Sowohl die Borussia aus Dortmund als auch der FC Bayern München stehen - man muss schon fast sagen etwas unerwartet - im Halbfinale der UEFA Champions League. Unerwartet deshalb, weil sich beide in der Bundesliga in dieser Saison bisher - fast schon ungewöhnlich - schwergetan haben. Beide hinken dort ihren Ansprüchen hinterher - und zwar vergleichsweise recht weit. Der langjährige Meister und sein "Vize" haben dort viele Punkte Rückstand oder einen Platz inne, den man am Saisonende eigentlich nicht haben will. Die Bayern als Zweiter und der BVB als momentaner Fünfter. Auch im Pokal waren beide recht früh ausgeschieden. Aber in der Königsklasse mischen beide noch mit und sind vor allem vor den eigenen Fans quasi eine Macht. Nicht so schlecht, für die in England als "Farmer's League" verunglimpfte Bundesliga. Nun, von der britischen Insel ist nun kein Team mehr mit dabei - es könnte im Finale von Wembley zu einer Neuauflages des Endspiels von 2013 kommen. Warum auch nicht, scheinbar ist alles möglich. Alles möglich - und zwar für seine Eintracht - hat Bernd Hölzenbein gemacht. Er war Spieler, Funktionär und Repräsentant seiner Adler und holte im Trikot der deutschen Nationalmannschaft einen ganz wichtigen Straßstoß heraus. Nämlich den zum 2:1-Erfolg im WM-Finale von 1974 gegen die Niederlande. Nun ist der 78-Jährige nach schwerer Krankheit verstorben. Ruhe in Frieden.
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Donnerstag, 18. April 2024
Der Traum von Wembley 2.0 lebt - Abschied von Holz!
Donnerstag, 11. Juni 2020
Die (großen) Überraschungen sind ausgeblieben!
Am Ende ist die Hürde einer nunmehr dreimonatigen Pause ohne Spiel für den 1. FC Saarbrücken im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Bayer 04 Leverkusen dann doch etwas zu groß gewesen. Denn die Saarländer konnten einfach nicht an die bisher gezeigten Leistungen im laufenden Wettbewerb anknüpfen, sodass Bayer unter dem Strich auch ohne gegnerische Fans relativ leichtes Spiel hatte (3:0). Somit steht Leverkusen im Finale, das am 4. Juli im Berliner Olympiastadion steigen soll. Gegner wird dort Titelverteidiger FC Bayern München sein, der die Eintracht aus Frankfurt schlug. Während die einen sagen, dass das 2:1 richtig knapp war und der Favorit ordentlich wackelte - insbesondere in Durchgang zwei - sagten die anderen, dass das unter dem Strich so in Ordnung geht und der FC Bayern eben mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor zeigte. Nun, wenn dem tatsächlich so gewesen wäre, hätten die Hausherren in der verwaisten Allianz Arena, in der nun sogar wieder der Löwenzahn wächst, zur Pause 3:0 oder sogar 4:0 führen müssen, verloren aber nach der Pause völlig den Faden. Und das auch, weil Thomas Müller und Co. müde wirkten, das hinterher auch zugaben und sich von der härteren Gangart der Hessen in Abschnitt beeindrucken ließen. Die schrammten übrigens gleich zweimal haarscharf an einem klaren Platzverweis vorbei und somit eben auch an einer Finalteilnahme.
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Montag, 12. November 2018
Von einer Werbung für den deutschen Fußball!
Ja, nun möchte auch ich noch meinen Senf zum deutschen "clasico" hinzugeben. Denn das, was die Borussia aus Dortmund und der FC Bayern München am Samstagabend gezeigt haben, war ganz großes Kino. Es ging hin und her, beide Teams wollten den Sieg unbedingt. Doch am Ende jubelte eben dieses Mal nicht der Titelverteidiger aus München, sondern der Spitzenreiter aus dem Ruhrpott. Den BVB nun jedoch - trotz sieben Zählern Vorsprung auf die Bayern - bereits zum kommenden Meister zu ernennen, halte ich für verfrüht. Es gibt ja auch noch Borussia Mönchengladbach, RB Leipzig und - ja, tatsächlich - die Eintracht aus Frankfurt. Unter dem Strich geht der 3:2-Erfolg für Schwarz-Gelb gegen die "Roten" von der Isar aber auf jeden Fall in Ordnung. Und das nicht nur, weil Dortmund (Stichwort Reus!) die klareren und in der Summe auch bessren Möglichkeiten hatte. Zudem ist eines in diesem Vergleich offensichtlich geworden und sollte der sportlichen Leitung von der Säbener Straße 51 zu denken geben. Der Konkurrent aus dem Westen hat das frischere Personal - Alter schlägt eben (manchmal doch) Erfahrung! Es war nicht zu übersehen, dass die Bayern in der Schlussphase nicht mehr genügend Körner im Tank gehabt hatten, während die "jungen Wilden" von Coach Lucien Favre noch einmal zulegen konnten. Der FC Bayern muss sich etwas einfallen lassen. Aber: Die spielerische Klasse ist ja nach wie vor da, gar keine Frage!
Mittwoch, 7. September 2016
Von den Länderspielen zurück zur 1. Fußball-Bundesliga!
Das waren sie also, die ersten Partien auf internationalem Parkett nach der Fußball-EM in Frankreich. Und ich denke, dass wir einige schöne Spiele gesehen haben. Besonders groß dürfte der Jubel in der Schweiz gewesen sein. Denn die Eidgenossen haben den amtierenden Europameister geschlagen. Gut, bei den Südeuropäern fehlte Ronaldo - aber: für mich ist das trotzdem eine sehr beachtliche Leistung unsrer Nachbarn (gewesen). Auch die Begegnung zwischen Schweden und den Niederlanden hatte es in sich. Ich habe das Duell gestern Abend sehr gerne geschaut. 1:1 trennte man sich, auch wenn die Holländer die klar besseren Chancen hatten. Nun, dann müssen die "Oranjes" eben im nächsten Duell der WM-Qualifikation besser treffen. Aber bis Ende Oktober ist ja noch ein bisschen Zeit. Deshalb freuen wir uns, dass es am Wochenende in der Bundesliga weitergeht. Und das bereits am Freitagabend, wenn sich ab 20.30 Uhr (live bei Sky) der FC Schalke 04 und der FC Bayern München gegenüber stehen. Auf dieses Aufeinandereffen dürfen sich insbesondere die neutralen Beaobachter freuen. Und in der kommenden Woche starten die Bayern, der BVB, Bayer Leverkusen und die Borussia aus Mönchengladbach in ihre ersten ersten Pflichaufgaben im Europapokal. Ich drücke allen Teams ganz fest die Daumen und wünsche allen Fans viel Spaß in den Stadion oder vor dem TV-Gerät!
Mittwoch, 20. Juli 2016
Das große Wiedersehen mit Josep "Pep" Guardiola!
"Man sieht sich immer zweimal im Leben" heißt ein sehr bekanntes Sprichwort. Und in diesem Fall ging es schneller, als es sich so mancher vielleicht ausgemalt hat. Denn Josep "Pep" Guardiola - bis 30. Juni diesen Jahres noch Trainer beim FC Bayern München - kehrt bereits heute in die Allianz Arena zurück. Und, ja richtig, als Coach. Alerdings betreut der charismatische Katalane seit 1. Juli das Team von Manchester City. Die "Citizens" sind am Abend im Rahmen eines Testspiels im Münchner Norden zu Gast (20.30 Uhr, ZDF). Mal schauen, welche Stars auf beiden Seiten (überhaupt) zum Einsatz kommen?! Denn insbesondere bei den Hausherren aus der Säbener Straße fehlen noch zahlreiche EM-Fahrer. Dennoch darf man sich auf dieses Kräftemessen sehr freuen - auch das (taktische) Duell zwischen dem stoisch in sich ruhendem Carlo Ancelotti - der die Bayern nun betreut - und dem mitunter hysterisch vor sich hinzappelnden Pep Guardiola dürfte interessant zu beobachten sein. Und dann bahnt sich in der bayrischen Landeshauptstadt ja noch eine spektukuläre Rückkehr an. Denn Uli Hoeneß - ehamaliger Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender - könnte beim deutschen Rekordmeister in naher Zukunft die Aufgaben des zurückgetretenen Matthias Sammer übernehmen. Mal schauen, was so kommt!
Mittwoch, 27. April 2016
Gestern pure Langeweile! Und was erwartet die Fans heute?
Ich weiß ja nicht, wie es Euch gestern Abend so ergangen ist, liebe Sportsfreunde? Aber: Das erste Duell der Halbfinalspiele in der UEFA Champions League zwischen Manchester City und Real Madrid war ja beinahe zum Einschlafen. Ich weiß nicht, ob die Partie zwischen den beiden Kontrahenten mehr Zug und Dynamik gehabt hätte, wenn ein gewisser Cristiano Ronaldo mit von der Partie gewesen wäre. Aber so hat das uns neutralen Fans - ich verfolgte die Partie daheim mit Freunden - nicht wirklich viel Freude oder Spaß bereitet. Nein, ganz ehrlich: Ich hätte mir von den ganzen Top-Stars auf beiden Seiten wesentlich mehr erhofft. Aber nun gut - dafür müssen und werden im Rückspiel am kommenden Mittwoch Tore fallen. Und heute? Da messen sich Atletico Madrid und der FC Bayern München (20.45 Sky/ZDF) im zweiten Vergleich der Vorschlussrunde miteinander. Ich bin sehr gespannt, was sich die offensivstarken Bayern gegen defensiv richtig gut eingestellte Hausherren einfallen lassen. Dass der deutsche Rekordmeister auf der iberischen Halbinsel treffen sollte, steht für mich außer Frage. Doch die Jungs von Coach Diego Simeone werden alles versuchen, um das unbedingt zu verhindern. Jeder, der sich auch nur ein bisschen mit diesem Sport auskennt, weiß, zu was dieses Team um Antoine Griezman und Co. in der Lage ist! Das wissen sie an der Säbener Straße und werden sich nun etwas einfallen lassen.
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Mittwoch, 20. April 2016
Glücklicher Finaleinzug gegen starke Werderaner!
Da musste sich der FC Bayern München aber mächtig strecken. Denn das DFB-Pokalhalbfinale gegen den SV Werder Bremen kostete den Titelmitfavoriten von der Isar jede Menge Kraft. Auch das Publikum war angespannt - speziell dann, als sich Werder vor 75.000 Zuschauern in der Allianz Arena immer mehr zutraute. Die "Roten" wackelten, hatten so ihre Schwierigkeiten und konnten sich kaum noch befreien. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Hausherren durch einen Kopfball von Thomas Müller mit 1:0 vorne. Und doch hatte man in Fröttmaning plötzlich das Gefühl, dass die Begegnung trotz eines großen Chancenplus kippen könnte. Wenn, ja wenn sich Arturo Vidal nicht so einer Schwalbe hätte hinreißen lassen und Müller in der 71. Minute die Weichen endgültig auf "Berlin, wir kommen!" gestellt hätte. Dass die Aufregung bei den Anhängern von der Weser natürlich groß war, ist selbstverständlich - so etwas gehört sich nun einmal nicht. Dass sich einen Tag später vor allem Fans anderer Vereine darüber aufregen, ist auch nicht gerade die feine englische Art. Ich empfehle da an dieser Stelle, dass man einfach besser vor der eigenen Haustüre kehren sollte. Außerdem hatte der ansonsten gute Schiedsrichter auch eine Tätlichkeit gegen Juan Bernat übersehen. Da stand es übrigens noch 0:0. Wer weiß, wie sich dieses Duell dann entwickelt hätte. Heute spielen die Hertha aus Berlin und der Dortmunder BVB (20.30 Uhr, ARD/Sky) den zweiten Endspielteilnehmer aus. Das Finale steigt dann am 21. Mai in Berlin.
Mittwoch, 30. März 2016
Ein historischer Sieg und eine gute Reaktion des DFB!
Na also, es geht doch! So oder so ähnlich erging es mir gestern, als ich mir das Länderspiel zwischen Deutschland und Italien in München angeschaut habe. Plötzlich rannte und kämpfte "Die Mannschaft" und war auf Wiedergutmachung für den verkorksten Test gegen England drei Tage zuvor in der Hauptstadt aus. Was in Berlin nicht klappte, das funktionierte in der bayrischen Landeshauptstadt dafür umso besser - und das auch, weil der Bundestrainer nicht nur Experten und Zuschauer mit der einen oder anderen taktischen Umstellung überraschte. Da spielte ein Mesut Özil plötzlich als "Sechser" neben dem überragenden Toni Kroos und ein Julian Draxler gab gegen ersatzgeschwächte Gäste über die offensive Außenposition Gas. Im Sturmzentrum wechselten sich Mario Götze und Thomas Müller ab. Dennoch darf man nicht vergessen, dass "Gigi" Buffon und seine Vorderleute phasenweise ähnlich halbherzig agierten, wie es der Gegner an der Spree gegen die Engländer getan hatte. Nichtsdestotrotz tut der DFB-Elf dieser erste Erfolg gegen die "Squadra Azzurra" seit 21 Jahren gut - und wie. Für mich ist das 4:1 jedoch kein Anzeichen dafür, dass Deutschland nun sofort zum großen Titelfavoriten bei der EM im Sommer avanciert. Es ist ein bisschen Balsam für die etwas gekränkte Seele nach dem Duell am Samstag - mehr aber auch nicht! Denn wenn die Italiener anders agieren, wird's schwieriger!
Dienstag, 29. März 2016
Freundschaftsspiel hin oder her - so geht's aber nicht!
Liebe Sportsfreunde. Also ich bin ziemlich enttäuscht und auch ein bisschen sauer. Denn so kann und darf sich "Die Mannschaft" einfach nicht präsentieren. Egal, ob das gegen England "nur" ein Freundschaftsspiel gewesen ist, in dem - vor allem personell - einiges ausprobiert wird. Aber wenn sich der Weltmeister trotz einiger prominenter Ausfälle gegen ein ebenfalls nicht top-besetztes Team der "Three Lions" einen 2:0-Vorsprung noch aus der Hand nehmen lässt, dann stimmt etwas nicht. Und damit meine ich nicht die Bereitschaft und Einstellung einzelner Akteure, sondern vielmehr auch die Kaderzusammenstellung. Ja, da bin ich mit Bundestrainer Joachim Löw nicht zufrieden - und zwar ganz und gar nicht. Mancher Nominierte hat aus meiner Sicht im Aufgebot nichts verloren - tut mir Leid! Ich habe mir wieder einmal überlegt, wie "Jogi" sein von ihm begründetes Leistungsprinzip, nachdem er bekanntlich auswählt, definiert. Also ich habe davon ein etwas anderes Verständnis und hätte den Kader anders aufgestellt. Doch ich bin nicht der Bundestrainer! Dennoch darf man aus meiner Sicht so eine Partie - trotz mangelnder Unterstützung der Fans - nicht mehr verlieren. Ich bin gespannt, wie die "deutschen Adler" heute Abend gegen Italien (20.45 Uhr, ARD) in der Münchner Arena auf- und vor allem eingestellt sind.
Donnerstag, 12. November 2015
Von einem echten Gipfeltreffen an der Säbener Straße!
Wer gestern Nachmittag in der Säbener Straße in München unterwegs gewesen ist, der musste da schon ganz genau hinschauen. Auf dem Gelände des FC Bayern München konnte man gleich zwei Trainingsgruppen erkennen - die eine vergleichsweise recht klein, die andere deutlich größer. Soweit so gut - eigentlich nichts ungewöhnliches. Sowohl auf dem einen als auch auf dem anderen Platz erkannte man so manchen Star der Szene, beide Menschenansammlungen waren in Klamotten eines Sportartikelherstellers aus dem fränkischen Herzogenaurach gehüllt. Auf der einen Seite trug man Rot, auf der anderen Seite hatte man sich für Olivgrün, Dunkelgrau oder ein knalliges Gelb entschieden. Nein, es handelte sich nicht um eine Sportgruppe der Bundeswehr, sondern um die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Immer wieder schaute der Trainer der "Roten" hinüber auf den benachbarten Rasen, nach dem Ende der Einheiten hielten Kicker aus beiden Lagern so manch intensiven Plausch. Drei Jungs der Gelben machten sich mit einer Torte auf den Weg zu einem "Roten". Dieser war sichtlich gerührt über das Ständchen der Herren Manuel Neuer, Thomas Müller und Mats Hummels - im Hintergrund amüsierten sich ein gewisser Joachim Löw und ein gewisser Mario Gomez köstlich. Der, für den der Kuchen gedacht war, hört auf den Namen Philipp Lahm. Der ehemalige Kapitän der DFB-Elf hatte Geburtstag. Kurz danach unterhielt sich Bastian Schweinsteiger mit Hermann "Tiger" Gerland, während auch Pep Guardiola und Jogi Löw fachsimpelten. Schön, mal so viele tolle Fußballer auf einem (Vereins)Gelände gesehen zu haben. Heute gehts für "Die Mannschaft" weiter nach Paris, wo am Freitagabend ab 21 Uhr (live in der ARD) gegen Frankreich getestet wird. Viel Erfolg, Ihr Adler!
Freitag, 7. August 2015
Erster Titel für den FC Bayern - Glückwunsch an den BVB!
Es hat nicht viel zu bedeuten, klar. Aber es ist gut für das eigene Gefühl, für das ohnehin recht große Selbstvertrauen des FC Bayern München. Denn die Stars von der Isar haben den Audi-Cup gewonnen. Nach dem 3:0-Erfolg über den AC Mailand ließ der deutsche Rekordmeister im Finale ein knappes 1:0 gegen die "Königlichen" von Real Madrid in der heimischen Allianz Arena in Fröttmaning folgen. Sicherlich traten die Madrilenen in diesem Endspiel nicht in Bestbesetzung an. Doch auch die "Roten" waren nicht mit der vermeintlich stärksten Aufstellung aufgelaufen. Dennoch hatten die Bayern ein deutliches Chancenplus, trafen mal den Pfosten oder setzten die Kugel freistehend am Kasten des Gegners vorbei. Erst in der 88. Minute wurden die 70.000 Fans der Hausherren belohnt, Robert Lewandowski war zur Stelle gewesen. Der will ja in dieser Saison bekanntlich noch etwas mehr Gas geben. Ordentlich aufs Tempo gedrückt haben auch die Kicker der Borussia aus Dortmund. Die fertigten den Wolfsberger AC im Signal-Iduna-Park mit 5:0 ab. Lediglich in der ersten Halbzeit tat sich der BVB gegen einen defensiv orientierten Gegner schwer. Aber nach dem Seitenwechsel drehte "Schwarz-Gelb" auf - und wie. Allen voran Henrich Mchitarjan stach heraus und machte drei Tore hintereinander. Freut mich für ihn, sehr sogar! Ich denke, dass mit der Borussia zu rechnen ist.
Mittwoch, 5. August 2015
Wenn die Bayern zum hochkarätigen Test einladen!
Ja, das war doch schon einmal ganz ordentlich, oder? Ich denke, dass sich das sportliche Niveau am ersten Tag des Audi-Cups in München durchaus sehen lassen konnte. Zwar fehlte der eine oder andere Star, wurde geschont oder gar nicht erst in die bayerische Landeshauptstadt mitgenommen - aber dennoch durfte man als Fan in der ausverkauften Allianz Arena eigentlich zufrieden sein. Auch heute - am Finaltag - wird die Heimstätte des FC Bayern München (natürlich) ausverkauft sein. Zunächst spielen die Tottenham Hotspurs und der AC Mailand den Sieger des kleines Finals aus, bevor hinterher der Gastgeber gegen die "Königlichen" von Real Madrid aufläuft. Zu sehen gibt's die Partien im ZDF beziehungsweise bei ZDFinfo. Dort wird der Vergleich der Engländer mit den Italienern ausgestrahlt (18.15 Uhr). Beide Teams waren gegen ihre Kontrahenten am gestrigen Tag chancenlos geblieben. Die Hotspurs unterlagen Real mit 0:2, die "Rosso-Neri" zogen gegen den deutschen Rekordmeister mit 0:3 den Kürzeren. Der ließ Akteure wie Müller, Alonso oder Lewandowski zunächst draußen - Arjen Robben wurde komplett geschont. Mal schauen, welche Elf Bayern-Coach Pep Guardiola später gegen die Madrilenen im Endspiel aufbieten wird. Los geht's ab 20.15 Uhr im "Zweiten". Spannende Spiele Euch allen!
Montag, 13. Juli 2015
Zwei absolute Klubikonen schlagen einen neuen Weg ein!
Was ich am Freitabend hier bereits als fix "vermeldet" hatte, ist spätestens seit Samstagnachmittag um 14.30 Uhr Gewissheit. Bastian "Fußballgott" Schweinsteiger hat seiner großen Liebe, dem FC Bayern München "Servus" gesagt. Endgültig, denke ich, zumindest was die Karriere auf den Plätzen dieser Welt angeht. Natürlich ist es sehe gut möglich - wäre auch eine Geschichte der Marke "typisch Fußball" - wenn "Basti" mit Manchester United zur K.O.-Runde in der UEFA Champions League ausgerchnet in der Allianz Arena vorbeischaut. Warten wir mal ab und glauben allen Verantwortlichen, dass dieser Wechsel nichts mit Planungen und zwischenmenschlichen Eitelkeiten zu tun beziehungsweise hatte. Gestern Nachmittag hob der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mit seiner Freundin Ana Ivanovic im Gepäck im Privatjet in Richtung England ab, schon heute bricht der ManU-Tross in die USA auf. Alles Gute und viel Erfolg! Und auch eine zweite, weltbekannte Klubikone hat seine große sportliche Liebe schweren Herzens und mit einigen Tränen in den dunklen Augen verlassen. Die Rede ist von Iker Casillas, Torwart-Idol mehrerer Generationen. Casillas verlässt "sein" Real, um es nach einer gefühlten Ewigkeit in seiner Heimatstadt nun also in Portugal zu versuchen. Sein Ziel ist der FC Porto. Auch ihm alles Gute, weiterhin viel Erfolg und vor allem auch Gesundheit!
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Freitag, 10. Juli 2015
Von einem Wechsel, der viele richtig kalt erwischt (hat)!
Schon seit geraumer Zeit hat es das eine oder andere Gerücht gegeben und so manchen Experten, der sich dazu geäußert hat. Ja, und auch ich möchte - der Aktualität sei es geschuldet - an dieser Stelle meinen Senf dazu geben. Bastian Schweinsteiger hat sich dazu entschieden, noch einmal den Verein zu wechseln. Seit seinem 14. Lebensjahr war der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ein "Roter", durchlief sämtliche Jugendteams des FC Bayern München und hielt seit 2002 auch bei den Aktiven der Bayern seine Knochen hin. Bis heute avancierte der Mittelfeldmann zum absoluten Publikumsliebling und Idol vieler Nachwuchskicker. Schon lange schallt bei der Bekanntgabe der Aufstellung in der Allianz Arena nach "Schweinsteiger" ein langes "Fußballgott" nach. Diesen Ruf wird es zur neuen Spielzeit also nicht mehr geben, schon morgen bei der Teampräsentation im Stadion wird die Nummer "31" fehlen. Ich wünsche dem 30-jährigen Weltmeister auf der Insel bei Manchester United in den kommenden drei Jahren alles Gute - vor allem jedoch Gesundheit. Fußball ist und bleibt ein Geschäft, auch wenn dieser Transfer so manchem Fan das Herz brechen wird. Allerdings möchte ich sagen, dass ich mit seinem Verbleib an der Isar gerechnet hatte. Und das nicht nur, weil "Schweini" - wie man ihn bis heute nennt - bei der Präsentation des neuen Auswärtstrikots vorne mit dabei war.
Mittwoch, 17. Juni 2015
Für mich der bisher überraschendste Wechsel überhaupt!
Es gibt ja seit Tagen und Wochen mitunter wilde Gerüchte, welcher Kicker sich nun welchem Verein anschließen wird ab Sommer. Doch mit diesem Wechsel habe ich absolut nicht gerechnet! Dennoch finde ich diesen Transfer recht spannend und kann ihn - sorry, liebe Jungs aus der Cannstatter Kurve - sogar nachvollziehen. Die Rede ist ganz klar von der Entscheidung eines gewissen Sven Ulreich, sich ab 1. Juli für die nächsten drei Jahre dem FC Bayern München anzuschließen. Und das, obwohl der gebürtige Schorndorfer beim VfB aus Stuttgart eigentlich zuletzt die klare Nummer eins gewesen ist. Das wird "Ulle" an der Isar sicher nicht werden, davon bin ich felsenfest überzeugt. Schließlich regiert seit 2011 ein gewisser Manuel Neuer, aktuell Weltmeister und Welttorhüter, im beziehungsweise den Kasten des deutschen Rekordmeisters. Dennoch verstehe ich den 26-jährigen Schwaben, dass er noch einmal etwas ganz Neues machen möchte. Und damit meine ich nicht das Geld oder das mögliche "Titel sammeln im Vorbeigehen". Nein, Ulreich kann sich gerade in der Spieleröffnung und der Strafraumbeherrschung von Neuer richtig viel abschauen und dazu lernen. Und, wer weiß? Vielleicht landet Ulreich 2018 als Stammkeeper irgendwo in der Bundesliga oder dem Ausland. Außerdem kann es durchaus sein, dass er für Manuel Neuer das eine oder andere Spiel macht.
Mittwoch, 3. Juni 2015
Knapp, knapper, Relegation - Blatter nimmt seinen Hut!
Wahnsinn, was wir da in der Relegation erleben durften beziehungsweise - je nach Fanzugehörigkeit - hinnehmen mussten. Denn gerade die beiden unterklassigen Vereine hatten das Glück in den Entscheidungsspielen nun wirklich nicht auf ihrer Seite. Dabei sah es für beide Mannschaften - für den Karlsruher SC gegen den Hamburger SV und Holstein Kiel gegen den TSV 1860 München - bis in die Nachspielzeit hinein echt gut aus. Bis, ja bis die beiden Außenseiter jäh aus ihrem Traum gerissen wurden. Im Wildparkstadion brachte ein umstrittener Freistoßpfiff in der 90. Minute die Partie zum kippen, auch in der Münchner Arena fiel ein Treffer in der Nachspielzeit. Während der KSC immerhin noch in die Verlängerung konnte oder - je nach Sichtweise - musste, war für die Norddeutschen direkt Feierabend. Dabei hatten sie harmlose "Sechz'ger" im Griff, lagen 1:0 vorne und hatten die eine oder andere Möglichkeit. Doch auch den Kampfeswillen und die Entschlossenheit der "Löwen" muss man loben. Auf ein neues in der nächsten Saison! Glückwunsch an Hamburg, das sich weiterhin Bundesliga-Dino nennen darf. Dafür ist ein anderer "Dino" - oder sagen wir "älterer Herr" - völlig überraschend zurückgetreten. Gestern war's - gerade einmal vier Tage nach seiner Wiederwahl als FIFA-Präsident. Danke dafür, Joseph S. Blatter! Es gilt jetzt, in der Zürcher Zentrale die richtigen Schritte einzuleiten.
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Dienstag, 11. November 2014
Wenn sich Zweitligisten in Friedrichshafen messen
Mal schauen, ob es die Jungs vom TSV 1860 München übermorgen besser machen und dort einen Sieg einfahren (können). Denn die Münchner Löwen sind am Donnerstag, 13. November, ab 14 Uhr im Zeppelin-Stadion in Friedrichshafen (Teuringer Straße 2) zu Gast und haben sich dort zu einem Testspiel mit dem Schweizer Zweitligisten FC Wohlen verabredet. Dessen bekanntester Mann ist übrigens der Trainer, der in der Stadt, in der dieser Klub beheimatet ist, geboren ist. Er hört auf den Namen Ciriaco Sforza und dürfte Euch - liebe Fußballfans - natürlich ein Begriff sein. Mit dem 1. FC Kaiserslautern war der Nationalspieler der Eidgenossen in der Bundesliga recht erfolgreich, mit dem FC Bayern München gelang dem heute 44-Jährigen sogar der eine oder andere Titel im internationalen Wettbewerb. Davon ist der Gegner aus der bayerischen Landeshauptstadt, der aktuell wieder von Markus von Ahlen gecoacht wird, soweit weg, wie der Mond von der Erde. Auch gestern im Heimspiel gegen die Fortuna aus Düsseldorf unterlag 1860 am Ende mit 0:1. So wird das nichts mit der langersehnten Rückkehr in die 1. Fußball-Bundesliga. Davon ist auch der 1. FC Nürnberg derzeit weit entfernt und beurlaubte nun den bisherigen Trainer Valerien Ismael. Die "Club-Fans" fordern nun die Rückkehr von Verbeek.
Dienstag, 5. August 2014
Was ein Auftakt-Wochenende im Fußball-Unterhaus!
Diese 2. Fußball-Bundesliga ist doch einfach der Hammer, oder? Einen besseren Auftakt in die neue Saison hätten wir uns doch gar nicht wünschen können, liebe Fußballfreunde. Gut, es sind für meinen Geschmack zu viele Punkteteilungen gewesen und unter dem Strich zu wenig Tore gefallen. Doch alleine das, was uns gestern Abend die "Roten Teufel" vom 1. FC Kaiserslautern und die "Löwen" von 1860 München auf dem Betzenberg angeboten haben, war schlicht und einfach toller Sport. Der Einzige, der an diesem Abend nicht immer ganz auf der (richtigen Entscheidungs)Höhe war, ist leider Gottes ausgerechnet der Unparteiische mit seinen Assistenten gewesen. Da war schon die eine oder andere Entscheidung dabei, die man anders hätte treffen können oder sogar müssen. Jedoch hat der Schiedsrichter nicht fünf Zeitlupen aus drei verschiedenen Perspektiven zur Verfügung, die er gemütlich im Sessel sitzend am TV im heimischen Wohnzimmer präsentiert bekommt. Auch das sei hier nicht unerwähnt! Am Ende jubelten jedenfalls die Gastgeber, 3:2 gewann der FCK - und das nach 0:2-Rückstand und in Unterzahl. Wahnsinn, so etwas passiert doch nur in der Pfalz. Schade für die TSV-Männer aus der bayerischen Landeshauptstadt, die trotz zweier Treffer mit leeren Händen nach Hause kommen.
Dienstag, 24. September 2013
Heute Abend heißt es endlich wieder David gegen Goliath
So, liebe Fußballfreunde - weiter geht's. Gester Abend haben uns die Fortunen aus Düsseldorf und die Kicker des FC St. Pauli ja einen tollen Schlagabtausch geboten - viele Nicklichkeiten und ein tolles Tor von Florian Kringe sorgten für ein gerechtes 1:1-Unentschieden. Und das, obwohl die Gastgeber am Millerntor in den Schlussminuten sogar noch in Unterzahl bestehen mussten. Kommen wir zurück zu Kringe. Der schnürte ja einst auch für die Borussia aus Dortmund die Schuhe und war auch schon für den 1. FC Köln am Ball. Sein Ex-Klub muss heute Abend in München ran, wenn der TSV 1860 München in der restlos ausverkauften Allianz Arena auf den BVB trifft. Grund dieses ungleichen Ligaduells ist die zweite Runde im DFB-Pokal, die heute und morgen ausgespielt wird. Ich bin gespannt, ob sich die Münchner "Löwen" gegen einen der Mitfavoriten um den Pott bissig zeigen (können). Immerhin haben sie in Friedhelm Funkel einen Trainer, der sowohl als Coach aber allen voran als Spieler weiß, wie "Pokal geht". Ich möchte an dieser Stelle an das Jahr 1985 erinnern. In diesem Jahr war Stefan Ruthenbeck, Übungsleiter des VfR Aalen, noch ein kleiner Junge. Heute muss er mit den Ostälblern beim VfL aus Wolfsburg ran. Beide Partien werden um 19 Uhr (nur bei Sky!) angepfiffen. Weiter Begegnungen des heutigen Tages sind u.a. die Duelle zwischen Münster und Augsburg, Bielefeld und Leverkusen oder Hamburg gegen Fürth (beide 20.30 Uhr). Mal schauen, ob David den Goliath auch ärgern kann.
Freitag, 11. Januar 2013
Wenn sich die "Löwen" gegenseitig zerfleischen
Mit den reichen Investoren ist das immer so eine Sache. Sie helfen einem verschuldeten Profiklub gerne unter die Arme, schießen hier und da ein paar Millionen zu. Aber - und da liegt der Hase im Pfeffer - "Wer das Geld bringt, der möchte auch mitreden (dürfen)!". So auch beim TSV 1860 München, dem Traditionsklub aus der bayerischen Landeshauptstadt. Da liefern sich der jordanische Geschäftsmann Hasan Ismaik und 1860-Präsident Dieter Schneider seit Wochen einen erbitternden Machtkampf. Und das, obwohl beide nicht (mehr) ohne einander können. "Ich will mit 1860 Erfolge feiern und Schneider doch auch. Deshalb werde
ich auch weiterhin die Zusammenarbeit mit ihm versuchen", sagte Ismaik jetzt. Und das, obwohl er schon mindestens zehn Mal wieder abspringen wollte. Dabei wollte der wohlhabende Mann den "Löwen" wieder Bissfestigkeit verleihen, der Wiederaufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga ist und bleibt das ganz große Ziel. Zudem träumt der Investor bereits vom internationalen Geschäft, will bis 2015 mit "Sechzig" in die UEFA Champions League einziehen. Wir dürfen gespannt sein und sind es auch. Schließlich haben wir aus dem Kraichgau ähnliche Töne gehört - damals nach dem Aufstieg im Jahre 2008. Aber das ist eine ganz andere Geschichte, die unter ganz anderen Vorzeichen stattgefunden hat und abgelaufen ist. Freuen wir uns lieber für Borussia Dortmund, dass Nuri Sahin zum BVB zurückkehrt. Und das für viel weniger Geld, als es Hasan Ismaik bisher schon verbrannt hat.
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