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Montag, 8. August 2016

Pogba im Anflug - Für den VfB Stuttgart wird's heute ernst!

Seit Wochen wurde gesprochen, gemutmaßt und (intensiv) verhandelt. Nun steht der bisher teuerste Transfer der Welt fest. Paul Pogba kehrt auf die britische Insel zurück und streift erneut das Jersey von Manchester United über. Der Mittelfeldstar von Juventus Turin kostet die "Red Devils" schlappe 120 Millionen Euro Ablöse. Außerdem wird der französische Nationalspieler von United zwischen 15 und 18 Euro Gehalt im Jahr überwiesen bekommen - netto versteht sich. Somit wird der 23-Jährige (!) zum neuen Rekordhalter, was die Ablösesumme angeht. Mal schauen, ob der lange Schlaks die an ihn gesetzten Erwartungen erfüllen kann beziehungsweise wird. Diese oder eine ähnliche Frage werden sich vermutlich auch die Fans des VfB aus Stuttgart stellen. Denn die Schwaben starten heute Abend (20.15 Uhr, Sky/Sport 1) mit einem Heimspiel in die neue Saison. Allerdings ist der Traditionsklub nun - zumindest vorerst - im Unterhaus daheim und empfängt später den FC St. Pauli. Keine leichte Aufgabe für die Jungs des neuen Übungsleiters Jos Luhukay. Mal schauen, ob er mit einem vierten Verein den Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga schaffen kann - und vor allem wann. Am Neckar gehen sie jedenfalls vorsichtig an die Sache ran. Finde ich gut so, denn ein zu großer Druck kann die Beine schwermachen. Dieses oder ein ähnliches Phänomen trifft ja gerade auf unsere beiden Olympiateams zu. Dennoch glaube ich fest daran, dass beide Mannschaften über die Gruppenphase hinauskommen werden. Ganz viel Erfolg dabei!

Dienstag, 2. August 2016

Schweinsteiger degradiert - Wechsel von Sane ist perfekt!

Also mal ganz ehrlich: So geht man nicht mit einem Weltmeister um! Das, was Bastian Schweinsteiger aktuell bei Manchester United erlebt, ist ein absoluter Alptraum. Ja, der Weltmeister war und ist oft verletzt, hat über die Jahre zweifelsohne an Schnelligkeit eingebüßt. Dennoch gehört der 32-Jährige (Alles Gute nachträglich!) für mich noch immer zu den ganz Großen dieses Sports. Dass Jose Mourinho, der neue starke Mann an der Seitenlinie der "Red Devils", ihn nun zu den Amateuren abschiebt, gehört sich einfach nicht. Sicherlich ist das "Geschäft Profifußball" ein sehr hartes und schnelllebiges, in dem es auf jeden Tag ankommt. Dennoch sollte man dem Bayer aus Kolbermoor die(se) Zeit geben. Da dies offensichtlich nicht gegeben ist, rate ich ihm zu einem Wechsel. Interessenten gibt es genug und ich glaube fest daran, dass man trotz seines DFB-Rücktritts noch die eine oder andere tolle Schlagzeile über ihn lesen wird - und zwar in sportlicher Hinsicht! Beim Lokalrivalen, den "Citizens", haben sie sich nun also das deutsche Top-Talent Leroy Sane geangelt. Nach wochenlangen Verhandlungen und intensiven Gesprächen zieht es den Ex-Schalker sofort auf die britische Insel. Für mich kommt dieser Transfer mit einem Gesamtpaket von 55 Millionen Euro eigentlich (noch) zu früh. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren und wünsche dem Jungspund bei Man City alles erdenklich Gute!

Freitag, 1. Juli 2016

Portugal zeigt keine Nerven - Vorfreude auf den Klassiker!

Das war ja nichts für Sportsleute mit zartbeseitetem Gemüt. Denn die Portugiesen um Superstar Cristiano Ronaldo haben gegen die körperlich überlegenen Polen im ersten Viertelfinale der Fußball-Europameisterschaft in die Verlängerung gemusst. Und damit nicht gung, denn das Duell in Marseille wurde im Elfmeterschießen entschieden. Alle Strafstöße waren richtig gut geschossen, auch der von "Kuba". Doch der portugiesische Keeper ahnte die Ecke, sodass der BVB-Rückkehrer untröstlich auf dem Boden hockte. Nun, das geht ja schon gut los. Denn ich bin sehr gespannt, ob es heute Abend zwischen Belgien und Wales ähnlich ausgeglichen zugeht. Ich könnte es mir ziemlich gut vorstellen, auch wenn die Belgier gerade so langsam in Schwung kommen. Und am Samstag freuen wir uns alle auf den Klassiker schlechthin, wenn sich Italien und Deutschland miteinander messen. Ich tue mir schwer mit einer Prognose - sorry, aber mal richtig schwer. Am Sonntag bestreiten dann die Gastgeber aus dem Nachbarland und der Außenseiter aus Island das letzte Viertelfinalduell. Dann möchte ich noch Unai Emery viel Erfolg als neuer Coach von Paris St. Germain wünschen und bin gespannt, wie sich Zlatan Ibrahimovic bei Manchester United schlagen wird. Dass Messi aus der Nationalmannschaft zurücktritt, hat mich auch überrascht, obwohl ich den Frust des Argentiniers verstehen kann. Viel Spaß Euch später!

Montag, 28. Dezember 2015

Schicksalsspiel für van Gaal - Urlaubsgrüße der Stars!

Während sich viele - oder fast alle - Stars der 1. Fußball-Bundesliga derzeit irgendwo in der Sonne tummeln, ist das Wetter und vor allem die Stimmung in Manchester nicht gerade überragend. Genauer gesagt ist es im Lager von United ziemlich unruhig, viele fordern sogar den Kopf von Manager Louis van Gaal. Denn die Ergebnisse der "Red Devils" lassen zu wünschen übrig, man hat sich besseres erhofft - vor allem mehr Punkte. Doch van Gaal ist und bleibt ein echtes Unikat - an und abseits der Seitenlinie. Zur Not werde oder wolle er sich selbst entlassen. Erst recht, falls es im Duell der großen Namen heute Abend gegen den FC Chelsea London (18.30 Uhr, Sky) schiefgehen sollte. Würde es soweit kommen, dann wäre ich sehr gespannt, wer United dann coachen soll. Auch der Rivale aus der Hauptstadt steht ja unter neuer Regie - hier übernahm Guus Hiddink vom entlassenen Jose Mourinho. Der soll ja - so vermelden es einige bunte Blätter in England - bei ManU im Gespräch sein. Oder kommt im Sommer Noch-Bayer Pep Guardiola, der eigentlich schon beim Stadtrivalen - den himmelblauen Citizens - zugesagt haben soll. Wir Fußballfans dürfen gespannt sein und sind froh, dass auf der britischen Insel weitergespielt wird. Unseren Jungs aus der Bundesliga wünsche ich schöne und erholsame Tage!

Mittwoch, 16. September 2015

Die "Fohlen-Elf" vergaloppiert sich - Draxler beißt zu!

Das war er also, der Auftakt in die Gruppenphase der UEFA Champions League. Am meisten schockiert haben uns dabei zweifelsohne die Bilder aus Eindhoven. Dort war das Starensemble von Manchester United um unseren deutschen Nationalmannschaftskapitän Bastian Schweinsteiger beim gastgebenden PSV angetreten. Nach etwas mehr als 90 Minuten hatten die Engländer nicht nur sportlich eine bittere Pleite einstecken müssen. Erstmals seit der Saison 1996/97 verloren die "Red Devils" in der Königsklasse mal wieder ein Auftaktspiel (1:2). Doch damit nicht genug! Denn Luke Shaw brach sich nach dem harten Einsteigen seines Gegenspielers den Unterschenkel - und das gleich doppelt. Get well soon! Am Gesundheitszustand eines deutschen Vertreters darf man spätestens seit gestern ebenfalls zweifeln - also in mentaler Hinsicht. Denn die "Fohlen-Elf" vom VfL Borussia Mönchengladbach ist aktuell komplett von der Rolle, verursachte beim FC Sevilla gleich drei Elfmeter (!) und ging mit 0:3 baden. Wahnsinn, was mit den Jungs vom Niederrhein gerade passiert. Bleibt zu hoffen, dass die Kicker und Coach Lucien Favre baldmöglichst die Kurve kriegen. Denn auch an der objektiven Spielbewertung mangelt es derzeit. Wesentlich besser verlief der Start für den VfL Wolfsburg. Die "Wölfe" gewannen gegen ZSKA Moskau mit 1:0. Torschütze war Julian Draxler, der insgesamt einen richtig guten Auftritt ablieferte. Ebenso wie Dreifach-Torschütze C. Ronaldo.

Mittwoch, 2. September 2015

Ich habe da irgendwie ein bisschen den Überblick verloren!

Man, was war denn da noch alles so los?! Manches hat noch geklappt, anderes eher nicht und so mancher hat einen Wechsel selbst verneint. Unglaublich! Für die bisher tollste Geschichte sorgten aus meiner Sicht zweifelsohne die beiden Weltklasse-Klubs Manchester United und Real Madrid. Die "Königlichen" wollten unbedingt David de Gea verpflichten, den spanischen Nationaltorwart zurück auf die iberische Halbinsel holen. Dafür sollte - im Gegenzug - Keylor Navas nach England wechseln. Dummerweise trudelte ein Fax beim spanischen Fußballverband zu spät ein - der Wechsel ist nun vorerst geplatzt. Dumm nur, dass de Gea in den Planungen von Louis van Gaal keine Rolle mehr spielt. Mal schauen, wie das weitergeht. Wesentlich klarer war da schon der Fall in Sachen Aaron Hunt, der den VfL Wolfsburg in Richtung Hamburger SV verlässt. Ich bin gespannt, wie es dem "Ur-Bremer" beim Erzrivalen von der Elbe so ergehen wird. Ein "Ur-Borusse" war und ist Jakub Blaszczykowski gewesen, denn den polnischen Nationalspieler zieht es nun zum AC Florenz. Eigentlich hätte "Kuba" auch in die Nachbarschaft wechseln können - und zwar ausgerechnet zum FC Schalke 04. Darauf hatte der 29-jährige Mittelfeldmann zwar Lust, verzichtete jedoch aus Respekt vor den schwarz-gelben Fans auf diesen Schritt. Es gehe im Fußball und im Leben um mehr als nur um Geld, ließ er sich zitieren. Ein - wie ich - sehr schöner und recht interessanter Satz. Schade nur, dass einige in dieser Branche (ganz) anders denken!

Freitag, 31. Juli 2015

Von hochkarätigen Tests und einem weiteren Wechsel!

Das sind doch mal Testspiele, oder? Gut, man kann oder könnte jetzt an dieser Stelle darüber streiten, ob die wirklich nötig sind. Vor allem, weil diese Partien zwischen den großen europäischen Klubs in Nordamerika, Asien oder sogar in Australien stattfinden. Dennoch fand ich diese Begegnungen sehr reizvoll, nicht nur von der Ansetzung her. Natürlich hat die Zeitverschiebung dafür gesorgt, dass man nicht immer alles live sehen konnte. Aber die Tatsache, dass meine Kollegen von Sport 1 Partien mit Beteiligung des FC Bayern München, dem Champions League-Sieger FC Barcelona, von Barcas Dauerrivale Real Madrid oder den Teams von Manchester United, Manchester City, dem FC Chelsea oder den beiden italienischen Traditionsklubs AC und Inter Mailand übertragen haben, ist doch klasse. Und dann auch noch in direkten Duellen gegeneinander. Mir hat das gefallen, sehr sogar! Gut finde ich auch, dass nun auch Mario Gomez einen neuen Arbeitgeber gefunden hat. Ab sofort schlüpft der Torjäger ins Trikot von Besiktas Istanbul und trifft dort auf seinen ehemaligen Kollegen aus Stuttgarter Zeiten, Andreas Beck. Ich glaube nach wie vor, dass Gomez - wenn er fit und gesund ist - noch einiges drauf hat und zeigen kann. Und dann möchte ich noch der Borussia aus Dortmund gratulieren - und zwar zum 1:0-Erfolg gegen den Wolfsberger AC in der Quali zur UEFA Europa League.

Mittwoch, 15. Juli 2015

Jetzt sollte man es endlich auch einmal gut sein lassen!

Schweinsteiger hier, Schweinsteiger da, Schweinsteiger überall! So oder so ähnlich sieht aktuell die Berichterstattung vieler meiner Kollegen aus. Ich muss sagen, dass mir das mittlerweile einfach - um es im neuen täglichen Sprachgebrauch des deutschen Nationalspielers zu sagen - "too much" ist. Sicherlich ist sein Weggang vom FC Bayern München nichts Alltägliches, hat viele überrascht oder wirft nach wie vor Fragen auf. Aber die Tatsache, dass um seine ersten Tage bei Manchester United so ein Hype gemacht wird, ist mir nicht ganz klar - sorry! Erstes Interview, erstes Training, erstes Video-Statement, erster Flug mit seinem neuen Arbeitgeber... Hm, ja und? So läuft das in diesem Geschäft nun einmal. So ist der Zeitplan, so gestaltet sich der Tag bei vielen Klubs dieser Welt. Das ist keine Überraschung und war auch nicht unerwartet, oder? Lasst Bastian Schweinsteiger doch einfach in Ruhe ankommen und irgendwann die ersten Pflichtspiele machen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dem 30-jährigen Mittelfeldmann dieser Rummel selbst ziemlich unangenehm ist. Wahrscheinlich erfahren wir als Nächstes, wann er sich die Zähne putzt und ob er bereits auf englischem oder US-amerikanischem Boden auf der Toilette gewesen war.

Montag, 13. Juli 2015

Zwei absolute Klubikonen schlagen einen neuen Weg ein!

Was ich am Freitabend hier bereits als fix "vermeldet" hatte, ist spätestens seit Samstagnachmittag um 14.30 Uhr Gewissheit. Bastian "Fußballgott" Schweinsteiger hat seiner großen Liebe, dem FC Bayern München "Servus" gesagt. Endgültig, denke ich, zumindest was die Karriere auf den Plätzen dieser Welt angeht. Natürlich ist es sehe gut möglich - wäre auch eine Geschichte der Marke "typisch Fußball" - wenn "Basti" mit Manchester United zur K.O.-Runde in der UEFA Champions League ausgerchnet in der Allianz Arena vorbeischaut. Warten wir mal ab und glauben allen Verantwortlichen, dass dieser Wechsel nichts mit Planungen und zwischenmenschlichen Eitelkeiten zu tun beziehungsweise hatte. Gestern Nachmittag hob der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mit seiner Freundin Ana Ivanovic im Gepäck im Privatjet in Richtung England ab, schon heute bricht der ManU-Tross in die USA auf. Alles Gute und viel Erfolg! Und auch eine zweite, weltbekannte Klubikone hat seine große sportliche Liebe schweren Herzens und mit einigen Tränen in den dunklen Augen verlassen. Die Rede ist von Iker Casillas, Torwart-Idol mehrerer Generationen. Casillas verlässt "sein" Real, um es nach einer gefühlten Ewigkeit in seiner Heimatstadt nun also in Portugal zu versuchen. Sein Ziel ist der FC Porto. Auch ihm alles Gute, weiterhin viel Erfolg und vor allem auch Gesundheit!

Freitag, 10. Juli 2015

Von einem Wechsel, der viele richtig kalt erwischt (hat)!

Schon seit geraumer Zeit hat es das eine oder andere Gerücht gegeben und so manchen Experten, der sich dazu geäußert hat. Ja, und auch ich möchte - der Aktualität sei es geschuldet - an dieser Stelle meinen Senf dazu geben. Bastian Schweinsteiger hat sich dazu entschieden, noch einmal den Verein zu wechseln. Seit seinem 14. Lebensjahr war der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ein "Roter", durchlief sämtliche Jugendteams des FC Bayern München und hielt seit 2002 auch bei den Aktiven der Bayern seine Knochen hin. Bis heute avancierte der Mittelfeldmann zum absoluten Publikumsliebling und Idol vieler Nachwuchskicker. Schon lange schallt bei der Bekanntgabe der Aufstellung in der Allianz Arena nach "Schweinsteiger" ein langes "Fußballgott" nach. Diesen Ruf wird es zur neuen Spielzeit also nicht mehr geben, schon morgen bei der Teampräsentation im Stadion wird die Nummer "31" fehlen. Ich wünsche dem 30-jährigen Weltmeister auf der Insel bei Manchester United in den kommenden drei Jahren alles Gute - vor allem jedoch Gesundheit. Fußball ist und bleibt ein Geschäft, auch wenn dieser Transfer so manchem Fan das Herz brechen wird. Allerdings möchte ich sagen, dass ich mit seinem Verbleib an der Isar gerechnet hatte. Und das nicht nur, weil "Schweini" - wie man ihn bis heute nennt - bei der Präsentation des neuen Auswärtstrikots vorne mit dabei war.

Mittwoch, 3. September 2014

Wenn einer mal wieder seinen Unmut äußert!

"Wenn ich bei diesem Verein etwas zu sagen hätte, dann hätte ich das anders gemacht!" Wer das sagte? Es war Cristiano Ronaldo himself, der Superstar und amtierende Weltfußballer von Real Madrid. Damit kritisierte der gerade zu "Europas Fußballer des Jahres" gekürte Portugiese die Transferpolitik seines Arbeitgebers. Der hatte sich immerhin die Dienste von Weltmeister Toni Kroos und von WM-Star James Rodriguez gesichert. Doch diese beiden Wechsel meinte Ronaldo eher nicht, sondern die Abgänge von Angel Di Maria (zu Manchester United) und Xabi Alonso (zum FC Bayern München). Zumindest im Falle von Alonso dürfte das viele Mitspieler überrascht haben - vor allem eben CR7. Dafür holten die "Königlichen" nun Javier Hernandez, die "kleine Erbse" von ManU auf Leihbasis. Und auch bei anderen Klubs hat sich noch einmal richtig was getan. Falcao, Torjäger in Diensten des AS Monaco aus Frankreich schließt sich nun den "Red Devils" von Coach Louis van Gaal an, Tottenhams Lewis Holtby wechselt in die 1. Fußball-Bundesliga und soll den Hamburger SV wieder in die Spur bringen. Ich bin gespannt, ob das dem ehemaligen Schalker gelingen wird. Auch der 1. FSV Mainz 05 hat noch einmal kräftig "einkauft".

Mittwoch, 27. August 2014

Da kommt ja gerade so richtig Schwung rein, oder?

Zugegeben: Es sind noch ein paar Tage und richtig viele Stunden, bis am 31. August um 0.00 Uhr das Fenster für Transfers schließt, doch schon jetzt ist einiges geboten. Mehdi Benatia wird heute beim FC Bayern in München erwartet, Mario Balotelli ist längst beim FC Liverpool angekommen und Angel di Maria (bisher Real Madrid) darf nun - aus seiner Sicht endlich - für United aus Manchester auflaufen. 75 Millionen überweisen die "Red Devils" an die "Königlichen" - neuer Rekord auf der britischen Insel. Dass der deutsche Rekordmeister den bisherigen Wahl-Römer auch nicht für lau bekommen hat, ist klar! Alles andere wäre auch bei einer bis dato laufenden (Rest)Vertragslaufzeit von vier Jahren ziemlich merkwürdig. Auch bei "kleineren" Vereinen tut sich einiges. Gabor Kiraly, Kultkeeper aus Ungarn und seit 2009 in Diensten von 1860 aus der bayrischen Landeshauptstadt, wechselt nach England. Und zwar zum FC Fulham, der bekanntlich von Felix Magath gemanagt wird. Und auch im Südwesten der Republik sind sie noch einmal aktiv geworden. Nachdem Dani Schahin (zuletzt 1. FSV Mainz 05) als Neuzugang bereits fix ist, soll nun auch noch Marc Torrejón - bisheriger Abwehrchef des Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern - in den Breisgau zum SC Freiburg wechseln. Wahnsinn, was sich da überall tut - es könnten stündlich noch viel mehr interessante Personalwechsel dazukommen. Dranbleiben lohnt sich!

Freitag, 23. Mai 2014

Toni Kroos: Bleibt er oder geht er? Das ist hier die Frage!

Seit Monaten und Wochen wird spekuliert. Jeder weiß, dass das Arbeitspapier von Toni Kroos beim FC Bayern München am 30. Juni 2015 ausläuft. Nun, der Mittelfeldmann würde beim deutschen Rekordmeister gerne mehr verdienen - er sieht sich finanziell auf Augenhöhe mit Stars wie Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm, Franck Ribery oder Arjen Robben. Nun, das sehe ich ein bisschen anders - und der Verein ebenso. Das momentan vorliegende Angebot der Bayern ist dem Ex-Leverkusener momentan nicht gut genug, die Gespräche liegen auf Eis. Der Spieler würde gerne an der Isar bleiben, der Klub möchte ihn behalten. Beides ist nur zu vereinbaren, wenn Kroos seine Gehaltsforderungen (deutlich) runterschraubt. Sollte das nicht passieren, dann wird er (spätestens) kommenden Sommer gehen (müssen). Manchester United um den ehemaligen Bayern-Coach Louis van Gaal haben Interesse und Gesprächsbereitschaft signalisiert. Der finanzielle Spielraum ist/wäre auf der britischen Insel ebenfalls gegeben. Ich bin gespannt, wie sich beide Parteien entscheiden. Ein Vakuum im Mittelfeld des Double-Siegers ist nicht wirklich da. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es Toni Kroos in England versuchen möchte - für sehr viel Geld!

Sonntag, 3. März 2013

Von einem, der scheinbar unverwüstlich ist

Er ist - und das gebe ich ohne lange nachzudenken zu - zweifelsohne einer meiner Lieblingsspieler. Einer, der auf dem Platz immer alles gegeben hat, gibt und geben wird. Und das, obwohl er am 29. November 2013 das "biblische Alter" - also für Fußballer - von 40 Jahren erreicht. Gestern absolvierte er sein 1.000 Spiel in der Premier League, ist noch immer eine sichere Bank im Mittelfeld der "Red Devils". Die Rede ist von einem gewissen Ryan Joseph Giggs, dem walischen Nationalspieler von Manchester United. Er gewann mit dem englischen Traditionsklub alles, was es zu gewinnen gibt und gab. Er prägte und prägt ganze Jahrzehnte, ist in der Elf von "Sir" Alex Ferguson der älteste Feldspieler - und das mit Abstand. So mancher Kollege von Giggs, der zunächst Wilson hieß, aber den Namen des Vaters mit 17 Jahren ablegte, könnte sein eigener Sohn sein. Ja, so lange ist er schon aktiv. Sein erstes Spiel in der englischen Elite-Liga machte er 1993, war in seiner gesamten Karriere nie richtig schwer verletzt. Er trinkt nicht, raucht nicht, ernährt sich gesund und gilt als absoluter Musterprofi. Lediglich mit seiner Frau - oder den Frauen - lief nicht immer alles super. Aber - und das sage ich hier noch einmal - das ist seine Privatsache. Ich ziehe meinen Hut vor dem Fußballer Giggs, der bei Olympia 2012 in London die britische Auswahl als Kapitän aufs Feld führte. Ich hoffe, dass er noch lange gesund bleibt und - warum nicht - einfach noch weitermacht. Achja, das Spiel gestern wurde übrigens klar mit 4:0 gewonnen.

Freitag, 17. August 2012

Von den „Gunners“ zu den „Red Devils“

Jetzt also doch. Seit Monaten und Wochen gab es ständige Spekulationen, mehrfach wurde vom schon bereits „perfekten Wechsel“ berichtet. Nun ist es also tatsächlich soweit, der niederländische Nationalspieler Robin van Persie wechselt den Verein. Der 29-jährige Stürmer verlässt nach acht Jahren den FC Arsenal London, schließt sich ab sofort dem englischen Ligarivalen Manchester United an. 29,2 Millionen Euro überweisen die „Red Devils“ an die „Gunners“ – eine Summe, die sich auch der FC Bayern München locker leisten hätte können. Doch beim Gehalt wären die Bayern nicht mitgegangen, 250.000 Euro pro Woche sind für deutsche Bundesliga-Verhältnisse viel zu viel. Für van Persie ist der Wechsel nach Manchester auch sportlich sehr interessant, könnte er dort mit Wayne Rooney einen echten Traum-Angriff bilden. Dabei sah es in den vergangenen Tagen beinahe so aus, als würde der 68-fache Nationalspieler in der britischen Hauptstadt bleiben – selbst die beiden spanischen Top-Klubs Real Madrid und der FC Barcelona hatten kein Interesse (mehr). Und als dann auch noch Manchester City aus dem Rennen war, deutete einiges auf eine spektakuläre Wende hin. Doch es kam – wie so oft – wieder einmal alles anders, der Reiz unter Trainerlegende „Sir“ Alex Ferguson zu arbeiten, tat sein Übriges. „Es gibt keine andere Möglichkeit, als ihn gehen zu lassen“, sagte Arsenal-Coach Arsene Wenger, denn van Persie wäre im kommenden Sommer ablösefrei gewesen. Jetzt sind eben Lukas Podolski und Olivier Giroud umso mehr gefordert - schließlich wollen sich die „Kanoniere“ endlich mal wieder zu einem Titel schießen.Mal schauen, wer dann wo besser einschlägt.