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Montag, 7. November 2016

Die neue Konkurrenz aus dem Osten - HSV am Boden!

Vergangene Woche hatte ich davon geschrieben, dass der FC Bayern München in der Bundesliga zurück in der Spur ist. Und ich möchte bei dieser These bleiben - trotz des 1:1-Unentschiedens gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Denn die "Roten" von der Isar waren bis zur allerletzten Sekunde auf den Sieg aus und trafen - alleine in der Nachspielzeit - zweimal Aluminium. Der Druck war gewaltig, doch das Siegtor wollte einfach nicht (mehr) fallen. Dennoch steht der FC Bayern (noch immer) an der Tabellenspitze und hat im deutschen Fußball-Oberhaus neue Konkurrenz aus dem Osten der Republik bekommen. Denn das, was Rasenball Leipzig als Aufsteiger bisher anbietet, erinnert doch sehr stark an eben diese Hoffenheimer in ihrer Premierensaison in der Eliteklasse 2008/09. Die TSG ärgerte damals - ebenso wie Leipzig - als Liganeuling den Branchenführer aus München und wurde sogar Herbstmeister. Auch RB hat zweifelsohne das Zeug dazu, die Sachsen sind im Moment punktgleich mit dem FCB. Und der ruhmreiche HSV? Der steckt richtig tief in der Krise - auch mit Markus Gisdol an der Seizenlinie läuft es nicht rund. Gut, die Nordlichter bekamen es ja auch mit einem angefressenen Pierre-Emerick Aubameyang und seinem BVB zu tun. Auch die "Schanzer" aus Ingolstadt haben den Anschluss ans rettende Ufer verloren und suchen nun einen Nachfolger für den bisherigen Coach Markus Kauczinksi. Dafür darf Trainer Valerien Ismael bei den "Wölfen" vorerst im Amt bleiben.

Montag, 17. Oktober 2016

Wenn Bayern eine Krise hat? Was ist dann beim VfL los?

Jeder Mensch ist anders, gilt als einzigartiges Individuum. Ja, und entsprechend viele Meinungen und Wahrnehmungen gibt es. Auch zu Themen, die unser deutsches Fußball-Oberhaus betreffen. Denn da schreiben und berichten manche meiner Kollegen von einer Bayern-Krise oder Katerstimmung beim deutschen Rekordmeister. Gut, in diesem Land herrscht Meinungsfreiheit - ganz klar! Dennoch bin ich der Ansicht, dass der FC Bayern München so weit weg von einer Krise ist wie die Erde vom Mond. Na und? Dann haben die "Roten" von der Isar eben das zweite Mal in Folge in der Bundesliga "nur" Unentschieden gespielt. Wer hat denn behauptet, dass Kapitän Philipp Lahm und Co. in Deutschlands Eliteklasse jedes Spiel gewinnen? Also, ich nicht! Sicherlich tritt das Starensemble von der Isar derzeit nicht mehr so dominant auf - aber die Kicker haben, auch dank ihrer Nationalmannschaften, in den vergangenen Wochen ziemlich viele Partien bestritten. Da fehlen schon einmal ein paar Körner - körperlich und mental. Doch von einer Krise o.ä. zu sprechen, halte ich für falsch. Eine eben solche haben wir derzeit eher in Niedersachsen. Denn dort wurde heute der Trainer beurlaubt. Dieter Hecking ist nicht mehr Chefcoach der "Wölfe" aus der Autostadt. Nur ein Sieg aus sieben Ligaspielen ist für den ambitionierten VfL dann doch zu wenig. Vorerst übernimmt Valerien Ismael die Verantwortung. Bis, ja bis ein neuer Übungsleiter frei beziehungsweise gefunden ist. Was macht denn Olaf Janßen jetzt?

Donnerstag, 13. November 2014

Ein neuer Mann für die Seitenlinie im Frankenland!

Nun soll es also ein Schweizer richten, nachdem sie einen Holländer und einen Franzosen im Frankenland in der Verantwortung hatten. Der neue Mann an der Seitenlinie des 1. FC Nürnberg heißt also Rene Weiler. Der 41-jährige Coach, der in Winterthur geboren wurde, führte den FC Aarau von der "Challenge League" in die 1. Liga in unserem Nachbarland und möchte dieses Ziel gerne auch in (naher) Zukunft mit dem "Club" erreichen. Nun, wir sind gespannt, ob das Weiler - der schon im Sommer neben dem gerade entlassenen Valerien Ismael zum engsten Kandidatenkreis als Coach beim fränkischen Traditionsklub zählte - hinbekommt. Zuletzt ging in Nürnberg ja einiges schief - vor allem, was die sportlichen Ergebnisse betrifft. Aber auch Sportvorstand Martin Bader dürfte in seiner Funktion beim FCN mehr als nur angezählt sein. Schließlich hat er die Personalpolitik seit dem plötzlichen Abgang von Dieter Hecking zu verantworten und suchte (sich) auch die Übungsleiter aus. Ich würde es begrüßen, den Verein zeitnah wieder in der 1. Fußball-Bundesliga zu sehen. Gut Ding will aber Weil(er) haben! Oder?

Dienstag, 11. November 2014

Wenn sich Zweitligisten in Friedrichshafen messen

Mal schauen, ob es die Jungs vom TSV 1860 München übermorgen besser machen und dort einen Sieg einfahren (können). Denn die Münchner Löwen sind am Donnerstag, 13. November, ab 14 Uhr im Zeppelin-Stadion in Friedrichshafen (Teuringer Straße 2) zu Gast und haben sich dort zu einem Testspiel mit dem Schweizer Zweitligisten FC Wohlen verabredet. Dessen bekanntester Mann ist übrigens der Trainer, der in der Stadt, in der dieser Klub beheimatet ist, geboren ist. Er hört auf den Namen Ciriaco Sforza und dürfte Euch - liebe Fußballfans - natürlich ein Begriff sein. Mit dem 1. FC Kaiserslautern war der Nationalspieler der Eidgenossen in der Bundesliga recht erfolgreich, mit dem FC Bayern München gelang dem heute 44-Jährigen sogar der eine oder andere Titel im internationalen Wettbewerb. Davon ist der Gegner aus der bayerischen Landeshauptstadt, der aktuell wieder von Markus von Ahlen gecoacht wird, soweit weg, wie der Mond von der Erde. Auch gestern im Heimspiel gegen die Fortuna aus Düsseldorf unterlag 1860 am Ende mit 0:1. So wird das nichts mit der langersehnten Rückkehr in die 1. Fußball-Bundesliga. Davon ist auch der 1. FC Nürnberg derzeit weit entfernt und beurlaubte nun den bisherigen Trainer Valerien Ismael. Die "Club-Fans" fordern nun die Rückkehr von Verbeek.

Donnerstag, 5. Juni 2014

Junge (und wilde) Trainer braucht das Land, oder wie?!

Der Trend ist klar zu erkennen. Die Profiklubs aus der 1. Und 2. Fußball-Bundesliga setzen auf den Nachwuchs – also im übertragenen Sinne. Denn es landen immer mehr junge Übungsleiter, sogenannte Fußball-Lehrer in der Verantwortung an der Seitenlinie und auf dem Trainingsplatz. Das Paradebeispiel Thomas Tuchel hat es vorgemacht. Und das, obwohl sein Abgang beim 1. FSV Mainz 05 nicht gerade der beste oder einfachste einer solchen Art gewesen ist. Nun, seien wir also gespannt, was zwei „Junge“ aus dem erlesenen Kreis in der kommenden Saison erreichen werden beziehungsweise überhaupt können. Die Rede ist – ganz aktuell – von Ricardo Moniz, der die „Löwen“ des TSV 1860 München übernehmen wird. Schon als Interimscoach verdiente sich der Niederländer seine Sporen, da er vor vier Jahren die Jungs vom Hamburger SV betreute. Noch wesentlich jünger – nämlich ganze elf Jahre – ist Valerien Ismael, ehemaliger Verteidiger aus Frankreich. Er wird den 1. FC Nürnberg übernehmen, betreute zuletzt den VfL Wolfsburg II sowie die Reserve von Hannover 96. Mal schauen, wie es im Frankenland hinhaut. Beide Mannschaften treffen ja zudem aufeinander.