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Freitag, 3. Juli 2026

Die Entscheidung ist gefallen: Der Bundestrainer tritt zurück!

Es hat sich abgezeichnet und nun ist es (quasi) offiziell: Julian Nagelsmann wird von seinem Amt als Nationaltrainer der deutschen Fußballer zurücktreten. Eine für mich logische Folge von und aus der jüngsten WM-Blamage einer Mannschaft, der ich wesentlich mehr zugetraut hätte beim Mammut-Turnier über dem großen Teich. Aber es reichte nur für das Sechzentelfinale. Und zum peinlichen Ausscheiden gegen Paraguay nach Elfmeterschießen. Die erste Niederlage für die DFB-Auswahl überhaupt vom Punkt bei einer Weltmeisterschaft. Auch das ist ein neuer, wenn auch gleich trauriger Rekord. Insgesamt verschoss die Nationalmannschaft in ihrer WM-Geschichte gerade einmal vier Elfer. Und drei davon eben am Montag gegen die Südamerikaner, die sich nun am Samstag mit Top-Favorit Frankreich messen dürfen. Nach dem bitteren EM-Aus von vor zwei Jahren sagte Nagelsmann, dass es nun bitter sei, zwei Jahre zu warten, um Weltmeister zu werden. Genau dieses Selbstbewusstsein war in den vergangenen Wochen und Monaten fehl am Platz. Ein bisschen mehr Demut hätte dem jungen Mann sehr gut getan. Und auch in der Kommunikation nach außen muss er noch dazulernen, gar keine Frage. Ich halte ihn keinesfalls für einen schlechten Coach. Aber es fehlt an der nötigen Gelassenheit und Reife. Eben auch im gegenseitigen Umgang mit Spielern, Verantwortlichen und den Medien. Da sehe ich den Wunschkandidaten Jürgen Klopp im Vorteil. Auch Pep Guardiola hätte ich als Nachfolger spannend gefunden. Es darf und muss nur noch nach aktueller Leistung gehen...

Dienstag, 10. Januar 2023

Gareth Bale gibt sein internationales Karriereende bekannt

"Endlich Zeit zum Golfspielen" machte sofort die Runde, als der walisische Superstar Gareth Bale gestern sein Karriereende verkündete. Nun, dass Bale seinem Hobby gut und gerne nachgegangen und auf seinem Anwesen in Madrid sogar einen eigenen kleinen Platz hatte, weiß man. Aber dennoch möchte ich mich entschieden dagegen wehren, dass der Nationalheld von der kleinen britischen Insel seinen Job als Fußballprofi nicht allzu ernst genommen hat. Denn da sprechen seine zahlreichen Titel und schönen Tore - insbesondere im Trikot der "Königlichen" - eine ganz andere Sprache. Auch bei Southampton, für Tottenham und zuletzt in Los Angeles sorgte der Waliser für Furore und beackerte die offensive Außenbahn. Ich muss sagen, dass ich ihm immer gerne zugesehen habe und es mir ziemlich egal war, was er in seiner Freizeit tat. Denn: Wenn er Spielzeit bekam, dann lieferte er ab - und zwar immer. Es ist eben nicht jeder ein geborener Trainings-Weltmeister oder "Ja-Sager". Auch das zeichnet echte Typen aus. Typen, wie Gareth Bale einer ist. Alles erdenklich Gute auf und vor allem auch neben dem Golfplatz!

Dienstag, 10. November 2015

DFB: Ein Rücktritt, mit dem (irgendwie) zu rechnen war!

Gestern Nachmittag gegen 17 Uhr in also das passiert, was viele schon seit Wochen erwartet und vielleicht sogar offen gefordert hatten. Wolfgang Niersbach trat in der Frankfurter DFB-Zentrale vor die Presse und verkündete seinen Rücktritt als Präsident des Deutschen-Fußball-Bundes. Zu groß war der Druck auf den gelernten Sportjournalisten geworden, der seit 1988 für den größten Fußballverband in Europa gearbeitet hatte - und das in verschiedensten Funktionen. Für mich ist Niersbach - egal, was nun noch alles ans Licht kommt - trotz der aktuellen Entwicklung eine Art Bauernopfer. Für mich ist es nicht nachvollziehbar, dass andere ehemalige Entscheidungsträger in der Otto-Fleck-Schneise 6 nicht einmal unter Verdacht geraten beziehungsweise mit meinen Kollegen anderer Medien zusammenarbeiten. Und auch von unserer Lichtgestalt, Franz "Kaiser" Beckenbauer, würde ich mir wünschen, dass er sein Schweigen bricht und Stellung bezieht. Vorerst übernehmen Rainer Koch und Reinhard Rauball die Geschäfte beim Verband. Themawechsel! Gestern Abend wurde in Berlin das neue Trikot der DFB-Elf vorgestellt - es ist in klasischem Weiß gehalten und erinnert etwas an das Dress der WM 1954 oder das Jersey der Weltmeisterschaft des Jahres 2002. Mal schauen, ob "Die Mannschaft" bei der EM 2016 damit - wie bei den genannten Turnieren - bis ins Endspiel vorstoßen kann. Und nun noch eine traurige Nachricht: Heute vor sechs Jahren entschied sich der ehemalige Nationaltorhüter Robert Enke aus dem Leben zu scheiden. Für mich wird der sympathische Mensch unvergessen bleiben! Ich bin in Gedanken bei seiner gesamten Familie.

Freitag, 18. Juli 2014

Eine Nachricht, die wirklich sehr viele überrascht (hat)!

Die Nachricht hat eingeschlagen - und zwar so richtig. Nein, ich rede nicht vom Wechsel von Toni Kroos vom FC Bayern München zu den "Königlichen" von Real Madrid oder dem Weggang von Mario Mandzukic in Richtung Atletico. Diese beiden Entscheidungen waren doch schon seit Monaten klar, sie kamen nicht überraschend und sind die logische Folge des Geschäfts "Profifußball". Für "Ersatz" haben die Bayern ja längst gesorgt beziehungsweise (bessere) Alternativen gefunden. Namentlich sind das Robert Lewandowski oder eben Philipp Lahm, Thiago oder David Alaba. Sie alle können an der Seite von Mittelfeld-Chef Bastian Schweinsteiger auflaufen. Auch Javier "Javi" Martinez kann diese Rolle mehr als überzeugend spielen. Eine "Rolle spielen" muss Lahm nun nicht mehr - zumindest beim DFB. Dort erklärte der Weltmeister nun seinen Rücktritt. Er hat sich das schon länger so ausgedacht, nach dem Gewinn des goldenen Pokals konnte er seinen Plan nun umsetzen. Schade für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft, gut für seine Familie und den Verein. Ich hätte dem 30-jährigen Allrounder zwar noch eine EM-Teilnahme gegönnt, doch seine Entscheidung steht. Herzlichen Dank für zehn außergewöhnlich gute Jahre mit dem Adler auf der Brust - alles Gute mit den Bayern, Philipp!