So schnell kann es also gehen: Das Meisterschaftsrennen in der 1. Fußball-Bundesliga ist also wieder offen. Viele (Möchtegern)Experten hatten dem FC Bayern München bereits geraten, die Schale direkt nach Dortmund zu schicken. Angesichts des Fünf-Punkte-Rückstandes der Bayern auf die Borussia vor drei Wochen ein durchaus naheliegender Wunsch. Und doch so herrlich unrealistisch. Denn zu diesem Zeitpunkt waren noch 27 Partien in Deutschlands Eliteklasse zu absolvieren. 21 Tage und einen Trainerwechsel später liegt der deutsche Rekordmeister plötzlich drei Zähler vor dem BVB, der am kommenden Samstag ausgerechnet den neuen Spitzenreiter zum Gipfeltreffen empfängt. Ist diese Partie tatsächlich (noch) ein Gipfel? Nun, ich denke schon. Denn diese Entwicklung (beim FCB) nur an der Wiedereinsetzung von Jupp Heynckes als Coach des Münchner Starensembles festzumachen, wäre viel zu einfach. Tatsächlich ist es doch so, dass sich "Schwarz-Gelb" zu viele Schwächen in der Defensive leistet und vorne zu wenig aus seinen Möglichkeiten macht. Infolgedessen lässt und ließ der Blitzstarter des Sommers zuletzt (zu) viele Zähler liegen. Und das auch, weil man viel zu hoch verteidigt und den Gegnern (zu große) Räume (an)bietet. Ich denke, dass die Mannschaft von Coach Peter Bosz gegen den Dauerrivalen wieder anders gegen den Ball arbeiten wird und wir uns auf ein spannendes Kräftmessen freuen dürfen. Vorher wünsche ich jedoch allen deutschen Vertretern viel Glück und Erfolg in den europäischen Wettbewerben, die ab heute Abend anstehen. Da muss etwas kommen!
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Dienstag, 31. Oktober 2017
Dienstag, 10. Oktober 2017
Von "JuppJuppJupp" und "Russland, wir kommen!"
Er ist also wieder als Cheftrainer in der Verantwortung und das nach einer viereinhalbjährigen Pause. Ja - na klar - die Rede ist von Josef Heynckes, dem ehemaligen Stürmerstar der Gladbacher Fohlen. "Jupp" will es also noch einmal wissen, Freundschaftsdienst hin oder her. Bereits zum vierten Mal übernimmt der inzwischen 72-jährige Familienvater "seine Bayern" als Coach. Abgetreten ist der bisherige Ruheständler mit den "Triple" und ist nun mit viel Lust und großem Tatendrang an die Säbener Straße zurückgekommen. Dort gilt es, den FC Bayern und seine zuletzt etwas lust- und einfallslos wirkenden Stars wieder aufzuwecken - und das für acht Monate. Dann wird vermutlich Thomas Tuchel kommen, der 2021 für Julian Nagelsmann Platz machen wird. Aber das ist noch Zukunftsmusik! Ich bin gespannt, ob und wie "JuppJuppJupp" - wie ihn die Fans in der Arena einst feierten - die Bayern wieder auf Kurs bringt. Zuzutrauen ist ihm das. Und das nicht nur, weil der "Altmeister" über richtig viel Erfahrung verfügt. Die hat übrigens auch ein gewisser Hans-Joachim aus dem malerischen Schönau im Südschwarzwald. Besser bekannt ist der Mann unter seinem Spitznamen "Jogi" und als Chef der deutschen Bundesadler. Die sind (beinahe) problemlos durch die WM-Qualifikation geflogen und sind als Titelverteidiger bei der nächsten WM natürlich wieder mit von der Partie. Es gilt, den Titel in Russland nach Möglichkeit zu verteidigen. Ein durchaus realistisches Unterfangen wie ich finde. Fragt sich nur, mit welchen 23 Kickern Bundestrainer Löw die Sache angehen wird?!
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Samstag, 11. Januar 2014
Eine Ehrung, die absolut verdient und nachvollziehbar ist
Zugegeben: Ich war nicht immer einverstanden mit dem, was Josef "Jupp" Heynckes da an der Seitenlinie beim FC Bayern München fabriziert hat. Gemeint sind natürlich die Wechsel, die der ehemalige Spanien-Legionär an der Isar getätigt hat. Vor allem über den Zeitpunkt - meist erst ganz kurz vor Schluss - wunderte ich mich immer wieder. Dennoch möchte ich dem ehemaligen Torjäger des VfL Borussia Mönchengladbach gratulieren - und das von ganzem Herzen. Denn "Jupp" wurde zum "Trainer des Jahres 2013" gewählt. Und das völlig zurecht. Denn Heynckes holte mit dem FC Bayern nicht nur alle drei Titel, das so genannte "Triple", nach München. Nein, aus meiner Sicht ist es noch ein viel größerer Verdienst des Ruheständlers, dass er es geschafft hat, aus der bloßen Ansammlung von Top-Stars bei den Bayern, eine funktionierende Mannschaft zu formen. Eine, in der die Ersatzspieler trotz Enttäuschung voll mitgezogen und Ruhe gegeben haben. Von Neid, bösen Worten und "beleidigt sein" keine Spur an der Säbener Straße. Von Nummer 1 bis Nummer 24 haben alle Jungs mitgezogen, selbst ein Arjen Robben ordnete sich unter. Diese Leistung ist mehr als beeidruckend, weil es den "FC Hollywood" derzeit gar nicht mehr gibt! Deshalb denke ich, dass mit dem deutschen Rekordmeister auch 2014 zu rechnen ist.
Sonntag, 2. Juni 2013
Geht "Don Jupp" etwa doch noch nicht in Rente?
Jetzt haben sie es also geschafft, diese "Super Bayern". Wahnsinn, was für eine beeindruckende Leistung. Alle drei möglichen Titel (Meisterschaft, Pokal, Champions League) gehen also in diesem Jahr an die Säbener Straße. Und - was soll ich sagen - das ist hochverdient und zeigt, dass Fußball-Deutschland auf einem guten Weg ist. Noch nie hat eine deutsche Männerschaft im Profifußball das geschafft, nicht einmal die Teams mit bayerischen Legenden wie Franz Beckenbauer, Gerd Müller oder Sepp Maier in den 1970er Jahren. Da stritten sich dieses Herren mit dem VfL Borussia Mönchengladbach um die (nationalen) Titel, standen einem gewissen Josef "Jupp" Heynckes gegenüber. Der wurde damals von einem gewissen Günter Netzer mit Bällen gefüttert, hinten hielt ein bestens bekannter Hans-Hubert - genannt "Berti" - Vogts den Laden sauber. 40 Jahre später holt also dieser Heynckes mit dem damaligen Erzrivalen das Triple, schaffte es, den bestens aufgestellten Kader komplett bei Laune zu halten. Und das, obwohl Stars wie Arjen Robben oder Mario Gomez phasenweise nur noch Ersatz waren. Doch der 68-jährige Coach vermittelte jedem den Eindruck, dass er wichtig ist und jederzeit gebraucht werden kann. Zugegeben: Ich war mit seinen Aufstellungen und seiner Wechselpolitik nicht immer einverstanden - aber der Erfolg gibt ihn nummal recht. Chapeau, lieber Jupp Heynckes. Genießen Sie Ihren Ruhestand, oder? Am Dienstag möchte er sich in München auf einer Pressekonferenz erklären. Vielleicht überrascht er uns alle erneut und heuert bei seinem Ex-Klub Real Madrid an. Denn der spanische Meistertitel fehlt noch in seiner Sammlung!
Montag, 20. Mai 2013
Von zwei tränenreichen Abschieden im Rheinland
Zugegeben: Zum Heulen war das eigentlich nicht, was am vergangenen Samstagnachmittag im Borussia-Park zu Mönchengladbach passiert ist. Gleich zwei Männer wurden aber von ihren Gefühlen übermannt, ließen ihren Tränen freien Lauf. Der eine bereits bei und nach seiner Auswechslung, der andere erst nach Spielende bei der Pressekonferenz. Und beiden - ja, davon bin ich felsenfest überzeugt - kann man ihren Gefühlsausbruch auch glauben. Der eine war Mike Hanke, die Nummer 19 der Gladbacher Fohlen-Elf, dessen Vertrag am Niederrhein nicht verlängert wird. Schade für den WM-Teilnehmer von 2006, den ich als fairen Sportsmann und einwandfreien Profi kennen- und schätzen gelernt habe. Nicht nur auf Schalke oder bei Hannover 96 gab der Stürmer immer alles, erhielt aber unter Lucien Favre beim VfL unter dem Strich zu wenig Einsatzzeit. Doch - und das ist das Schöne am Profisport - es wird sich eine neue Chance für den Blondschopf auftun. Und das ein paar hundert Kilometer südlich, denn der SC Freiburg hat großes Interesse. Schön für Hanke, der somit in der Europa League antreten könnte. Dieses Ziel hat sein aktueller Verein nämlich verpasst. So und nun zum anderen Tränenvergießer, der nach dem 4:3-Erfolg seines FC Bayern München mit sich kämpfte. In "seiner Heimat", in der er insbesondere als Spieler große Erfolge feierte, endet nun die Bundesliga-Karriere des Josef Heynckes. Der 68-jährige wird nach 50 Jahren in verschiedenen Funktionen im Fußball-Oberhaus aufhören, an ein Engagement bei seinem Ex-Klub Real Madrid mag ich nicht glauben. Zu sehr freut sich "Jupp" auf seine Ehefrau und den geliebten Hund Cando daheim auf dem Hof in Schwalmtal.
Sonntag, 31. März 2013
Ein Ergebnis, das zugleich ein Warnsignal ist
Liebe Leserinnen und Leser, mal ganz ehrlich. Wer von Euch hätte das denn gedacht, hat etwa jemand mit diesem Ergebnis gerechnet? Na, traut sich jemand, die Hand zu erheben und "hier" zu sagen? Hm, niemand. Das wundert mich nicht - frohe Ostern erst einmal! Wahnsinn, was der FC Bayern München da gestern Abend gegen den Hamburger SV gezeigt hat. Nicht nur im Stadion war die Stimmung eine Mischung aus "ausgelassen" und "fassungslos", auch in den Kneipen oder zu Hause auf dem heimischen Sofa rieben sich viele verwundert die Augen. 9:2 - in Worten "neun zu zwei" (!) schlug der kommende Deutsche Meister den Traditionsverein aus dem hohen Norden, hätte bei noch konsequenterer Spielweise sogar noch deutlicher gewinnen können. Klares Indiz, dass die Bayern das auch wollten, zeigt die Einwechslung von Franck Ribery und Thomas Müller nach knapp 65 Minuten beim 7:0-Zwischenstand. Es galt, das Ding zweistellig zu gewinnen oder - bei idealem Verlauf - den Rekord vom 12:0-Erfolg des VfL Borussia Mönchengladbach über Borussia Dortmund (fünf Heynckes-Tore) zu knacken. Doch daraus wurde nichts, auch weil der Gastgeber in der heimischen Allianz Arena wieder einmal Probleme bei Standardsituationen hatte beziehungsweise bekam. Aus zwei Ecken hintereinander machte der "Bundesliga-Dino" zwei Treffer, das erinnerte stark an einen gewissen Eckball am 19. Mai 2012. Da köpfte ein gewisser Didier Drogba ein, der Rest ist bekannt. Juventus Turin wird am Dienstag eine ganz andere Hausnummer, lieber FC Bayern. Rekorde hin oder her!
Samstag, 23. Februar 2013
Die große Rotationsmaschine bei der Generalprobe
Ja, so ist es und so wird es kommen. Der FC Bayern München wird im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen in gut 90 Minuten in leicht veränderter Formation antreten beziehungsweise auftreten. Denn nach der Gala in der UEFA Champions League beim FC Arsenal brauchen die Stammkräfte Kraft und Kondition für den Pokalkracher am Mittwoch gegen Borusia Dortmund (ab 20.30 Uhr, u.a. Sky). Es sieht also so aus, als bekämen Mario Mandzukic und Thomas Müller eine Pause - vielleicht wird auch Bastian Schweinsteiger gegen die Hanseaten geschont. Für die angesprochenen Spieler dürften wohl Mario Gomez, Arjen Robben und womöglich Luiz Gaustavo anfangen dürfen. Das hat nichts damit zu tun, dass die sportliche Führung um FCB-Coach Jupp Heynckes die Werderaner auf die so genannte leichte Schulter nimmt. Im Gegenteil, denn der FC Bayern will in allen drei Wettbewerben weit kommen und besitzt eine hochkarätige Bank. Da ist es völlig rechtens, dass Gomez und Robben ihre Chance kriegen. Vor allem auch deshalb, weil der Niederländer gegen den BVB den gesperrten Franck Ribery ersetzen muss oder wird. Ich bin gespannt, ob der bajuwarische Express im Fußball-Oberhaus weiterrollt und auch gegen Bremen nichts anbrennen lässt. Der Verdacht liegt nahe. Und das nicht nur, weil der FC Bayern in der heimischen Allianz Arena vor 71.000 Zuschauern besonders motiviert sein dürfte und ist. Gut, gegen Bayer Leverkusen unterlag der deutsche Rekordmeister daheim.
Samstag, 16. Februar 2013
Nur der Transfer und unzufriedene Reservisten stören (noch)
Eigentlich haben sie allen Grund zur Freude. Es läuft und läuft und läuft. Nun, das ist eigentlich der leicht abgewandelte Slogan der Hauptsponsors des VfL Wolfsburg. Doch der Motor der Wölfe stotterte gestern Abend beim 0:2 gegen den FC Bayern München - zumindest in der Offensive. Im Spiel gegen den Ball machte die Mannschaft von VfL-Coach Dieter Hecking ihre Sache hervorragend, die Superstars des Rekordmeisters sahen sich in ständiger Bedrängnis im Aufbauspiel. Doch ein Mann war gestern einfach nicht zu stoppen, konnte sich fast immer befreien, verbal organisieren und nach Lust und Laune die Kugel verteilen. Dieser Mann hört auf den Namen Bastian Schweinsteiger und musste sich zuletzt gleich von zwei Weltmeistern kritisieren lassen. Auch sie - gemeint sind Olaf Thon und Günter Netzer - waren prägende Figuren im Mittelfeld ihrer Klubs oder in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Aber: Zu ihrer Zeit wurde ganz anders gespielt, in anderer Formation und mit unterschiedlichen taktischen Vorgaben. Deshalb ist es nicht fair, dass die beiden den bayerischen Mittelfeld-Chef Schweinsteiger kritisiert haben. Denn er muss nicht der Dribbler und Schönspieler sein, er verteilt lieber die Bälle und stopft Lücken. Das haben Thon und Netzer nich erkannt beziehungsweise nicht erkennen wollen. Ich glaube, dass der 28-jährige Bayer erst noch seinen Zenit erreicht. Seine Zeit ist noch lange nicht abgelaufen. Ebenso wenig die von Arjen Robben oder Mario Gomez. Und das, obwohl Robert Lewandowski (im Sommer) zu den Bayern wechseln wird. Nach dem Pokalspiel wird es endlich bekannt gegeben und damit fertig! Dann spielen sie eben im 4-4-2-System, oder?
Montag, 28. Januar 2013
Das könnte noch zum großen Krach kommen
Hm, ob das auf Dauer gutgeht? Da liefert der FC Bayern München im Südgipfel gegen den VfB Stuttgart einen Auftritt der schwächeren Sorte ab, gewinnt das Duell mit dem VfB dank der großzügigen Hilfe von Cristian Molinaro (Assist auf Mario Mandzukic, Stellungsfehler gegen Mandzukic) mit 2:0 und vor allem FCB-Coach Jupp Heynckes findet alles prima. Sicher, am Ende zählt nur das Ergebnis und damit die drei Punkte. Aber mal im ernst: Ohne den heimlichen Bayern-Fan Molinaro wäre das noch eine ganz enge Kiste geworden, denn selbst in Überzahl tat sich der deutsche Rekordmeister unheimlich schwer. Spätestens dann hätte er wechseln müssen, Spieler wie Shakiri, Robben und Gomez bringen. Ersteren und Letzteren - unglaubliche neun Tore in sechs Spielen gegen den Ex-Klub aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt - brachte der 67-jährige Trainer erst in der 87. Minute. Zu spät, viel zu spät. Im Vorjahr hätte der FC Bayern gerne so eine starke Bank gehabt, musste manchmal Leute einwechseln, die gar keine Alternativen waren. Frühere Wechsel hätten laut Heynckes die Ordnung in seiner Mannschaft durcheinandergebracht, hörte man nach dem Abpfiff im Fernsehen. Ich glaube ja eher, dass die angesprochenen Herren mehr Schwung ins bayerische Team gebracht hätten. Mal schauen, wie lange das (noch) gutgeht und diese Leistungsträger still bleiben. Ich habe da so ein Gefühl! Es brodelt ganz gewaltig.
Montag, 21. Januar 2013
Segen und Fluch der ganz großen Lösung!
Nicht wirklich überraschend ist das, was beim und rund um den FC Bayern München am Wochenende passierte beziehungsweise passiert ist. Denn der Transfercoup um Startrainer Josep "Pep" Guardiola schlägt hohe Wellen - sehr hohe. Oder noch besser: Viel höhere, als es sich der FC Bayern erhofft oder gar erwartet hat. Kaum noch jemand rund um die Säbener Straße, rund um die Allianz Arena oder in den Medien interessiert sich dafür, was der deutsche Rekordmeister in der 1. Fußball-Bundesliga veranstaltet. Schade, dass das so ist. Natürlich freue ich mich auch, wenn so ein großer Name zu uns nach Deutschland kommt - aber "Pep" kommt erst zum 1. Juli 2013 und nicht vorher. Das müssen und sollten alle ganz schnell begreifen, sonst droht dem Titelanwärter eine ganz böse Überraschung. Erste Anzeichen hat man zum Auftakt gegen Greuther Fürth gesehen, phasenweise fielen die Gastgeber in altbekannte Behäbigkeit zurück, wirkten mit den Köpfen nicht ganz bei der Sache. Ich meine damit nicht, dass Bayern die "Kleeblätter" mit fünf oder gar 7:0 aus dem Stadion hätte schießen müssen. Es gilt, sich schnellstmöglich (wieder) auf das hier und jetzt zu konzentrieren - trotz aller Vorfreude auf diese kleine Sensation. Sollte das nicht gelingen, wird es noch einmal ganz eng - und das nicht nur in der Meisterschaft. Ab sofort muss der "Jupp" wieder in die Köpfe rein. Dortmund und Leverkusen feixen intern schon!
Montag, 14. Januar 2013
Es kommt Bewegung in die bayerische T-Frage
Interessant, sehr interessant. Ja, mit diesen Worten würde ich das bezeichnen, was man gerade aus der bayerischen Landeshauptstadt hört. Beim FC Bayern München rauchen schon früher die Köpfe, als zunächst angedeutet beziehungsweise nach Außen kommuniziert. Es geht um die T-Frage. Wer coacht den den deutschen Rekordmeister ab 1. Juli 2013. Bisher hieß es an der Säbener Straße, dass man sich mit dem aktuellen Coach Jupp Heynckes frühestens im März zusammensetzen wolle. Denn der 67-jährige Trainer hat nur noch Vertrag bis 30. Juni 2013, sein Arbeitspapier bei den Bayern läuft aus. Da ist Eile geboten, schließlich sind und kommen große Namen auf den Markt. Nicht nur Josep "Pep" Guardiola, Jose Mourinho oder Guus Hiddink sollen und sind zu haben, auch der ehemalige englische Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson soll wieder Lust und Laune haben. Zwar hört man rund um die Bayern auch immer wieder Namen wie Roberto Di Matteo, Mehmet Scholl oder Markus Babbel. Aber der Branchenprimus will und strebt nach der so genannten bekannten oder prominenten Lösung und erhöht den Druck auf den aktuellen Übungsleiter, der sich jedoch bereits mit seiner Frau einig sei, was er an Sommer macht. "Bayern München wird immer eine Super-Lösung präsentieren", betont Sport-Vorstand Matthias Sammer und bastelt schon am Kader für die neue Saison. Mal schauen, wen er sich ins Boot holt. Oder aber: Ob Sammer mit Heynckes zusammen weiter rudert - das würde zum Beispiel nicht nur Stammspielern wie Franck Ribery, Thomas Müller und Toni Kroos gefallen.
Dienstag, 8. Januar 2013
Wenn einer wegen der Socken auf die Socken kriegt
Dass Fußballer öfter mal auf die Socken bekommen, ist uns allen bestens bekannt. Manch einer kommt eben im Zweikampf gerne mal zu spät, andere - ich möchte jetzt keine Namen nennen - prüfen mutwillig die Qualität der Strümpfe des entsprechenden Gegenspielers. Auch Bayerns Bastian Schweinsteiger bekam im sommerlichen Trainingslager seines FC Bayern München in Doha auf die Socken. Und zwar von seinem Trainer persönlich. Jupp Heynckes rüffelte Schweinsteiger und Toni Kroos vor versammelter Mannschaft für ihren modischen Fehlgriff - beide hatten weiße und keine schwarzen Socken an. Dabei gibt es doch Wichtigeres, oder nicht? Ich habe jedenfalls keine mangelnden Trainingsfleiß entdecken können bei den beiden deutschen Nationalspielern. Aber - und das ist interessant - Heynckes hielt an seiner Kritik fest, Kapitän Philipp Lahm solle sogar von beiden eine Geldstrafe eintreiben. Schön, wenn eine Mannschaft sich nur bei der Wahl des richtigen Strumpfes uneins ist, auf dem Platz funktioniert das Zusammenwirken des Starensembles von der Isar dafür umso besser. Ich bin gespannt, ob der FC Bayern die Form der Vorrunde halten kann und wird. Spielmacher Franck Ribery peilt sogar eine makellose Rückrunde an. Sollte das gelingen, dann würden der Franzose und seine Kollegen den vielen Kritikern, zahlreichen Neidern und leidenschaftlichen Bayern-Dusel-Fanatikern wohl den Mund stopfen. Mal schauen mit was? Vielleicht mit weißen Socken? Nein, lieber mit Schalen oder Pokalen.
Donnerstag, 3. Januar 2013
Von einem, der mit sich total im Reinen ist
Ja, das sitzt er also, der gute Josef - und das völlig entspannt und in kurzen Hosen. Es ist schließlich warm in Doha, im Scheichtum Katar. Dort ist Josef Heynckes, besser bekannt als "Jupp", mit seiner Mannschaft zu Gange - und zwar auf und abseits des Platzes. Es gilt, sich für das große Saisonziel - den Gewinn der Deutschen Meisterschaft - in Stimmung zu bringen. Der Stachel der zweijährigen Titelabstinenz tut weh, nagt an der bajuwarischen Seele der Kicker des FC Bayern München. Das weiß auch der im Sommer scheidende Coach, zumindest wenn es nach der aktuell laufenden Vertragssituation geht. Der 67-jährige geht wohl in Rente bei den Bayern, will endlich mehr Zeit mit Ehefrau Iris und seinem Hund am Niederrhein verbringen. "Der Job als Cheftrainer beim FC Bayern ist sehr intensiv. Wenn man den
Beruf mit Leidenschaft, Hingabe und Enthusiasmus ausfüllt, kostet das
auch Substanz.", sagte er gegenüber Sport 1. Doch vorher will der Ex-Stürmer noch den einen oder anderen Treffer landen - und zwar bei der Trophäenjagd mit seiner Mannschaft. Derzeit sieht es gut aus, die Bayern haben neun Zähler Vorsprung auf die Konkurrenz von Bayer 04 Leverkusen. Das ist - ja, richtig - ausgerechnet der Verein, bei dem der ehemalige Gladbacher zuvor gearbeitet hatte. Kann ja eigentlich nicht mehr viel passieren, denn Bayer ist ja schon so oft seinem Ruf als "Vizekusen" gerecht geworden. 2002 wettbewerbsübergreifend gleich dreimal, in der Bundesliga hinter Borussia Dortmund. BVB-Trainer war damals ein gewisser Matthias Sammer, der heute Heynckes Chef ist. Na, dann kann ja eigentlich nicht mehr viel schiefgehen, oder? Wäre doch ein schöner Abtritt.
Mittwoch, 21. November 2012
Zeit, wieder zurück in die Erfolgsspur zu finden
"Juhu, wir sind im Achtelfinale!" So sollte es eigentlich stimmungsmäßig beim FC Bayern München und seinem Anhang nach dem gestrigen 1:1 beim CF Valencia zugegangen sein. Denn beide Mannschaften erreichten mit dieser Punkteteilung die K.O.-Runde in der UEFA Champions League, es geht am letzten Spieltag eigentlich nur noch um die Platzierung. Wer wird Erster, wer zieht als Gruppenzweiter in die nächste Runde der europäischen Königsklasse ein. Man darf aber getrost fragen, ob das beide Teams nach einer solchen "Leistung" überhaupt verdient haben. Die Gastgeber hauten ganz schön dazwischen, teilten odentlich aus - nicht nur der Platzverweis nach dem überharten Einsteigen gegen David Alaba belegte die überharte Gangart der Spanier eindrucksvoll. Und die Bayern? Die spielten mal wieder mit angezogener Handbremse, vor allem die später ausgewechselten Alaba und der unsichtbare Toni Kroos spielten nicht in Normalform. Auch Stürmer Claudio Pizarro tauchte völlig ab, aber als einzige Sturmspitze gegen den nach der Roten Karte noch tieferstehenden Gegner hatte es der Peruaner auch schwer. Für ihn kam Mario Mandzukic, der im Zusammenspiel mit dem für Kroos eingewechselten Xherdan Shaqiri für wesentlich mehr Zug im Offensivspiel sorgte. Als dann der Langzeitverletzte Mario Gomez als zweiter Angreifer für den blassen Franck Ribery in die Partie kam, spielten die Bayern besser. Gomez legte per Hacke zum Müller'schen Ausgleich auf, Mandzukic traf zuvor per Kopf den Pfosten. Vielleicht sollte FCB-Coach Jupp Heynckes ab sofort wesentlich öfter mit zwei Torjägern spielen lassen und dem einen oder anderen Kicker mal besser eine Pause gönnen.
Samstag, 17. November 2012
In 30 Minuten hat uns der Bundesliga-Alltag wieder
Wunderbar, so wollen wir das sehen. In einer halben Stunde rollt in fünf Stadien wieder der Ball, der Bundesliga-Alltag hat uns wieder. Zum Glück möchte man sagen, schließlich hat uns das magere 0:0 im Länderspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden ziemlich aus dem Rhythmus gebracht. Dazu der Blitzwechsel von Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs zum VfL Wolfsburg oder der nächtliche Ausflüg des Düsseldorfers Andrej Voronin über die längste Theke der Welt. Wahnsinn, wird also Zeit, dass um 15.30 Uhr angepfiffen wird. Besonders auf Bremen, die Wölfe und natürlich die superreichen Bayern gilt es zu achten. Die ersten beiden Vereine aufgrund des Transfers und der deutsche Rekordmeister, weil er nach seiner Erfolgsbilanz bei der Jahreshauptversammlung die nächste Duftmarke setzen will. Der sechste Sieg im sechsten Gastspiel der aktuellen Saison soll - nein muss her. Und das, obwohl FCB-Coach Jupp Heynckes mal wieder mächtig rotieren lässt. Daniel van Buyten, Xherdan Shaqiri, Anatolij Tymoshchuk und Rafinha rein, Holger Badstuber, Franck Ribery, Javi Martinez und Philipp Lahm dürfen oder müssen pausieren. Schön, wenn ein Team solche Möglichkeiten hat und zudem auf Arjen Robben und wohl noch immer auf Mario Gomez verzichten kann. Bitter für die Konkurrenz - in dem Fall den "Glubb". Der wird es gegen die Bayern richtig schwer haben, davon ist auszugehen. Die Partie des Tages steigt für mich aber heute in Leverkusen, wo Bayer 04 den FC Schalke 04 empfängt. Da werden zwei Angreifer mit einem ganz schön dicken Hals losstürmen. Gemeint sind Stefan Kießling, der erneut nicht für die DFB-Auswahl berücksichtigt wurde und Klaas-Jan Huntelaar, der in Abwesenheit von Robin van Persie 90 Minuten im Klassiker zuschauen durfte. Haut rein!
Freitag, 2. November 2012
Sie haben den Mund nicht zu voll genommen
Dass Spieler, Trainer, Verantwortliche und mitunter auch sonstige Vereinsmitglieder des FC Bayern München gerne einmal die Keule schwingen - also verbal - das wissen wir alle. Auch nach der zugebenen ziemlich unglücklichen 1:2-Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen wollten die Stars im Pokal gegen den 1. FC Kaiserslautern eine entsprechende Reaktion zeigen. Und, das haben sie auch. Mit 4:0 zerlegten die Bayern den FCK, ließen dem Zweitligisten in der Allianz Arena nicht den Hauch einer Chance. Angetrieben von einem bärenstarken Arjen Robben - der sogar die Kapitänsbinde tragen durfte - machte der Rekordmeister ernst. Er kombinierte, wirbelte und scheute den Gegner über den Platz - durchatmen Fehlanzeige. Claudio Pizarro und eben Robben trafen jeweils doppelt - Coach Jupp Heynckes verzichtete auf den einen oder anderen Stammspieler. So hütete Tom Starke das Tor, 40-Millionen-Mann Javi Martinez organisierte die Abwehr und David Alaba durfte als Spielmacher ran, um nur drei Beispiele zu nennen. "Wohl dem, der solche Möglichkeiten hat", möchte man sagen und anerkennend mit dem Kopf nicken. Man darf gespannt sein, wie das so weiter geht mit dem Starensemble von der Isar. Der Kader ist ungheimlich stark und ausgeglichen besetzt, das Fehlen des einen oder anderen geht einfach unter. Ich bin gespannt, wo ein gewisser Torjäger namens Mario Gomez aufläuft, wenn er wieder fit ist. Schließlich treffen Mario Mandzukic und eben der "alte Mann" aus Peru nach Belieben.
Mittwoch, 31. Oktober 2012
Müller: "Wir wollen die Scharte auswetzen"
So, dann wollen wir mal sehen, was die Bayern heute Abend (20.30 Uhr, sky) gegen den 1. FC Kaiserslautern so auf den Rasen zaubern. Der Stachel des geplatztes Rekordes sitzt tief beim deutschen Rekordmeister, der in der 2. Runde des DFB-Pokals gegen den FCK eine Reaktion zeigen will. "Wir wollen die Scharte auswetzen", verspricht Thomas Müller und kündigt für den Zweitligisten schon einmal eine ganze Menge an. Die Elf von Coach Franco Foda ist an der Isar klarer Außenseiter, schon gestern gab es keine Überraschungen. Und immer dann, wenn der FC Bayern eine aus seiner Sicht unerwartete Niederlage kassierte, musste der nächste Gegner leiden. Ich hoffe, dass die Bayern den Lauteren nicht die Hütte vollhauen. Wäre schade, denn Kaiserslautern muss und sollte einigermaßen erhobenen Hauptes in die Pfalz zurückkehren, um im Aufstiegskampf von Liga zwei entsprechend gerüstet zu sein. Aber wer weiß? Vielleicht rennen die Hausherren wieder "nur" an, ohne den erfolgreichen Abschluss zu schaffen. So, wie eben am Sonntag, als Bayer 04 Leverkusen mit Mann und Maus verteidigte und mit etwas Glück - aber auch Geschick - zwei Tore erzielte. Es war der erste Sieg der Rheinländer im Süden nach 23 Jahren. Aber . und das wissen wir alle - an so einem Tag muss wirklich alles passen. Sonst hätte gestern ja auch der VfR Aalen dem Titelverteidiger aus Dortmund ein Bein gestellt. Es kam anders, auch weil die bärenstarke Offensive des BVB ganz groß auftrumpfte - und das sogar ohne Marco Reus. Mal schauen, wer beim FC Bayern von Coach Jupp Heynckes auf den Platz geschickt wird.
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Eine Rückkehr, wie sie besser nicht laufen könnte
Bevor ich mich heute noch einmal tierisch aufrege, furchtbar ärgere und den ziemlich großen Frust an meinen unschuldigen Liebsten auslasse, möchte ich mich einfach (mit)freuen. Freuen über einen Mann, der eigentlich seine ganze Karriere noch vor sich hat. Über einen, den sie in seinem Heimatland als das Jahrhunderttalent überhaupt bezeichnen. Ja, da ist etwas dran - zumindest wenn man eine rot-weiß-rote Brille trägt. Sicherlich ist David Alaba ein außergewöhnlicher Fußballer, der Spiele im Alleingang entscheiden kann. Einer, der für den gewissen Überraschungsmoment sorgt und immer ein Auge für seine Mitspieler hat. Schön, solchen Fußballprofis schaue ich gerne zu - sehr gerne. Und es freut mich, dass der Linksverteidiger des FC Bayern München nach seinem Ermüdungsbruch wieder fit ist. Das hat nicht nur der Alpenrepublik gegen Kasachstan geholfen, sondern wird auch die Bayern noch einmal besser und unberechenbarer machen. Aber: Der junge Mann ist erst 20 Jahre jung, das sollten wir alle nicht vergessen. Nicht nur deshalb sprach sich FCB-Coach Jupp Heynckes gegen einen Einsatz seines Jungstars für sein Heimatland aus. "David ist noch nicht so weit, um auf ganz hohem Niveau zu spielen",
hatte der Bayern-Trainer gesagt. Könnte "Don Jupp" recht haben, aber Kasachstan ist nicht gerade "ganz hohes Niveau". Ist ja jetzt egal, Alaba hat gespielt - und das sehr gut. "Ein großes Lob an die Mannschaft, die voll und ganz hinter mir stand.
Dazu muss ich mich auch beim Trainer für sein Vertrauen bedanken. Ich
war einfach glücklich, auf dem Platz stehen zu dürfen", sagte er. Vorschlag: Lasst ihn einfach machen, der junge Mann wird schon selbst wissen, ob und wann es klappt.
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Ein peinlicher Auftritt, der einige Fragen aufwirft
Ja, es war peinlich - phasenweise konnte man sich das einfach nicht mehr mit ansehen. Und schon sind wir alle - aber auch wirklich alle - auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt. Gut und besser so. Denn das, was der FC Bayern München in Weißrussland gezeigt hat, war nicht wirklich toller Sport. Was nutzte der ganze Ballbesitz, die technische Überlegenheit und die besten Chancen? Nichts, denn gewonnen hat Bate Borissow. Und das völlig verdient und deutlich mit 3:1. Gut, vielleicht wäre es anders gelaufen, wenn Toni Kroos das Tor getroffen hätte. Nun, das hat er aber nicht - Pech für die Bayern. Aber sie müssen und sollten so ehrlich sein, dass sie alle unter ihren Möglichkeiten geblieben sind. Da darf man auch mal deutliche Worte finden - und das auch öffentlich. Ich finde es gut, dass Matthias Sammer die Leistung seiner Mannschaft kritisiert - gut so, das darf ein Sportvorstand auch. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum FCB-Coach Jupp Heynckes diese Vorgehensweise kritisiert. So kann und darf sich ein "Global Player (Zitat Präsident Uli Hoeneß) im tiefsten Weißrussland einfach nicht präsentieren. Es war einfach kein Aufbäumen zu sehen, kein "Mia san mir" oder ein "Jetzt erst recht!". Nein, eine solche Haltung ließen die Bayern vermissen. Und das, obwohl sie doch derzeit so gut drauf sind. Sind sie eben nicht, denn sie nahmen den Gegner in Minsk einfach nicht wernst genug - sollten sie aber, egal wie er heißt! Hoffentlich verstehen sie das mal, die "Super-Bayern".
Dienstag, 18. September 2012
Von einem, der klar und deutlich seine Meinung sagt
Ja, so sind sie eben die so genannten „jungen Wilden“. Sie wissen, was sie wollen, wie sie es erreichen können und wo sie ansetzen müssen. Vielleicht zeugt das von Charakterstärke, spricht für ein gesundes Selbstbewusstsein oder kommt bei manchen auch als ziemlich eingebildet rüber. Alles möglich, wer weiß. Ich finde das gut, mich freut diese Wahl der deutlichen Worte. So wie im Fall des deutschen Nationalspielers Holger Badstuber. Der 23-jährige Abwehrspieler des FC Bayern München muss oder musste beim deutschen Rekordmeister – und zuletzt auch in der Nationalelf – als linker Außenverteidiger auflaufen. Das schmeckte dem Blondschopf nicht, er nimmt lieber als Innenverteidiger am Spielbetrieb teil. „Langfristig möchte ich natürlich dort spielen, wo ich mich am wohlsten fühle - auf der Innenverteidigerposition“, sagte er kürzlich klipp und klar. „Ich sehe mich nun mal als Innenverteidiger, da liegen meine Stärken, dort kann ich mich mehr einbringen, mehr fürs Spiel leisten und das Spiel auch mehr führen.“ Ja, warum denn nicht? Gut, der eine oder andere deutet darin einen Angriff auf FCB-Coach Jupp Heynckes – ich nicht. Dass Badstuber innen besser als außen spielt, das wissen wir alle. Und ich denke, dass der gebürtige Memminger dort auch bald wieder auflaufen wird. Spätenstens dann, wenn David Alaba beziehungsweise Diego Contento wieder gesund und einsatzfähig sind. Ob dann Dante oder Boateng raus muss, das wird man dann sehen. Ich finde, dass man sonst auch Lahm wieder auf links aufbieten und Boateng für die rechte Außenbahn in Betracht ziehen könnte. Aber ich möchte Trainer Heynckes nicht die Aufstellung vorgeben. Er wird schon wissen, was er tut. Außerdem haben die Bayern noch so viele Spiele, so dass jeder zu seinen Einsätzen kommen wird. Egal, auf welcher Position er sich selbst sieht oder gerne auflaufen würde.
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