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Freitag, 25. September 2026

Ein 1:1-Unentschieden der etwas besseren Sorte!

Ja, das konnte man sich mal wieder anschauen. Oder wie habt ihr es empfunden? Also, das Debüt von Jürgen Klopp als Bundestrainer der deutschen-Fußballnationalmannschaft. Ich fand es unter dem Strich sehr in Ordnung. Natürlich ist man in der Nations League gegen die Niederlande in Amsterdam relativ oft unter Druck geraten und musste sich wehren. Aber genau das hat die deutsche Elf getan. Sie ist viel gelaufen, hat die Duelle angenommen und ist keinem Zweikampf aus dem Weg gegangen. Auch verbal ließ man sich nicht wirklich allzu viel gefallen. Und, wer weiß. Eventuell hätte man mit Jamal Musiala, der sich leider beim Aufwärmen schwer verletzte, und auch Kai Havertz, der ebenfalls früh verletzt raus musste, gegen den Gastgeber am Ende noch besser ausgesehen. Aber die Ansätze und die Herangehensweise haben mich begeistert. Und ich habe mich auch sehr für Keeper ter Stegen gefreut. Dass er auf der Linie ein ganz besonderes Talent besitzt, war wieder nicht zu übersehen. Und dieser Philipp Treu erst. Für mich die Entdeckung des Spiels und mehr als nur eine Option auf der rechten Außenverteidiger-Position. Ich freue mich schon auf das nächste Spiel am Sonntag, das hoffentlich mit einem Erfolg für das deutsche Team endet...

Donnerstag, 17. September 2026

Der neue Bundestrainer ist seiner Linie treu geblieben!

Jürgen Klopp ist ein Mann, der stets einen klaren Plan hat und sich nur sehr ungern aus der Ruhe bringen lässt. Und schon gar nicht aus der Reserve locken. Obwohl in den vergangenen Tagen schon sehr viele Namen (richtig) spekuliert wurden oder (auch) schon durchgesickert sind, schaffte es der neue Bundestrainer dennoch, für (faustdicke) Überraschungen zu sorgen. Und das schon mit einer so noch nie da gewesenen Sache. "Kloppo" beannte soeben nicht einen Kader für die nun anstehenden vier Partien. Nein, der charismatische Fußball-Fachmann benannte sogleich deren zwei. Und tatsächlich sind dort Namen zu finden, mit denen wahrscheinlich nicht jeder gerechnet hätte. Aber die Zusammenstellung(en) machen aus meiner Sicht absolut Sinn. Denn es ist jeweils eine gute Mischung aus etablierten Kräften und aufstrebenen Stars zu sehen. Spielern, die darauf brennen werden, ihre Chance im Trikot "mit dem Adler auf der Brust" zu nutzen. Und auch welchen, die bereit sind, die "Jungen" an die Hand zu nehmen und ihnen die mögliche Nervosität zu nehmen. Ich freue mich sehr auf die Spiele und frische Gesichter im deutschen Auswahlteam. Hoffentlich funktionieren alle gemeinsam als "eine" Mannschaft. Auf geht's...

Mittwoch, 11. September 2024

Beim DFB stimmt sie wieder, die eingeschlagene Richtung!

Zunächst einmal war es schön anzusehen, dass nach diesen beiden Spielen in der UEFA Nations League die Richtung stimmt. Und zwar die, welche die deutsche Fußball-Nationalmannschaft kurz vor der EM, beim Turnier selbst und eben jetzt in der Nations League eingeschlagen hat. Da ist eine gute Einheit entstanden, die nach wie vor (weiter) wachsen kann und wird. Selbst bei Rückschlägen oder (frühen) Rückständen bleibt man bei sich, lässt sich nicht hängen und gibt noch einmal alles, um auszugleichen oder sogar das Blatt zu wenden. Dass die Niederlande natürlich ein anderes Kaliber als Ungarn sind und waren, sollte auch jedem im Team und allen Fans in den Stadien oder vor den TV-Bildschirmen bewusst sein. Aber dennoch gefällt mir die Art und Weise, wie die Nagelsmann-Elf agiert und immer wieder Lösungen sucht. Jetzt gilt es eigentlich "nur noch", die Abwehr und insbesondere die Arbeit gegen den Ball noch weiter zu verbessern. Insbesondere das Umschaltspiel der Gegner müsste man zwingend besser in den Griff bekommen, da es sonst sehr gefährlich wird, wie es Oranje eindrucksvoll bewiesen hat. Und - das gehört leider auch zur Wahrheit - etwas mehr Glück mit den Schiedsrichtern könnte darüberhinaus helfen. Denn das gestern war wirklich nicht gut, manche sprechen sogar von einem handfesten Skandal...

Dienstag, 10. September 2019

Team Deutschland hat noch einiges zu tun

Ja, das waren sie also, die ersten beiden Auftritte unserer deutschen Fußball-Nationalmannschaft nach der Sommerpause. Und, wie habt ihr die beiden Spiele gegen die Niederlande und in Nordirland erlebt? Ich denke, dass wir einige gute Ansätze gesehen haben bei den DFB-Auswahlkickern, obwohl in beiden Begegnungen - insbesondere gegen unsere Nachbarn - noch reichlich Sand im Getriebe gewesen ist. Insgesamt jedoch sind Bundestrainer Joachim "Jogi" Löw und die Seinen, was die EM-Qualifikation betrifft, nach wie vor voll im Plan. Denn ich glaube, dass es in dieser Gruppe zwischen Holland und Deutschland um Platz eins gehen wird. Es ist schön zu sehen, wie junge Top-Talente wie Serge Gnabry oder Kai Havertz auch mit dem Adler auf der Brust sofort Bindung ins und zum Spiel bekommen. Und ich glaube auch, dass Timo Werner demnächst wieder treffen wird. Denn in der Bundesliga im Dress der "Roten Bullen" gelingt ihm das derzeit richtig gut. Ab und an fehlt es jedoch noch an der geordneten Rückwärtsbewegung - erst recht, weil es im Abwehrzentrum immer wieder zu personellen Veränderungen kommt. Doch selbst das wird sich irgendwann einspielen, sodass man die DFB-Elf bald wieder zu den Mitfavoriten auf große internationale Titel zählen darf. Ob das jedoch schon im kommenden Sommer bei der EM klappt, muss man sehen. Nichtsdestotrotz ist man (wieder) auf einem sehr guten Weg!

Freitag, 23. November 2018

Endlich wieder Bundesliga - Herzlichen Glückwunsch Calli!

Bin ich froh, dass dieses Länderspiel-Jahr nun endlich rum ist und es ab heute mit den Spielen in der 1. und 2. Fußball-Bundesliga (endlich) weitergeht. Den Auftakt machen Bayer 04 Leverkusen und der VfB Stuttgart (20.30 Uhr, Eurosport Player), die beide aktuell noch nicht das auf den Rasen zaubern, was sie sich selbst, ihre Fans und die Experten erwartet haben oder hätten. Ja, es kann eigentlich nur noch besser werden. Ebenso wie bei der DFB-Elf, die nach mehr als 80 Minuten gutem Fußball gegen den Erzrivalen aus den Niederlanden noch einen 2:0-Vorsprung vergeigt hat. Deshalb freue ich mich nun umso mehr auf das Tagesgeschäft, in dem die Bayern dem BVB nun hinterherrennen müssen. Ich bin gespannt, wie das die kommenden Wochen weitergeht - denn es wird ja auch noch international gekickt. Ein Mann von Welt ist ja übrigens auch das heutige Geburtstagskind, dem ich von ganzem Herzen gratulieren möchte. Eben, weil er ein toller Mann ist, der immer gerade aus war und auf sowie abseits des Platzes immer seine ehrliche Meinung kundgetan hat. Herzlichen Glückwunsch und alles erdenklich Gute, mein lieber Calli. Schön, dass es in diesem Haifischbecken Typen wie dich gibt. Genieß den Tag und lass' es dir schmecken!

Mittwoch, 7. September 2016

Von den Länderspielen zurück zur 1. Fußball-Bundesliga!

Das waren sie also, die ersten Partien auf internationalem Parkett nach der Fußball-EM in Frankreich. Und ich denke, dass wir einige schöne Spiele gesehen haben. Besonders groß dürfte der Jubel in der Schweiz gewesen sein. Denn die Eidgenossen haben den amtierenden Europameister geschlagen. Gut, bei den Südeuropäern fehlte Ronaldo - aber: für mich ist das trotzdem eine sehr beachtliche Leistung unsrer Nachbarn (gewesen). Auch die Begegnung zwischen Schweden und den Niederlanden hatte es in sich. Ich habe das Duell gestern Abend sehr gerne geschaut. 1:1 trennte man sich, auch wenn die Holländer die klar besseren Chancen hatten. Nun, dann müssen die "Oranjes" eben im nächsten Duell der WM-Qualifikation besser treffen. Aber bis Ende Oktober ist ja noch ein bisschen Zeit. Deshalb freuen wir uns, dass es am Wochenende in der Bundesliga weitergeht. Und das bereits am Freitagabend, wenn sich ab 20.30 Uhr (live bei Sky) der FC Schalke 04 und der FC Bayern München gegenüber stehen. Auf dieses Aufeinandereffen dürfen sich insbesondere die neutralen Beaobachter freuen. Und in der kommenden Woche starten die Bayern, der BVB, Bayer Leverkusen und die Borussia aus Mönchengladbach in ihre ersten ersten Pflichaufgaben im Europapokal. Ich drücke allen Teams ganz fest die Daumen und wünsche allen Fans viel Spaß in den Stadion oder vor dem TV-Gerät!

Samstag, 26. März 2016

Von einem riesigen Verlust und einer großen Chance!

Diese Nachricht hat mich wirklich traurig gemocht, weil ich diesen Spieler schon als Kind sehr verehrt und ziemlich bewundert habe. Ich drücke der Familie von Johan Cruyff an dieser Stelle mein herzliches Beileid aus und verneige mich nochmals vor einem der größten Kicker der Fußballszene. Seine Art zu spielen, diese Übersicht und Passgenauigkeit - es gibt oder gab nun wirklich nicht viele "Zehner", die das Offensivspiel derart beherrscht haben wie "König Johan". Dabei hatte der 68-Jährige, der an Lungenkrebs erkrankt war und am Donnerstag im Kreise seiner Familie in seiner Wahlheimat Barcelona friedlich eingeschlafen ist, stets die "14" auf dem Rücken gehabt. Auch als Trainer, Funktionär, Berater und Experte machte der Mitbegründer der "La Masia" stets einen gute Figur und sagte immer, was er dachte. Cruyff gehörte aus meiner Sicht zu den echten Typen in diesem Sport, von denen es heutzutage kaum noch welche gibt - leider. Ruhe in Frieden! Schauen wir von Spanien und den Niederlanden wieder zu uns in die Bundesrepublik, wo heute Abend (20.45 Uhr, ZDF) das Länderspiel zwischen Deutschland und England in Berlin angepfiffen wird. Ich bin gespannt auf diesen Vergleich - sehr sogar. Und ich freue mich, dass Stürmer Mario Gomez (wieder) eine Chance bekommen wird und auch Mario Götze Wertschätzung genießt. Der Edelreservist des FC Bayern München wird wohl am Dienstag gegen Italien mit dem Adler auf der Brust auflaufen - und das über 90 Minuten. Schön, dass Löw ihm Vertrauen schenkt.

Mittwoch, 18. November 2015

Eine Absage, an der kein Weg dran vorbeigeführt hat!

So, liebe Sportsfreunde. Was hatten wir uns doch gefreut und dem DFB großen Respekt für diese Entscheidung entgegen gebracht. Und doch kam gestern Abend in Niedersachsen alles anders. Denn das Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden musste nun doch abgesagt werden. Und das - aus meiner Sicht - völlig zurecht. Denn es hatte rund 90 Minuten vor dem geplanten Anpfiff ganz klare Hinweise darauf gegeben, dass ein terroristischer Anschlag am beziehungsweise im Stadion geplant sei. Infolgedessen schickten die Veranstalter und die schwer bewaffneten Polizisten die Zuschauer auf dem schnellsten Weg wieder nach Hause. Wer nun "Die Mannschaft" oder den DFB - Entschuldigung für die Wortwahl - blöd von der Seite anmacht, der war oder ist sich der gestern entstandenen Gefahr nicht bewusst gewesen. Sicherlich wollte man dem Terror und den Angreifern in Paris die Stirn bieten und mit der Ansetzung zeigen, dass man sich nicht vom sportlichen Aufeinandertreffen abhalten lassen möchte. Doch zum Zeitpunkt des Entschlusses hatte es noch keine konkrete Bedrohung gegeben. Schade, dass das viele Menschen mit beziehungsweise in ihren Kommentaren auf sozialen Netzwerken nun vergessen haben oder den Ernst der Lage total missverstanden haben!

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Ohne Holland fahr'n wir zur EM - Glückwunsch "Tiger"!

Ich möchte an dieser Stelle nicht anfangen zu singen - und das in leicht abgewandelter Form. Denn ich hätte mich, obwohl ich den deutschen Pass besitze, sehr darüber gefreut, wenn unser Erzrivale mit dem DFB-Team gemeinsam nach Frankreich zur Euro 2016 gefahren wäre. Während es der Weltmeister von 2014 mehr oder weniger souverän geschafft hatte, ist für den Vize des Jahres 2010 kein Ticket zur EM mehr übrig. Aber - und das ehrt die Mannschaft von Kapitän Arjen Robben - sie war sich darüber bewusst, dass es ganz eng werden würde und einige Schützenhilfe gebraucht hätte. Doch die türkische Nationalmannschaft hatte kein Mitleid mit den Niederlanden, die sich zudem selbst den bereits qualifizierten Tschechen mit 2:3 geschlagen geben mussten. Ich denke, dass es "Oranje" bereits in den Spielen zuvor "vergeigt" hat, sich zu qualifizieren. Doch das wissen die Jungs von Bondscoach Danny Blind selbst (am besten). Wechseln wir mal eben rüber in die Bundesrepublik. Da hat es ein Mann auf einen Trainerstuhl geschafft, von dessen Qualitäten ich immer überzeugt war. Also: Ich rede von seinen Fähigkeiten als Spieler auf dem Platz! Gemeint ist Stefan "Effe" Effenberg, der ab sofort den kriselnden SC Paderborn 07 als Coach übernommen hat. Zunächst einmal freut es mich, dass der "Tiger" eine beziehungsweise diese Chance bekommt. Ich drücke die Daumen und bin gespannt, ob er die SC-Kicker wieder auf Kurs bringt. Egal, ob mit oder ohne den Führerschein!

Samstag, 12. Juli 2014

Von einem Klassiker, auf den (fast) keiner bock hat

Also, mal wirklich. Ich denke, dass wir alle das eigentlich nicht verdient haben, oder? Ich kann ja wirklich verstehen, dass sowohl die Fußballer vom Zuckerhut und auch die aus unserem Nachbarland auf dieses Spiel nicht wirklich große Lust haben. Denn das Ausscheiden bei einer Fußball-Weltmeisterschaft ist immer bitter, vor allem im Halbfinale. Nichtsdestotrotz haben wir Fans uns das verdient, dass sich Brasilien und die Niederlande heute Abend (22 Uhr, MESZ, ARD) im Spiel um Platz drei noch einmal alles abverlangen. Und das von mir aus auch in (leicht) veränderter Aufstellung. Das hat etwas mit Respekt, Fairness und Achtung vor den Gesetzen des Sports zu tun. Deshalb erwarte ich von beiden Mannschaften, dass sie sich beide von ihrer bestmöglichen Seite präsentieren und mit schönen Offensivaktion glänzen. Das wäre einfach super und würde uns alle begeistern, wenn die Gastgeber und die Jungs von Bondscoach Louis van Gaal diesen Klassiker zu einem echten Kracher machen. Am liebsten natürlich mit richtig vielen (schönen) Toren!

Mittwoch, 9. Juli 2014

Dieses Spiel hat alle, wirklich alle überrascht!

"Wenn die Brasilianer so spielen wie sie die Nationalhymne singen, dann hat Deutschland keine Chance!" Wer das gesagt hat? Es war einer, der das gestrige WM-Halbfinale mit mir zusammen verfolgt hatte. Meine Antwort fiel etwas knapper aus und würde drei Euro für jedes Phrasenschwein bedeuten. "Auf dem Platz zählt's!" Dass ich allerdings derart "recht" behalten sollte, damit hatte ich nie im Leben gerechnet. 7:1 - ja, sieben zu eins (!) gewann die DFB-Elf gegen den Gastgeber. Und die Art und Weise war einfach unfassbar. Es klappte einfach alles, wirklich alles. Nur in den ersten fünf Minuten übte der Titelfavorit aus Südamerika großen Druck aus, die Abwehr um Mats Hummels und Torhüter Manuel Neuer war hellwach. In den kommenden Minuten kamen Kapitän Philipp Lahm und Co. immer besser ins Spiel, insbesondere der künftige Madrilene, Toni Kroos, spielte ganz groß auf. Innerhalb von 17 Minuten machten die Deutschen fünf Tore, drei davon in drei Minuten. Deutschland hat gegen Brasilien das gemacht, was andere Teams bei diesem Turnier versäumt oder nicht erkannt haben. Denn die Innenverteidiger der Selecao stehen erstens immer sehr hoch und schalten sich zweitens immer wieder in die Offensive ein, die Rückwärtsbewegung wird sträflich vernachlässigt. Das gibt eben Platz und Räume, die zu gefährlichen Angriffen führen. Nun, der Rest ist bekannt! Das jedoch Fred mit Pfiffen bedacht wird, war nicht in Ordnung. Denn er und sein Team hatten einfach kein Mittel gegen diesen Gegner, der erst in der Schlussphase auf die Defensivarbeit pfiff. Sehr zum Leidwesen von Neuer, der einige Male glänzend parierte und dann doch noch eins kassierte. Mal schauen, wer am Sonntag gegen den neuen Top-Favoriten ran darf. Argentinien oder die Niederlande? Heute Abend ab 22 Uhr (MESZ, ARD) wissen wir mehr. Auf ein tolles Spektakel!

Montag, 7. Juli 2014

Vier große Namen machen den Titel unter sich aus!

Wahnsinn, das sind doch mal vier Namen, oder? Bei der Fußball-Weltmeisterschaft von Brasilien sind vor den morgen beginnenden Halbfinals also nur noch die ganz großen Namen mit von der Partie. Denn mit Costa Rica schied in einem nervenaufreibenden letzten Viertelfinale der letzte Außenseiter aus dem Turnier aus. Am Ende jubelten die Niederlande nach einem Elfmeterkrimi mit 4:3. Kurz vor Ende der Verlängerung tauschte Bondscoach Louis van Gaal den Torhüter aus, Tim Krul wurde mit zwei gehaltenen Elfern zum Helden der Nacht. Zuvor hatte Argentinien mit Weltstar Lionel Messi tapfer kämpfende Belgier knapp mit 1:0 niedergerungen. Auch hier hätte es der Außenseiter gegen die Südamerikaner besser machen können oder sogar müssen. Nun, es kam anders. Heißt für uns Fans, dass wir uns in der Vorschlussrunde - bei einem der aus meiner Sicht besten Wettbewerbe der bisherigen WM-Geschichte - auf zwei echte Klassiker freuen können und dürfen. Denn es kommt zur Neuauflage der beiden Endspiele der Jahre 1978 und 2002. Zunächst trifft Deutschland also auf den Gastgeber, der vor zwölf Jahren am Ende jubelte. Und einen Tag später treffen Argentinien und die Niederlande aufeinander. Ich bin gespannt, ob wir 40 Jahre nach München die von unseren Nachbarn erhoffte Revanche bekommen. Oder kommt es - wie in diesem Turnier schon oft - ganz anders? Warten wir es ab!

Montag, 30. Juni 2014

Zwei weitere Krimis auf dem Weg ins WM-Viertelfinale

Also, liebe Freunde der runden Plastikkugel. Da war doch gestern in den Achtelfinals III und IV dieser Fußball-WM in Brasilien wieder alles geboten, oder? Da drehen die Niederländer um Arjen Robben in der 88. Minute und vier Minuten über der Zeit einen 0:1-Rückstand in einen 2:1-Erfolg. Und das mit einem Elfmeter, der auch wirklich einer war. Übrigens wie auch schon zweimal zuvor, als der Schiedsrichter mal wieder gar nichts sah beziehungsweise sehen wollte. Hm, also so langsam wird's auffällig, dass eigentlich nur eine Sache an den aktuell laufenden Titelkämpfen in Südamerika mit Sicherheit nicht professionell ist. Naja, wir werden das wohl weiterhin mit weit aufgerissenen Augen und mit einem fassungslosen Kopfschütteln akzeptieren müssen. Schade für Ochoa und die Mexikaner. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass dieser Teufelskerl nach der WM einen neuen Verein finden wird. Nicht ganz so starke Nerven wie Klaas-Jan Huntelaar hatte dafür Theofanis Gekas von Griechenland, das 4:6 im Elfmeterschießen gegen Costa Rica unterlag. Und heute? Da duellieren sich Frankreich und Nigeria (18 Uhr, MESZ, ZDF) sowie Deutschland und Algerien (22 Uhr, MESZ, ZDF) um den Einzug ins Viertelfinale. Mal schauen, wer da dann bessere Nerven hat! Hauptsache, die Schiris haben sie!

Dienstag, 24. Juni 2014

Achtelfinale für Holland, Brasilien, Mexiko und Chile

So, die ersten beiden Duelle im Achtelfinale bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien stehen fest. Wir begrüßen den Gastgeber, Mexiko, die Niederlande und Chile in der nächsten Runde. Insbesondere unsere Nachbarn, die "Elftal" aus Holland, sind in einer sensationell guten Verfassung. Vor allem ein gewisser Arjen Robben geht ab wie Schmidts Katze. legt auch mal ab beziehungsweise auf. Gegner wird dann das Team aus Mexiko sein, das den Kroaten beim 3:1-Erfolg die Grenzen aufzeigte. Auch Neymar und Co. sind - fast erwartungsgemäß - weiter. Mit 4:1 schlugen der Superstar und seine "Selecao" die dieses Mal nicht ganz so zahnlosen Löwen aus Kamerun. Die leisteten phasenweise richtig viel Gegenwehr, machten den Top-Favoriten aus dem Austragungsland das Leben sehr schwer. Vor allem die so prominent besetzte Abwehr der Brasilianer - Dani Alves, Thiago Silva, David Luiz und Marcelo - wackelte immer wieder, zudem erzielte Laufwunder (Achtung Ironie!) Fred ein Tor aus einer Abseitsposition. Mal wieder hat das ein Schidsrichter übersehen. Aber auch die nicht geahndete Tätlichkeit an Neymar fiel negativ auf. Ich bin gespannt, was Chile dem brasilianischen Ensemble nun entgegenzusetzen hat. Ich glaube, dass das eine ganz enge Kiste wird. Die Chilenen haben ja bekanntlich einiges drauf!

Samstag, 14. Juni 2014

Die Niederländer überrollen verdutzte und hilflose Spanier

Wahnsinn, was für ein Spiel. Ich hatte ja auf einen Sieg der Nationalmannschaft aus den Niederlanden getippt, glaubte an einen 2:1-Erfolg für Arjen Robben und Co. gegen Spanien. Dass die "Oranje" den amtierenden Weltmeister allerdings mit 5:1 (!) aus dem Stadion schießen, damit war nun wirklich nicht zu rechnen. Dabei hätte die Mannschaft von Coach Louis van Gaal den Titelverteidiger noch klarer besiegen können, van Persie, Sneijder und eben dieser Teufelskerl Robben hatten weitere sehr gute Möglichkeiten gehabt. Und auch am zweiten Turniertag haben sich die Schiedsrichter nicht wirklich mit Ruhm bekleckert. Der Auswahl Mexikos werden gegen zahme "Löwen" aus Kamerun gleich zwei glasklare Treffer aberkannt, die Spanier bekommen einen Elfmeter geschenkt und Diego Costa darf ungestraft einen (kleinen) Kopfstoß machen. Hm, ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie das weitergehen soll. Aber Hauptsache die Ethikkommission der FIFA (ja, die gibt's!) sperrt Franz "Kaiser" Beckenbauer für 90 Tage, weil er sich nicht auf Englisch zu den Bestechungsvorwürfen äußern wollte. Ich bin gespannt, was uns heute und morgen früh - wenn man das so sagen kann - erwartet, wenn ab 0.00 Uhr England und Italien aufeinandertreffen. Heute Nacht schlug Chile Australien mit 3:1, die Mexikaner besiegten die Elf von Volker Finke mit 1:0. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn Samuel Eto'o und Co. gewonnen hätten. Nun ja, aber immerhin funktioniert die Torlinientechnik - super!

Sonntag, 22. September 2013

Kann er das andauernde (sportliche) HSV-Chaos beenden?

Die Entscheidung ist gefallen. Bert van Marwijk ist zum neuen Trainer des Hamburger Sportvereins bestimmt worden. Der 61-jährige Niederlander erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag an der Elbe und wird seine Aufgabe voraussichtlich morgen antreten. Zuletzt hatte der Schwiegervater von Mark van Bommel die niederländische Nationalmannschaft betreut und sammelte bereits Bundesliga-Erfahrung als Übungsleiter - und zwar von 2004 bis 2006 bei Borussia Dortmund. Mal schauen, was Lambertus - so sein vollständiger Vorname - beim HSV bewegen kann. Kapitän und Landsmann Rafael van der Vaart hatte sich öffentlich für den ehemaligen Bondscoach ausgesprochen. Nun hat van der Vaart seinen Wunschkandidaten für die Trainingsarbeit und für die Seitenlinie also bekommen. Heißt für ihn, dass er nun keine Ausreden mehr hat und Leistung bringen muss. Denn zuletzt hatte "Rafa" - den ich für einen tollen Fußballer halte - abseits des Feldes für deutlich mehr Schlagzeilen gesorgt. Das muss sich schnellstmöglichst wieder ändern beim Bundesliga-Dino, der gestern das so wichtige Nordderby gegen den SV Werder Bremen mit 0:2 verloren hatte. Ich wünsche Herrn van Marwijk alles Gute und viel Erfolg im hohen Norden. Vielleicht schafft er es ja (endlich), die Köpfe der Spieler frei zu bekommen. Eigentlich können sie ja alle kicken, dieses Westermanns, Diekmeiers, Jansens oder Beisters. Das hat man gestern gegen Werder ja gesehen - trotz des Ergebnisses. Denn die gezeigte Leistung mit vielen Chancen konnte sich phasenweise eigentlich echt sehen lassen.

Samstag, 13. Juli 2013

Mensch Mädels, das könnt ihr doch besser?!

Hm, also das war noch ein bisschen zu wenig - da muss eindeutig mehr kommen. Denn das magere 0:0 unserer Fußball-Frauen gegen die Niederlande ist noch nicht das, was der Titelverteidiger bei der Europameisterschaft in Schweden zeigen kann und könnte. Denn ich traue unseren DFB-Mädels trotz des bitteren Ausfalls von gleich sechs Leistungsträgerinnen einiges zu. "Wir müssen die Spielerinnen jetzt aufbauen und mutig machen, das ist unsere Hauptaufgabe", sagte Silvia Neid. Die Bundestrainerin war sich im Klaren darüber, dass ihre stark verjüngte Formation (23,5 Jahre im Schnitt) dem Druck (noch) nicht gewachsen war. Nur gut, dass es bereits morgen Abend (20.30 Uhr) gegen Island weitergeht. Es ist also kaum Raum und Gelegenheit zu grübeln, sich den Kopf zu zerbrechen und nach möglichen Gründen für die Punkteteilung zum EM-Auftakt zu suchen. Trost spendet allerdings die Statistik: Die deutsche Mannschaft ging zwar zum ersten Mal seit 16 Jahren und nach 19 Siegen in Folge nicht als Gewinner nach einem EM-Spiel vom Platz. Doch die deutschen Frauen, die noch nie zum EM-Auftakt verloren haben, sind seit über 20 Jahren und nunmehr 27 EM-Partien ungeschlagen. Darauf kann man aufbauen, auch wenn das Team der holländischen Nachbarn einem möglichen Siegtreffer näher war. Auf geht's Mädels, Island rockt ihr! Macht's doch wie der VfL Wolfsburg.

Dienstag, 11. Juni 2013

Der so hochgelobte DFB-Nachwuchs fällt auf die Schnauze

Das hatten wir uns alle doch irgendwie ganz anders vorgestellt, oder? Dass die U21-Nationalmannschaft des Deutschen-Fußball-Bundes (DFB) bei der EM in Israel bereits nach der Vorrunde die Segel streichen muss, war nicht unbedingt zu erwarten. Schließlich zählten unsere Jungs doch zu den Titelfavoriten, sollten eigentlich die nächste goldene Generation einläuten. Vor vier Jahren wurden Kicker wie Manuel Neuer, Mats Hummels und Co. Europameister, zählen heute bereits zum Stammpersonal der A-Mannschaft. Diese hatte U21-Coach Rainer Adrion bereits den einen oder anderen Leistungsträger (u.a. Götze, Draxler, Schürrle) abgeworben, doch der Kader war dennoch gut genug. Es waren vielmehr eklatante Defensivschwächen, die es den Niederländern (2:3) und den Spaniern (0:1) relativ einfach machten. Und - so ehrlich muss man sein - gegen die Jungspunde aus dem Land des amtierenden Weltmeisters hätte die Niederlage im sommerlichen Nahostgebiet noch viel höher ausfallen können. Einzig die Verspieltheit und der zu sorglose Abschluss der Iberer ließ dieses knappe Resultat zu. Auch gegen den Nachbarn links von der Bundesrepublik wirkte der eine oder andere nicht richtig bei der Sache. Ja, die Saison war lang, sie kostete jede Menge Kraft - auch mental. Dennoch hätte ich mit dem - aus meiner Sicht - viel zu frühen Ausscheiden nicht wirklich gerechnet. Dafür ist die deutsche U21 zu stark besetzt.

Donnerstag, 15. November 2012

Ein Ergebnis, das nicht wirklich überraschend ist

Es kam also, wie es kommen musste. Der sonst so stolze und brisante Klassiker zwischen den Niederlanden und der deutschen Fußball-Nationalmannschaft entpuppte sich als ganz müder Kick. Bei dem einen oder anderen auf dem Platz waren die Beine schwer, die Laufbereitschaft gering und die Zweikampfhärte weich. Auch auf der Tribüne musste sich der eine oder andere Zuschauer in der mit 51.000 Besuchern ausverkauften Amsterdam Arena verwundert die Augen reiben, andere gähnten vor sich hin oder pennten gleich ganz weg. Na, super - ganz toll. Auch ich wendete mich anderen Dingen zu, erledigte Bürokram und telefonierte. Ja, dass der Vergleich mit einem torlosen 0:0 endete war folgerichtig und alles andere als eine Überraschung. Schade, denn unter Wiedergutmachung für das peinliche 4:4 gegen die Schweden verstehe ich etwas anderes. Da lasse ich auch nicht die Vielzahl an Absagen als Ausrede gelten - warum auch? Sind wir einfach froh, dass Zlatan Ibrahimovic nicht ein Doppelspielrecht besitzt und auch für die "Elftal" auflaufen kann. Ich fürchte, dass der 31-jährige Torjäger die Deutschen dann bitter auseinander genommen hätte. Dazu hatten Arjen Robben und Co. auch so die Gelegenheit, doch ihre äußerst defensive Spielweise verwunderte, der Schalker Klaas-Jan Huntelaar schmorte gar 90 Minuten auf der Bank. Und das, obwohl sich Robin van Persie kurzfristig auch (verletzt) abmelden musste. Mein Vorschlag: Sagt solche Partien doch gleich ab, oder setzt sie erst gar nicht an. So macht das keinen Sinn! Am Wochenende ist zum Glück wieder Bundesliga MIT Schweini und Co.

Montag, 12. November 2012

Der Klassiker verkommt zur Experimentierwiese

Nanu, was ist da denn los? Keine mehr Lust auf den Klassiker gegen die Niederlande? Hm, also ich hatte mich schon sehr gefreut auf Mittwochabend, auf dieses Freundschaftsspiel gegen die Elftal - die so genannte EM-Revanche. Ja, ich weiß - es geht um nichts. Aber mal ganz ehrlich: Gegen unsere Nachbarn gibt es keine Freundschaftsspiele - spätestens seit dem WM-Finale 1974 ist das doch schon so. Schade, dass gleich acht deutsche Nationalspieler das anders sehen beziehungsweise kränkeln oder verletzt ausfallen. Bastian Schweinsteiger, Sami Khedira, Toni Kroos, Holger Badstuber, Miroslav Klose, Jerome Boateng, Mesut Özil und Marcel Schmelzer fallen defintriv aus. Das sind sieben Stammspieler - Wahnsinn, was für eine Schwächung gegen Arjen Robben, Rafael van der Vaart, Robin van Persie und so weiter. Da dürfte sich Trainergeneral Louis van Gaal die Hände reiben und wir Fans in Deutschland verwundert die Augen. Schön, dass dafür der Schalker Lewis Holtby in den erlesenen Kreis nachrückt und seinen Teamkollegen Roman Neustädter gleich mitbringt. Trotzdem ist das alles etwas komisch. Ich möchte auf keinen Fall behaupten, dass der eine oder andere DFB-Akteur simuliert oder einfach keinen Bock hat. Und das womöglich auch aus Angst, im nächsten Buch von Dr. Theo Zwanziger zu landen oder im Enthüllungsbuch von Michael Ballack, falls es das irgendwann geben wird. Spaß beiseite. Trotzdem hätte ich mir für diesen Vergleich eine namhaftere Aufstellung gewünscht. Für mich hat das - wie man in meiner Heimat sagt - elles a klois G'schmäckle!