Also, liebe Fußballfreunde, hat es Euch auch so kalt erwischt? Und das, obwohl hier am Bodensee gerade die Sonne vom Himmel brennt. Also zumindest vom Gefühl her. Da hat er uns ja alle ganz schon dran gekriegt, dieser Felix Magath. Erst am Donnerstag bedauerte er, dass man ihn bei seiner "alten Liebe" - dem Hamburger Sportverein - nicht in die Verantwortung lässt und gestern Abend verkündet der 60-jährige Fußball-Lehrer höchstselbst in einem sozialen Netz seinen sofortigen Wechsel auf die britische Insel. Dort schließt sich Magath dem vom Abstieg aus der Premier League bedrohten FC Fulham an, bei dem unter anderen bekannten Namen auch der Ex-Schalker Lewis Holtby aktiv ist. Der Mann mit den feinen Anzügen und modischen Brillen wird dort Manager, was in Deutschland gleichbedeutend mit der Position des Trainers ist. Ich bin sehr gespannt, ob der mehrfache Titelträger den englischen Traditionsverein vor dem Abstieg retten kann. Gönnen würde ich es ihm, gar keine Frage. Und das, obwohl er mich mit seinem Blitzwechsel auch ziemlich enttäuscht hat. Denn erst will der Wahl-Münchner unbedingt an der Elbe ran und steht dann - gute 24 Stunden später - bereits an der Themse unter Vertrag. Das ist auch nicht gerade die feine englische Art, oder? Und der HSV? Der muss heute Nachmittag (15.30 Uhr, Sky) bei der Eintracht aus Braunschweig im Kellerduell unbedingt siegen - egal wie.
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Samstag, 15. Februar 2014
Freitag, 14. Februar 2014
Von einem, der wahnsinnig gerne geholfen hätte
"Es sind zu viele gegen mich." Mit diesem Statement untermalte ein gewisser Wolfgang Felix Magath seine Absage an den Hamburger Sportverein. Der Mann, der mit dem HSV - unter anderen Titeln - im Jahre 1983 den Pokal der Landesmeister (heute Champions League) gewann, darf seiner alten Liebe nicht helfen. Schade eigentlich! Ich glaube, dass der 60-jährige Fußballtrainer den Nordlichtern neues Leben eingehaucht hätte - Medizinbälle hin oder her. Es wäre ja auch eine Option gewesen, Magath "nur" als Geschäftsführer und Manager einzuspannen. Doch da haben zwei Personen natürlich etwas dagegen. Der eine gehört einer Partei an, die zuletzt nicht gerade die positivsten Ergebnisse erzielt und Schlagzeilen produziert hat. Und der andere wurde schon als Spieler - sorry, aber so ist es! - von ganz vielen Leuten überschätzt. Dass dieser Herr sich in der aktuelen Lage auch noch alkoholisiert ans Steuer seines Dienstwagens setzt, ist auch alles andere als professionell. Zurück zu Magath. Der Sohn eines Soldaten aus Puerto Rico und einer Deutschen kennt die Bundesliga wie kaum ein Zweiter. Acht aktuelle Erstligisten trainierte der fünffache Familienvater bereits - und hatte überall gewissen Erfolg. Ich glaube, dass der gebürtige Franken die Kicker von der Elbe in den Griff bekommen hätte - vor allem ihre mentale Verfassung. Aber dazu müssten sich eben einige freiwillig von ihren Ämtern trennen, an denen sie weiterhin kleben. Man(n) muss schließlich auch mal loslassen (können)!
Dienstag, 8. Oktober 2013
Der "Glubb" schickt den Wiesinger in die Wüste
Und schon wieder darf ein Trainer in der 1. Fußball-Bundesliga ab sofort etwas anderes machen - also beruflich. Dieses Mal erwischte es Michael Wiesinger, den bisherigen Coach des 1. FC Nürnberg. Der musste nun nach dem 0:5 daheim gegen den Hamburger SV seinen Spind räumen, auch Co-Trainer Armin Reutershahn ist ab sofort frei gestellt. Es wäre zuletzt einfach kein Aufwärtstrend mehr zu erkennen gewesen, begründete die sportliche Leitung um Manager Martin Bader die Entscheidung beim beziehungsweise des fränkischen Traditionsklubs. Schon irgendwie seltsam, dass ausgerechnet bei diesem Spiel ein gewisser Felix Magath auf der Tribüne gesichtet worden ist. Aber auch Bruno Labbadia, Thorsten Fink und natürlich - wie nach jeder Entlassung - Lothar Matthäus sollen zum Kreis der Kandidaten um die Nachfolge zählen. Außerdem taucht rund um den Dutzendteich immer wieder der Name Christian Gross auf. Ich bin sehr gespannt, wer es nun macht?! Denn ausgewiesene Fachmänner wie Thomas Schaaf oder Franco Foda wären ebenfalls wieder oder noch immer zu haben. Hinzu kommt, dass ein paar Kilometer weiter südlich Marco Kurz entlassen wurde, ihn ersetzt beim FC Ingolstadt ab sofort der ehemalige Coach des VfR Aalen, Ralph Hasenhüttl. Doch egal, wer es dann wird, ich möchte es nicht einfach so über Twitter erfahren. Es lebe die gute alte Pressekonferenz, in der man dem Neuen gleich auf den Zahn fühlen kann. Ich denke, dass ich morgen oder bis Freitag mehr weiß.
Samstag, 22. Dezember 2012
Also damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet
Das ist ein echter Hammer! Als ich das mitgekriegt hatte, wäre ich fast vom Stuhl gefallen. Dieter Hecking, bisher Trainer des 1. FC Nürnberg, wechselt mit sofortiger Wirkung als Coach zum VfL Wolfsburg. Bisher hatte bei den "Wölfen" eigentlich alles nach Bernd Schuster ausgesehen, es hakte eigentlich nur noch an letzten Vertragsdetails. Doch es kam alles anders, VfL-Manager Klaus Allofs griff zum Telefon und rief im Frankenland an. Moralisch zwar ziemlich verwerflich, aber sportlich eine tolle Entscheidung. Keine Frage, Hecking ist ein guter Mann. Einer, der aus ziemlich wenig relativ viel machte und machen konnte - speziell beim "Glubb". Dass es den fünffachen Familienvater irgendwann wieder in Richtung Heimat zieht, war abzusehen. Aber zu diesem Zeitpunkt und unter diesen Umständen hätte ich das nicht erwartet. Das Arbeitspapier des 48-Jährigen lief eigentlich noch bis 2014, seine Unterschrift in Wolfsburg gilt nun bis 2016. Wer nun in Nürnberg übernimmt, ist noch nicht bekannt. Ich wüsste da jemanden, der seine Zelte bestimmt gerne in seiner fränkischen Heimat aufschlagen würde. Lustigerweise hatte er zuvor Wolfsburg trainiert. Nein, ich meine dieses Mal nicht Felix Magath. Der war ja schon einmal beim Club.
Dienstag, 13. November 2012
Wenn zuletzt zahme "Wölfe" wieder beißen
Ja, so ist das im Tagesgeschäft Profifußball. Meistens hat ein Trainerwechsel - außer für den betroffenen Übungsleiter selbst - etwas Befreiendes, plötzlich werden neue Kräfte freigesetzt. So geschehen beim zuletzt so arg gebeutelten VfL Wolfsburg, der sogar bis auf den letzten Tabellenplatz durchgereicht wurde. Es musste sich was ändern, die so genannte Reißleine wurde gezogen. Es traf mal wieder den Chefcoach, Felix Magath musste die Autostadt am 25. Oktober verlassen. Nach dem Rauswurf standen die zahmen Wölfe aber plötzlich nicht mehr nur ohne Chefaufseher in der täglichen Arbeit, sondern gleich auch ohne Manager und Geschäftsführer da. Für diese beiden beziehungsweise für diesen Posten wird Klaus Allofs, Geschäftsführer von Werder Bremen heiß gehandelt, es soll bereits fortgeschrittene Gespräche oder sogar eine Einigung gegeben haben. Eingefädelt hat dies der Berater eines VfL-Kickers, der auch an der Weser kein Unbekannter ist. Diego Ribas da Cunho - kurz: Diego - ist gemeint, der beim SV Werder den internationalen Durchbruch schaffte. Überhaupt blüht der Spielmacher derzeit auf, zeigt ähnlich gute Leistungen wie in den vergangenen beiden Spielzeiten bei Atletico Madrid. Der 27-jährige Edeltechniker blüht unter Interimscoach Lorenz-Günther Köstner auf, die Verpflichtung seines Entdeckers würde dem Matchwinner beim 3:1-Erfolg über Bayer 04 Leverkusen zusätzlichen Rückenwind geben. Mal schauen, ob es dazu kommt - und vor allem wann. Anscheinend liegt den Wederanern noch kein Angebot für Allofs vor - noch. Doch trotz aller heftiger Dementis könnte es dazukommen - auch wenn Bremen sportlich und medial das bessere (Trost)Pflaster wäre.
Donnerstag, 8. November 2012
Ein Gerücht, das richtig hohe Wellen schlägt
Mitten rein in die schönen Erfolgstage der deutschen Champions League-Teilnehmer platzte heute eine echt interessante Meldung in der Presse. Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs soll trotz laufenden Vetrages bis 30. Juni 2015 noch im Winter wechseln - und zwar zum VfL Wolfsburg als Nachfolger von Manager Magath. Irgendwie komisch, denn zuletzt war der gebürtige Düsseldorfer bei seinem Klub, dem SV Werder Bremen, auf einem richtig guten Weg. Sicherlich hatte es der Ex-Torjäger nicht einfach im Sommer, als er teure Stars wie Tim Wiese, Marko Marin oder Claudio Pizarro verkaufen oder abgeben musste. Und das auch, weil die "Grün-Weißen" zuletzt in die roten Zahlen abgerutscht waren. Erst vergangene Woche musste der 55-Jährige in der Jahreshauptversammlung Verbindlichkeiten in Höhe von 13,8 Millionen Euro zugeben beziehungsweise vorlegen. Da könnte ein finanzstarker Verein gerade rechtzeitig kommen, um etwas ganz Neues aufzubauen. Bei den "Wölfen" müssen sie dank der Volkswagen AG eben nicht so sehr auf die Kohle schauen, das könnte den 56-fachen Nationalspieler anlocken. Aber ich kann es mir nicht vorstellen, an der Weser hat sich Allofs seit 1999 etwas aufgebaut - ist im Gespann mit Trainer Thomas Schaaf eine scheinbar unzertrennbare Einheit. Das können auch ein paar Flocken mehr nicht zerstören. Außerdem hat der Ex-Profi der Werderaner ein Angebot aus der Autostadt heftig dementiert. Gut, das muss noch nichts heißen. Dementis gab es viele - Fußball ist und bleibt ein Tagesgeschäft. Es wurde schon oft energisch verneint und plötzlich heftig bejaht. Abwarten!
Freitag, 26. Oktober 2012
Fußball ist und bleibt ein Tagesgeschäft
Ja, und wieder einmal hat sich das bestätigt, was ich hier in meinem Blog bereits gefühlte eine Million mal gepostet habe. Fußball ist und bleibt ein Tagesgeschäft. Dieses Mal wurde dieser Sachverhalt eindrucksvoll vom VfL Wolfsburg unter Beweis gestellt! Wie? Na, die "Wölfe" haben ihren "Alleinherrscher" Felix Magath entlassen. Kein Scherz. Jetzt steht der Klub aus der Autostadt vorerst ohne Geschäftsführer, Sportdirektor und Trainer da. Rumms, dieser Entschluss hat gesessen - und wie. Erst Minuten nach der 0:2-Heimpleite gegen den SC Freiburg galt dieser Schritt als völlig ausgeschlossen, man befinde sich auf einem guten Weg, ließ der VW-Aufsichtsrat mitteilen. Hm, das darf man getrost anzweifeln. Warum? Ganz einfach: Vom Sensationsmeister 2009 zum Tabellenletzten der aktuellen Saison. Das ist mit Sicherheit kein guter Weg, oder? Gut, ich halte Wolfsburg nicht für eine Top-Mannschaft, die ganz oben angreifen kann. Aber für den Abstieg sind sie zu stark. Vielleicht gelingt es dem neuen Trainer, aus den vielen Spielern eine schlagkräftige Truppe zu formen. Gehandelt wird TV-Experte und der ehemalige Real-Coach Bernd Schuster, als Manager sind Stefan Schnoor und Christian Nerlinger im Gespräch. Na dann, alles Gute - egal, wer es wird. Das Motto kann nur heißen "volle Pulle"! Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema. Da war doch kürzlich was. Hoffentlich gibt es ab sofort genug zu trinken.
Montag, 22. Oktober 2012
Vom bewunderten Helden zum Hassobjekt
Und wieder einmal beweist sich, dass der Profifußball ein Tagesgeschäft ist. Heute bist Du der umjubelte Held und morgen der "Depp der Nation". Dabei sind die Trainer doch gar nicht "die Mülleimer der Nation"! Das sagt zumindest Bruno Labbadia, der mit seinem zuletzt schwächelnden VfB Stuttgart beim wiedererstarkten Hamburger SV einen ganz wichtigen "Dreier" zum 1:0-Endstand einfuhr. Folglich konnten sich die Schwaben ganz bescheiden von den Abstiegsrängen lösen, während der VfL Wolfsburg nach der 0:2-Heimniederlage gegen den SC Freiburg weiterhin Tabellenletzter ist. "Wir sind auf einem guten Weg" lässt der Vorstand verlauten und stärkt seinem Geschäftsführer, Sportdirektor und Trainer in Personalunion, Felix Magath, demonstrativ den Rücken. Nun, die Fans sehen das (mittlerweile) anders - haben auf gut Deutsch "die Schnauze voll" von den zuletzt schlechten Leistungen ihrer Jungs. Auf der einen Seite muss ich den Anhängern der Wölfe ja zustimmen, sie dürfen bissig sein, aber ob "Magath raus"-Rufe das richtige Zeichen sind? Gut, der VfL wurde 2009 sensationell Deutscher Meister, zeigte wunderschönen Offensivfußball und begeisterte damit über die Landesgrenzen hinweg. Aber: Dieser Erfolg war eine so genannte Eintagsfliege liebe Wölfe, erst recht, nachdem Misimovic, Dzeko und Grafite nicht mehr für den Klub aus der Autostadt auflaufen. Da stottert eben der Motor, sorry! Zudem haben sie in Wolfsburg Mario Mandzukic verkauft, Sebastian Polter ausgeliehen und Patrick Helmes mit einem Kreuzbandriss für längere Zeit verloren. Wird Zeit, dass man unweit des Weltkonzerns VW kleinere Brötchen backt. Magath wechselt so oft, weil er es muss. Eine nicht eingespielte Mannschaft kann eben nicht ganz vorne mitstinken!
Mittwoch, 18. Juli 2012
Die ersten Tests sind bereits absolviert
Obwohl der Saisonbeginn in der 1. Fußball-Bundesliga erst auf das Wochenende 24. bis 26. August fällt, sind bereits alle Profiteams wieder in der Vorbereitung. Da wird geschwitzt, Kondition gebolzt und an der taktischen Abstimmung gearbeitet - und nebenbei gegen meist klassenniedere Teams getestet. Erst gestern gewannen die Bayern gegen eine Trentino-Auswahl am Gardasee leicht und locker mit 11:0, selbst ein Arjen Robben ließ schon wieder ein paar Tricks und Dribblings vom Stapel. Auch der FC Schalke 04, der gerade in Donaueschingen im Trainingslager ist, besiegte einen Oberligisten, den FC 08 Villingen. Farfan erzielte dabei ein sehenswertes Freistoßtor, soeben treffen die Offenbacher Kickers auf Bayer 04 Leverkusen. Da wird dann gerne mal zur Pause komplett durchgewechselt, verschiedene Formationen werden aufgeboten. Bis es Anfang August im DFB-Pokal bereits Ernst wird, haben die Profis und ihre Fitnesstrainer und Coaches auch noch Zeit. Zeit, um sich einzuspielen und richtig vorbereitet zu sein. Das hat der Ex-Bremer und jetzige Wolfsburger Naldo nicht ganz geschafft, er rasselte bei den "Wölfen" durch den obligatorischen Medizincheck. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass VfL-Übungsleiter Felix Magath den Brasilianer schon wieder in Form kommt - und wie. Denn dafür ist Magath bekannt, nachtzufragen bei so einigen Gesichtern der Bundesliga. Die halbe Liga schwitzte schon unter oder auch wegen "Quälix". Also, Herr Naldo. Auf geht's - kennen Sie den Hügel des Leidens schon? Nur keine falsche Schüchternheit - ein paar wenige Stufen auf dem Weg zum Erfolg (?) haben noch niemandem geschadet. Vielleicht brauchen die Bayern ja auch mal so etwas? Wer weiß!
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