Donnerstag, 21. Juni 2012

Wenn das Maß beim Augenmaß langsam voll ist

Hm, ok gut. Jeder Mensch macht mal Fehler, manche auch viele oder immer wieder welche. Manchmal entscheiden Sekundenbruchteile, vieles hätte ganz leicht vermieden werden können – natürlich auch im Sport. Doch auch hier gibt es selten ein Zurück, Stichwort Tatsachenentscheidung. So etwas kann dann leicht einmal Siege und Titel kosten, ist oft sehr teuer (nicht nur finanziell) für die Beteiligten. Dabei können sie selten für diese Entscheidungen etwas, nachzufragen bei den Kroaten und den Ukrainern bei der aktuell laufenden Fußball-Europameisterschaft. Da bekommt Kroatien gegen Titelverteidiger Spanien einen Elfmeter nicht, der Torrichter steht knapp zwei Meter daneben und sieht das Foul nicht? Im anderen Spiel erzielt die Ukraine gegen England einen klaren Treffer und der Torrichter erkennt das nicht? Man muss sich schon fragen, wie das überhaupt möglich ist? Wo haben denn die Herren ihre Augen (gehabt)? Sie sind dafür von der UEFA engagiert worden, so etwas zu erkennen, es dem Schiedsrichter einfach(er) zu machen. Spätestens jetzt sollten der europäische Fußballverband und auch die FIFA über technische Hilfsmittel ernsthaft nachdenken. Solche Vorkommnisse wie das Handspiel von Thierry Henry gegen Irland oder das nicht gegebene Tor von Frank Lampard gegen Deutschland bei der WM 2010 will und kann ich nicht mehr sehen. Im Eishockey wird die Technik befragt, warum dann nicht auch im Profifußball? In der Sportart, in der mitunter die meiste Kohle fließt und die Millionen von Kickern seit der frühesten Kindheit auf die Sportanlagen und Bolzplätze auf der ganzen Welt zieht? Hier geht es nicht darum, den Unparteiischen ihre Qualität abzusprechen. Nein, hier soll es um das gehen, wofür die UEFA und die FIFA seit Jahren einstehen: Fair Play!

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