So, liebe Sportsfreunde. Was hatten wir uns doch gefreut und dem DFB großen Respekt für diese Entscheidung entgegen gebracht. Und doch kam gestern Abend in Niedersachsen alles anders. Denn das Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden musste nun doch abgesagt werden. Und das - aus meiner Sicht - völlig zurecht. Denn es hatte rund 90 Minuten vor dem geplanten Anpfiff ganz klare Hinweise darauf gegeben, dass ein terroristischer Anschlag am beziehungsweise im Stadion geplant sei. Infolgedessen schickten die Veranstalter und die schwer bewaffneten Polizisten die Zuschauer auf dem schnellsten Weg wieder nach Hause. Wer nun "Die Mannschaft" oder den DFB - Entschuldigung für die Wortwahl - blöd von der Seite anmacht, der war oder ist sich der gestern entstandenen Gefahr nicht bewusst gewesen. Sicherlich wollte man dem Terror und den Angreifern in Paris die Stirn bieten und mit der Ansetzung zeigen, dass man sich nicht vom sportlichen Aufeinandertreffen abhalten lassen möchte. Doch zum Zeitpunkt des Entschlusses hatte es noch keine konkrete Bedrohung gegeben. Schade, dass das viele Menschen mit beziehungsweise in ihren Kommentaren auf sozialen Netzwerken nun vergessen haben oder den Ernst der Lage total missverstanden haben!
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Mittwoch, 18. November 2015
Freitag, 14. Februar 2014
Von einem, der wahnsinnig gerne geholfen hätte
"Es sind zu viele gegen mich." Mit diesem Statement untermalte ein gewisser Wolfgang Felix Magath seine Absage an den Hamburger Sportverein. Der Mann, der mit dem HSV - unter anderen Titeln - im Jahre 1983 den Pokal der Landesmeister (heute Champions League) gewann, darf seiner alten Liebe nicht helfen. Schade eigentlich! Ich glaube, dass der 60-jährige Fußballtrainer den Nordlichtern neues Leben eingehaucht hätte - Medizinbälle hin oder her. Es wäre ja auch eine Option gewesen, Magath "nur" als Geschäftsführer und Manager einzuspannen. Doch da haben zwei Personen natürlich etwas dagegen. Der eine gehört einer Partei an, die zuletzt nicht gerade die positivsten Ergebnisse erzielt und Schlagzeilen produziert hat. Und der andere wurde schon als Spieler - sorry, aber so ist es! - von ganz vielen Leuten überschätzt. Dass dieser Herr sich in der aktuelen Lage auch noch alkoholisiert ans Steuer seines Dienstwagens setzt, ist auch alles andere als professionell. Zurück zu Magath. Der Sohn eines Soldaten aus Puerto Rico und einer Deutschen kennt die Bundesliga wie kaum ein Zweiter. Acht aktuelle Erstligisten trainierte der fünffache Familienvater bereits - und hatte überall gewissen Erfolg. Ich glaube, dass der gebürtige Franken die Kicker von der Elbe in den Griff bekommen hätte - vor allem ihre mentale Verfassung. Aber dazu müssten sich eben einige freiwillig von ihren Ämtern trennen, an denen sie weiterhin kleben. Man(n) muss schließlich auch mal loslassen (können)!
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