Während also der Hamburger Sportverein dank der Kühne-Millionen Nationalspieler Nicolai Müller vom 1. FSV Mainz 05 verpflichtet und Shokdran Mustafi mit dem FC Valencia einen neuen Verein gefunden hat, setzt der FC Bayern München seine USA-Tour fort. Noch - denn, nachdem was heute Morgen um kurz vor 6 Uhr deutscher Zeit passiert ist, könnte man meinen, dass der deutsche Rekordmeister sofort seine Sachen packt und aus Portland abreist. Zumndest Trainer Josep "Pep" Guardiola sah so aus, als wolle er diesen Ort sofort verlassen. Was war passiert? Seine Mannschaft war zum Freundschaftsspiel gegen eine Auswahl angetreten, die auf den Namen "MLS-Allstars" hört. Zu diesem Team gehören Spieler wie beispielsweise Thierry Henry, Landon Donovan oder Tim Cahill. Zunächst lief aus Sicht des deutschen Rekordmeisters im Land der unberenzten Möglichkeiten alles nach Plan, speziell Neuzugang Robert Lewandowski sprühte nur so vor Spielfreude. Er war es auch, der die Bayern mit einem satten Schuss in Führung brachte (8.). Doch die Stars aus der nordamerikanischen Profiliga steckten nicht auf und erzielten gut fünf Minuten nach der Pause durch Bradley Wright-Phillips (51.) den Ausgleich. Doch damit nicht genug, denn in der 70. Minute brachte der Ex-Münchner Landon Donovan die Gastgeber in Führung. Die Bayern hatten sich im Vorfeld dazu verpflichtet, mit allen Weltmeistern und sonstigen WM-Fahrern anzutreten - bis auf Franck Ribery kamen auch tatsächlich alle zum Einsatz. Und, so mancher bekam gleich ordentlich auf die Socken. Nachdem Bastian Schweinsteiger umgegrätscht wurde, platzte "Pep" der Kragen. Er regte sich so sehr auf, dass er seinem Kollegen Caled Porter hinterher den Handschlag verweigerte. Tatsächlich brauste der FCB-Tross danach direkt in Richtung Flughafen davon - aber das hatte nichts mit den harten Fouls zu tun.
Donnerstag, 7. August 2014
Mittwoch, 6. August 2014
Ich denke, dass das ein ganz guter (neuer) Mann ist!
"Ich will mit drei Torhütern in die Saison gehen. Wir brauchen also noch einen Mann für diese Position", stellte Josep "Pep" Guardiola vor ein paar Tagen auf einer Pressekonferenz klare Ansprüche an seinen Arbeitgeber. Und, der FC Bayern München ist fündig geworden - und zwar auf der britischen Insel beziehungsweise über dem Brenner, im Süden von Italien. Denn José Manuel "Pepe" Reina Páez - kurz "Pepe“ Reina - war zuletzt fü den SSC Neapel zwischen den Pfosten aktiv. Keine schlechte Wahl wie ich finde - ganz im Gegenteil. Denn der 31-jährige Nationaltorwart aus Spanien bewies in den vergangenen Jahren oft genug, was er im Kasten drauf hat. Insbesondere beim FC Liverpool zeigte der gebürtige Madrilene, was er kann. Er gewann nicht nur den FA-Cup, sondern auch den UEFA Super-Cup und stand im Finale der UEFA Champions League. Mehr Erfahrung auf internationalem Parkett geht schon fast nicht mehr. Zudem wurde er mit den Spaniern Welt- und zweimal Europameister, stand allerdings dabei im Schatten des Stammkeepers Iker Casillas. Dieses Schicksal wird dem Glanzkopf auch bei den Bayern drohen - er ist sogar hinter Tom Starke "nur" die Nummer drei. Dennoch glaube ich, dass Reina gut zum FC Bayern passt und sicherlich mal seine Chance bekommen wird. Schließlich ist er im besten Alter und Manuel Neuer könnte dann auch mal eine Pause einlegen.
Dienstag, 5. August 2014
Was ein Auftakt-Wochenende im Fußball-Unterhaus!
Diese 2. Fußball-Bundesliga ist doch einfach der Hammer, oder? Einen besseren Auftakt in die neue Saison hätten wir uns doch gar nicht wünschen können, liebe Fußballfreunde. Gut, es sind für meinen Geschmack zu viele Punkteteilungen gewesen und unter dem Strich zu wenig Tore gefallen. Doch alleine das, was uns gestern Abend die "Roten Teufel" vom 1. FC Kaiserslautern und die "Löwen" von 1860 München auf dem Betzenberg angeboten haben, war schlicht und einfach toller Sport. Der Einzige, der an diesem Abend nicht immer ganz auf der (richtigen Entscheidungs)Höhe war, ist leider Gottes ausgerechnet der Unparteiische mit seinen Assistenten gewesen. Da war schon die eine oder andere Entscheidung dabei, die man anders hätte treffen können oder sogar müssen. Jedoch hat der Schiedsrichter nicht fünf Zeitlupen aus drei verschiedenen Perspektiven zur Verfügung, die er gemütlich im Sessel sitzend am TV im heimischen Wohnzimmer präsentiert bekommt. Auch das sei hier nicht unerwähnt! Am Ende jubelten jedenfalls die Gastgeber, 3:2 gewann der FCK - und das nach 0:2-Rückstand und in Unterzahl. Wahnsinn, so etwas passiert doch nur in der Pfalz. Schade für die TSV-Männer aus der bayerischen Landeshauptstadt, die trotz zweier Treffer mit leeren Händen nach Hause kommen.
Montag, 4. August 2014
Während überall getestet wird, hat die FIFA wieder eine Idee!
Hm, da bin ich ja mal gespannt, ob sich dieses Vorhaben durchsetzt beziehungsweise realisieren lässt. Denn der Fußball-Weltverband FIFA hat mal wieder eine Idee (gehabt). Ob das eine gute ist, wird man abwarten müssen. Die Herren aus der Schweiz denken also darüber nach, anstatt der bisherigen drei sogar vier Wechsel während eines Spiels pro Mannschaft zu erlauben. Klingt gar nicht einmal so schlecht, denn manchmal waren drei Optionen einfach zu wenig. Speziell dann, wenn die Trainer an der Seitenlinie unfreiwillig zum Handeln gezwungen werden, falls sich jemand verletzt hat. Da musste schon so mancher Verein in Unterzahl zu Ende spielen. Meistens ist es aber so, dass viele Übungsleiter ihre Möglichkeiten gar nicht erst (aus)nutzen. Es gibt da den einen oder anderen Coach, der fast nie oder so gut wie gar nicht wechselt. Und das, obwohl man sich manchmal im Stadion oder vor dem TV fast in den Allerwertesten beißt, dass da unten - also an der Seitenlinie - sich keiner seines gelben Leibchens entledigt. Schauen wir mal, was die Herren im Nachbarland irgendwann entscheiden werden. Ich stehe diesem Entschluss insgesamt positiv gegenüber. Vor allem dann, wenn es bei internationalen Turnieren oder in brisanten K.O.-Spielen nicht nur über 90 Minuten geht. Aber bitte schnell entscheiden und nicht rumeiern!
Freitag, 1. August 2014
Der nächste Titel für Deutschland - und alles Gute, Basti!
Wahnsinn, diese Jungs sind einfach unglaublich. "Unglaublich gut" möchte man sagen und denkt es mit einem breiten Grinsen. Denn das U-19-Team der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat es geschafft, die Jungs von Chefcoach Marcus Sorg sind Europameister geworden. 1:0 siegte der DFB-Nachwuchs gestern im Endspiel von Budapest gegen die Auswahl der Portugiesen, mit denen sich der Tross mit der "Adler auf der Brust" heute auf dem Heimflug ein Flugzeug teilte. Ob brüderlich, das weiß ich nicht wirklich. Aber die einen setzten sich links und die anderen rechts - keine leichte Aufgabe für das sicherlich freundliche Bordpersonal. Aber nun gut, es kann eben nur einen Sieger geben. Auch ihre "großen Brüder" gratulierten via Twitter fleißig - allen voran Lukas "Poldi" Podolski und Edeljoker Andre Schürrle. Der rief gleich einmal schwarz-rot-goldene Glanzzeiten aus. Mal schauen! Glanzzeiten hat ein anderer schon viele erlebt und musste zugleich einige Rückschläge hinnehmen. Die Rede ist von Bastian "Basti" Schweinsteiger, der an diesem Tag seinen 30. Geburtstag feiert. Glückwunsch und alles Gute, lieber Basti - allen voran natürlich Gesundheit. Von dieser war der Mittelfeld-Chef des FC Bayern München in den vergangenen drei Jahren nicht immer gesegnet, ständig zwickte und schmerzte es irgendwo - vor allem das Sprunggelenk machte Probleme. Ich hoffe, dass er in der kommenden Saison endlich fit bleibt und allen zeigt, dass er (jetzt) im besten (Fußballer)Alter ist!
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