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Donnerstag, 16. April 2015

Und das ausgerechnet an meinem freien Tag!

Liebe Leser, da möchte man bei diesem Traumwetter rund um Friedrichshafen am Bodensee ganz gemütlich einen freien Tag genießen und auf das neue Lebensjahr anstoßen - und dann das. Da lassen gleich drei, mitunter sogar vier, Klubs aus dem Profigeschäft Fußball die Katze aus dem Sack. Dennoch habe ich mich dazu entschlossen, erst heute meinen Senf dazuzugeben. Denn schließlich hatte ich gestern Geburtstag und wollte mal einen Tag ohne Schreiben am Computer auskommen. Jürgen Klopp, den meine Kollegen von Phoenix kurzerhand zu Joachim umtauften, wird die Borussia aus Dortmund also zum Saisonende verlassen - und das aus freien Stücken. Kloppo wirkte müde und sichtlich angefasst, die vergangenen Wochen und Monate hatten viel Kraft gekostet. Ich bin gespannt, wer nun beim BVB übernimmt. Vieles deutet ja inzwischen auf Thomas Tuchel hin, der eigentlich schon beim Hamburger SV so gut wie unter Vertrag stand. Doch die haben sich kurzerhand Ex-Coach Bruno Labbadia geschnappt. Ok, sehr überraschend! Dafür ist nun auch klar, dass Alexander Zorniger den VfB aus Stuttgart ab Juli übernehmen wird und Frank Kramer bei der Fortuna aus Düsseldorf sein Glück (ver)sucht. Wahnsinn, was da gestern alles geboten war. Mal schauen, was Klopp nun macht. Ich tippe ja auf die Premier League. Könnte mir gut vorstellen, dass er bei Arsenal oder Man City anheuern wird.

Montag, 10. November 2014

Ein denkwürdiger Tag, der in jeden Jahresrückblick kommt!

Was war das denn für ein Finale des 11. Spieltages in der 1. Fußball-Bundesliga?! Wahnsinn, kurioser geht es nicht mehr. Damit meine ich übrigens nicht, dass die Borussia aus Dortmund (endlich) mal wieder gewonnen hat. Nein: Vielmehr war es die Art und Weise, wie das der BVB vor heimischer Kulisse mit 80.000 Zuschauern im Signal-Iduna-Park geschafft hat. Chance um Chance hatten und vergaben die Borussen, alleine Marco Reus hätte vier Tore machen können. Am Ende gewann der im Tagesgeschäft schwächelnde Ruhrpott-Klub gegen Gladbach mit 1:0. Aber nicht, weil Reus und Co. doch noch trafen, sondern weil sich ein Weltmeister erbarmte, dem im Abschluss glücklosen Gegner zu helfen. Gemeint ist Christoph Kramer, der ein Eigentor fabrizierte - und was für eins. Er überlistete seinen Torhüter Yann Sommer mit einem Heber aus sage und schreibe 45 Metern. Unfassbar! Dass Kramer noch an den Folgen seiner Gehirnerschütterung leidet, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. So etwas kann eben mal passieren. Weniger kurios, doch dafü umso beeindrukender trat (mal wieder) der FC Bayern München auf, der Eintracht Frankfurt keine Chance ließ. Thomas Müller traf dreimal, Torwart Manuel Neuer eröffnet das Spiel auf einmal sogar mit der Hacke. Und auch das 4:3 des 1. FC Köln bei der TSG 1899 Hoffenheim hat mich umgehauen! 3:3 stand's übrigens schon zur Pause.