So, jetzt ist es also soweit. Endlich, werden die Herren Fredi Bobic und Gerd Mäuser denken und sich jeweils befreit auf die eigene Schulter klopfen. Denn dem Sportdirektor und dem Präsidenten des VfB Stuttgart ist es gelungen, mit ihrem aktuellen Coach bis zum 30. Juni 2015 zu verlängern. Bruno Labbadia bleibt also noch zwei weitere Jahre am Neckar, sein Arbeitspapier beim schwäbischen Traditionsklub wäre nämlich im Sommer ausgelaufen. Seit vergangenen Herbst buhlten Bobic und Mäuser um die Gunst ihres Ubüngsleiters, doch der 46-jährige Fußball-Lehrer ließ sich nicht unter Druck setzen. Ganz im Gegenteil, denn der ehemalige Trainer von Greuther Fürth, Leverkusen und Hamburg wollte vor seiner Unterschrift alles ganz genau geklärt haben. Eine völlig verständliche und nachvollziehbare Gangart, wer will sich schon ins große Unbekannte stürzen. Labbadia schaffte es, den Deutschen Meister von 2007 im Vorjahr vor dem Abstieg zu retten, er ist mit dem VfB zusammen mit Borussia Dortmund und dem FC Bayern München als einziger Trainer mit seiner Mannschaft noch in allen drei Wettbewerben spielberechtigt. Ob das in Zukunft auch so sein wird, bleibt abzuwarten. Denn der Verein muss sparen, wird voraussichtlich noch heute einen seinen Topverdiener transferieren. Es heißt, das Zdravko Kuzmanovic zu Inter wechselt. Und - tatsächlich - gerade vorhin wurde Vollzug gemeldet. Wir sind gespannt, wie der Ex-Stürmer der Bayern mit jungen, hungrigen Spielern (in der Bundesliga) angreifen kann, will und wird.
Donnerstag, 31. Januar 2013
Mittwoch, 30. Januar 2013
Der "el clasico" geht heute in eine neue Runde
Das kann und muss ein gutes, nein ein sehr gutes Spiel werden. Etwas anderes kann und will ich mir auf gar keinen Fall vorstellen. Denn der "el clasico" geht in eine neue Runde. Dieses Mal steht das Halbfinal-Hinspiel im spanischen Pokal - dem "Copa del Rey" - auf dem Programm. Gespielt wird im Estadio Bernabeu in der spanischen Hauptstadt Madrid. Das Spiel ist sogar auch in Deutschland live zu sehen - und zwar im Internet (21 Uhr, u.a. auf laola.tv). Schön, ich freue mich darauf. Und das nicht nur, weil es zum nächsten Duell der absoluten Ausnahmekönner Cristiano Ronaldo und Lionel Messi kommt. In beinahe allen Statistiken liegt der amtierende Weltfußballer aus Argentinien vorne, ihm und seinem FC Barcelona wird die Favoritenrolle zugeschoben. Er eilt von Rekord zu Rekord, während es bei den "Königlichen" drunter und drüber geht - zumindest abseits des Platzes. Doch Ronaldo, Özil, Khedira und Co. werden alles daran setzen, dem Dauerrivalen eins auszuwischen - also rein sportlich. In den vergangenen Pokalduellen traf der portugiesische Superstar immer, doch auch der kleine Floh aus Rosario wusste sich oder seine Mitspieler in Szene zu setzen. Ich bin zuversichtlich, dass die beiden Stars auch den heutigen Abend prägen können und werden. Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass sich in sieben Stunden jemand in den Vordergrund spielt, mit dem wir alle jetzt noch nicht rechnen. Auf ein schönes, attraktives und vor allem torreiches Spiel. Das wäre uns allen am liebsten - zumindest denjenigen, die ganz objektiv sein und relativ entspannt zuschauen können. Auf geht's!
Dienstag, 29. Januar 2013
Die Nerven liegen blank im schönen Kraichgau
Ja, es sieht nicht so schön aus derzeit im Kraichgau. Und das nicht nur aufgrund der Kälte, des noch übrig gebliebenen Schnees und der feuchten Luft oder des wabernden Nebels. Nein, vor allem sportlich sieht es in Nordbaden nicht besonders gut aus, die TSG 1899 Hoffenheim steuert auf den bitteren Gang in die 2. Fußball-Bundesliga zu. Dabei sollte es doch im Sommer mit großen Namen in Richtung Europa gehen, sogar von der UEFA Champions League war in und rund um Zuzenhausen die Rede. Nun, der Trainer, mit dem dieser Ziel in Angriff genommen wurde, ist längst wieder weg - schade um und für Markus Babbel. Dem neuen starken Mann zwischen Pfosten, Tim Wiese, flattern in schönster (ok, blödes Wort an dieser Stelle) Regelmäßigkeit die Nerven. Zudem ist der Ex-Nationaltorwart unter dem neuen Coach, Marco Kurz, als neuer Kapitän längst wieder abgesetzt worden. Auf diese Personalie angesprochen worden, platzte dem neuen Manager Andreas Müller der Kragen. Denn diverse Medien, Fans und Zuschauer trauern Tom Starke nach, der inzwischen beim deutschen Rekordmeister FC Bayern München gelandet ist. "Er hätte ja bleiben können!", polterte Müller. Hört, hört. Das ist ja mal eine klare Ansage, schließlich hatte der Klub Starke mitgeteilt, dass man nicht mehr mit ihm plant. Gut, bei den Bayern sitzt er (auch) nur auf der Bank, aber hinter Manuel Neuer. Vielleicht sollte 1899 realisieren, dass seit dem Weggang von Ralf Rangnick einiges schief lief. Vielleicht wäre ein Neuanfang das Allerbeste für die TSG - zur Not eben dann in Liga zwei. So kann es im Sport mal laufen!
Montag, 28. Januar 2013
Das könnte noch zum großen Krach kommen
Hm, ob das auf Dauer gutgeht? Da liefert der FC Bayern München im Südgipfel gegen den VfB Stuttgart einen Auftritt der schwächeren Sorte ab, gewinnt das Duell mit dem VfB dank der großzügigen Hilfe von Cristian Molinaro (Assist auf Mario Mandzukic, Stellungsfehler gegen Mandzukic) mit 2:0 und vor allem FCB-Coach Jupp Heynckes findet alles prima. Sicher, am Ende zählt nur das Ergebnis und damit die drei Punkte. Aber mal im ernst: Ohne den heimlichen Bayern-Fan Molinaro wäre das noch eine ganz enge Kiste geworden, denn selbst in Überzahl tat sich der deutsche Rekordmeister unheimlich schwer. Spätestens dann hätte er wechseln müssen, Spieler wie Shakiri, Robben und Gomez bringen. Ersteren und Letzteren - unglaubliche neun Tore in sechs Spielen gegen den Ex-Klub aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt - brachte der 67-jährige Trainer erst in der 87. Minute. Zu spät, viel zu spät. Im Vorjahr hätte der FC Bayern gerne so eine starke Bank gehabt, musste manchmal Leute einwechseln, die gar keine Alternativen waren. Frühere Wechsel hätten laut Heynckes die Ordnung in seiner Mannschaft durcheinandergebracht, hörte man nach dem Abpfiff im Fernsehen. Ich glaube ja eher, dass die angesprochenen Herren mehr Schwung ins bayerische Team gebracht hätten. Mal schauen, wie lange das (noch) gutgeht und diese Leistungsträger still bleiben. Ich habe da so ein Gefühl! Es brodelt ganz gewaltig.
Samstag, 26. Januar 2013
Kommt der BVB noch einmal ins rollen?
"Heja, heja, BVB" konnte man gestern Abend im und rund um den Dortmunder Signal-Iduna-Park aus tausenden von Kehlen hören. Und: Der "schwarz-gelbe" Anhang hatte allen Grund, sich in Feierlaune zu präsentieren. Denn es sieht so aus, als käme Borussia Dortmund immer besser in Schwung. Die Elf von Trainer Jürgen "Kloppo" Klopp zeigt ähnliche Leistungen wie in den vergangenen beiden Spielzeiten. "Ausbaden" mussten es dieses Mal die chancenlosen Franken des 1. FC Nürnberg, die dem Meister mit 0:3 unterlagen. Schwacher Trort für die "Clubberer" - sie waren immerhin zwei Treffer besser als der SV Werder Bremen bei der 0:5-Heimschlappe in der Vorwoche. "Ich bin nicht unzufrieden, aber es ist nicht so, dass ich vor lauter
Glückseligkeit kaum stehen kann", analysierte Klopp bei den Kollegen von "Sky". Nach diesem Sieg und 8:0-Toren aus zwei Rückrundenspielen gab der Trainer seiner Mannschaft heute und morgen frei. Die BVB-Jungs können also ganz abschalten und in Ruhe die (bayerische) Konkurrenz beobachten. Die muss morgen Abend beim VfB Stuttgart (ab 17.30 Uhr) unbedingt antworten, sonst werden sämtliche Boulevard-Blätter der Presse von der nächsten Sensation frohlocken. Denn auch im Vorjahr hatte der FC Bayern München zum Jahreswechsel einen deutlichen Vorsprung. Mal schauen, wie es weitergeht. Der deutsche Rekordmeister sollte auf jeden Fall gewarnt sein. Denn es sind noch so viele Spiele zu absolvieren - natürlich nicht nur im direkten Duell.
Abonnieren
Posts (Atom)