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Montag, 1. März 2021

Eine Peinlichkeit folgt auf die andere - und das andauernd!

So langsam weiß man echt überhaupt nicht mehr, was man noch davon halten oder dazu sagen soll. Denn das, was in den vergangenen Wochen und Monaten - aber ganz speziell am Samstag und gestrigen Sonntag - auf Schalke abgeht, ist wirklich nicht mehr von dieser Welt. Seit fast einem Jahr kassiert man auf und abseits des Platzes bittere Niederlagen, die einen nur noch den Kopf schütteln oder schlichtweg verzweifeln lassen. Denn dieser Verein hat in den vergangenen zwei, drei Jahren nichts, aber auch gar nichts gelernt. Trainer werden verschlissen, sportliche Entscheidungsträger ausgetauscht, Sponsoren vergrault und Spieler für nicht tauglich gehalten oder mehrfach suspendiert und dann doch wieder begnadigt. Gerade einmal neun Zähler sind die bisherige Ausbeute einer für alle Teams wirklich nicht ganz einfachen Saison 2020 / 2021 - aber in Gelsenkirchen läuft so viel schief, dass es eigentlich nur noch in die zweite Liga gehen kann und muss. Vielleicht wachen dann einige Menschen in beziehungsweise rund um diesen Klub endlich auf und machen mit diesen ständigen Durchhalteparolen oder diesem Zweckoptimismus Schluss, der noch mehr lähmt, als dass er hilft. Und: Ich rate dazu, endlich wieder solider zu wirtschaften, um hofffnungsvolle Talente aus der U17 bis U19 wieder im Verein halten zu können. Dann, ja dann könnte es in Gelsenkirchen wieder aufwärts gehen - ganz egal in welcher Liga.

Samstag, 15. Februar 2014

Da hat einer für den Transferhammer schlechthin gesorgt

Also, liebe Fußballfreunde, hat es Euch auch so kalt erwischt? Und das, obwohl hier am Bodensee gerade die Sonne vom Himmel brennt. Also zumindest vom Gefühl her. Da hat er uns ja alle ganz schon dran gekriegt, dieser Felix Magath. Erst am Donnerstag bedauerte er, dass man ihn bei seiner "alten Liebe" - dem Hamburger Sportverein - nicht in die Verantwortung lässt und gestern Abend verkündet der 60-jährige Fußball-Lehrer höchstselbst in einem sozialen Netz seinen sofortigen Wechsel auf die britische Insel. Dort schließt sich Magath dem vom Abstieg aus der Premier League bedrohten FC Fulham an, bei dem unter anderen bekannten Namen auch der Ex-Schalker Lewis Holtby aktiv ist. Der Mann mit den feinen Anzügen und modischen Brillen wird dort Manager, was in Deutschland gleichbedeutend mit der Position des Trainers ist. Ich bin sehr gespannt, ob der mehrfache Titelträger den englischen Traditionsverein vor dem Abstieg retten kann. Gönnen würde ich es ihm, gar keine Frage. Und das, obwohl er mich mit seinem Blitzwechsel auch ziemlich enttäuscht hat. Denn erst will der Wahl-Münchner unbedingt an der Elbe ran und steht dann - gute 24 Stunden später - bereits an der Themse unter Vertrag. Das ist auch nicht gerade die feine englische Art, oder? Und der HSV? Der muss heute Nachmittag (15.30 Uhr, Sky) bei der Eintracht aus Braunschweig im Kellerduell unbedingt siegen - egal wie.

Freitag, 14. Februar 2014

Von einem, der wahnsinnig gerne geholfen hätte

"Es sind zu viele gegen mich." Mit diesem Statement untermalte ein gewisser Wolfgang Felix Magath seine Absage an den Hamburger Sportverein. Der Mann, der mit dem HSV - unter anderen Titeln - im Jahre 1983 den Pokal der Landesmeister (heute Champions League) gewann, darf seiner alten Liebe nicht helfen. Schade eigentlich! Ich glaube, dass der 60-jährige Fußballtrainer den Nordlichtern neues Leben eingehaucht hätte - Medizinbälle hin oder her. Es wäre ja auch eine Option gewesen, Magath "nur" als Geschäftsführer und Manager einzuspannen. Doch da haben zwei Personen natürlich etwas dagegen. Der eine gehört einer Partei an, die zuletzt nicht gerade die positivsten Ergebnisse erzielt und Schlagzeilen produziert hat. Und der andere wurde schon als Spieler - sorry, aber so ist es! - von ganz vielen Leuten überschätzt. Dass dieser Herr sich in der aktuelen Lage auch noch alkoholisiert ans Steuer seines Dienstwagens setzt, ist auch alles andere als professionell. Zurück zu Magath. Der Sohn eines Soldaten aus Puerto Rico und einer Deutschen kennt die Bundesliga wie kaum ein Zweiter. Acht aktuelle Erstligisten trainierte der fünffache Familienvater bereits - und hatte überall gewissen Erfolg. Ich glaube, dass der gebürtige Franken die Kicker von der Elbe in den Griff bekommen hätte - vor allem ihre mentale Verfassung. Aber dazu müssten sich eben einige freiwillig von ihren Ämtern trennen, an denen sie weiterhin kleben. Man(n) muss schließlich auch mal loslassen (können)!

Mittwoch, 8. Mai 2013

Eine echte Trainerikone geht in den verdienten Ruhestand

Diese Entscheidung war abzusehen, zumindest in naher Zukunft. Nun ist sie etwas früher gefallen, als ich es erwartet hätte. "Sir" Alex Ferguson wird zum Saisonende sein Traineramt bei Manchester United beenden. Damit tritt eine echte Legende in den verdienten Ruhestand ein. Einer, der nicht nur Titel hamsterte, sondern auch mit seinen kessen Sprüchen zu begeistern wusste. Der 71-jährige Schotte übernahm die "Red Devils" im Jahre 1986, schaffte es dabei, echte Ausnahmekönner wie Eric Cantona, David Beckham, Cristiano Ronaldo - um nur drei der unzähligen Topstars zu nennen - bei Laune zu halten. Vor zehn Tagen feierte Ferguson seinen 49. Titel als Vereinstrainer. Er holte mit ManU die insgesamt 20. Meisterschaft, die 13. unter seiner Herrschaft. Danach sagte Alex Ferguson, dass "eine Menge Jugend in diesem Team" sei, es gebe "keinen Grund, warum wir nicht weitermachen und nächstes Jahr noch besser sein können". Nun hat er sich dazu entschlossen, nicht mehr ein Teil dieser "Jugend" zu sein. Damit sollte auch eine immer wieder wild spekulierte Rückkehr Ronaldos in den englischen Norden vom Tisch sein, schließlich gilt der "Neu-Ruheständler" als der Ziehvater des portugiesischen Stars, der zuletzt nicht immer glücklich in der spanischen Hauptstadt zu sein schien. Mit David Moyes (derzeit FC Everton) scheint ein möglicher Nachfolger parat zu stehen, während Ferguson in den Vorstand "seines Vereins" aufrückt. Deshalb halte ich es für unrealitisch, dass Jose Mourinho kommt.

Donnerstag, 18. April 2013

Ein Abgang, der überraschend ist und Fragen aufwirft

Hm, also damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Jörg Schmadtke ist ab sofort nicht mehr Manager bei Hannover 96. Er wird aus seinem Vertrag, der eigentlich noch Gültigkeit bis zum 30. Juni 2013 besaß, vorzeitig entlassen. "Auf eigenen Wusch" heißt es aus dem Umfeld der Niedersachsen. Interessant, denn bereits im vergangenen Herbst wollte Schmadtke an der Leine aufhören, ließ sich von 96-Präsident Martin Kind allerdings zum Weitermachen überreden. Er willigte ein, erbat sich allerdings eine zweimonatige Auszeit daheim bei der Familie in Düsseldorf. Die wohnt ja inzwischen zusammen mit dem scheidenden Sportdirektor in Niedersachsen, Heimweh kann es also nicht (mehr) sein. Es riecht sehr danach, als könnten Schmadtke und Coach Mirko Slomka inzwischen gar nicht mehr miteinander, einen "Austausch" soll es anscheinend - falls überhaupt - nur noch per E-Mail gegeben haben. Nun also das. Wir wissen nicht, was zwischen den beiden Alphatieren vorgefallen ist und wie oft Martin Kind die beiden Erwachsenen zum gemeinsamen Miteinander in sportlicher Sache ermahnt hat. Fakt ist, dass er sich zwischen beiden entscheiden musste. Einer musste den Klub verlassen, das war klar. Nun hat es also den ehemaligen Torwart getroffen. Ich bin sicher, dass der bald wieder eine Aufgabe finden wird. Vielleicht irgendwo in der Heimat im Rheinland. So, aber nun ins Schwabenländle. Glückwunsch an den VfB Stuttgart, der sich mit dem knappen 2:1-Erfolg gegen den SC Freiburg für Europa und das DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München qualifiziert hat. Das feierte der VfB ausgelassen. Etwas, das er aller Voraussicht nach in Berlin nicht macht.

Dienstag, 2. April 2013

Eine echte Hammernachricht vertreibt die CL-Vorfreude

Liebe Fußballfreunde, eigentlich wollte ich Euch heute alles zum brisanten Duell zwischen dem FC Bayern München und Juventus Turin im Viertelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League (20.45 Uhr, Sky) sagen. Doch ein Anruf machte das zunichte, wir müssen uns mit einem anderen Thema beschäftigen. Denn im Kraichgau hat es eine echte Überraschung gegeben. Die TSG 1899 Hoffenheim feuerte mit sofortiger Wirkung Trainer Marco Kurz sowie Manager Andreas Müller. Ja, es ist kein Scherz, denn heute ist bereits der 2. April. Nachfolger an der Seitenlinie im Abstiegskampf wird Markus Gisdol, der zuletzt beim FC Schalke 04 als Co-Trainer an der Seite von Huub Stevens agierte. Das ist ja mal eine echte Hammernachricht, die das eigentliche Highlight des heutigen Tages beinahe völlig in den Hintergrund drängt. Zuletzt hatte es bei 1899 wieder einmal Schlagzeilen um Ex-Nationaltorhüter Tim Wiese gegeben, den Müller und Kurz zuletzt supendiert hatten. Doch kurz vor Ostern durfte sich der 31-jährige Ex-Bremer wieder zugehörig fühlen, nachdem sich ein paar Mannschaftskameraden für ihn ausgesprochen hatten. Nun soll es also Gisdol richten. Aber, meine lieben Leute, was eigentlich? Für mich ist die Karre in Zuzenhausen derart im Dreck, dass es für den TÜV der 1. Fußball-Bundesliga besser nicht mehr reichen wird. Die TSG muss einfach absteigen und einiges verändern. Das, was dort in den vergangenen Wochen und Monaten passiert ist, stellt "amateurhafte Ratlosigkeit pur" dar!

Montag, 11. März 2013

Kein Zweifel: Das ist einfach Fußball pur!

So, muss das sein und so sehe ich das auch am liebsten. Ja, ich schaue viel Fußball, sehr viel sogar. Fast alles, was live im Fernsehen kommt, schaue ich mir an - also im öffentlich-rechtlichen oder privaten Programm. Es sei denn, ich habe eine sehr gute und meistens hübsch anzusehende Alternative parat. Gestern Nachmittag zeigten meine Freunde von "Sport 1" das FA-Cup-Viertelfinale zwischen Manchester United und dem FC Chelsea London live. Und, was soll ich sagen, liebe Sportsfreunde. Das ist toller Sport gewesen. Bereits nach elf Minuten lagen die "Red Devils im heimischen Old Trafford durch Hernandez und Rooney -der angeblich vom FC Bayern München umworben wird (Schwachsinn!) - mit 2:0 vorne, es schien, als habe der FC Chelsea den nächsten bitteren Rückschlag zu verkraften. Und das, nachdem der Champions-League-Sieger des Vorjahres, bereits aus dem englischen Meisterschaftsrennen raus und auch aus der europäischen Königsklasse der UEFA längst ausgeschieden ist. Doch dann kam alles anders für den Teilnehmer der Europa League - und das mit ziemlich schönen Aktionen. Ruck-Zuck, plötzlich stand es 2:2 und das Team von Manager Rafael Benitez hatte in der Schlussphase sogar den Siegtreffer durch Juan Mata auf dem Fuß. Nun kommt es also an der Stamford Bridge zu einem Wiederholungsspiel, auf das ich mich heute schon freue. Er lebt also noch der englische Fußball - und wie. Zwar nicht mehr in der Champions League, aber dafür daheim auf der britischen Insel. Und das, obwohl es eher die internationalen Top-Stars sind, die bei ihren Klubs für Furore sorgen. Schließlich glichen der Spanier Mata und der Belgier Hazard aus.

Freitag, 18. Januar 2013

Endlich wieder Fußball-Bundesliga!

Na, endlich ist es wieder soweit. In der 1. Fußball-Bundesliga rollt er wieder, der Ball. Los geht's heute Abend (20.30 Uhr, ARD uns sky) mit der Partie des FC Schalke 04 gegen Hannover 96. Mal schauen, wie die beiden Anwärter aufs internationale Geschäft in Form sind. Vor allem, wie schnell die 22 Akteure im Eisschrank Veltins-Arena auf Schalke auf Temperatur kommen. Zuletzt lief es für die beiden Kontrahenten eher durchwachsen, vor allem die "Königsblauen" hingen ziemlich in der Luft. Das soll und muss sich schnellstmöglich ändern, vor allem das 0:5 im Test gegen den FC Bayern München muss aus den Köpfen der Schalker raus. Ich bin gespannt, was uns erwartet. Auch bei den Niedersachsen war ja einiges los, vor allem transfertechnisch. Erst sagte ein Stürmer aus Polen zu, dann wieder ab. Zurück in den Pott. Da wurde in den vergangenen Tagen schon wieder über eine Ablösung  von S04-Coach Jens Keller spekuliert, der erst kurz vor Weihnachten von Huub Stevens übernommen hatte. "Ich denke, es kommt darauf an, dass der Trainer mit der Mannschaft im Dialog steht und die richtige Ansprache findet und das ist bei Jens Keller absolut der Fall", lobt Manager Horst Heldt seinen Intimus aus Stuttgarter Tagen. "Ohnehin stimmen der Geist und der Zusammenhalt innerhalb des Teams, das ist ungeheuer wichtig." Stimmt, dann ist man erfolgreicher, wenn es untereinander passt. Mal schauen, wie gut. Gegen 22.30 Uhr wissen wir dann endlich mehr, auf geht's Männer!

Freitag, 28. Dezember 2012

Ein Reuter für Augsburg, ein Eichin für Werder

Das sind doch mal Personalien. Weltmeister Stefan Reuter übernimmt ab 2. Januar 2013 den Managerposten beim FC Augsburg und löst damit nach nicht einmal drei Monaten Jürgen Rollmann. Überraschend, denn die vergangenen drei Jahre hatte der gebürtige Franke eher im Hintergrund des Fußballgeschäfts tätig, vermarktete unter anderem Sportrechte. Nun kehrt der Ex-Glubberer, ehemalige Bayer und frühere Dortmunder in eine verantwortungsvolle Position bei einem Erstliga-Klub zurück, hatte von 2006 bis  2009 die Münchner "Löwen" gemanagt. "Mir ist sofort klar gewesen: Das ist eine reizvolle Aufgabe", äußerte sich Reuter gegenüber verschiedener Medien. "Die Vereinsführung macht auf mich einen souveränen, ruhigen Eindruck." Wunderbar, der Neue selbst auch. Ich wünsche ihm alles Gute und ganz viel Erfolg im bayerischen Schwaben. Einen Badener zieht es dafür in die hohen Norden, zum SV Werder Bremen. Ich habe natürlich viele Eishockey-Spiele gesehen, aber ich habe auch im Fußball Stallgeruch", erklärte sich Thomas Eichin bei seiner Vorstellung. Der Ex-Profi des VfL Borussia Mönchengladbach tritt also an der Weser das sicherlich nicht leichte Erbe des zum VfL Wolfsburg abgewanderten Klaus Allofs an. Ein Geschäftsführer des Kufensports der Kölner Haie wechselt also die Sportart - ich bin sehr gespannt, was er bewegen kann und wird. Schließlich war der "Branchenwechsler" bei den Werderanern nur ditte Wahl. Aber warum nicht mal nach 13 langen Jahren Allofs ganz neue Wege gehen?