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Freitag, 8. März 2019

Die Ausbootung dreier Weltmeister sorgt für Aufsehen!

Ja, mit diesem Echo war eigentlich zu rechnen - und zwar von mehreren Seiten. Keine Frage: Auch ich war von der Entscheidung des Bundestrainers mehr als nur überrascht, die Karrieren der drei Weltmeister Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng im DFB-Trikot eigenmächtig zu beenden. Es ist zwar klar, dass verdiente Spieler irgendwann den Platz für junge, hungrige Talente freimachen sollten. Aber drei jahrelange Stützen des Teams auf einmal und vor allem zu diesem Zeitpunkt zu rasieren, ist mehr als nur fragwürdig! Warum hat Löw diese Entscheidung nicht sofort nach der verkorksten WM in Russland so getroffen oder Ende des Jahres 2018 - das letzte Länderspiel war ja bereits im November. Die drei FCB-Stars mitten in der Vorbereitung auf das wichtige Bundesliga-Spiel gegen den VfL Wolfsburg und wenige Tage später gegen den FC Liverpool in der Champions League an der Säbener Straße zu besuchen - und das, wie der Verein bestätigte, unangekündigt - ist ganz schlechter Stil. Deshalb ist es für mich absolut nachvollziehbar, dass sich alle drei Akteure mächtig ärgern und das inzwischen auch öffentlich geäußert haben. Müller ist 29, Hummels und Boateng sind 30 Jahre jung, obwohl das für Profikicker durchaus ein eher fortgeschritteneres Alter ist. Aber: Ich möchte an dieser Stelle gerne an unsere Weltmeister-Elf von 1990 erinnern und folgende Infos dazu geben: Brehme 29, Matthäus 29, Völler 30. Und das sind nur drei Beispiele. Sicherlich haben die drei Aussortierten für Deutschland und die Bayern in der jüngeren Vergangenheit nicht immer ihre Top-Leistung abrufen können. Doch ich bin felsenfest davon überzeugt, dass sie das noch können und - nach diesem Beschluss - in den kommenden Tagen und Wochen erst recht zeigen werden. Es würde mich also nicht wundern, wenn die drei Spieler mit dem einen oder anderen Pokal (in der Hand) im Mai ohne Gehstock breit grinsend in Richtung ihres ehemaligen DFB-Cheftrainers grüßen.

Mittwoch, 27. Januar 2016

Bayern braucht keinen Ersatz - Kloppo zieht ins Finale ein!

Sehr bitter und schwerwiegend die Verletzung von Jerome Boateng auch ist - ich glaube nicht, dass der FC Bayern nun zwingend einen Ersatz nach München holen sollte. Ich denke, dass Javi Martinez die Rolle des deutschen Nationalspielers durchaus einnehmen kann beziehungsweise könnte. Ansonsten wäre es durchaus eine Option, wenn Coach Pep Guardiola wieder mit einer Dreierkette agieren lässt. Auch das hatte der katalanische Taktikfuchs in der Vergangenheit hin und wieder praktizieren lassen - und das durchaus mit Erfolg. Dennoch hoffe ich, dass die "Roten" von der Isar in den kommenden Wochen von weiteren schweren Verletzungen verschont bleiben. Verschont geblieben sind übrigens weder die Brille noch die Nerven eines gewissen Jürgen Klopp. Denn das, was "Kloppo" mit seinem FC Liverpool in der Premier League und im Liga-Cup abliefert, genießt höchsten Unterhaltungswert. Es fallen viele Tore, es gibt einige schöne Aktionen zu sehen und der Ex-Mainzer ist an der Seitenlinie so unterwegs, wie man es sonst nur zu besten Dortmunder Zeiten kannte. Und wer weiß? Vielleicht trifft man sich wieder - und zwar in der UEFA Europa League. Es wäre ja nicht das erste Mal, dass der Fußball eine solche Geschichte schreibt. 

Montag, 24. August 2015

Willkommen an der Tabellenspitze am Tag der Rekorde!

Also meine lieben Leser und Fußball-Fans. Falls das so weitergeht, dann dürfen wir uns ab sofort an jedem Wochenende über Rekorde und neue Bestmarken in der 1. Fußball-Bundesliga freuen, oder wie?! Mal wieder ist der FC Bayern München mittendrin, wenn es darum geht, für reichlich Gesprächsstoff zu sorgen. Doch dieses Mal ist es nicht der deutsche Rekordmeister, der etwas für die Geschichtsbücher getan hat. Ja, gut - ganz unbeteiligt waren sie daran nicht, die "Roten" von der Isar. Denn nachdem David Alaba und Jerome Boateng noch nicht ganz bei der Sache waren, reagierte Kevin Volland blitzschnell und traf nach neun Sekunden (!) zur Führung für die TSG 1899 Hoffenheim. Wahnsinn, noch einmal drei Zehntel schneller als es Karim Bellarabi zum Auftakt der vergangengen Saison gegen die Borussia aus Dortmund gewesen war. Dass am Ende jedoch Bayern gewann, war für mich kein Dusel, sondern die logische Konsequenz der individuellen Klasse und des Chancenplus. Auch mit zehn Mann, Boateng sah innerhalb von drei Minuten Gelb-Rot, hatte der Meister die besseren Möglichkeiten. Und das trotz des vergebenen Elfers durch Eugen Polanski. Zwei weitere Einträge fürs Geschichsbuch: Hakan Calhonoglu (Bayer 04 Leverkusen) verwandelte bereits zum 11. Mal einen ruhenden Ball direkt und der BVB ist nach über zwei Jahren mal wieder an der Tabellenspitze. 4:0 gewann die Borussia bei Aufsteiger Ingolstadt. Dieses "neue" Schwarz-Gelb macht uns doch so richtig Freude (derzeit)!

Donnerstag, 18. September 2014

Fazit: Verdienter Sieg und eine kleine Überraschung!

So, meine lieben Fußballfreunde. Das war er nun, der 1. Spieltag der Gruppenphase in der UEFA Champions League. Und auch am gestrigen zweiten Spieltag war einiges geboten - natürlich auch aus deutscher Sicht. Da möchte ich übrigens gleich mit denjenigen sogenannten "Experten" hart ins Gericht gehen, die nach dem Schlusspfiff in vielen sozialen Netzen wieder einmal von "Bayern-Dusel" sprechen beziehungsweise gesprochen haben. Ich habe selten eine so überlegene Mannschaft gesehen, die eigentlich bis zur Halbzeit 4:0 hätte führen können. Zudem hätte der FC Bayern München gegen Manchester City mindestens einen Strafstoß kriegen müssen. Aber nun gut, am Ende wurde es ein knapper 1:0-Erfolg für den FC Bayern, weil sich Verteidiger Jerome Boateng in der 89. Minute ein Herz fasste. Ja, auch dieser Schuss war abgefälscht - aber unter dem Strich ging der "Dreier" für die Guardiola-Elf in Ordnung - basta! Und auch der FC Schalke 04 hat sich den Punkt beim FC Chelsea London verdient. Vor allem deshalb, weil dir eigentlich "Chancenlosen" sich dem Starensemble mutig entgegen gestellt haben. Auch ich hätte mit einer deutlichen Niederlage für "Königsblau" gerechnet. Aber man kann sich ja mal irren - Stichwort: Bayern-Dusel! Ach, lassen wir das jetzt besser - Schwamm drüber.

Samstag, 6. September 2014

Nach dem Argentinen-Match ist vor dem Schottland-Spiel

"Das wird ein ganz anderes Spiel!", "Am Sonntag wird es ernst!", "Gegen die Schotten geht's ja auch um wichtige Punkte!". Nun, was sind das nun? Sind das Floskeln? Sind das Ausreden? Oder wie soll man diese Sätze denn nun beurteilen. Ich bin mir nicht so ganz sicher, liebe Leser. Aber ich bin durchaus optimistisch, dass der Weltmeister morgen Abend (20.45 Uhr, MESZ, RTL) gegen Schottland zum Auftakt der EM-Qualifikation ein ganz anderes Gesicht zeigen wird als noch am Mittwoch bei der Neuauflage des WM-Finals gegen Argentinien geschehen. Und das nicht nur, weil Bundestrainer Joachim "Jogi" Löw die Aufstellung etwas verändern dürfte beziehungsweise auch wird. Man munkelt, dass Mario Götze für Mario Gomez vorne im Sturmzentrum beginnt und dass Jerome Boateng in der Abwehr zurückkehren wird. Zudem sieht es ganz danach aus, als könne Mesut Özil gegen die Jungs von der britischen Insel auflaufen. Mir ist das eigentlich relativ egal, wer von Beginn an spielt. Nach der phasenweise recht durchwachsenen Leistung gegen die Südamerikaner kann es ja eigentlich nur noch besser werden, oder? Warten wir einfach mal ab, was sich die DFB-Verantwortlichen ausgedacht haben!

Sonntag, 1. September 2013

Zwei "Neue", die sofort für etwas mehr Schwung sorgen

Besser hätte es nicht laufen können aus Sicht des FC Schalke 04, oder? Denn der 2:0-Erfolg des bis dato in der Bundesliga noch sieglosen königsblauen S04 sorgt für mächtig Selbstvertrauen und zauberte Sportvorstand Horst Heldt ein zufriedenes Lächeln auf das bisher so angespannte Gesicht. Es scheint, als wären fast alle Sorgen auf einmal verflogen, der Champions League-Teilnehmer wittert Morgenluft. Denn dieser "Dreier" gegen einen der Geheimfavoriten für die vorderen Plätze - Bayer 04 Leverkusen - war so wichtig und half nicht nur Trainer Jens Keller wieder auf die Beine - also im übertragenen Sinne. Doch dieses Mal war es nicht Jungstar Julian Draxler, der seine Mannschaft irgendwie am Leben hielt. Nein, es waren vielmehr zwei prominente Neuzugänge, die sich die "Knappen" mal eben aus der mit neuen Millionen gefüllten Portokasse gönnten. Die beiden hören auf die Namen Kevin-Prince Boateng und Dennis Aogo. Zwei, die Nationalspieler sind beziehungsweise waren und die - im Vollbesitz ihrer Kräfte - jeder Mannschaft weiterhelfen können oder könnten. Dass Aogo vom HSV in den Pott geht, das wurde schon lange vermutet. Wahrscheinlich nahm er vor ein paar Tagen nur die falsche Maschine, als er plötzlich auf Mallorca landete - anstatt in Gelsenkirchen. Noch überraschender ist allerdings der Transfer des "Prinzen", der seinen AC Mailand gerade erst in die europäische Königsklasse geschossen hatte. Ich wünsche den beiden "Glück auf" und erwarte, dass sich andere Akteure im Kader nicht hinter den beiden Leistungsträgern ausruhen oder nur verstecken. So läuft das nicht!

Dienstag, 18. September 2012

Von einem, der klar und deutlich seine Meinung sagt

Ja, so sind sie eben die so genannten „jungen Wilden“. Sie wissen, was sie wollen, wie sie es erreichen können und wo sie ansetzen müssen. Vielleicht zeugt das von Charakterstärke, spricht für ein gesundes Selbstbewusstsein oder kommt bei manchen auch als ziemlich eingebildet rüber. Alles möglich, wer weiß. Ich finde das gut, mich freut diese Wahl der deutlichen Worte. So wie im Fall des deutschen Nationalspielers Holger Badstuber. Der 23-jährige Abwehrspieler des FC Bayern München muss oder musste beim deutschen Rekordmeister – und zuletzt auch in der Nationalelf – als linker Außenverteidiger auflaufen. Das schmeckte dem Blondschopf nicht, er nimmt lieber als Innenverteidiger am Spielbetrieb teil. „Langfristig möchte ich natürlich dort spielen, wo ich mich am wohlsten fühle - auf der Innenverteidigerposition“, sagte er kürzlich klipp und klar. „Ich sehe mich nun mal als Innenverteidiger, da liegen meine Stärken, dort kann ich mich mehr einbringen, mehr fürs Spiel leisten und das Spiel auch mehr führen.“ Ja, warum denn nicht? Gut, der eine oder andere deutet darin einen Angriff auf FCB-Coach Jupp Heynckes – ich nicht. Dass Badstuber innen besser als außen spielt, das wissen wir alle. Und ich denke, dass der gebürtige Memminger dort auch bald wieder auflaufen wird. Spätenstens dann, wenn David Alaba beziehungsweise Diego Contento wieder gesund und einsatzfähig sind. Ob dann Dante oder Boateng raus muss, das wird man dann sehen. Ich finde, dass man sonst auch Lahm wieder auf links aufbieten und Boateng für die rechte Außenbahn in Betracht ziehen könnte. Aber ich möchte Trainer Heynckes nicht die Aufstellung vorgeben. Er wird schon wissen, was er tut. Außerdem haben die Bayern noch so viele Spiele, so dass jeder zu seinen Einsätzen kommen wird. Egal, auf welcher Position er sich selbst sieht oder gerne auflaufen würde.

Sonntag, 22. Juli 2012

Vorortreportage: Die Ruhe vor dem großen Sturm?

Ruhig war es an diesem Tag an der Säbener Straße, die Stars des deutschen Rekordmeisters waren gerade erst aus Italien zurückgekehrt. Die Parkplätze von Rummenigge, Hoeneß und Hopfner leer - auch von Pressechef Markus Hörwick war nichts zu sehen. Aber - und das sorgte für ein breites Grinsen auf dem Gesicht - vier Bayern-Profis drehten ihre Runden oder ließen sich im Leistungszentrum behandeln. Die Rede ist von Bastian Schweinsteiger, Arjen Robben, Franck Ribery und Jerome Boateng. Ein paar Fans hatten Glück, erwischten die Spieler auf dem Gang zum Auto beziehungsweise zum Taxi. Sie wirkten konzentriert, aber auch angespannt. Für die Bayern geht es eben um viel - sehr viel. Der Druck auf den dreifachen Vorjahres-Vize ist unglaublich groß, Titel müssen her. Dafür wurde mit Matthias Sammer als neuem Sport-Vorstand ein weiterer Fachmann engagiert. Auch er fehlte, war wahrscheinlich auf Terminen - nichts genaues wissen wir nicht. Runde um Runde drehten Ribery und Boateng, die Pulsuhr dabei immer fest im Blick. Große Worte oder markige Sprüche hatten beide nicht parat - Antworten soll es nur noch auf dem Platz geben. Wir dürfen, werden und sind gespannt - schließlich hatte man sich beim FC Bayern auch in der Vorsaison einiges vorgenommen. Ruhig und sachlich verhält sich der Verteidiger, überlegt lange, bevor er etwas sagt. Über private Geschichten sagt der gebürtige Berliner nichts. Oder darf er es nicht? Mir egal, es interessiert mich auch nicht. Für mich zählt das, was die Jungs auf dem grünen Rasen zeigen und nicht, wie sie sich in der Nacht amüsieren und mit wem? Ein kurzer, fester Händedruck und weg ist er - der Boateng.

Donnerstag, 5. Juli 2012

Ein letzter verzweifelter Hilferuf endet im Knast

Jetzt ist es also amtlich: Breno Vinícius Rodrigues Borges - genannt Breno - muss ins Gefängnis. Gestern verurteilte das Münchner Landgericht den brasilianischen Innenverteidiger zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten - ohne Bewährung. Ein harter Schlag für den 22-Jährigen, dessen Karriere als Fußballprofi damit beendet sein dürfte. Rückblick: 2008 verpflichtete der deutsche Rekordmeister FC Bayern München den so hochgelobten Abwehrspezialisten vom FC Sao Paulo für vier Jahre - umgerechnet 12,3 Millionen Euro soll der Mann gekostet haben. Eine stattliche Summe, die auf ein großes Können des Defensivallrounders hindeuten sollte. Doch - wie so oft - kam alles anders. Den Spieler aus Cruzeiro plagte an der Isar alsbald das Heimweh, zudem fehlten ihm die Sonne, seine Familie und seine Freunde. Für den damals 18-jährigen Heranwachsenden ein Schlag, ein sehr schwerer Schlag. Breno zog sich zurück, redete kaum und flüchtete sich in die Welt der sozialen Netze. Dazu - davon kann man heute ausgehen - suchte er Trost im Alkohol. Vor zwei Jahren lieh ihn der FC Bayern zum 1. FC Nürnberg aus, dort entwickelte sich der Spieler schnell weiter - hatte seinen Stammplatz sicher. Bis, ja bis ihn wieder einmal eine schwere Verletzung zurückwarf - Breno zog sich einen Kreuzbandriss zu. Er wechselte nach München zurück, absolvierte die Reha erfolgreich und fühlte sich fit. Doch für die Startelf reichte es nicht, auch weil Holger Badstuber, Jérôme Boateng, Daniel van Buyten, Anatoliy Tymoshchuk oder Luiz Gustavo den Vorzug bekamen. Zu viel für den jungen Mann, der mit so großen Vorschusslorbeeren nach Deutschland gekommen war. In einer letzten Verzweiflungstat, ob der vielen Rückschläge, zündete er in der Nacht zum 20. September 2011 seine Mietvilla in München-Grünwald an. Schade, dass es soweit kommen musste.

Dienstag, 26. Juni 2012

Wenn die Bundesliga kurz die EM ausblendet

Kann er oder kann er nicht spielen? Wie spielen wir überhaupt? Wird die Serie gebrochen? Das waren und sind nur drei Fragen, mit denen sich Fußball-Deutschland gerade beschäftigen muss. Dabei meldete Bastian Schweinsteiger "Grünes Licht" für einen Einsatz im EM-Halbfinale gegen Italien. Von Bundestrainer Joachim "Jogi" Löw weiß man, dass er nicht nur im Klassiker für die eine oder andere personelle Überraschung gut ist. Dass die DFB-Auswahl gegen die Italiener gewinnen kann, ist auch nicht unrealistisch. Fragen also beantwortet. Machen wir deshalb mitten in der Vorbereitung auf den prestigeträchtigen Schlager in Warschau also einen kurzen Schlenker zurück nach Deutschland, genauer gesagt nach Frankfurt am Main. Dort wurde von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) der Auftakt in die 1. Fußball-Bundesliga festgelegt. Los geht's gleich mit einem echten Kracher, wenn der Meister Borussia Dortmund am Freitag, 24. August, ab 20.30 Uhr, den SV Werder Bremen empfängt. Wahrlich eine spannende Ansetzung. Nicht weniger interessant dürfte es dann am Samstag, 25. August, zur gewohnten Zeit um 15.30 Uhr zur Sache gehen. Besonders die Ansetzungen Hannover 96 gegen Schalke 04, Borussia Mönchengladbach gegen 1899 Hoffenheim und VfB Stuttgart gegen den VfL Wolfsburg versprechen von den Namen einiges. Den größten Fisch im Bundesliga-Teich (ja, liebe Dortmunder, es ist noch immer so) hat sich ausgerechnet der Liganeuling, die Spvgg Greuther Fürth geangelt. Sie trifft im fränkisch-bayerischen Derby auf den FC Bayern München. Eine tolle Sache für die ganze Region, denn der FC Bayern wird voraussichtlich top-motiviert antreten. Und sicher auch den einen oder anderen Kracher mitbringen. Damit meine ich allerdings nicht Mario Mandzukic - sorry, aber ist so. Spieler wie beispielsweise Gonzalo Higuain, Felipe Melo, Rafael van der Vaart, Javi Martinez oder Kevin-Prince Boateng wären schon was anderes.

Montag, 18. Juni 2012

Wenn der Notnagel den Volltreffer landet

Deutschland ist im Viertelfinale. Drei Siege aus drei Vorrundenspielen bei der EM in Polen und der Ukraine sprechen eine deutliche Sprache. Ehrlich, tun sie das? Ich habe da so meine Zweifel. Denn - und so ehrlich muss und möchte ich sein - wir Deutschen hatten großes Glück. Glück, dass Manuel Neuer gegen die Portugiesen nicht nur einmal zur Stelle war und dass Pepe von der Latte auf und nicht hinter die Linie schoss. Außerdem hätte Mario Gomez schon vom Platz gemusst, doch der vierte Unparteiische übersah den längst bereitstehenden Miro Klose. Zudem war die Flanke auf Gomez von Sami Khedira abgefälscht. Gegen die Niederlande wirkte die DFB-Hintermannschaft nervös, die Ordnung ging nach dem 1:2-Anschluss durch Robin van Persie verloren. Gut, dass es den Mats Hummels gab. Der machte auch gestern gegen die Dänen ein richtig gutes Spiel - Respekt und Anerkennung dafür. Wer mir bisher nicht so richtig gefällt ist Mesut Özil, der in allen drei Partien mit zunehmender Spieldauer müde wirkt. Der Madrilene winkt ab, reklamiert Fouls, die keine waren und bleibt nach einem verlorenen Ball meistens bockig stehen. Nicht gut, gar nicht gut. Das sollte besser werden - speziell gegen defensiv gut gestaffelte Griechen. Vielleicht sollte Bundestrainer Joachim "Jogi" Löw mal den Reus oder den Götze bringen und Özil als Joker einsetzen? Und: Wer als Rechtsverteidiger gegen Griechenland aufläuft, ist mir relativ egal. Jérôme Boateng hat gezeigt, dass er es kann und Ersatzmann Lars Bender machte seine Sache gegen Dänemark auch richtig gut - nicht nur wegen seines Siegtreffers. Mal schauen, wen der Bundestrainer aufs Feld schickt. Bisher lag er mit seinen Entscheidungen richtig. Mal schauen, was Italien und Spanien heute Abend entscheiden...