Heute und morgen wrden sie also nachgeholt, die beiden Halbfinalpartien des laufenden Wettbewerbs im DFB-Pokal. Und: Unter den drei Erstligisten hat sich mit dem 1. FC Saarbrücken ein echter Außenseiter um den möglichen Finaleinzug ins Berlinger Olympiastadion gemischt. Denn der "Bald-Drittligist" bekommt es heute Abend mit Bayer 04 Leverkusen zu tun, das die Generalprobe gegen Titelverteidiger FC Bayern München am Samstag verpatzte. Die Bayern treffen dann morgen in der heimischen Allianz Arena auf die Eintracht aus Frankfurt. Und - da lehne ich mich nicht zu fest aus dem Fenster - ich glaube an ein Endspiel zwischen Leverkusen und München. Denn den Saarbrückern wird aufgrund der Corona-Pandemie ein klarer Heimvorteil mit den eigenen Fans im Rücken leider genommen, während der FC Bayern die SGE unlängst in der Bundesliga daheim eigentlich beherrschte. Bis auf ein paar Konzentrationsschwierigkeiten hatte der Meister die Hessen klar im Griff, während Bayer diesen letzten Schritt ins Finale nun auch gehen möchte und wird, weil ich eben glaube, dass dem FCS ohne den eigenen Anhang ein paar Körner im Tank fehlen werden. Beide Spiele beginnen um 20.45 Uhr und werden jeweils in der ARD und auf Sky gezeigt. Auf zwei spannende Abende! Währenddessen hat die TSG 1899 Hoffenheim den bisherigen Coach Alfred Schreuder entlassen. Es gebe wohl unterschiedliche Auffassungen über die künftige Ausrichtung des Klubs.
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Dienstag, 9. Juni 2020
Schafft der kleine Underdog die große Sensation?
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Freitag, 24. August 2018
Heute Abend beginnt sie wieder, die 1. Fußball-Bundesliga!
Ja, das Warten und Hadern oder Schimpfen hat nun endlich ein Ende - zumindest, wenn es um "Die Mannschaft" geht. Denn ab heute Abend rollt im deutschen Fußball-Oberhaus endlich wieder der Ball. Und zwar nicht einer von Adidas, sondern von Derbystar. Aber das wird wohl - für die Kicker und vor allem Fans - nicht gerade einen entscheidenden Unterschied ausmachen. Traditionell eröffnet der Meister die neue Spielzeit. Gut für alle Bayern-Fans, die - gefühlt - seit einer Ewigkeit in diesen Genuss kommen. Zu sehen ist die Partie gegen die TSG 1899 Hoffenheim im ZDF oder mit dem Eurosport-Player. Ich bin gespannt, ob sich der Rekordmeister dann in größerer Spiellaune präsentieren kann und wird als zuletzt im DFB-Pokal. Vielleicht erleben wir schon zum Auftakt eine Überraschung, da die TSG in den Tagen den fitteren und torhungrigeren Eindruck machte. Auch der BVB und die "Roten Bullen" aus Leipzig wissen beim und nach dem direkten Duell gleich, in welche Richtung es gehen könnte. Dennoch glaube ich fest daran, dass es nach 34 Spieltagen wieder der FC Bayern ist, der die Schale überreicht bekommt. Bei den möglichen Abstiegskandidaten halte ich mich (noch) zurück. Zu eng und überraschend ist es auf den unteren Rängen in den vergangenen Spielzeiten zugegangen. Egal, wem ihr die Daumen drückt, ich wünsche euch und euren Teams ganz viel Erfolg und jede Menge schöne Tore.
Donnerstag, 6. April 2017
Die Spannung steigt von (Spiel)Tag zu (Spiel)Tag!
Nach der nächsten englischen Woche in der 1. Fußball-Bundesliga dürfen wir Fans weiterhin träumen, hoffen und bangen. Je nachdem, mit welchem Verein man es denn hält. Fakt ist, dass die Spannung von Spieltag zu Spieltag zunimmt. Gut, die Meisterschaft wird - trotz des kleinen Ausrutschers des FC Bayern im Kraichgau - entschieden sein. Ich glaube nicht, dass der bärenstarke Aufsteiger aus Leipzig oder "Schwarz-Gelb" da noch einmal herankommen (werden). Und dabei bleibe ich selbst dann, wenn der BVB am Samstagabend im Topspiel bei den "Roten" etwas holen sollte. Während Dortmund und "Rasenballsport" fast nur nacheinander geschaut haben, ist die TSG 1899 Hoffenheim relativ still und heimlich mit nach vorne marschiert. Mal schauen, was für Nagelsmann und seine Jungs unter dem Strich zu holen ist. Auch im Keller geht das Schneckenrennen weiter, obwohl der SV Darmstadt 98 eigentlich schon weg vom Fenster ist. Dafür haben vor allem der SV Werder Bremen und auch der FC Ingolstadt Morgenluft gewittert und verstanden, um was es in den kommenden Wochen geht. Aktuell hängt der FC Augsburg ziemlich in den Seilen, während der Hamburger SV und der VfL Wolfsburg etwas stabiler geworden sind. Unten mit dabei ist auch die Werkself von Bayer 04 Leverkusen, die ich in einer ganz anderen Tabellenregion erwartet habe. Aber wer weiß - in der vergangenen Spielzeit legte Bayer einen fulminanten Endspurt hin. Die Kurve dringend kriegen sollte zeitnah auch die Eintracht aus Frankfurt.
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Montag, 24. August 2015
Willkommen an der Tabellenspitze am Tag der Rekorde!
Also meine lieben Leser und Fußball-Fans. Falls das so weitergeht, dann dürfen wir uns ab sofort an jedem Wochenende über Rekorde und neue Bestmarken in der 1. Fußball-Bundesliga freuen, oder wie?! Mal wieder ist der FC Bayern München mittendrin, wenn es darum geht, für reichlich Gesprächsstoff zu sorgen. Doch dieses Mal ist es nicht der deutsche Rekordmeister, der etwas für die Geschichtsbücher getan hat. Ja, gut - ganz unbeteiligt waren sie daran nicht, die "Roten" von der Isar. Denn nachdem David Alaba und Jerome Boateng noch nicht ganz bei der Sache waren, reagierte Kevin Volland blitzschnell und traf nach neun Sekunden (!) zur Führung für die TSG 1899 Hoffenheim. Wahnsinn, noch einmal drei Zehntel schneller als es Karim Bellarabi zum Auftakt der vergangengen Saison gegen die Borussia aus Dortmund gewesen war. Dass am Ende jedoch Bayern gewann, war für mich kein Dusel, sondern die logische Konsequenz der individuellen Klasse und des Chancenplus. Auch mit zehn Mann, Boateng sah innerhalb von drei Minuten Gelb-Rot, hatte der Meister die besseren Möglichkeiten. Und das trotz des vergebenen Elfers durch Eugen Polanski. Zwei weitere Einträge fürs Geschichsbuch: Hakan Calhonoglu (Bayer 04 Leverkusen) verwandelte bereits zum 11. Mal einen ruhenden Ball direkt und der BVB ist nach über zwei Jahren mal wieder an der Tabellenspitze. 4:0 gewann die Borussia bei Aufsteiger Ingolstadt. Dieses "neue" Schwarz-Gelb macht uns doch so richtig Freude (derzeit)!
Mittwoch, 8. April 2015
Was für ein Abend - das kann eben nur Pokal!
Freunde, was war das für ein geiler Kick, oder? Also wirklich! Denn das, was die Borussia aus Dortmund und die TSG 1899 Hoffenheim über insgesamt 123 Minuten auf den Rasen des Signal-Iduna-Parks gebrannt haben, war einfach sensationell. Was für eine Spannung, was für eine Dramatik - und am Ende jubelte der BVB. Siegtorschütze war ausgerechnet Ex-Kapitän und bald Fußball-Rentner Sebastian Kehl, der sich - sorry, Kehli (!) - auf seine "alten Tage" mit einem fulminanten Hammer aus gut und gerne 25 Metern noch einmal für das "Tor des Monats" bewirbt. Aber auch meine Anerkennung und ein dickes Lob für das Engagement, dass die Gäste aus dem Kraichgau mit ihm Gepäck hatten. Beide Teams spielten, als wäre es das letzte Duell ihrer Karriere. Zunächst lag die Borussia vorne, dann drehte die TSG das Ding - und in der Verlängerung kam der Norddeutsche. Wahnsinn! Weniger spekatkulär ging es da schon im anderen Viertelfinale des DFB-Pokals zu. Der VfL Wolfsburg besiegte den SC Freiburg verdient mit 1:0. Wie schon in der Bundesliga auch, so brachten die Südbadener den Gegner auch dieses Mal mit einem Fehler auf die Siegerstraße. Mal schauen, was uns Fans heute Abend ab 19 Uhr bei Bielefeld gegen Gladbach und Leverkusen gegen München (live zu sehen auf Sky) erwartet.
Mittwoch, 11. Februar 2015
Haben wir bald englische bzw. russische Verhältnisse?!
Seit gestern ist es offiziell. Dietmar Hopp, Mäzen der TSG 1899 Hoffenheim, ist ab sofort alleiniger Eigentümer des Fußball-Bundesligisten aus dem wunderschönen Kraichgau. Nun, was soll man davon halten? Zunächst einmal muss man sagen, dass Hopp lediglich eine 51-prozentige Mehrheit am Verein besitzt. "Alleine besitzen" wäre demnach etwas anderes! Doch mit eben dieser Mehrheit könnte der SAP-Mitbegründer sämtlichen Widerstand (von außen) abblocken - also: sofern das überhaupt nötig ist. Denn ich glaube nicht, dass jemand dem 74-jährigen Senior misstraut und glaubt, dass er dem Klub - der 2008 in die Bundesliga aufstieg - etwas Schlechtes möchte. Ich bin davon überzeugt, dass man Hopp nicht mit finanzkräftigen Haien vergleichen kann und sollte, die sich eben bei einem Scheitern ein anderes "Unternehmen" - ja, das ist ein Bundesligist heute - kaufen könnten oder würden. Hopp hat seine Euros immer mit Bedacht investiert, hat keine verrückten Sachen abgenickt. Dass man mal 20 Millionen für einen Spieler ausgibt, ist für mich in der heutigen Zeit kein Verbrechen! Mal schauen, was ein paar hundert Kilometer weiter nördlich passiert, wo ein gewisser Martin Kind bei Hannover 96 ein ähnliches Vorhaben hat. Ich denke, dass auch hier die DFL und die Mitglieder zustimmen werden.
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Freitag, 23. Januar 2015
Ein Torhüter auf Odyssee oder wer geht wohin?!
Liebe Sportsfreunde! Habt Ihr das nun gleich auf Anhieb verstanden? Also, ich habe da so meine Schwierigkeiten - gar keine Frage. Da wechselt der belgische Nationaltorhüter Koen Casteels von der TSG 1899 Hoffenheim nach der Verpflichtung von Oliver Baumann (bisher Sport-Club Freiburg) zum VfL Wolfsburg und wird nun also von dort zum SV Werder Bremen ausgeliehen. Aha, soso! An der Weser soll der 22-Jährige als sogenannter Back-Up hinter der "Nummer 1" Raphael Wolf fungieren. Ok, klingt eigentlich logisch das Ganze. Doch der Belgier ist mit der Rolle auf der Bank ganz und gar nicht einverstanden und meldet Ansprüche an. Hm, auch das ist sein gutes Recht, kann ich voll und ganz verstehen. Doch auch bei den "Wölfen" fand er sich eigentlich nur auf der Bank oder Tribüne wieder, war hinter Max Grün und Stammkeeper Diego Benaglio sogar "nur" dritter Torwart. Nun, ich bin mal gespannt, wie das so weitergehen kann und wird. Warum braucht Bremen eigentlich einen neuen Mann zwischen den Pfosten, oder? Wahrscheinlich weiß Sportchef Thomas Eichin die (Beweg)Gründe. Egal, ich wünsche viel Erfolg!
Mittwoch, 12. Februar 2014
Heute stehen gleich drei Viertelfinals auf dem Programm
"Dennoch denke ich, dass sich am Ende - egal, ob über 90 oder 120 Minuten
oder im Elfmeterschießen - die Mannschaft aus dem Ruhrpott durchsetzen
wird. Ich sehe bei ihr einfach etwas mehr Qualität im vorhandenen Kader -
trotz der vielen fehlenden Leistungsträger!" Das waren meine Worte von gestern zum ersten Viertelfinale im DFB-Pokal zwischen der SG Eintracht Frankfurt und der Borussia aus Dortmund. Da lag ich gar nicht so verkehrt - am Ende gewann der BVB durch einen späten Treffer von Pierre-Emerick Aubameyang in der 83. Minute mit 1:0. Und heute? Da greifen Bayer 04 Leverkusen, der 1. FC Kaiserslautern, die TSG 1899 Hoffenheim, der VfL Wolfsburg sowie der Hamburger SV und Titelverteidiger FC Bayern München nach dem Halbfinal-Ticket. Ich bin gespannt und voller Vorfreude. Ich wünsche mir viele tolle Szenen und noch mehr schöne Tore. Zu sehen sind die Partien übrigens ab 19 Uhr bei Sky oder - im Falle des Nord-Süd-Schlagers - ab 20.15 Uhr in der ARD. Mal schauen, ob der HSV den FC Bayern ärgern kann und falls ja - wie sehr. Richtig offen werden die Vergleiche zwischen Bayer und den "Roten Teufeln" aus der Pfalz sowie das Aufeinandertreffen zwischen 1899 und den "Wölfen". Die TSG war übrigens noch nie in der Vorschlussrunde gewesen. Es könnte also heute eine echte Premiere geben. Und der kriselnde Bundesliga-Dino? Der hat sich in Person von Sportdirektor Oliver Kreuzer schon einmal Mut angetrunken. Ob's hilft? Ich glaube eher nicht!
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Mittwoch, 22. Januar 2014
Eine ganz merkwürdige Geschichte hat endlich ein Ende
Gott sei Dank, ich bin erleichtert - sehr sogar. Und ich denke, dass es Tim Wiese auch sein wird. Obwohl die ehemalige Nummer 2 und 3 der deutschen Fußball-Nationalmannschaft noch ein bis 30. Juni 2016 datiertes Arbeitspapier bei der TSG 1899 Hoffenheim gehabt hätte, ist nun die Vertragsauflösung beschlossene Sache. Seit gestern ist das Kapitel "Wiese im Kraichgau" also Geschichte, der Torhüter erhält sechs Millionen Euro Abfindung. Eigentlich hätte er noch zwei Jahresgehälter bekommen, wenn er über den Sommer hinaus geblieben wäre. Das wären dann sieben Mille gewesen. Doch ich denke, dass der Ex-Werderaner das verschmerzen kann. Und das auch, weil der Mann mit den langen, gegelten Haaren und der stets gebräunten Haut seine besten Jahre im Kasten eigentlich noch vor sich hat. Ich hoffe, dass der ehemalige Lauterer noch einmal einen Verein findet, der ihm das Vertrauen schenkt. Denn auf dem Platz hat der 32-jährige Ex-Lauterer immer seine Leistung gebracht. Und ich erinnere an dieser Stelle noch einmal daran, dass große Könner ihrer Zunft in diesem Alter erst richtig gut geworden sind. Gemeint sind Kollegen wie Oliver Kahn, Andreas Köpke oder Jens Lehmann. Mal schauen, wo Wiese hingeht - das Ende der Karriere käme einfach zu früh. Und: So kann man doch nicht abtreten. Viel Glück!
Dienstag, 29. Oktober 2013
Es bleibt dabei: Das Nicht-Tor war ein Tor!
"Jetzt haben Sie auch mal eine Einladung vom DFB bekommen." Mit diesem Satz begrüßte Richter Hans E. Lorenz Stefan Kießling in Frankfurt. Ich finde, dass das einfach nicht geht. Und das auch, wenn es womöglich "nur" ein flapsiger Spruch oder ein lustiger Witz gewesen sein soll. Kießling, Stürmer von Bayer 04 Leverkusen, kann mit Sicherheit nichts dafür, dass ihn Bundestrainer Joachim "Jogi" Löw - aus welchen Gründen auch immer - konsequent ignoriert und nicht in die Nationalelf beruft. Und, er kann auch nichts dafür, dass es zu dieser Verhandlung gekommen ist. Klar ist: Er hatte die Möglichkeit zu sagen, dass es kein Tor war. Er raufte sich die Haare, als er sah, dass die Kugel im Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim vorbeigeht. Zumindest dachte er das, denn er dreht sich weg. Plötzlich war aber der Ball im Tor, lag auf der anderen Seite des Netzes. Ich frage mich, warum die Spieler der TSG nicht (heftiger) protestiert haben. Dass der eine oder andere Mitspieler von "Kies" dann auf ihn zustürmt, weil er ein reguläres Tor gesehen oder vermutet hat, ist für mich nachvollziehbar. Schade auch, dass Schiedsrichter Dr. Felix Brych und seine Assistenten das nicht besser oder richtiger gesehen haben. Auch sie sagten aus, dass ihnen die Sicht versperrt gewesen ist - allen drei? Ich denke, dass wir ihn brauchen - diesen Videobeweis. Es passierte in der jüngeren Vergangenheit einfach zu viel, was hätte nicht so entschieden werden dürfen. Weg mit dieser Tatsachenentscheidung!
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Samstag, 19. Oktober 2013
Von Toren, die eigentlich gar keine sind/waren
Oh mein Gott, was war denn da los? So etwas gibt's doch gar nicht, oder? Da erzielt Stefan Kießling im Freitagabend-Spiel bei der TSG 1899 Hoffenheim ein Tor, das eigentlich gar keines war! Am Ende gewann sein Klub, Bayer 04 Leverkusen, das Spiel mit 2:1 und eroberte vorerst sogar die Tabellenführung. Und das, obwohl die Partie im Kraichgau eigentlich hätte 1:1-Unentschieden enden müssen. Was war passiert? Torjäger Kießling zielte auf den Kasten des Gastgebers, die runde Plastikkugel landete eigentlich am Außennetz - Entscheidung: Abstoß für 1899. Doch der Ball fand in Sekundenbruchteilen durch ein Loch den Weg in den Kasten, Schiedsrichter Dr. Felix Brych aus München erkannte mit seinen Assistenten den (Nicht)Treffer an. Verrückt! Auch Thomas Helmer schaffte - einst im Trikot des FC Bayern München - gegen den 1. FC Nürnberg ein ähnliches "Phantom-Tor", er streichelte das Leder mit der Hacke am machtlosen Andy Köpke vorbei - aber eben auch am Kasten. Nun, damals gab es ein Wiederholungsspiel, das der deutsche Rekordmeister klar und deutlich mit 5:2 gewann. Für mich kann und muss es beim gestrigen Fall die gleiche Entscheidung geben - alles andere wäre eine Farce. Mal schauen, was uns Fans ab 15.30 Uhr noch so erwartet, beispielsweise bei den Begegnungen der Bayern gegen Mainz, beim Duell Dortmund gegen Hannover oder des SV Werder Bremen im Vergleich mit dem SC Freiburg. Der Videobeweis muss endlich kommen!
Freitag, 27. September 2013
Die Lösung für die plötzliche Stürmernot scheint in Sicht
Tja, liebe Freunde, so schnell kann es gehen. Da verletzten sich nacheinander die beiden deutschen Stürmer Mario Gomez und Miroslav "Miro" Klose und schon herrscht beim DFB ein Vakuum im Angriff. Doch für das nächste WM-Qualifikationsspiel Mitte Oktober in Köln gegen Irland scheint Bundestrainer Joachim "Jogi" Löw schon eine (passende) Lösung im Hinterkopf beziehungsweise im Notizbuch zu haben. Nein, es wird aller Voraussicht wieder nicht auf Stefan Kießling von Bayer 04 Leverkusen hinauslaufen. Nein, so wie es jetzt aussieht, wird "Jogi" den U21-Kapitän Kevin Volland nominieren. Und das auch, weil die "falsche Neun" der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Bayern Münchens Mario Götze, gerade erst wieder ins Mannschaftstraining einsteigen wird. Ich finde, dass Volland keine schlechte Wahl ist beziehungsweise wäre. Der 21-jährige Torjäger ist technisch beschlagen, antrittsschnell und kann mit beiden Füßen schießen. Auch Kopfbälle kann der ehemalige "Löwe", der derzeit aus dem Spiel der TSG 1899 Hoffenheim nicht mehr wegzudenken ist. Ich bin gespannt, ob er tatsächlich nominiert wird. (Noch-)Assistenztrainer Hansi Flick beobachtet(e) ihn zuletzt sehr regelmäßig. Und das nicht nur, weil der Ex-Coach von "Hoffe" noch immer dort wohnt und nach wie vor sein Sportgeschäft betreibt. Der Sohn eines ehemaligen Eishockeyspielers ist es gewohnt, sich durchzusetzen oder um seine Chance zu kämpfen. Das imponiert nicht nur seinem Vereinstrainer.
Donnerstag, 12. September 2013
Eine "alte Liebe", die noch immer unglaublich groß ist
Ja, das ist doch eine schöne und ziemlich tolle Aktion, oder? Da kommt Tim Wiese, inzwischen prominentester Dauergast in der Trainingsgruppe II bei der TSG 1899 Hoffenheim, mal wieder in seine alte sportliche Heimat zurück und wird an der Weser gefeiert wie ein Held oder Popstar. Das ist schön, das hat dem 31-jährigen Torhüter sehr gut getan. Er klatschte in Richtung der Kurven und Tribünen, konnte sich beim Abschiedsspiel seines ehemaligen Mitstreiters Torsten Frings ein breites Grinsen nur ganz schwer - und bei genauerem Hinsehen nicht immer verkneifen. Das war eine schöne Geste der Fans des SV Werder Bremen, an denen der Abgang ihres Lieblings in den Südwesten der Republik nicht gerade spurlos vorüber gegangen war. Während Wiese in Zuzenhausen woll nie mehr auf die Beine kommen wird, lieferte er im hohen Norden fast immer eine Topleistung ab. Das haben ihm die Anhänger nicht vergessen. Nie, wie der Spaßkick zeigte, bei dem eigentlich Frings hätte die Hauptrolle spielen sollen. Mittlerweile gibt es auf Facebook ganze Initiativen und Gruppen, die alles unternehmen wollen, um ihren "Tim" wieder zum SV Werder zurückzuholen. Während Geschäftsführer Thomas Eichin heftig dementiert und sagt "Wiese ist kein Thema", finde ich diese Idee richtig gut. Es gibt nun einmal Spieler, die bei bestimmten Klubs am besten funktionieren und auch nur da. Ich denke, dass der Verein sich etwas einfallen lassen sollte. Tim Wiese zurück zu Werder Bremen - aber bitte sofort!
Montag, 2. September 2013
Und plötzlich werden/sind alle diese Fehler abgestellt
Solche Geschichten schreibt meistens nur der Sport und oft eben auch der Fußball. Da hauen - ja, das ist das richtige Wort - die Jungs des VfB Stuttgart die TSG 1899 Hoffenheim im Derby mit 6:2 weg und zeigen dabei teils wirklich schönen Fußball mit tollen Angriffsaktionen sowie keine haarsträubenden Fehler (mehr). Unglaublich, oder? Schließlich waren es großteils genau die gleichen Männer, die in den ersten drei Saisonspielen nichts Zählbares mitgenommen haben und zudem die Qualifikation zur Europa League nicht gepackt haben. Ob das jetzt nur am neuen Trainer liegt, weiß ich nicht. Ich kann es mir nicht vorstellen. Das heißt allerdings nicht, dass ich dem bisherigen U17-Coach Thomas Schneider seine Klasse absprechen möchte. Es ist nur so viel passiert in der vergangenen Woche am Neckar, dass wir noch gar nicht zu einer Aufarbeitung gekommen sind. Denn - und da bleibe ich dabei - der plötzliche Verkauf von Kapitän Serdar Tasci hat - um es in der Landessprache zu sagen - "a G'schmäckle". Denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man ihn nur verklaufen musste, um den finanziellen Verlust der verpassten EL-Quali auszugleichen. So blauäugig sind sie doch beim VfB nicht, dass sie die möglichen Zusatzeinnahmen bereits fest eingeplant haben. Oder? Ich denke, dass da einiges (schief) gelaufen ist, von dem wir alle nichts wissen. Aber egal, da können wir nichts machen. Denn am Ende zählen doch immer nur die Punkte - in dem Fall gleich drei. Alles richtig gemacht!
Sonntag, 25. August 2013
Ein Geburtstag, der für immer unvergessen bleibt
Mensch, liebe Leute - was war da denn gestern Nachmittag los? Am 50. Geburtstag der 1. Fußball-Bundesliga - Glückwunsch an dieser Stelle - ging es in den Stadien sehr farbenfroh zu. Insgesamt sieben Platzverweise in gerade einmal fünf Samstagsspielen haben wir gesehen. Nur in München im bayerisch-fränkischen Derby, in Leverkusen sowie in der Hauptstadt in der Partie zwischen der Hertha und dem HSV blieben alle Akteure bis zum Schlusspfiff auf dem Rasen. Ich muss schon sagen, dass ich mir am Ehrentag von Deutschlands Elite-Liga etwas mehr Fairness gewünscht hätte. Den Vogel abgeschossen - und das sogar im wahrsten Sinne des Wortes - hat für mich Freiburgs Admir Mehmedi. Der Nationalspieler aus der Schweiz quittierte in der Nachspielzeit einen Pfiff des Unparteiischen mit einer Geste, die auch etwas mit dem gerade genannten Tier zu tun hat. Aber auch Hoffenheims Sejad Salihovic vollbrachte eine wahre "Glanzleistung", die für immer unvergessen bleiben wird. Erst brachte er seine Mannschaft per Elfmeter in der 9. Minute in Führung und wollte anschließend den Ball nicht rausrücken. Das missfiel SCF-Kapitän Julian Schuster und seinen Kollegen verständlicherweise - Salihovic ohrfeigte daraufhin Schuster und sah ebenfalls die Rote Karte. Kurz vor der Halbzeit durfte dann auch noch Freiburgs Francis Coquelin (Gelb-Rot) früher runter. Und auch in Mainz (der Wolfsburger Luiz Gustavo) und in Hannover (die Schalker Höwedes und Fuchs sowie der Hannoveraner Huszti) dürften einige Jungs früher zum duschen. Wahnsinn, sowas gab's noch nie!
Mittwoch, 21. August 2013
Wenn sich die so genannte "Trainingsgruppe 2" auflöst
So, liebe Sportsfreundinnen und Sportsfreunde, ich muss mich zunächst bei Euch ein bisschen entschuldigen. Dass ich gestern im "Fall Danny da Costa" derart aus der Haut gefahren bin, tut mir auch ein bisschen Leid. Und zwar deshalb, weil ich mit meinem gestrigen Post nicht alle Fans des TSV 1860 München über den viel zitierten Kamm scheren wollte. Denn nicht alle Anhänger der "Löwen" haben den Spieler des bayerischen Rivalen beschimpft und beleidigt - da habe ich gestern eine klare Trennung verpasst. Eine klare Trennung oder einen endgültigen Schnitt versuchen sie zeitnah auch im Kraichgau bei der TSG 1899 Hoffenheim. Dort hatte der neue "Erfolgscoach" Markus Gisdol Profis wie Tim Wiese, Erin Derdiyok oder Tobi Weis in eine so gennante "Trainingsgruppe 2" abgeschoben. Wohl gemerkt drei Akteure, die allesamt Nationalspieler sind oder waren. Alle drei wollen wieder spielen, suchen händeringend nach neuen Arbeitgebern. Kann ich nachvollziehen, keine Frage. Ich bin gespannt, wo es die drei hinverschlägt. Schließlich hatten insbesondere Wiese und Weis für das eine oder andere Skandälchen - Stichwort: Fasching! - gesorgt, während der Schweizer Auswahlspieler - der mit vielen Vorschusslorbeeren von Bayer Leverkusen nach Zuzenhausen kam - abseits des Platzes eher etwas ruhiger war. Gar keine Frage: Ich würde allen Dreien baldmöglichst eine neue Chance gönnen. Egal, ob in der Bundesliga oder im Ausland. Dass die drei am Ball beziehungsweise im Kasten etwas können, das will ich hier noch einmal mit Ausdruck betonen. Und, wer schlägt zu?
Sonntag, 18. August 2013
Meine Frage: Was ist denn nur mit dem HSV los?
Leute, Leute - also, ich mag und kann es nicht fassen oder glauben. Was ist eigentlich mit unserem Bundesliga-Dino los? Was geht da ab oder eben nicht ab? Ich möchte die Leistung der TSG 1899 Hoffenheim keinesfalls schmälern oder "klein reden". Das 5:1 des Fast-Absteigers der Vorsaison beim HSV war eine tolle Leistung - im taktischen und spielerischen Bereich. Und doch darf man fragen, warum sich die Kicker aus dem hohen Norden im eigenen Wohnzimmer derart vorführen lassen. "Wir sind einfach nicht in die Zweikämpfe gekommen", sagte Torwart René Adler hinterher. Das stimmt. Aber man kann da auch gar nicht reinkommen, wenn man den Gegenspieler begleitet und nicht stellt. Nachzufragen bei gewissen Akteuren auf der Außenbahn der Viererkette. Oder aber: Wenn man ständig mindestens drei Meter Sicherheitsabstand hält. Schade, dass dann der Adler die ärmste Sau ist und sein muss. Als Belohnung gab's übrigens zwei Tage trainingsfrei. Warum? Hm, eine sehr gute Frage. Der Einzige, der übrigens trotzdem trainierte war - richtig - der Nationaltorhüter. Ich weiß nicht, ob das der richtige Weg ist. Ich denke, dass man diese nicht vorhandene Defensivarbeit sofort hätte aufarbeiten müssen. Aber gut, ich bin ja kein Fußball-Lehrer, habe ja auch keinen Trainerschein. Dennoch sollte man so etwas ansprechen. Manche scheinen noch nicht zu wissen, um was es hier geht. Aufwachen, Leute!
Montag, 12. August 2013
Selten hat man so viele Treffer zum Auftakt gesehen
Liebe Freundinnen und Freunde des Sports mit der runden Plastikkugel. War das geil, oder war das geil? Sorry, für diese Wortwahl. Aber dieser erste Spieltag zum Auftakt der 1. Fußball-Bundesliga war doch gigantisch. Unglaubliche 37 Tore in neun Begegnungen haben uns die 18 Teams serviert - das macht im Schnitt etwas mehr als vier Stück. So ist das schön und so darf es doch gerne weitergehen, oder? Eigentlich waren es ja 38 Treffer, die wir Fans am Wochenende zu sehen bekommen haben. Doch - und da fällt wieder einmal das Wort "Tatsachenentscheidung" - der erfolgreiche Lupfer von Hoffenheims Kevin Volland wurde leider nicht gewertet. "Wo Menschen urteilen, da passieren Fehler", erzählte Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer hinterher. Recht hat er, der Unparteiische. Es wird Zeit, dass sich hier endlich etwas tut - die Torlinientechnik muss her. Hätten Kinhöfer und seine Assistenten das richtig gesehen, dann wären die drei Punkte im Kraichgau geblieben. Und das sage ich nicht, weil ich dem "Glubb" seine tolle Aufholjagd zum 2:2-Endstand nicht gönne. Nein, aber so ist das nicht gerecht. Volland erzielte die Vorentscheidung, so dass der 1. FC Nürnberg mit leeren Händen nach Hause gefahren wäre. Aber so ist das nunmal im Sport. Denn auch der HSV, der FC Schalke (beide trennten sich 3:3) und vor allem der VfB Stuttgart nutzten ihre Chancen nicht - zumindest nicht alle. So musste der VfB dem FSV Mainz 05 beim 2:3 zum Sieg gratulieren anstatt am Ende selbst jubeln zu dürfen.
Sonntag, 9. Juni 2013
Der tiefe und mitunter merkwürdige Fall des Tim W.
Hm, so langsam ist das echt nicht mehr schön. Ich denke, dass das zuviel des Guten ist. Sicherlich ist Tim W. kein einfacher Typ, eckt mit seinen Aussagen, seinem Styling und seinem Auftreten immer wieder - und wie es scheint - ganz gerne mal an. Aber, dass man bei der TSG 1899 Hoffenheim die Starverpflichtung der Vorsaison derart fallen lässt, das gehört sich nicht. Gut, ich bin weit weg vom Kraichgau, weiß nicht genau, was tatsächlich (alles) vorgefallen ist. Dennoch kann es doch nicht sein, dass man einen ehemaligen Nationaltorhüter so einbremst, ihn zur neuen Saison vermutlich zur neuen "Nummer 6 (!)" macht. Dabei ist der Ex-Bremer doch im besten Fußballeralter - erst recht, weil er Torwart ist. In dem Alter, in dem der Mann mit den langen gegelten Haaren jetzt ist, erreichten andere Topleute wie Oliver Kahn oder Jens Lehmann erst ihren Zenit. Und dafür, dass Hoffenheim fast abgestiegen ist, kann Tim W. auch nichts. Klar, er sah in der einen oder anderen Situation nicht besonders gut aus. Aber ein anderer Schlussmann hätte mit diesem Hühnerhaufen von Abwehr auch (fast) keinen Ball gehalten. Ich hoffe, dass der Verein und der Spieler eine vernünftige Lösung finden - so, dass alle Seiten zufrieden sInd. Der Klub spart dann Geld, wenn er von der Gehaltsliste verschwindet und Wiese könnte wieder auf den Platz zurückkehren. Vielleicht ja sogar in "seiner Heimat" Bremen. Da kam er doch zurecht.
Mittwoch, 29. Mai 2013
Von zwei Männern, die sich (noch) beweisen müssen
So, da haben sie es also doch noch gepackt - gerade noch so, in allerletzter Sekunde. Ja, gut - das Ding war eigentlich schon früher gelaufen für die TSG 1899 Hoffenheim. Aber die Tatsache, dass "Hoffe" nun doch in der ersten Liga bleiben darf, kam äußerst glücklich und unerwartet zustande. Hand aufs Herz, Sportsfreundinnen und Sportsfreunde. Wer von Euch hätte mit einem Sieg der Kraichgauer bei Borussia Dortmund gerechnet? Also: Ich nicht, auf gar keinen Fall. Doch meistens kommt es eben erstens anders, und zweitens als man denkt. Ich hatte ja auch nicht gedacht, dass der ehemalige Co-Trainer von Huub Stevens auf Schalke, Markus Gisdol, das Himmelfahrtskommando beim Hopp-Klub übernimmt und das Wunder tatsächlich (noch) schafft. Schade für den 1. FC Kaiserslautern, dem ich die Rückkehr ins Oberhaus sehr gegönnt hätte. Nun wollen wir mal sehen, was der gebürtige Schwabe in Nordbaden auf die Beine stellt beziehungsweise stellen kann. Ob sein "Wir wollen erst einmal Fußballspielen" beim Anhang ankommt? Die träumen doch schon länger von Europa, der kometenhafte Aufstieg des Dorfvereins hat einigen nicht gut getan. Ich bin gespannt, ob die bescheidene Art von Gisdol ankommt. Bei der Mannschaft ist er jedenfalls akzeptiert. So, und nun zu einem anderen Mann, der eigentlich ebenfalls akzeptiert ist. Die Rede ist von Lukas Podolski, dem 27-jährigen "Urgestein" der deutschen Fußballnationalmannschaft. Doch der kämpft beim DFB mal wieder gegen seine Kritiker, die Konkurrenz im linken Mittelfeld ist defensiv stabiler. Mal schauen, ob "Poldi" heute gegen Ecuador (20.30 Uhr, ARD) liefert. Eigentlich kann die Frohnatur ja mit Druck gut umgehen.
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