mit dabei sein kann bei einem wichtigen Turnier wie der Heim-WM 2006 oder der Europameisterschaft 2008. Nun ist es ein Fuß, um den Fußball-Deutschland im Hinblick auf die "Mission Titelverteidigung" bei der WM in Russland ab 14. Juni bangt. Doch Kapitän und Stammkeeper Manuel Neuer hat bisher überhaupt keine Beschwerden. Der Weltmeister von 2014 meisterte jedes Training sowie jeden Härtetest und wird - Stand heute - ganz sicher im Flieger sitzen. Schade für Bernd Leno oder Kevin Trapp, die es dann wohl aus dem Kader spült, weil Marc-Andre ter Stegen als Deutschlands Nummer zwei mit zu den Titelkämpfen reisen wird. Sollte Neuer es aus irgendwelchen Gründen aber doch nicht schaffen, kann sich "Die Mannschaft" auch auf ter Stegen verlassen, der seit mehreren Jahren beim FC Barcelona seine Klasse unter Beweis stellt. Egal, wer also zwischen den Pfosten steht - Deutschland hat auf dieser Position kein Problem! Am 4. Juni werden von Bundestrainer Löw noch vier Akteure aus dem Aufgebot gestrichen. Und, wer weiß - vielleicht bleiben ja Gomez, Werner und Petersen im Aufgebot!

Freitag, 2. September 2016

Rührender Abschied eines absoluten Vorzeigeprofis!

Das war für uns alle alles andere als ein leichter Moment. Von was ich rede? Nun, ich meine diesen einen Augenblick am vegangenen Mittwochabend im Borussia-Park zu Mönchengladbach als ein gewisser Bastian Schweinsteiger zum Mikrofon griff. Im Vorfeld des Freundschaftsspiel gegen die finnische Nationalmannschaft bedankte und verabschiedete sich der Kapitän vom DFB, allen Mitspielern, den Betreuern, den Verantwortlichen und natürlich allen Fans. In diesem Moment stockte auch mir der Atem - es waren ganz besondere Minuten. Hinterher gab es einen 2:0-Erfolg gegen die Nordeuropäer, der so auch in Ordnung ging. Schweinsteiger räumte in der 67. Minute das Feld - und das unter tosendem Applaus. Die Kapitänsbinde behielt der Spielführer vorsichtshalber noch an und verzichtete darauf, auf den Ehering seines ehemaligen Vereinskollegen Thomas Müller aufzupassen. Hinterher begab sich der 32-Jährige mit seinem Team im Schlepptau auf die fällige Ehrenrunde. Neuer, der ihm im Amt folgen wird, und Müller nahmen "ihren Bastian" auf die Schultern, bevor sie ihn nur ein paar Sekunden später hochleben ließen. Nicht nur für mich ein unvergessliches Spiel. Hoffentlich darf der Mittelfeldmann bei Manchester United nochmal ran - er hätte es verdient. Alles alles Gute weiterhin, lieber Bastian!

Mittwoch, 13. Januar 2016

Und dann ist es mal wieder der Messi geworden!

Da lag ich also mit meiner Vorahnung richtig gut. Denn Lionel "Leo" Messi ist nun tatsächlich zum Weltfußballer gewählt worden - und das bereits zum fünften Mal. Für mich verdient und absolut nachvollziehbar, auch wenn ich es endlich mal wieder einem deutschen Fußballer gönnen würde. Doch ich weiß nicht, ob das in naher Zukunft passieren wird, obwohl sich Manuel Neuer oder Thomas Müller seit Jahren auf einem sehr hohen Niveau bewegen. Neuer ist immerhin Welttorhüter geworden - und das zum dritten Mal in Folge. Aber für Müller reicht es meistens nur auf den Stimmzetteln von Walhberechtigten aus Deutschland für die vorderen Plätze. Sicherlich sind auch Tore und vor allem Titel für den Erhalt des goldenen Balles ausschlaggebend, aber warum nicht mal jemand anderem diese Ehrung zu Teil werden lassen? Nun, ich denke, dass der Welterband FIFA bei "seiner (Aus)Wahl" eben auch auf Marketing und (neue) Märkte schaut - bei allem Verständnis für die Leistung von Messi oder Cristiano Ronaldo. Aber ich bin felsenfest überzeugt davon, dass ein anderer Sieger ein gutes und richtiges Signal (für den Sport) wäre...

Donnerstag, 12. November 2015

Von einem echten Gipfeltreffen an der Säbener Straße!

Wer gestern Nachmittag in der Säbener Straße in München unterwegs gewesen ist, der musste da schon ganz genau hinschauen. Auf dem Gelände des FC Bayern München konnte man gleich zwei Trainingsgruppen erkennen - die eine vergleichsweise recht klein, die andere deutlich größer. Soweit so gut - eigentlich nichts ungewöhnliches. Sowohl auf dem einen als auch auf dem anderen Platz erkannte man so manchen Star der Szene, beide Menschenansammlungen waren in Klamotten eines Sportartikelherstellers aus dem fränkischen Herzogenaurach gehüllt. Auf der einen Seite trug man Rot, auf der anderen Seite hatte man sich für Olivgrün, Dunkelgrau oder ein knalliges Gelb entschieden. Nein, es handelte sich nicht um eine Sportgruppe der Bundeswehr, sondern um die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Immer wieder schaute der Trainer der "Roten" hinüber auf den benachbarten Rasen, nach dem Ende der Einheiten hielten Kicker aus beiden Lagern so manch intensiven Plausch. Drei Jungs der Gelben machten sich mit einer Torte auf den Weg zu einem "Roten". Dieser war sichtlich gerührt über das Ständchen der Herren Manuel Neuer, Thomas Müller und Mats Hummels - im Hintergrund amüsierten sich ein gewisser Joachim Löw und ein gewisser Mario Gomez köstlich. Der, für den der Kuchen gedacht war,  hört auf den Namen Philipp Lahm. Der ehemalige Kapitän der DFB-Elf hatte Geburtstag. Kurz danach unterhielt sich Bastian Schweinsteiger mit Hermann "Tiger" Gerland, während auch Pep Guardiola und Jogi Löw fachsimpelten. Schön, mal so viele tolle Fußballer auf einem (Vereins)Gelände gesehen zu haben. Heute gehts für "Die Mannschaft" weiter nach Paris, wo am Freitagabend ab 21 Uhr (live in der ARD) gegen Frankreich getestet wird. Viel Erfolg, Ihr Adler!

Mittwoch, 17. Juni 2015

Für mich der bisher überraschendste Wechsel überhaupt!

Es gibt ja seit Tagen und Wochen mitunter wilde Gerüchte, welcher Kicker sich nun welchem Verein anschließen wird ab Sommer. Doch mit diesem Wechsel habe ich absolut nicht gerechnet! Dennoch finde ich diesen Transfer recht spannend und kann ihn - sorry, liebe Jungs aus der Cannstatter Kurve - sogar nachvollziehen. Die Rede ist ganz klar von der Entscheidung eines gewissen Sven Ulreich, sich ab 1. Juli für die nächsten drei Jahre dem FC Bayern München anzuschließen. Und das, obwohl der gebürtige Schorndorfer beim VfB aus Stuttgart eigentlich zuletzt die klare Nummer eins gewesen ist. Das wird "Ulle" an der Isar sicher nicht werden, davon bin ich felsenfest überzeugt. Schließlich regiert seit 2011 ein gewisser Manuel Neuer, aktuell Weltmeister und Welttorhüter, im beziehungsweise den Kasten des deutschen Rekordmeisters. Dennoch verstehe ich den 26-jährigen Schwaben, dass er noch einmal etwas ganz Neues machen möchte. Und damit meine ich nicht das Geld oder das mögliche "Titel sammeln im Vorbeigehen". Nein, Ulreich kann sich gerade in der Spieleröffnung und der Strafraumbeherrschung von Neuer richtig viel abschauen und dazu lernen. Und, wer weiß? Vielleicht landet Ulreich 2018 als Stammkeeper irgendwo in der Bundesliga oder dem Ausland. Außerdem kann es durchaus sein, dass er für Manuel Neuer das eine oder andere Spiel macht.

Samstag, 2. Mai 2015

Freiburg und Stuttgart sorgen für reichlich Kopfschmerzen!

"Wir haben vorne kein Tor gezielt." Wahnsinn, besser hätte es Welttorhüter Manuel Neuer nun wirklich nicht ausdrücken können. Gesagt hat er das nach der 0:2-Pleite seines FC Bayern München im Abendspiel des 31. Spieltages gegen Bayer 04 Leverkusen in der Fußball-Bundesliga. Sicherlich ist der deutsche Rekordmeister am Rhein nicht in Besetzung angetreten, Coach "Pep" Guardiola hatte sogar Kicker der U23 und von der A-Jugend mit dabei. Dennoch müssen Möglichkeiten, wie sie Mario Götze oder auch Claudio Pizarro hatten, einfach genutzt werden. So jubelte Hakan Calhanoglu über seinen Kunstschuss und Geburtstagskind Julian Brandt belohnte sich selbst: 19 Jahre und drei Punkte, es wird noch einmal eng um die Plätze hinter den Bayern. Belohnt haben sich dafür Teams wie der SC Freiburg und der VfB Stuttgart nicht - beide gaben eine Führung zur Halbzeit aus der Hand und verloren gegen Paderborn (1:2) beziehungsweise auf Schalke (2:3). Sieger des Spieltages ist somit der Aufsteiger. Also bisher - denn die Borussia aus Mönchengladbach könnte zu den patzenden Wölfen des VfL aus Wolfsburg aufschließen. Zwei Punkte Rückstand wären es für die Fohlen dann noch auf den Tabellenzweiten - vorausgesetzt man schlägt die Hertha. Auch der HSV könnte von den Patzern der Schwaben und der Südbadener profitieren - es geht in Mainz um echte "Big Points". Ansonsten gebe ich Euch einfach noch einen Link an die Hand! Einen schönen Abend und morgen ganz viel Spaß. 

Freitag, 27. März 2015

Der Motor des Weltmeisters stottert noch immer!

Hm, also das war nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Und so Sätze wie "Es gibt eben keine Kleinen mehr im Fußball" finde ich auch recht unpassend an dieser Stelle. Nichts gegen die Auswahlfußballer von Australien - aber ein Team wie die deutsche Fußball-Nationalmannschaft sollte einen Gegner wie diesen schlagen. Die Partie auf dem Lauterer Betztenberg endete jedoch 2:2 - bei beiden Gegentreffern sah Deutschland in der Abwehr um Torhüter Ron-Robert Zieler nicht besonders gut aus. Ja, die Mannschaft von Bundestrainer Joachim "Jogi" Löw hatte es gegen die "Socceroos" in einer anderen Aufstellung probiert. Aber die, die da auf dem Platz waren, sollten dem Kontrahenten vom anderen Ende der Welt dennoch qualitativ überlegen sein. Schön war, dass Ilkay Gündogan, Holger Badstuber und auch Marco Reus wieder mit dabei waren. Am Sonntag in Georgien (19 Uhr, MESZ, RTL) wird das DFB-Team in anderer Formation auflaufen und hoffentlich noch einmal eine Schippe drauflegen (können). Besser wäre das auch!

Montag, 23. März 2015

Von einem heimlichen Gladbach-Fan im Bayern-Dress!

Erinnert Ihr Euch noch an Manolo, den Trommler und Edelfan des FC Valencia. Auch beim VfL Borussia Mönchengladbach gab es einen solchen Anhänger, den sie - in Anlehnung an das spanische Original - genauso nannten und nennen. Nun, mir fällt da noch so manch anderer berühmter Mann ein, der es mit den Fohlen gut meint. Nein, ich rede nicht von Jupp Heynckes oder Günter Netzer. Ich möchte an dieser Stelle Manuel Neuer erwähnen. Irgendwie kann ich mir nicht erklären, warum Deutschlands bester Mann zwischen den Pfosten, gerne mal gegen den Traditionsklub vom Niederrhein Geschenke verteilt. In den vergangenen Jahren waren es - vor dem gestrigen Spiel - drei folgenschwere Patzer des Bayern-Keepers gegen die Borussen. Gestern Abend kamen zum 0:2-Endstand zwei weitere hinzu, macht also fünf Fehler in vier Jahren - jeweils gegen die gleiche Mannschaft. Merkwürdig! Oder: Gut, für Mönchengladbach. Dafür möchte ich dem VfB Stuttgart und dem SC Freiburg zu den Siegen am Wochenende gatulieren - es geht doch (noch)! "Nicht mehr gehen" - und zwar weiter - tut es für Joe Zinnbauer, den bisherigen Coach des Hamburger SV. Der ist ab sofort wieder für die U 23 zuständig. Übernehmen wird Peter Knäbel - ja, richtig, das ist der Hamburger Sportdirektor! Glückwunsch auch an den FC Barcelona, der den Erzrivalen von Real Madrid im "ElClasico" mit 2:1 schlug.

Donnerstag, 15. Januar 2015

Die FIFA-Gala schlägt weiterhin paar ordentliche Wellen!

Ja, liebe Leser, ich schreibe ja schon los. Gestern haben mich ein paar Mails erreicht, dass auch ich mich zu den Nachwirkungen der FIFA-Gala am Montag äußern soll. Also schriftlich - und zwar an dieser Stelle. Es geht um die Tatsache, dass Robert Lewandowski - bekanntlich seit 1. Juli 2014 beim FC Bayern München unter Vertrag - nicht etwa seinen Teamkollegen und Torwart Manuel Neuer, sondern eben Cristiano Ronaldo - der schreibt sich übrigens ohne "h" liebe Kollegen der Tagesschau - auf Platz eins seiner Rangliste in Sachen "Weltfußballer des Jahres 2014" gewählt hat. Na und? Soll der polnische Nationalspieler - bloß, weil er nun auch "Bayer" ist, automatisch für Neuer stimmen?! Nein, ich denke nicht. Bei dieser Wahl wird doch ohnehin ständig darüber diskutiert, dass da einiges nicht mit rechten Dingen zugeht beziehungsweise zugehen soll. Wenn "Robby" das eben so gesehen hat, ist das aus meiner Sicht in Ordnung. Und Sportsfreund Neuer wird deswegen nicht beleidigt sein und hat sich auch schon diesbezüglich geäußert. Schwamm drüber und schwitzen für die Rückrunde ist angesagt. Das sollte nun zählen!

Dienstag, 13. Januar 2015

Der Titelverteidiger behält seine Trophäe

Nun, es kam wie es eigentlich können musste, oder? Cristiano Ronaldo ist in Zürich bei der FIFA-Gala gestern Abend erneut zum Weltfußballer des Jahres gekürt worden. Für mich alles andere als eine Überraschung - genauso wenig, wie Platz zwei für Lionel Messi. Dass sich Manuel Neuer knapp hinter dem Argentinier um Haaresbreite auf Rang drei positioniert, könnte man fast schon erahnen. Ronaldo und Messi haben international einfach mehr Gewicht, sind nicht nur herausragende Kicker, sondern eben auch tolle Werbeträger dieses Sports. Immerhin schaffte es der Welttorhüter der Bayern auch in die FIFA-Elf des Jahres - ebenso die seine Teamkollegen Philipp Lahm und Arjen Robben. Dafür räumte Deutschland bei den anderen Pokalen ab: Welttrainer ist Joachim Löw, sein Pendant bei den Frauen ist Ralf Kellermann vom VfL Wolfsburg und Weltfußballerin ist dessen Spielerin Nadine Keßler geworden. Meinen herzlichsten Glückwunsch dazu! Schade, dass es den Titel "Welttorjäger" jetzt nicht mehr gibt.

Dienstag, 2. Dezember 2014

Eine verdiente und nachvollziehbare Nominierung!

...Oder vielleicht (war es) ja Manuel Neuer?". Dieser Satz fällt derzeit bei verschiedenen Portalen im Netz immer wieder, in Anlehnung an die (Omni)Präsenz des deutschen Nationaltorwarts des FC Bayern München - und zwar auf und abseits des Platzes. In der Tat bewegt sich Manuel Neuer sportlich seit nunmehr fast drei Jahren auf einem unglaublich hohen Niveau. Manchmal könnte man meinen, dass sich der gebürtige Gelsenkirchener sogar immer noch steigert beziehungsweise es bei Bedarf könnte. Lange war ich der Meinung, dass es beim deutschen Rekordmeister nie wieder so einen wie Oliver Kahn im Kasten geben wird! Nun, da lag ich wohl gründlich daneben, weil Neuer das Torwartspiel noch einmal auf eine ganz andere Ebene gehieft hat. Ja, und deshalb ist seine Nominierung für die Endauswahl zum "Weltfußballer des Jahres 2014" auch völlig in Ordnung. Dass er es dabei mit den beiden üblichen Verdächtigen, Titelverteidiger Cristiano Ronaldo und Stammgast Lionel Messi zu tun bekommt, ist keine Überraschung! Ich würde es dem Bayern-Keeper am 12. Januar von Herzen gönnen. Bei den Trainern ist natürlich auch Joachim Löw vom DFB nominiert, der es mit Carlo Ancelotti (Real Madrid) und Diego Simeone (Atletico Madrid) aufnehmen wird. Ich drücke wirklich alle Daumen!

Montag, 10. November 2014

Ein denkwürdiger Tag, der in jeden Jahresrückblick kommt!

Was war das denn für ein Finale des 11. Spieltages in der 1. Fußball-Bundesliga?! Wahnsinn, kurioser geht es nicht mehr. Damit meine ich übrigens nicht, dass die Borussia aus Dortmund (endlich) mal wieder gewonnen hat. Nein: Vielmehr war es die Art und Weise, wie das der BVB vor heimischer Kulisse mit 80.000 Zuschauern im Signal-Iduna-Park geschafft hat. Chance um Chance hatten und vergaben die Borussen, alleine Marco Reus hätte vier Tore machen können. Am Ende gewann der im Tagesgeschäft schwächelnde Ruhrpott-Klub gegen Gladbach mit 1:0. Aber nicht, weil Reus und Co. doch noch trafen, sondern weil sich ein Weltmeister erbarmte, dem im Abschluss glücklosen Gegner zu helfen. Gemeint ist Christoph Kramer, der ein Eigentor fabrizierte - und was für eins. Er überlistete seinen Torhüter Yann Sommer mit einem Heber aus sage und schreibe 45 Metern. Unfassbar! Dass Kramer noch an den Folgen seiner Gehirnerschütterung leidet, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. So etwas kann eben mal passieren. Weniger kurios, doch dafü umso beeindrukender trat (mal wieder) der FC Bayern München auf, der Eintracht Frankfurt keine Chance ließ. Thomas Müller traf dreimal, Torwart Manuel Neuer eröffnet das Spiel auf einmal sogar mit der Hacke. Und auch das 4:3 des 1. FC Köln bei der TSG 1899 Hoffenheim hat mich umgehauen! 3:3 stand's übrigens schon zur Pause.

Montag, 27. Oktober 2014

Bayern hat nicht nur einen Gegner, sondern auch Glück!

Wahnsinn, was für ein geiler Kick! Entschuldigt bitte meine Wortwahl an dieser Stelle, aber etwas anderes fällt mir dazu einfach nicht ein. Das war aus meiner Sicht das beste torlose Unentschieden, das ich seit Jahren gesehen habe. Und ich schaue mir - ja, auch aus Berufsgründen - sehr viele Spiele an. Selten durften Fans und Zuschauer im Stadion oder am Fernseher einen solchen Schlagabtausch erleben. Es war schön anzusehen, wie sich der VfL Borussia Mönchengladbach vor dem eigen Strafraum einigelte und gegen bekanntlich recht offensiv agierende Bayern auf Konter lauerte. Die konnten sich bei ihrem Torhüter Manuel Neuer bedanken, der aus meiner Sicht sein bestes Spiel im Trikot des deutschen Rekordmeisters machte. Chance um Chance vereitelte der deutsche Nationaltorwart und hielt seinem FC Bayern München das Remis. Auf der Gegenseite hätte der Spitzenreiter ruhig einmal den Abschluss aus der Distanz suchen müssen und nicht versuchen, sich gegen den dicht gestaffelten Abwehrverbund der Fohlen bis zum Fünfmeterraum irgendwie durchkombinieren zu wollen. Es war unglaublich, wie gut und genau Xabi Alonso die Bälle verteilte, eroberte und Löcher stopfte. Unter dem Strich geht das 0:0 jedoch für beide in Ordnung. Ein toller Abschluss des Spieltages!

Sonntag, 12. Oktober 2014

Ein echter Denkzettel! Kommt der zur richtigen Zeit?

Gestern Abend haben wir etwas Besonders, nein sogar etwas Historisches erlebt beziehungsweise gesehen. Denn der amtierende Weltmeister hat seine erste Niederlage in einem Pflichtspiel seit über zwei Jahren kassiert, zuletzt unterlag Deutschland im EM-Halbfinale 2012 gegen Italien mit 1:2. Am Ende hieß es 2:0 für die polnische Nationalmannschaft in Warschau - und das völlig verdient. Schließlich hat Polen vor dem gegnerischen Tor einfach mehr Kaltschnäuzigkeit gezeigt, machte aus seinen wenigen Möglichkeiten eben das Beste. Auf der Gegenseite ließ das DFB-Team mitunter hochkarätige Chancen liegen, zeigte vor allem in der Defensivarbeit Schwächen. Sicherlich fehlte gestern der eine oder andere Leistungsträger verletzt, doch die Deutschen brauchen dringend richtige Außenverteidiger. Nichts gegen die Jungs, die da gestern gespielt haben. Aber auf Dauer und im internationalen Bergleich ist das viel zu wenig. Doch ich möchte positiv denken und bin mir sicher, dass Bundestrainer Joachim "Jogi" Löw schon im nächsten EM-Qualifikationsspiel am Dienstag in Gelsenkirchen gegen Irland (20.45 Uhr, RTL) eine erfolgversprechende Lösung präsentieren wird. Loben möchte ich jedoch den Leverkusener Karim Bellarabi in der Offensive - selten ein so spielstarkes Debüt gesehen!

Montag, 11. August 2014

Drei ganz verdiente Auszeichnung wie ich finde, oder?!

Wir Sportjournalisten haben entschieden: Unsere drei "Sportler des Jahres" im Fußball stehen also fest. Ich denke, dass man hier nicht groß diskutieren muss, oder? Dass nach der Saison eigentlich nur einer gewinnen kann, das war klar - spätestens nach dem Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft. Ja, man muss zugeben, dass auch die Verletzung von Marco Reus hierbei eine Rolle gespielt hat. Wer weiß, was der Flügelspieler aus Dortmund in Südamerika gezeigt hätte. Dort tat sich dafür ein Mann hervor, der diese Auszeichnung nach 2011 nun also zum zweiten Mal gewann: Torwart Manuel Neuer. Was er in und auch außerhalb seines Strafraums zeigte, war einfach unglaublich - sehr zum Leidwesen der Gegner. Und auch dem Bundestrainer - Joachim "Jogi" Löw - gönne ich es von Herzen. Ja, ich hatte auch oft an ihm gezweifelt und so manche Entscheidung habe ich (bis heute) nicht verstanden. Aber fest steht, dass er (spätestens jetzt) "alles richtig gemacht hat". Ich bin jetzt schon gespannt, wie die deutsche Nationalmannschaft in den kommenden zwei Jahren spielen wird - nicht nur in der EM-Qualifikation. Und bei den Frauen? Da hatte Nationalspielerin Alex Popp vom VfL Wolfsburg die Nase vorne - und das gleich vor drei Mitspielerinnen aus dem Verein. Denn die "Wölfe" haben schon wieder die Champions League gewonnen, verteidigten den Titel aus dem Vorjahr - Wahnsinn, was eine Leistung!

Mittwoch, 6. August 2014

Ich denke, dass das ein ganz guter (neuer) Mann ist!

"Ich will mit drei Torhütern in die Saison gehen. Wir brauchen also noch einen Mann für diese Position", stellte Josep "Pep" Guardiola vor ein paar Tagen auf einer Pressekonferenz klare Ansprüche an seinen Arbeitgeber. Und, der FC Bayern München ist fündig geworden - und zwar auf der britischen Insel beziehungsweise über dem Brenner, im Süden von Italien. Denn José Manuel "Pepe" Reina Páez - kurz "Pepe“ Reina - war zuletzt fü den SSC Neapel zwischen den Pfosten aktiv. Keine schlechte Wahl wie ich finde - ganz im Gegenteil. Denn der 31-jährige Nationaltorwart aus Spanien bewies in den vergangenen Jahren oft genug, was er im Kasten drauf hat. Insbesondere beim FC Liverpool zeigte der gebürtige Madrilene, was er kann. Er gewann nicht nur den FA-Cup, sondern auch den UEFA Super-Cup und stand im Finale der UEFA Champions League. Mehr Erfahrung auf internationalem Parkett geht schon fast nicht mehr. Zudem wurde er mit den Spaniern Welt- und zweimal Europameister, stand allerdings dabei im Schatten des Stammkeepers Iker Casillas. Dieses Schicksal wird dem Glanzkopf auch bei den Bayern drohen - er ist sogar hinter Tom Starke "nur" die Nummer drei. Dennoch glaube ich, dass Reina gut zum FC Bayern passt und sicherlich mal seine Chance bekommen wird. Schließlich ist er im besten Alter und Manuel Neuer könnte dann auch mal eine Pause einlegen.