Wahnsinn, was da nun wieder beschlossen wurde. Also ich denke nicht, dass man bei der FIFA in Zürich nach diesem Kongress tatsächlich von einem Neuanfang sprechen kann und darf. Denn das hätte für mich impliziert, dass der bisherige Präsident Joseph S. Blatter sein Amt mit sofortiger Wirkung niederlegt. Sicherlich hatte der 79-jährige Schweizer seinen Rücktritt als Chef des Fußball-Weltverbandes angekündigt, was auf der ganzen Welt wohlwollend begrüßt wurde. Dass sein Rückzug allerdings erst im Februar 2016 perfekt ist, das überrascht, verwundert und dürfte einigen recht sauer aufgestoßen sein. Eigentlich hatte man ja gedacht, dass er spätestens Mitte Dezember endgültig seinen Hut nimmt. Nun, es kam - wie so oft im Leben - eben anders. So, wie auch im Fall Piotr Trochowski. Denn der deutsche Nationalspieler war seit vergangenen Sommer vereinslos gewesen und sozusagen im Ruhestand. Nun bekommt der ehemalige Hamburger, der noch immer mit Sevilla streitet, eine neue Chance in der Bundesliga - und zwar beim FC Augsburg. Schön, das freut mich für ihn - gar keine Frage. Auch die 100-Millionen-Offerte aus England für Thomas Müller ist für mich eine Art Anerkennung. Und das, obwohl ich diese Summen langsam nicht mehr nachvollziehen kann. Ich hoffe, dass der Ur-Bayer beim Rekordmeister bleibt: Manchester United hat ja schon Basti Schweinsteiger auf die Insel gelockt.
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Mittwoch, 22. Juli 2015
Mittwoch, 3. Juni 2015
Knapp, knapper, Relegation - Blatter nimmt seinen Hut!
Wahnsinn, was wir da in der Relegation erleben durften beziehungsweise - je nach Fanzugehörigkeit - hinnehmen mussten. Denn gerade die beiden unterklassigen Vereine hatten das Glück in den Entscheidungsspielen nun wirklich nicht auf ihrer Seite. Dabei sah es für beide Mannschaften - für den Karlsruher SC gegen den Hamburger SV und Holstein Kiel gegen den TSV 1860 München - bis in die Nachspielzeit hinein echt gut aus. Bis, ja bis die beiden Außenseiter jäh aus ihrem Traum gerissen wurden. Im Wildparkstadion brachte ein umstrittener Freistoßpfiff in der 90. Minute die Partie zum kippen, auch in der Münchner Arena fiel ein Treffer in der Nachspielzeit. Während der KSC immerhin noch in die Verlängerung konnte oder - je nach Sichtweise - musste, war für die Norddeutschen direkt Feierabend. Dabei hatten sie harmlose "Sechz'ger" im Griff, lagen 1:0 vorne und hatten die eine oder andere Möglichkeit. Doch auch den Kampfeswillen und die Entschlossenheit der "Löwen" muss man loben. Auf ein neues in der nächsten Saison! Glückwunsch an Hamburg, das sich weiterhin Bundesliga-Dino nennen darf. Dafür ist ein anderer "Dino" - oder sagen wir "älterer Herr" - völlig überraschend zurückgetreten. Gestern war's - gerade einmal vier Tage nach seiner Wiederwahl als FIFA-Präsident. Danke dafür, Joseph S. Blatter! Es gilt jetzt, in der Zürcher Zentrale die richtigen Schritte einzuleiten.
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Freitag, 29. Mai 2015
Von einem, der einfach nicht genug bekommen kann!
Ja, heute wird er also gewählt, der neue Präsident des Weltfußballverbandes FIFA. Und - ja richtig - der "neue" wird wohl (wieder) der alte sein: Joseph S. Blatter. Der 79-jährige steuert trotz einiger Skandale der Vergangenheit und dem gerade einmal zwei Tage alten Korruptionsgeschehen rund um den Stammsitz in Zürich seiner fünften Amtszeit entgegen. Von Rücktritt(sgedanken) keine - oder besser - überhaupt keine Spur, der Mann ist alles andere als amtsmüde. "Warum auch?", wird sich der "Sepp" denken. Denn bisher läuft bei ihm persönlich doch alles glatt. Zumindest sieht er das so. Denn der immer größer werdende Widerstand innerhalb und außerhalb des Verbandes - vor allem von der UEFA - lässt den Schweizer Funktionär ziemlich kalt. Und auch die Reihen seiner Gegenkandadidaten lichteten sich zuletzt. Schauen wir mal, was heute Nachmittag passiert. Gratulation schon einmal an den Karlsruher SC für diesen beherzten Auftritt in der Relgation beim Hamburger SV. Erst waren die Nordbadener durch Rouwen Hennings in Führung gegangen, trafen dann innerhalb von wenigen Sekunden zweimal die Latte und fingen sich dann durch Ivo Ilicevic noch einen Gegentreffer zum 1:1-Endstand ein. Mal schauen, wer nach dem Rückspiel (Montag, 19 Uhr, ARD/Sky) jubeln darf.
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Mittwoch, 28. Januar 2015
Ein prominenter Name taucht unter den Bewerbungen auf!
Ja, also das ist doch mal eine Ansage. Ein prominenter Name mischt sich unter die Bwerber um das Amt des Präsidenten bei der FIFA. Kein Geringerer als der ehemalige Weltklasse-Kicker Luis Figo möchte sich mit einem gewissen Joseph S. Blatter um das höchste Amt beim größten Fußballverband der Welt duellieren. Gut, von einem Duell kann man nicht wirklich sprechen, denn es werden noch andere Namen ins Rennen um den begehrten Fußballthron eingreifen. Ich könnte mir den portugiesischen Star in dieser Rolle sehe gut vorstellen, menschlich und fachlich ist an ihm nichts auszusetzen. Und: Es wäre ein Signal und ein richtiger Schritt in Sachen Verjüngung bei der FIFA. Doch es wird schwer, ganz schwer. Denn ich denke, dass der "Sepp" schon so seine Fürsprecher hat - freiwillig oder unfreiwillig. Warten wir einfach ab, denn was anderes können wir ohnehin nicht tun! Aber es wäre sicherlich eine tolle Sache für den Rekordnationalspieler, der in seiner langen Laufbahn auf Vereinsebene so gut wie alles gewann!
Freitag, 19. Juli 2013
Wenn Joseph S. eine (ganz revolutionäre) Idee hat
Völlig überraschend ist es in Katar in den Sommermonaten ziemlich warm - besser gesagt: extrem heiß. Dass man da eine Fußball-Weltmeisterschaft austragen kann, bezweifelten einige beziehungsweise fast alle. Nur die FIFA um ihren Präsidenten Joseph S. Blatter war da anderer Meinung, vergab den Wettbewerb im Jahre 2022 dennoch in den Wüstenstaat. Und das zum Leidwesen, der WM-erprobten Konkurrenz aus den USA, Japan oder Südkorea. Nun hat sich Blatter dazu entschieden, die Titelkämpfe in neun Jahren doch lieber im Winter austragen zu lassen - da sind es dort ja nur noch zwischen 25 und 30 Grad. Geht doch und klingt besser, als die zu erwartenden Temperaturen im Hochsommer mit bis zu 50 Grad Celsius. Fragt sich nur, was die Vereine aus Europa dazu sagen. Denn dort wird in fast allen Ligen bis kurz vor oder sogar bereits kurz nach Weihnachten wieder gekickt. Ich bin gespannt, wie sich das alles realisieren lässt - falls überhaupt. Zwar signalisierten verschiedene Vereine ihre Gesprächsbereitschaft, einfach wird's jedoch nicht. Aber den mächtigen Herren des Fußball-Weltverbandes wird schon etwas einfallen - zur Not wird eben ein bisschen was flüssig gemacht.
Montag, 18. Februar 2013
Ich ziehe meinen Hut vor diesem Entschluss
Wow, ich bin beeindruckt und tief ergriffen. Damit hatte ich nicht gerechnet! Ich dachte immer, dass die Fußballwelt noch lange nicht soweit ist. Zu viel (Geld) steht auf dem Spiel, als das unser geliebter Sport solche Nachrichten beziehungsweise Bekanntmachungen überhaupt vertragen kann. Alle Achtung, Mr. Robbie Rogers. Wer das ist? Rogers ist ein 25-jähriger Amerikaner, der als Profikicker zuletzt für den englischen Zweitligisten Leeds United und in der US-amerikanischen Nationalmannschaft - unter anderem bei der WM 2010 - aktiv war. Ja, "war". Denn der junge Mann hat sich entschlossen, seine Stollentreter an den Nagel zu hängen und eine Ausbildung in einer Werbeagentur zu beginnen. Nein, Rogers hat keine schwere Verletzung oder ist von einem schwerem Schicksalsschlag gebeutelt. Nein, im Gegenteil. Der junge Mann steht mitten im Leben und ist kerngesund. Aber genau das wurde oder wird - zumindest aus seiner Sicht - ihm zum Verhängnis. "Ich hatte Angst zu zeigen, wer ich wirklich bin. Angst, dass Verurteilung und Ablehnung mit meine Träume und Ziele verbauen würden." Was er meint? Robbie Rogers ist homosexuell, ja er steht auf Männer. Bisher ein absolutes "No go" im harten Geschäft mit der runden Plastikkugel - zumindest offiziell. Längst werden dem einen oder anderen Profi gewisse Neigungen nachgesagt, von Alibi-Frauen und diversen Agenturen ist die Rede. Ja, und? Dann ist das eben so. Mir ist es ziemlich egal, mit wem die Jungs was abseits des Feldes tun. Mir ist es wichtiger, ihnen bei ihrem Hobby zuzusehen. "Schwul sein" ist keine Krankheit. Ich hoffe, dass das in unserer Gesellschaft langsam ankommt. Ich ziehe meinen Hut vor ihm! FIFA-Präsident Sepp Blatter hat das auch getan, auch wenn ich nicht oft seiner Meinung bin.
Sonntag, 15. Juli 2012
Ein Weltverband versinkt im Skandalsumpf
Bestechungen, Skandale und Korruptionsvorwürfe. Diese drei Begriffe gehören zum Fußball-Weltverband FIFA, wie die Tore, Linien und die Eckfahnen zum Spiel mit der runden Plastikkugel. Mittendrin im Geschäft mit eventuellen Schmiergeldern und womöglich gefälschten Abstimmungen ist Joseph S. Blatter. Der mächtige Präsident, der seit 1998 im Amt ist, bezeichnet sich gerne als Diktator, weil er "das Diktat in der Hand hält" (Zitat Blatter). Auch um die Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 gab und gibt es Gerüchte, dass es beim Zuschlag für Russland und den Wüstenstaat Katar nicht mit rechten Dingen zugegangen sei. Nun, wir wissen es nicht genau. Aber, um es genauer zu erfahren, hat der in Genf sitzende Verband vor Jahren eine Ethikkommission gegründet, um mehr Transparenz bei wichtigen Entscheidungen zu schaffen. Das klappt - und da können wir uns sicher sein - noch nicht so richtig, weitere angekündigte Reformen stecken noch in den Kinderschuhen, sind noch gar nicht auf der Welt oder noch nicht geplant. Im Kreuzfeuer der weltweiten Kritik steht (fast) immer Blatter, der es in diesen Tagen wie ein "getroffener Hund" macht. Der 76-Jährige "bellt besonders laut", reagiert mit Gegenkritik, spricht merkwürdige Machenschaften bei der WM-Vergabe 2006 an. 20 Stimmen hätte es gegeben, für jeden Funktionär eine. Kurz vor Abgabeschluss soll - so "Sepp" Blatter - einer den Raum verlassen haben. Die Stimmauszählung ergab dann zehn Stimmen für Deutschland, neun für Südafrika. Ok, gut. Aber was ist, wenn der angesprochene Herr nur mal eben auf Toilette musste? Oder einen wichtigen Anruf bekommen hat - und das vielleicht von einem gewissen Riccardo Teixera? Wir wissen es nicht. Da muss wohl die kompetente FIFA-Ethikkommission ran.
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