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Freitag, 25. September 2026

Ein 1:1-Unentschieden der etwas besseren Sorte!

Ja, das konnte man sich mal wieder anschauen. Oder wie habt ihr es empfunden? Also, das Debüt von Jürgen Klopp als Bundestrainer der deutschen-Fußballnationalmannschaft. Ich fand es unter dem Strich sehr in Ordnung. Natürlich ist man in der Nations League gegen die Niederlande in Amsterdam relativ oft unter Druck geraten und musste sich wehren. Aber genau das hat die deutsche Elf getan. Sie ist viel gelaufen, hat die Duelle angenommen und ist keinem Zweikampf aus dem Weg gegangen. Auch verbal ließ man sich nicht wirklich allzu viel gefallen. Und, wer weiß. Eventuell hätte man mit Jamal Musiala, der sich leider beim Aufwärmen schwer verletzte, und auch Kai Havertz, der ebenfalls früh verletzt raus musste, gegen den Gastgeber am Ende noch besser ausgesehen. Aber die Ansätze und die Herangehensweise haben mich begeistert. Und ich habe mich auch sehr für Keeper ter Stegen gefreut. Dass er auf der Linie ein ganz besonderes Talent besitzt, war wieder nicht zu übersehen. Und dieser Philipp Treu erst. Für mich die Entdeckung des Spiels und mehr als nur eine Option auf der rechten Außenverteidiger-Position. Ich freue mich schon auf das nächste Spiel am Sonntag, das hoffentlich mit einem Erfolg für das deutsche Team endet...

Donnerstag, 17. September 2026

Der neue Bundestrainer ist seiner Linie treu geblieben!

Jürgen Klopp ist ein Mann, der stets einen klaren Plan hat und sich nur sehr ungern aus der Ruhe bringen lässt. Und schon gar nicht aus der Reserve locken. Obwohl in den vergangenen Tagen schon sehr viele Namen (richtig) spekuliert wurden oder (auch) schon durchgesickert sind, schaffte es der neue Bundestrainer dennoch, für (faustdicke) Überraschungen zu sorgen. Und das schon mit einer so noch nie da gewesenen Sache. "Kloppo" beannte soeben nicht einen Kader für die nun anstehenden vier Partien. Nein, der charismatische Fußball-Fachmann benannte sogleich deren zwei. Und tatsächlich sind dort Namen zu finden, mit denen wahrscheinlich nicht jeder gerechnet hätte. Aber die Zusammenstellung(en) machen aus meiner Sicht absolut Sinn. Denn es ist jeweils eine gute Mischung aus etablierten Kräften und aufstrebenen Stars zu sehen. Spielern, die darauf brennen werden, ihre Chance im Trikot "mit dem Adler auf der Brust" zu nutzen. Und auch welchen, die bereit sind, die "Jungen" an die Hand zu nehmen und ihnen die mögliche Nervosität zu nehmen. Ich freue mich sehr auf die Spiele und frische Gesichter im deutschen Auswahlteam. Hoffentlich funktionieren alle gemeinsam als "eine" Mannschaft. Auf geht's...

Dienstag, 10. Juni 2025

Dem deutschen Kader fehlt es an qualitativer Breite!

1:2 im Halbfinale gegen Portugal und 0:2 im "kleinen Endspiel" gegen die Franzosen. Keine Frage. Das war nicht das, was sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft vor den eigenen Fans erhofft hatte. Ja. weder in München noch in Stuttgart lief es bei der UEFA Nations League wie gewünscht. Zumindest nicht über die volle Distanz. Vor allem die schlechte Chancenverwertung und das mangelnde Defensivverhalten fielen auf. Zu wenig, um Top-Nationen - wie den beiden Genannten, aber auch Spanien - diesen Titel streitig zu machen. Und: Das darf man nicht unter den Teppich kehren: Es fehlten die personellen Alternativen. Denn in der Breite ist die deutsche Auswahl momentan einfach nicht gut genug aufgestellt, um mit den drei Erstplatzierten mitzuhalten. Wenn man bedenkt, wie und wen diese drei Nationen in ihren Spielen (gegeneinander) eingewechselt haben, hat der DFB einiges nachzuholen. Sicherlich ist die eine oder andere Stammkraft ausgefallen. Doch wenn man nächstes Jahr wirklich ein Wort bei der Vergabe der WM mitreden möchte, muss sich vieles noch verbessern. Wenn alle fit sind und noch das eine oder andere hungrige Talent dazukommt, kann das funktionieren.Bundestrainer Julian Nagelsmann hat da einiges zu tun!

Mittwoch, 11. September 2024

Beim DFB stimmt sie wieder, die eingeschlagene Richtung!

Zunächst einmal war es schön anzusehen, dass nach diesen beiden Spielen in der UEFA Nations League die Richtung stimmt. Und zwar die, welche die deutsche Fußball-Nationalmannschaft kurz vor der EM, beim Turnier selbst und eben jetzt in der Nations League eingeschlagen hat. Da ist eine gute Einheit entstanden, die nach wie vor (weiter) wachsen kann und wird. Selbst bei Rückschlägen oder (frühen) Rückständen bleibt man bei sich, lässt sich nicht hängen und gibt noch einmal alles, um auszugleichen oder sogar das Blatt zu wenden. Dass die Niederlande natürlich ein anderes Kaliber als Ungarn sind und waren, sollte auch jedem im Team und allen Fans in den Stadien oder vor den TV-Bildschirmen bewusst sein. Aber dennoch gefällt mir die Art und Weise, wie die Nagelsmann-Elf agiert und immer wieder Lösungen sucht. Jetzt gilt es eigentlich "nur noch", die Abwehr und insbesondere die Arbeit gegen den Ball noch weiter zu verbessern. Insbesondere das Umschaltspiel der Gegner müsste man zwingend besser in den Griff bekommen, da es sonst sehr gefährlich wird, wie es Oranje eindrucksvoll bewiesen hat. Und - das gehört leider auch zur Wahrheit - etwas mehr Glück mit den Schiedsrichtern könnte darüberhinaus helfen. Denn das gestern war wirklich nicht gut, manche sprechen sogar von einem handfesten Skandal...

Freitag, 28. März 2014

Die UEFA stellt (mal wieder) alles auf den Kopf

Man muss sich manchmal schon fragen, was in den Köpfen der hohen Herren irgendwo in der Schweiz so vor sich geht. Gemeint sind natürlich die Entscheidungstiere der UEFA, die sich mal wieder etwas ausgedacht haben. In vier Jahren begegnen sich die Auswahlteams der verschiedenen Länder also in der so genannten Nations League. Ab 2018 werden die bisherigen Freundschaftsspiele der europäischen Nationalmannschaften als eigenes Turnier ausgetragen. Klingt spannend: Aber ist es das auch? Fakt ist, dass die Nationalspieler dann einen noch engeren Terminplan haben, als es ohnehin bereits der Fall ist. Die Meinungen sind geteilt, es gibt - wie zu erwarten war - viele Reaktionen darauf. Für mich geht es bei dieser Idee hauptsächlich darum, wieder einmal Kohle beziehungweise noch mehr Geld zu scheffeln. So soll das aller Voraussicht nach zentral vermarktete Format mit Wettkampfcharakter - in etwa wie die UEFA Champions League - für (noch) mehr Spannung sorgen und dem Kontinentalverband und damit auch den einzelnen Landesverbänden zusätzliche Millioneneinnahmen bringen. Ob das wirklich für alle Teams etwas bringt, das wage ich zu bezweifeln. Aber nun gut. Gegen die Entscheidungen des Verbandes sind wir alle machtlos. Warten wir einfach ab und genießen einfach den Moment!